Infrastruktur, Verkehrsanbindungen und einen Ort zum Party machen – alles Fehlanzeige? Auf dem Land fehlt es an Vielem, das für junge Menschen wichtig ist. Landflucht ist ein großes Thema. Die Stadt ist der place-to-be – zumindest, wenn es um Infrastruktur, Unterhaltung und Abwechslung geht.

An was denkst du beim Stichwort ‘Landleben’? Warum ziehen viele junge Menschen weg vom Land? Ist das Land ein Raum zum Wachsen? Gibt es dort Gestaltungsmöglichkeiten?

Mit diesen Inhalten beschäftigt sich unser Film zu Landlust und Landfrust. Durch die ländliche Gemeinschaft und die gegenseitige Hilfe funktioniert das Leben auf dem Land: Coping strategies, Nachbarschaftshilfe, Neueröffnung, Vereine, Gemeinschaftsgeräte. Das alles sind Bewältigungsstrategien und Lösungsansätze auf dem Dorf.
Unser Film möchte nicht nur die Landlust und den Landfrust beleuchten, sondern auch zur Diskussion darüber anregen, wie das Leben auf dem Land neu gestaltet und bereichert werden kann.

In diesem Film wird das Leben junger Menschen auf dem Land aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive betrachtet.

Ein Film von Aaron Zant, Eyleen Betzelt und Sandra Minke – Universität Würzburg

#landliebe #liebezumland #landleben #landjugend #landjugendverbindet #landlust #landei #landfrust

Wir danken allen, die an unserem Film beteiligt waren.

Kapitel:
00:00 Landleben und Vorurteile
01:00 Darstellung in den Medien
01:33 mangelnde Mobilität und Infrastruktur
03:29 ‘coping strategies’
05:27 Gestaltungsmacht der Jugend
08:46 Fazit: die Menschen machen’s!

Musik:
Dyalla – Soulicious (YouTube Audio Library). URL: Soulicious – YouTube

Literatur:
Löw, Martina: Raumsoziologie. Frankfurt am Main 2001.
Trummer, Manuel: Das Land und die Ländlichkeit. Perspektiven einer Kulturanalyse des Ländlichen. In: Zeitschrift für Volkskunde 114/2 (2018), S. 187-212.
Turpeinen, Lauri: Problemregion oder ländliches Idyll? »Ländlichkeit« als lebensweltliche Kategorie junger Erwachsener aus Kainuu. In: Decker, Anja / Trummer, Manuel (Hg.): Das Ländliche als kulturelle Kategorie: aktuelle kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Stadt-Land-Beziehungen. Bielefeld 2020, S. 69-88.
Weith, Carmen: Alb-Glück. Zur Kulturtechnik der Naturerfahrung. Tübingen 2014.

Weiterführende Literatur:
Best, Daniel / Fenske, Michaela / Peselmann, Arnika: Ländliches vielfach!: Leben und Wirtschaften in erweiterten sozialen Entitäten. Würzburg 2021.
Decker, Anja / Trummer, Manuel: Das Ländliche als kulturelle Kategorie : aktuelle kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Stadt-Land-Beziehungen. Bielefeld 2020.
Gerhard, Henkel: Das Dorf: Landleben in Deutschland – gestern und heute. Darmstadt 2012.

Alle Quellen findet ihr bei den Links in unserer Kanalinfo:
https://www.youtube.com/@ueberalltag/about

Redaktion und wissenschaftliche Betreuung – Nikola Nölle & Inga Wilke
Wissenschaftliche Assistenz – Sherin-Michelle Grabenstein & Julia Tohidi Sardasht
Grafik – Stephan Rether & Simone Vollenweider
Sprecherin – Carolin Haentjes
Aufnahme – Hans Heusterberg
Finale Schnittassistenz / Picture Lock – Sebastian Sütterlin
Audio Master – Manuel Peuker

Kanalinformationen:
überalltag ist ein Projekt des Instituts für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Freiburg (Prof. Dr. Markus Tauschek) und des Lehrstuhls für Europäische Ethnologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Würzburg (Prof. Dr. Michaela Fenske)
Gefördert durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre im Rahmen der Förderlinie Freiraum 2022

#ueberalltag
#kultur
#kulturwissenschaft
#freiraum2022
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1 Comment

  1. Bin froh in einer Großstadt zu wohnen, auch hier gibt's ruhige Ecken und wenn man richtig aufs Land möchte kann man wenige Minuten mit S-bahn aus der Stadt raus fahren. Brauche hier kein Führerschein usw Liste ist lang mittlerweile an Vorteilen aber als Kind bin ich froh auf dem Land aufgewachsen zu sein, weil man dort doch behüteter und geschützter aufwächst. Aber als Erwachsener bereue ich den Umzug in eine Großstadt auf keinen Fall, aber als Kind war es schön auf dem Dorf ❤

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