Bei Mountainbikes und besonders E-MTBs kann man ja erstaunlich schnell sehr viel Geld loswerden. Für eine neue Folge von „Ausgerechnet“ haben wir drei E-Mountainbikes verschiedener Preisklassen ausprobiert und uns dabei gefragt, welche Unterschiede man beim Fahren tatsächlich merkt. 

Klar: Einsatzgebiet und Anspruch machen einen riesigen Unterschied. Wer regelmäßig anspruchsvolle Trails fährt, braucht etwas anderes als jemand, der hauptsächlich Waldwege und Alltag fährt. 

Wo liegt für euch der Sweet Spot? Damit man eure Erfahrungen ein bisschen einordnen und vergleichen kann, schreibt gerne dazu, was ihr für euer E-MTB bezahlt habt, wofür ihr es nutzt und was ihr mit eurer heutigen Erfahrung beim Kauf anders machen würdet. Gibt es Ausstattung, für die ihr beim nächsten Rad mehr Geld einplanen würdet oder Dinge, bei denen ihr inzwischen sagt: Den Aufpreis hätte ich mir sparen können?

Gerade für Leute, die vor einem Kauf stehen, wäre interessant zu sehen, wie unterschiedlich der „Sweet Spot“ je nach Einsatzgebiet ausfällt. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen hier 🙂

Falls ihr sehen wollt, wie sich die drei Preisklassen bei unserem Test geschlagen haben: Die neue Folge „Ausgerechnet – Mountainbike“ findet ihr hier: https://1.ard.de/ausgerechnet_mountainbike?r=fr

Transparenzhinweis: Wir arbeiten bei der ARD. Den Post haben wir vorab mit den Mods abgestimmt.

by ARD-Mediathek

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7 Comments

  1. Kein e sondern Muskel, aber imo so bis 4-5k merkt man dann schon an der Ausstattung, drüber hinaus wird es dann weniger. Bei zB 10k ist wie beim HiFi da merkt man als normalsterblicher doch nix mehr

  2. Würde vorallem behaupten das mindestens 50% der E-MTB Fahrer mit einer anderen Kategorie Rad besser beraten wären. Ein Muss ist definitv ein bewährtes Antriebskonzept mit Ersatzteilversorgung (Bosch als bekanntestes Beispiel). Ganz billige Gabeln machen auch wenig Freude/Sinn, wenn man das Rad halt tatsächlich als MTB benutzen mag und zumindest mal über einen Feldweg radelt. 2.5-3k Neupreis halte ich für realistisch. Aber Sinn ergibt das für die Meisten nicht.

  3. Ich finde die ganzen High-End-Gruppen wie SRAM XX1 am E-Bike übertrieben und unnötig. Da hat man schon ein etwa 25 kg schweres Fahrrad mit 85–160 Nm Drehmoment, bei dem viele den letzten Gang verwenden. Wozu braucht man dann 12 Gänge und eine Kassette, die 300 € kostet?

    Ich habe mein System bewusst auf CUES mit 9 Gängen und einem Deore 5130-Schaltwerk umgebaut. Selbst da verwende ich zu 90% nur 3 bis 4 Gänge.

    Und generell alles was ultraleicht und Verschleißteil ist, was am normalen Fahrrad Sinn machen kann, bringt am E-Bike nur kosten.

  4. Ich versteh nicht so den Sinn hinter nem E-MTB. MTBs sind für mich für off-road und ein Gefühl der Freiheit. Soll der E-Antrieb einem das Gefühl von nem leisen Cross-Motorrad geben? Sind die dauernd im Wald am ballern? Worum geht’s bei dem MTB Teil des Fahrrads?

    Zum Preis. Bis zu einem gewissen Punkt sind einfach die Komponenten besser. Schaltung, Bremsen, Gabeln, Federung, Gewicht, Motor. Wie wichtig die potentielle Verbesserung pro Euro dann ist, kommt sehr von der Nutzung ab. Wer mit seinem MTB wirklich Downhill fährt, sollte etwas Geld in die Hand nehmen. Du willst nicht im Krankenhaus landen weil dir die Billiggabel gebrochen ist. Kann natürlich immer passieren, mit teuren und hoffentlich besseren Komponenten aber seltener. Wer viel fährt lernt eine gute Gangschaltung schätzen.

  5. Ich hab mir tatsächlich seit langem mal wieder 45 Minuten Zeit genommen und aufmerksam eure Sendung geachaut.

    Leider ein ziemlicher Reinfall…

    In den wichtigen Punkten viel zu oberflächlich, irrelevanten Punkten und irgendwelchem smalltalk wird viel Zeit geschenkt.

    Die Auswahl der Räder zum Vergleich macht mmn. auch wenig Sinn aber da hängts natürlich auch von ab worauf man hinauswill und macht in diesem Fall aufgrund des generell schlechten/fehlenden sinnvollen Vergleichs keinen unterschied mehr.

    Ich habe schon früher einige Folgen Ausgerechnet gesehen und diese waren auch teilweise gut aber die Qualität und auch das Ziel der Sendung wird immer schlechter/verfehlt.

    Der Praxistest sowie dessen Auswertung war auch mangelhaft, einmal ne mini Strecke hcoh und runter, wow…

    Warum geht man nicht mehr drauf ein welches MTB wo Sinn macht, Wie sich die Preise zusammensetzen, welche Gewinnspanne die Hersteller haben, ob man Preis mit Qualität gleichsetzen kann, wie sich verschiedene Hersteller im Preis/Leisrungsvergleich schlagen uvm. Es gibt viele mehr oder weniger wichtige Punkte beim Radkauf aber hier hat man kaum einen relevanten gehört oder gesehen.

    Ich erinnere mich an Folgen in denen solche Dinge noch gemacht wurden und man wenigstens einen halbwegs sinnvollen groben Überblick hatte.

    Ich konsumiere seit Jahren Regelmäßig Serien der öffis und bin auch seit langem aktiver user von ZDF mitreden aber muss leider inzwischen sagen,, dass die Qualität bei vielen “Serien” enorm abgenommen hat. Kritik gibt es doch regelmäßig(sowohl konstruktive als auch destruktive) warum ändert sich nichts bei den öffis?

    Wenn das so weiter geht gibt es nur mehr Menschen die sich über GEZ ärgern und schlechte Qualität feuert das ganze nur an.

  6. DesperateSignature63 on

    Ich fahre ein 2500€ Internethandel-MTB, dort lag nach meinem Empfinden vor einiger Zeit der Sweet Spot. ​Da bekommt man bereits sehr ordentliche Technik hinsichtlich Bremsen, Schaltung, Motor usw. Beim Händler vor Ort sieht das freilich anders aus, da kostet das gleiche Rad etwa das doppelte. ​​​​

    Jenseits dieser Klasse kommen dann die Nice to Haves mit geringem Einfluss. Carbon am EMTB finde ich zB völlig unnötig, ebenso irgendwelche anderen Leichtbausachen. Ob das Ding 18 oder 15 Kilo wiegt, ist ein Unterschied von 2500 weiteren €, merke ich aber so gut wie nie.​

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