Komme grade von meiner Nacht-tour zurück und bemerkte etwas Sand auf der Radspur. Hab mir nicht viel bei gedacht, hier sind mehrere Baustellen und es liegt häufig etwas Sand rum, kein großes Problem.

Womit ich nicht gerechnet hatte: Am Ende der sandigen Stelle war ein recht großer Haufen feiner Sand. Man konnte auf die schnelle gar nicht erkennen wieviel Sand es war, aber als ich drüberfuhr habe ich sofort gemerkt das mein Reifen keinen Grip mehr hat, und anfing wegzurutschen.

Ich konnte mich grade noch so fangen, hab mich dann entschieden umzudrehen, und den Sand so gut es ging mit den Schuhen auf die Seite zu schieben. Hätte ja auch eine Oma oder ein Kind drüberfahren und stürzen können. (Ja, es sind schon mehrere Radspuren drin zu sehen, ist also scheinbar bisher gut gegangen, aber nachdem ich gemerkt habe wie der Reifen unter mit weggerutscht ist, war mir das zu Heikel das so zu lassen).

Man sieht leider aus den Bildern gar nicht so gut wieviel Sand das wirklich wahr, aber wie passiert denn sowas? Wie landet ca ein halber Eimer feiner Sand MITTEN auf dem Radstreifen, und niemand denkt sich: "Ah, vielleicht sollten wir das schnell wegfegen"?

Oder stell ich mich grade etwas an und das gehört alles unter: "muss man mit Leben können, ist halt so"?

by WebWithoutWalls

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5 Comments

  1. Real_Hyena4233 on

    Sowas sollte natürlich weggefegt werden, mich hat’s auf der Straße in einer S-Kurve auch fast mal sowas von weggehauen mit dem Motorrad weil die Straße voll mit Mist war von der Pferdeweide daneben.

    Oder Kies nach Baustellen die abgeschlossen sind, usw.

    Sollte weggemacht werden, macht aber eh keiner, die Leute denken auf Straßen ja nichtmal so weit.

  2. Erste Dinge zuerst: Dies ist keinesfalls eine “Radspur”. Die amtliche Bezeichnung ist “Schutzstreifen”, ist aber nicht ohne Grund als “Todesstreifen” verschrieen.

    Bei der geringen Breite solltest du keinesfalls rechts der Linie fahren.
    1. weil du dann keinerlei Spielraum hast, nach rechts auszuweichen, wenn du zu dicht überholt wirst (was eher früher als später passiert, denn “da ist ja Platz” und “du hast ja deine eigene Spur”),
    2. weil sich am rechten Fahrbahnrand und insbesondere in der Gosse (die allein ein fucking Drittel dieses Streifens ausmacht!) jede Menge Dreck und Scheiße ansammelt, wie du ja gemerkt hast,
    3. weil du dann in der Dooring-Zone fährst und jederzeit sich öffnende Autotüren ins Gesicht bekommen kannst [zum Beispiel von dem Gehwegparker in Bild 1],
    4. weil du es, je weiter rechts du fährst, umso schwerer hast, stationäre Hindernisse zu umfahren [zum Beispiel das geparkte Auto in Bild 1], da dich der Kraftverkehr beim kleinsten Anflug einer Möglichkeit überholen wird.

    Zum Thema: Nein, das soll natürlich nicht so sein.
    Im “besten” Fall ist der Sand einfach übers arbeitsfreie Wochenende dorthin geweht, im schlechten Fall gibt einfach niemand einen Fick auf Rad- und Fußverkehr.
    Aus purem Selbstschutz halte mindestens 1 Meter Abstand vom rechten Lenkerende zum Fahrbahnrand. Dann entgehst du dem gröbsten Müll am Straßenrand, und fährst auch automatisch so mittig, dass Autofahrys nicht überholen können ohne den Fahrstreifen zu wechseln (was sie sowieso müssen) und du fährst nicht bei der kleinsten Lenkbewegung entweder in ein überholendes Auto, ein parkendes Auto oder in eine Bordsteinkante.

    Und sorry für den kleinen Rant 🙂

  3. Welche Radspur? Sehe da nur eine Fahrbahn für alle. Da wo der Sand liegt soll man eh nicht fahren, das ist auch durch den Dooring-Streifen für die in Bild 1 weiter hinten geparkten Autos auf dem Boden markiert.

  4. So sah bei uns der ganze Ort aus nachdem Glasfaser gelegt wurde. Das war teils als Fußgänger nicht ohne.

  5. Professional_Echo438 on

    rechtlich gesehen endet dort die benutzungspflicht des Gefährdungsstreifens. Praktisch würde ich die 110 anrufen und auf eine Gefährdung durch einfädeln in den fließenden Verkehr hinweisen

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