Komoot hat mir geholfen mehr Zeit damit zuverbringen, die Gegend in der ich fahren möchte vorher kennenzulernen. Man fährt nur so oft einen Steig runter.
Stiller_Winter on
Komoot kann man vernünftig nur manuell planen. Die KI erstellten Routen sind Schrott.
dezem41 on
Durfte sinnbefreit zwei berge klettern, erst im Ziel gesehen das ich die auch hätte vermeiden können. Danke Komoot
TheGoalkeeper on
Alternativen?
Evening_Amoeba8126 on
Hab letzt mein Rad Schultern und durchs Unterholz tragen müssen mehrmals. War ne ganz witzige cyclocross Erfahrung. Bis ich mit der bin Shorts dann auch noch durch hüfthohe Brennnesseln musste.
WeirdAgile on
Also ich finde Komoot echt super, plane aber meine Routen alle manuell nach dem Motto ‘der Weg ist das Ziel’ und nur sehr selten direkt von A nach B.
Bei Rennrad noch nie größere Probleme dabei gehabt, beim Gravelbike teils eher abenteuerlich, kann von Komoot aber schlecht erwarten zu wissen, wo Waldarbeiten den Weg gerade kaputt gemacht haben. Wenns mit dem Gravelbike doch Mal von A nach B gehen soll nutze ich ‘Fahrrad’ zur Planung.
Verstehe diesen ganzen hate immer nicht. Habe mit Komoot ne Alpenüberquerung, etliche Gravel und MTB Routen erstellt ohne wirkliche Probleme. Hört halt auf drei Wegpunkte zu setzen und zu hoffen, dass das Ding die gescheit miteinander verbinden kann und fangt halt an euch das Zeug auf der Karte anzuschauen. Das ist kein Problem von Komoot sondern einfach Faulheit.
Gibt genug Infos in Komoot auf der Karte um solche Sachen vorher zu erkennen. S Nummern für trails, etliche Bilder von Wegen über Trail View oder Segmente, die von anderen Leuten erstellt wurden, für beispielsweise Klettersteige oder Tragepassagen. Wenn man sich dann bei einigen Sachen immer noch unsicher ist kann man immer noch schauen ob’s ne Forststraße gibt um das zu umfahren. Ansonsten ist es auch hilfreich einfach Karten lesen zu können. Wenn man auf irgendeinem Weg 5 Höhenlinien auf kürzester Distanz mit 90 Grad schneidet sollte man das vielleicht umplanen.
Irgendein_Benutzer on
Die “Gravel” Option ist IMO auch kaum benutzbar, ich plane immer mit “Fahrrad”. Das funktioniert halbwegs passabel in Kombination mit manuellen Checks per Trail View.
MarzipanFit5693 on
Schwierig ist hier nichts
marvk on
Komoot nutzt auch nur Daten von OpenStreetMap. Also weniger meckern und mehr zu OSM beitragen, damit die Datengrundlage besser wird und es dem nächsten nicht mehr passiert! 🙂 Das hilft nämlich nicht nur Komoot, sondern auch freien, quelloffenen Anwendungen wie https://bikerouter.de/
Alles ist eine Gravelroute, wenn du Bock drauf hast.
…
Und niemanden dabei behinderst.
MattR0se on
Ich bin aus Spaß mal mit Google Maps zu meinen Eltern mit dem Rad gefahren. Hab gedacht “interessant, wusste gar nicht dass es hier einen Radweg gibt”. Spoiler: Gabs auch nicht. Es war ein komplett zugewachsener Wald.
coral10 on
Wer Action und Abenteuer liebt, wählt bei Komoot das Gravel Profil. Das meine ich tatsächlich ernst. Man fährt über schmale, von Sträuchern überwucherte Wege und mit etwas Glück auch durch dornige oder mit Brennnesseln übersäte Pfade. Dazu kommen holprige, matschige oder steinige Strecken, die auch mal von einem umgestürzten Baum blockiert werden.
Genau diese Momente, in denen man sich fragt: „WTF?“, machen für mich den Reiz aus. Man steht plötzlich auf einem sandigen Singletrail und denkt sich: „Das wird schwierig.“ Man muss das Rad auch mal tragen und im Extremfall die Route umplanen. Die Mischung stimmt aber trotzdem: Ich bin überwiegend auf schnellen Waldwegen unterwegs. Wäre das nicht so, wäre ein MTB die deutlich sinnvollere Wahl.
Wer es dagegen ruhiger mag, sollte lieber zu Garmin greifen. Das Gravel Profil meines Edge 530 ist deutlich entspannter. Fast schon langweilig ist hingegen das normale Komoot Radprofil. Es überspringt viel zu häufig gewöhnliche Wald und Feldwege. Klar, man könnte seine Strecke über OpenStreetMap bis ins Detail planen, aber dann weiß man eben schon vorher, was einen erwartet und genau das macht es für mich dann langweilig und vorhersehbar.
Wonderful-Wind-5736 on
Fahre auf Komoot fast nur noch das Fahrrad Profil. Mit RR landet man dauernd auf einer Bundesstraße, mit Gravel geschieht genau worauf OP anspielt.
Tvego on
Ich hatte noch nie gröbere Probleme. Klar manchmal ist es grenzwertig aber das passt doch auch irgendwie. Spannende Gebiete erkunden, auch mal ein bisschen Trails fahren, auch mal an die Limits von Gravel stoßen und im Notfall kann man ja immer schieben.
Ist ja auch schwer für so eine App zumal Gravel schon eine ziemliche Bandbreite hat.
Was mich bei Komoot aber total nervt ist, dass ich noch nicht herausgefunden habe wie ich Teilsegmente nur auf Straßen routen kann. Es gibt Gebiete da will ich dann auf einem Teil der Route nur Straße haben aber wenn man umstellt wirkt sich das auf die ganze Route aus. Ich hätte gerne Teil A Gravel, Teil B Rennrad usw. Das geht dann leider nur manuell.
17 Comments
Komoot hat mir geholfen mehr Zeit damit zuverbringen, die Gegend in der ich fahren möchte vorher kennenzulernen. Man fährt nur so oft einen Steig runter.
Komoot kann man vernünftig nur manuell planen. Die KI erstellten Routen sind Schrott.
Durfte sinnbefreit zwei berge klettern, erst im Ziel gesehen das ich die auch hätte vermeiden können. Danke Komoot
Alternativen?
Hab letzt mein Rad Schultern und durchs Unterholz tragen müssen mehrmals. War ne ganz witzige cyclocross Erfahrung. Bis ich mit der bin Shorts dann auch noch durch hüfthohe Brennnesseln musste.
Also ich finde Komoot echt super, plane aber meine Routen alle manuell nach dem Motto ‘der Weg ist das Ziel’ und nur sehr selten direkt von A nach B.
Bei Rennrad noch nie größere Probleme dabei gehabt, beim Gravelbike teils eher abenteuerlich, kann von Komoot aber schlecht erwarten zu wissen, wo Waldarbeiten den Weg gerade kaputt gemacht haben. Wenns mit dem Gravelbike doch Mal von A nach B gehen soll nutze ich ‘Fahrrad’ zur Planung.
Komoot gestern so: Wie, du möchtest nicht diese Treppe zur Isar runter fahren?! https://www.komoot.com/de-de/highlight/950625
Verstehe diesen ganzen hate immer nicht. Habe mit Komoot ne Alpenüberquerung, etliche Gravel und MTB Routen erstellt ohne wirkliche Probleme. Hört halt auf drei Wegpunkte zu setzen und zu hoffen, dass das Ding die gescheit miteinander verbinden kann und fangt halt an euch das Zeug auf der Karte anzuschauen. Das ist kein Problem von Komoot sondern einfach Faulheit.
Gibt genug Infos in Komoot auf der Karte um solche Sachen vorher zu erkennen. S Nummern für trails, etliche Bilder von Wegen über Trail View oder Segmente, die von anderen Leuten erstellt wurden, für beispielsweise Klettersteige oder Tragepassagen. Wenn man sich dann bei einigen Sachen immer noch unsicher ist kann man immer noch schauen ob’s ne Forststraße gibt um das zu umfahren. Ansonsten ist es auch hilfreich einfach Karten lesen zu können. Wenn man auf irgendeinem Weg 5 Höhenlinien auf kürzester Distanz mit 90 Grad schneidet sollte man das vielleicht umplanen.
Die “Gravel” Option ist IMO auch kaum benutzbar, ich plane immer mit “Fahrrad”. Das funktioniert halbwegs passabel in Kombination mit manuellen Checks per Trail View.
Schwierig ist hier nichts
Komoot nutzt auch nur Daten von OpenStreetMap. Also weniger meckern und mehr zu OSM beitragen, damit die Datengrundlage besser wird und es dem nächsten nicht mehr passiert! 🙂 Das hilft nämlich nicht nur Komoot, sondern auch freien, quelloffenen Anwendungen wie https://bikerouter.de/
Bin gerne bereit, Fragen zu beantworten.
https://www.openstreetmap.de/beitragen/
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Interessante Keys für den Anwendungsfall von OP (Auswahl)
Zugangsbeschränkung für Radfahrer:
https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Key:bicycle
Oberfläche:
https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Key:surface
Wanderrouten-Schwierigkeit:
https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Key:sac_scale
MTB-Schwierigkeit:
https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Key:mtb:scale
Andy84 sagt “Schwierig ist hier nichts”
Alles ist eine Gravelroute, wenn du Bock drauf hast.
…
Und niemanden dabei behinderst.
Ich bin aus Spaß mal mit Google Maps zu meinen Eltern mit dem Rad gefahren. Hab gedacht “interessant, wusste gar nicht dass es hier einen Radweg gibt”. Spoiler: Gabs auch nicht. Es war ein komplett zugewachsener Wald.
Wer Action und Abenteuer liebt, wählt bei Komoot das Gravel Profil. Das meine ich tatsächlich ernst. Man fährt über schmale, von Sträuchern überwucherte Wege und mit etwas Glück auch durch dornige oder mit Brennnesseln übersäte Pfade. Dazu kommen holprige, matschige oder steinige Strecken, die auch mal von einem umgestürzten Baum blockiert werden.
Genau diese Momente, in denen man sich fragt: „WTF?“, machen für mich den Reiz aus. Man steht plötzlich auf einem sandigen Singletrail und denkt sich: „Das wird schwierig.“ Man muss das Rad auch mal tragen und im Extremfall die Route umplanen. Die Mischung stimmt aber trotzdem: Ich bin überwiegend auf schnellen Waldwegen unterwegs. Wäre das nicht so, wäre ein MTB die deutlich sinnvollere Wahl.
Wer es dagegen ruhiger mag, sollte lieber zu Garmin greifen. Das Gravel Profil meines Edge 530 ist deutlich entspannter. Fast schon langweilig ist hingegen das normale Komoot Radprofil. Es überspringt viel zu häufig gewöhnliche Wald und Feldwege. Klar, man könnte seine Strecke über OpenStreetMap bis ins Detail planen, aber dann weiß man eben schon vorher, was einen erwartet und genau das macht es für mich dann langweilig und vorhersehbar.
Fahre auf Komoot fast nur noch das Fahrrad Profil. Mit RR landet man dauernd auf einer Bundesstraße, mit Gravel geschieht genau worauf OP anspielt.
Ich hatte noch nie gröbere Probleme. Klar manchmal ist es grenzwertig aber das passt doch auch irgendwie. Spannende Gebiete erkunden, auch mal ein bisschen Trails fahren, auch mal an die Limits von Gravel stoßen und im Notfall kann man ja immer schieben.
Ist ja auch schwer für so eine App zumal Gravel schon eine ziemliche Bandbreite hat.
Was mich bei Komoot aber total nervt ist, dass ich noch nicht herausgefunden habe wie ich Teilsegmente nur auf Straßen routen kann. Es gibt Gebiete da will ich dann auf einem Teil der Route nur Straße haben aber wenn man umstellt wirkt sich das auf die ganze Route aus. Ich hätte gerne Teil A Gravel, Teil B Rennrad usw. Das geht dann leider nur manuell.