Der Traum vom dritten Sieg bei der Tour de France ist für Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) jäh geendet. Der Däne stürzte auf der 15. Etappe zum Plateau de Solaison 20 Kilometer vor dem Ziel in einem Kreisverkehr und musste mit einer Schulterverletzung die Tour beenden. Vingegaard lag vor der Etappe auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter seinem großen Rivalen Tadej Pogacar (UAE Emirates). Vingegaard blieb am Boden sitzen und bestieg nach wenigen Minuten mit dem rechten Arm in einer Schlinge den Krankenwagen – damit stand sein Aus bei der Tour de France 2026 fest. Die Szene im Video.
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30 Comments

  1. Gute Besserung. Er wurde eh zu wenig gewürdigt. Da gewinnt einer den Giro und ist Zweiter der Tour und wird manchmal als Looser mit angeblich mentaler Schwäche dargestellt.

    Dieses "the winner takes it all" finde ich in der (ansonsten meist sehr guten) Berichterstattung von Florian Naß total überzogen.

  2. Die Stelle hätte markiert sein müssen. Der führende hat ja davor schon ein wildes Mänovee durch die Inseln und zum Schluss einen Sprung über einem Pöller hingelegt. Da konnte man sich schon denken, dass die Stelle später Probleme geben würde. Auch wenn alle Fahrer/ihre sportlichen Leiter die Strecke kennen und warnen können: Man rechnet nicht damit, wenn sonst alles fein markiert wird. Wenn man keine Polizisten oder Markierungen sieht, denkt man auch, dass es wohl net so wild wird. Tut mir wirklich Leid für Jonas. Und ganz ehrlich, die Fahrer durch Dopingkontrollen mitten in der Nacht um einen Teil ihres Schlafs zu bringen ist wirklich keine Hilfe bei einem Rennen, das 3 Wochen geht, mit langen Strecken und vielen Höhenmetern. Da braucht es jeden Tag volle Konzentration. Wenn man sowas mit den Fahrern macht, dann muss der nächste Tag eigentlich später starten oder sich was anderes ausdenken wie man das ein wenig ausgleicht. Sollen sie um 2 Uhr Nachts kontrollieren wenn sie glauben sie haben dann die besten Chancen was zu finden. Aber nicht wenn der ganze restliche Aböauf gleich bleibt und die Fahrer dadurch ganz klar Schlaf verlieren

  3. Ich bin seit 1996 Radsport-Fan aber wenn ich mir anhöre wie die sogenannten Experten über Doping reden dann fang ich erst herzhaft an zu lachen und dann werde ich echt sauer!voigt hat früher Andi schleck den tourmalet raufgefahren mit noch 4 anderen im Schlepptau und behauptet bis heute er hätte bei csc als einziger nichts genommen!die fahren heute teilweise 5minuten schneller einen 15km anstieg hoch und erklären das über material und Nahrung!verarschen kann ich mich alleine!!!jeder weiß doch das die zu bis obenhin sind!Ich schaue trotzdem weiter wegen den legendären Geschichten die sich sonst so abspielen!

  4. Wieso kamen die Fahrer auf die komplett andere Seite? Die nahmen nicht die Ausfahrt, sondern wollten in der Einmündung in den Kreisverkehr rausfahren! Klar, dass dort eine Ecke ist.
    Völliges Versagen der Streckenposten!!!

  5. Den Veranstaltern sind die Fahrer egal, der Aufwand muss minimiert werden.
    Hat sich in diesem Fall gezeigt und war in anderen Fällen genauso, z.B. beim letzten Giro in Neapel. Hauptsache die Show stimmt.

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