Einerseits gut, dass Kindern die Gefahr bewusst sein soll. Andererseits wüsste ich nicht, wie ich einem Außerirdischen erklären könnte, warum diese Gefahr überhaupt weiterhin so besteht.
Leider ist nicht klar, ob die Fahrer auch die Perspektive der Kinder eingenommen haben, also deren Sichtfeld und typisches Verhalten.

by Nericc

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4 Comments

  1. Kontroverses Thema.

    Einerseits gehört es zur Realität dazu, dass Lenkende von großen Kraftfahrzeugen ihre Spiegel nicht richtig einstellen, Sicht- und Sicherungspflichten nicht nachkommen und dadurch Menschen gefährden. Aufklärung zum Problem hilft also Perspektive zu Verstehen.

    Andererseits müssen hier potenzielle Opfer Empathie für das regelwidrige Verhalten von “stärkeren” Verkehrsteilnehmer herstellen, ein brutales Gefahrenbewusstsein verarbeiten das nicht existieren sollte, und damit dann anschließend souverän Radeln. In meiner Sicht hilft es vor allem Kraftfahrern und der Autolobby, die dann “freie” Fahrt haben, wenn auch der letzte Radelnde aus dem Verkehr verdrängt ist.

  2. Bewusstsein ist sicherlich gut. Generell sollte es aber meiner Meinung nach nicht in der Verantwortung der Kinder liegen vor Abbiegeunfällen geschützt zu sein. Zumal es mittlerweile ja auch technische Lösungen gibt, die dazu führen, dass der tote Winkel garnicht mehr so tot ist. Aus dem Grund weiß ich auch nicht, was ich von der Aktion halten soll. Hat so ein bisschen was von Verantwortungsdiffusion.

  3. Volume_Rich on

    Victim Blaming vom Feinsten.

    Wenn man aus so einer Karre nichts sieht, darf die nicht auf die Straße.

  4. PotentialIncident7 on

    >Leider ist nicht klar, ob die Fahrer auch die Perspektive der Kinder eingenommen haben, also deren Sichtfeld und typisches Verhalten.

    Wird normalerweise alle 5 Jahre bei der Verlängerung behandelt.

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