Ja ich muss sagen ich habe gestern auf meiner Tour auch mehrere Ampeln auf der Landstraße ignoriert…ist halt auch dumm wenn man als Radfahrer von den Ampeln nicht erkannt wird und dann hoffen soll, dass um 5 Uhr morgens doch mal ein “echter” Verkehrsteilnehmer vorbeikommt der die Schaltung auslösen kann. Fühle mich auch voll schuldig
Rege mich über sowas nicht mehr auf, nach dem ein Radweg bei uns der letztes Jahr gebaut wurde, dieses jahr wieder für Parkplätze weichen muss.
Politik und Medien tuen halt alles dafür um die verkehrswende du blockieren.
Lemon_1165 on
frage mich gerade, wie viel der Spiegel von der Autolobby für so einen Dreckartikel kassiert hat!!
Icy_Masterpiece4502 on
Natürlich kann man im Subtext etwas darüber schrieben, dass es auch Fahrradfahrer gibt, die sich kein bisschen an die Regeln halten.
Aber solange die Schuld an Unfällen zum Großteil bei den Autofahrern liegt, sollte man sich darum kümmern und darüber schreiben.
Bestes Zitat: “Von den Radfahrern, die an einer roten Ampel ankamen und rechts abbiegen wollten, überfuhren 80 Prozent das Rotlicht.” -> führt zu keiner Verkehrsgefährdung, die Zahl hört sich aber schön extrem an.
yankun0567 on
Leider hinter einer Paywall, aber der Überschrift muss ich zustimmen. Ich als Radfahrer ärgere mich dermaßen oft über andere Radfahrer, die bei rot einfach drüber brettern, als ob es die Ampel gar nicht gäbe. Oder den “Trick” anwenden, das man einfach kurz über den Bürgersteig rechts an der Ampel vorbei fährt. Und am besten überholt man mich dabei noch scharf, da ich als “Dummer” bei der Ampel anhalte.
Auch ist das Verständnis von Schildern bei vielen nicht stark ausgeprägt. Bei mir gibt es da so einen Hotspot an einer Ampel, wo Autofahrer nur gerade aus fahren dürfen weil von rechts eine Einbahnstraße kommt. Darunter steht “Radfahrer frei”. Man glaubt gar nicht, wie viele davon ausgehen, dass das bedeutet das sich das auf die ganze Ampel und nicht den Pfeil bezieht…
Ich wünsche mir dermaßen, das da jedesmal ein Polizist stände. Weil das sind dann einfach mal ca. 120€ und 1 Punkt.
Stelle man sich mal vor was los wäre, wenn Autofahrer auf einem ähnlichem Niveau fahren würden. Das wäre eine Katastrophe. Einer der größten Vorteile des Rades ist, das man damit nicht so viel Schaden anrichten kann wie mit einem Auto. Das sollte aber keine Entschuldigung dafür sein, sich nicht an Verkehrsregeln halten zu müssen.
AaronRutherfort on
>Doch das ist offenbar nicht alles. Studien zeigen, dass viele Radfahrer selbst an ihren Unfällen schuld sind: Wer die Verkehrsregeln locker handhabt, kommt demzufolge häufiger in gefährliche Situationen.
mal so eine aussage im raum stehen lassen, ohne jegliche zahlen zu nennen, dieser blöder populismus!
morphcore on
Ich bin absolut Pro-Rad. Bin selber fast nur mit dem Rad unterwegs, wenn auch auf dem Land nicht in der Stadt und habe auch eine Zeit lang Fahrrad-Demos mit organisiert. Der Artikel, hat inhaltlich leider komplett recht. Auch meine anekdotische Evidenz zeigt, dass sich viele Radfahrende im Straßenverkehr wie die Sau benehmen. Das fängt mit der Missachtung von Ampeln an, geht über das Ignorieren und Gefährden von Fußgängern, bis hin zu völlig bescheuerten Kamikaze-Überholmanövern von Autos bergab, etc. pp.
Das gesagt, finde ich es trotzdem zum Kotzen, dass der Artikel das Thema so reißerisch aufgreift. Es bläst genau in das Horn von Diesel Dieter und Guzzi Georg die Fahrradfahrende ausschließlich als störendes Element im Straßenverkehr wahrnehmen und das auch gerne zeigen.
Was der Artikel nämlich völlig außer Acht lässt, ist warum sich viele Radfahrende so (irrational) verhalten wie sich sich verhalten. Als Radfahrender ist man in Deutschland aus oben besagten Gründen in vielerlei Hinsicht “Freiwild”. Man wird zu eng überholt, man wird geschnitten, man wird angehupt und schlimmeres. Diese tägliche Konfrontation mit anderen Verkehrsteilnehmern fürht zu einer “Leckt mich doch alle am Arsch”-Haltung die, irrsinniger Weise häufig in Selbstgefährdung ausartet. Meiner Bescheidenen Meinung nach, gibt es für diese Problem nur eine adäquate Lösung: Flächendeckende als solche erkennbare und betriebene Rad-Infrastruktur. Wie auch immer die aussehen mag. Baulich getrennt, oder Shared-Space, völlig egal. Aber es muss in die Köpfe der Leute. Radfahrende sind normaler Verkehr, kein Problem, dass es zu lösen gilt.
Aber ok, von einem 2t “etwas” mit 50km/h umgefahren werden, oder von ~100kg bei 25km/h muss man natürlich unterscheiden.
AaronRutherfort on
Artikel:
# Rote Ampel? Mir egal!
Viele Fahrradfahrer missachten selbst einfachste Regeln – auch deshalb passieren viele Unfälle. Das Bild vom »besseren Verkehrsteilnehmer« weisen jüngere Forschungsergebnisse jedenfalls zurück.
Wenn Thomas Stelzmann auf dem Fahrrad in [Düsseldorf](https://archive.ph/o/r3BWb/https://www.spiegel.de/thema/duesseldorf/) unterwegs ist, beobachte er oft abenteuerliche Manöver, erzählt er. Manche Radler rollten mit einem »Affenzahn« über Gehwege. Andere rasten vor abbiegenden Autos vorbei und verließen sich blind darauf, dass deren Fahrer schon aufpassen, erinnere er. Und viele kachelten ganz selbstverständlich über rote Ampeln – und klingelten ihn an, wenn er stehen bleibe. »Da kommt man sich wirklich blöd vor. Wer ist denn hier der Depp?«
Stelzmann, 49, Fotograf, hat sich mit seinem Ärger an den SPIEGEL gewandt. Hat er recht mit seiner Behauptung, dass deshalb so viele Radfahrerinnen und Radfahrer verunglückten, »weil sie sich rücksichtslos und egoistisch verhalten«?
Doch das ist offenbar nicht alles. Studien zeigen, dass viele Radfahrer selbst an ihren Unfällen schuld sind: Wer die Verkehrsregeln locker handhabt, kommt demzufolge häufiger in gefährliche Situationen.
Andere Studien stützen den Befund, etwa eine 2024 veröffentlichte [Untersuchung ](https://archive.ph/o/r3BWb/https://tsr.international/TSR/article/view/26012) von deutschen Forschenden, unter anderem von der TU Dresden. Das Team stellte Kameras an Ampelkreuzungen in neun großen Städten auf. Ergebnis: Von den Radfahrern, die an einer roten Ampel ankamen und rechts abbiegen wollten, überfuhren 80 Prozent das Rotlicht. Wer auf einem Radweg unterwegs war und auf einen Radweg oder -streifen abbog, ignorierte gar in 97 Prozent der Fälle das rote Licht. Offensichtlich fürchteten die Radler in einer derartigen Situation keinen Crash mit einem Auto.
Eine andere [Studie ](https://archive.ph/o/r3BWb/https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/03611981241236469) von 2024, bei der ein französisches Team von der Katholischen Universität Lille mehr als 1000 Radfahrer in ihrer Stadt beobachtete, kam zu ähnlichen Schlussfolgerungen: An roten Ampeln blieb nur etwa jeder vierte Radler stehen, der Rest fuhr drüber – die meisten, ohne auch nur abzubremsen.
# Ampeln sind gefühlt nur für Autofahrer
Diese Untersuchungen legen nahe: Der viel beklagte Rüpelradler ist nicht nur ein Klischee. Dabei gelten Radfahrer vielen eher als die Guten, nicht zuletzt sich selbst. Schließlich sind sie klima- und damit menschenfreundlich unterwegs.
Wahrscheinlich sind Radfahrer aber keine besseren Verkehrsteilnehmer. So wie Autofahrer gegen Regeln verstoßen, tun es Radfahrer und Fußgänger und Motorradfahrer. Ein Unterschied: Wenn Radfahrer die Regeln missachten, gefährden sie vorwiegend sich selbst. Fahrer von tonnenschweren Pkw müssen noch stärker aufpassen, niemanden schwer zu verletzen.
RAMMSTEIN1977 on
Ich bin selbst seit ein paar Monaten Radfahrer …. und manchmal könnte ich über manche Fahrradfahrer nur den Kopf schütteln.
Oft wird keine Rücksicht genommen, es wird über rote Ampeln gefahren und manche verhalten sich, als wäre auf den Straßen der Wilde Westen.
Aber wehe, ein Lieferwagen steht mal kurz auf dem Radweg …dann werden sofort Fotos gemacht und sich lautstark beschwert.
TheGileas on
Fahruntüchtige Rentner sieht er nicht so kritisch:
Ich bin selber aktiver Radfahrer, habe kein Auto, und sehe jeden Tag reihenweise Rotlichtverstöße von anderen Radfahrenden. Interessant, wie jedes Mal unter diesem Artikel diese Rotlichtverstöße vehement relativiert und verteidigt werden. Null Einsicht.
Die erste Minute dieses Videos sehe ich mir immer wieder gerne an, einfach weil es so absurd ist.
Organic_Captain3002 on
Klar bin ich mit Fahrrad da – keine Ampeln Antifa
random_name3107 on
Ich glaube, dass die Statistiken ein wenig irreführend sind, so beruft sich der Artikel auf Unfallstatistik und Selbstauskunft. In der Unfallstatistik sind Alleinunfälle ein steigendes Problem und der Unterschied in den Selbstauskünften bedeutet nur, dass sich Radfahrer einem Fehlverhalten eher bewusst sind. Z.B.: wenn ich links über den Fußgänger weg abbiegen, dann weiß ich, dass ich auf dem Fußgängerweg mit dem Fahrrad nichts verloren habe, aber ich weiß auch, dass wenn ich regelkonform über die Fahrbahn abbiege mein Leben riskiere.
Die Verkehrsregeln haben Autofahrer und Fußgänger im Sinn und nicht Fahrradfahrer.
framefarmer on
Sommerloch
Sacaldur on
Oh boy. Ein Artikel gestützt auf persönlichen Beobachtungen.
> Andere rasten vor abbiegenden Autos vorbei und verließen sich blind darauf, dass deren Fahrer schon aufpassen, erinnere er.
Oh nein, Radfahrer haben Rechte? (Ja, man muss mit den Fehlern anderer rechnen, aber das hier ist nur eine Beobachtung und Interpretation.)
> […] und klingelten ihn an, wenn er stehen bleibe.
Ich bin selbst viel mit dem Fahrrad unterwegs und beobachte nicht, dass Radfahrer an roten Ampeln oder Fußgänger für’s Stehenbleiben angeklingelt werden.
Warum werden fast aple Vereinigungen im Artikel namentlich benannt, der ADFC wird aber zur Fahrradlobby?
> Von den Radfahrern, die an einer roten Ampel ankamen und rechts abbiegen wollten, überfuhren 80 Prozent das Rotlicht. Wer auf einem Radweg unterwegs war und auf einen Radweg oder -streifen abbog, ignorierte gar in 97 Prozent der Fälle das rote Licht. Offensichtlich fürchteten die Radler in einer derartigen Situation keinen Crash mit einem Auto.
Man könnte von “keinen Crash mit einem Auto fürchten” sprechen, wenn die Radler ohne zu schauen abbiegen. Und vor allem dann nicht, wenn auf einen Radweg rechts abgebogen wird.
> Wer als Radfahrer nicht mit einem Auto kollidieren will, hält bei Rot aber besser an. Radfahrer, die Rotlichter oder andere Regeln missachten, sind generell eher in Kollisionen verwickelt […]
Der 2. Satz mag zwar stimmen, aber die Formulierung des ersten ist schrecklich. Ich selbst halte an roten Ampeln an, auch beim Rechtsabbiegen. Die Zusammenstöße (und alle beinahe zusammenstöße), die ich bisher hatte, waren aufgrund des Autofahrers und vermutlich ausschließlich mit einem rechts abbiegenden Auto – wie kann ich nur annehmen, dass das fast stehende Auto auch stehen bleiben wird und mir nicht die Vorfahrt nimmt.
> Mal war der Blick aufs Handy schuld, mal ein Schlagloch – aus der amtlichen Statistik ist das schwer ersichtlich.
Die Statistik zeigt keinen Grund auf, aber man kann dennoch einfach mal einwerfen, dass Radfahrer aufgrund vom auf’s Handy schauen verunglücken, und aufgrund des verhorigen Satzes auch tödlich.
Im Artikel wurde mehrfach von Handy Nutzung oder Blick aufs Handy geschrieben. Das soll vermutlich das Bild vermitteln, dass das Handy aktiv genutzt wird bspw. um eine Nachricht zu schreiben, der Nutzer also 1 oder 0 Hände am Lenker hat und mental abgelenkt ist, um die Nachricht zu tippen (oder vergleichbares). Wenn ich Fahrrad fahre, nutze ich mein Handy während der fahrt nur zum Checken des Navis. Dafür muss ich nur eine Hardwaretaste betätigen um den Bilschirm ein oder auszuschalten. Das Handy ist dabei dann in einer Tasche auf meinem Rücken (Fahrradweste). Der Unterschied zum Auto ist dabei lediglich, dass nicht beide Hände am Lenker sind. Das ist nebenbei bemerkt auch der Fall, wenn ich Handzeichen gebe.
Es gibt zwar ein paar zutreffende Aussagen im Artikel, aber im großen und ganzen stecken so viele kleinere Mängel drinnen.
Meine-Renditeimmo on
Radfahrer Autofahrern in Sachen Gefährdung quasi gleichzustellen ist an Absurdität kaum zu übertreffen.
17 Kilo mit Biomasse-Federung links und rechts und Gummi-/Luft-Federung vorne und hinten. Höchstgeschw. i.d. Stadt bis ca. 35 kmh, eher 28
1500-2500 Kilo mit Stahl und Glas rundherum. Höchstgeschwindigkeit i.d. Stadt bis ca. 75 km/h, eher 60+
Wenn es zum Zusammenstoß kommt, leidet der Radfahrer *viel, viel, viel* mehr als der Autofahrer.
_Nacktmull_ on
Der Spiegel ist ein elendes Drecksblatt, kaum besser als die BILD.
Buntschatten on
Ja, es gibt so einige Radfahrer, die echt scheiße fahren und uns einen schlechten Ruf einbringen. Ich vermisse aber ein bisschen die gleiche Sorte von Presse über die ganzen asozial fahrenden Autofahrer.
xoxox666 on
Und sie haben Recht (Downvotes incoming, i know).
Warum ich gerade pissed bin? Lasst es mich erzählen:
Fußgängerampel, ganz normal, nix Wildes. Straße, Fahrradweg, Fußweg. Natüürlich haben wir alle mal als Radfahrer die rote Ampel großzügig ausgelegt und sind trotz roter Ampel weiter gefahren, wenn nix kam (also Fußgänger die über die Straße gehen). Ja, ich auch. Aber zumindest mir war immer bewusst, dass ich gerade gegen die STVO verstoße, bin entsprechend vorsichtig gefahren, hab auf querende Fußgänger geachtet und selbstverständlich angehalten wenn welche kamen.
Und heute? Ich als Fußgänger überquere gerade die Straße, ich hab grün, Autofahrer rot. Kommt von rechts auf dem Radweg ein Fahrradfahrer angefahren. Klare Sicht, wir haben uns beide definitiv gesehen. Ich geh ganz normal weiter, von der Straße, quere den Fahrradweg und der verschissene Radfahrer hätte mich fast angefahren, Vollbremsung, gerade so. Und der schaut MICH an, WIE ICH WAGEN KANN seinen geheiligten Fahrradweg zu queren. Bei fucking ROT für ihn. Und ja die Autofahrerampel gilt natürlich auch für Radfahrer (ausser es ist explizit mit extra Schild aufgehoben “Signal gilt nicht für Fahrradfahrer”, gibt es selten, ich kenne aber eine Ampel wo das so ist).
Was stimmt denn mit den fucking Radfahrern nicht mehr? Die STVO etwas dehnen, ok, come on, passt schon. Aber wir sind jetzt soweit, dass Radfahrer sich rotzfrech rausnehmen gegen die STVO zu verstoßen, mir eindeutig die Vorfahrt nehmen, und dann sich nicht schämen/entschuldigen, sondern felsenfest davon überzeugt im Recht zu sein.
Ich kann das alles nicht mehr…
PS: München
PinocchiosWoodBalls on
Auch reddit:
„Wenn Radfahrer über rot fahren und mehrere Straßen kreuzen und angefahren werden, DANN SIND DIE AUTOFAHRER SCHULD!!!“
DIE MÜSSEN AUF UNS ACHTEN, AUCH WENN UND DIE VERKEHRSREGELN EGAL SIND!!
WENN ICH NICHT BEI ROT HALTE, SIND DIE SCHULD!!!
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Ja ich muss sagen ich habe gestern auf meiner Tour auch mehrere Ampeln auf der Landstraße ignoriert…ist halt auch dumm wenn man als Radfahrer von den Ampeln nicht erkannt wird und dann hoffen soll, dass um 5 Uhr morgens doch mal ein “echter” Verkehrsteilnehmer vorbeikommt der die Schaltung auslösen kann. Fühle mich auch voll schuldig
Paywallumgehung… https://archive.ph/r3BWb
Rege mich über sowas nicht mehr auf, nach dem ein Radweg bei uns der letztes Jahr gebaut wurde, dieses jahr wieder für Parkplätze weichen muss.
Politik und Medien tuen halt alles dafür um die verkehrswende du blockieren.
frage mich gerade, wie viel der Spiegel von der Autolobby für so einen Dreckartikel kassiert hat!!
Natürlich kann man im Subtext etwas darüber schrieben, dass es auch Fahrradfahrer gibt, die sich kein bisschen an die Regeln halten.
Aber solange die Schuld an Unfällen zum Großteil bei den Autofahrern liegt, sollte man sich darum kümmern und darüber schreiben.
Bestes Zitat: “Von den Radfahrern, die an einer roten Ampel ankamen und rechts abbiegen wollten, überfuhren 80 Prozent das Rotlicht.” -> führt zu keiner Verkehrsgefährdung, die Zahl hört sich aber schön extrem an.
Leider hinter einer Paywall, aber der Überschrift muss ich zustimmen. Ich als Radfahrer ärgere mich dermaßen oft über andere Radfahrer, die bei rot einfach drüber brettern, als ob es die Ampel gar nicht gäbe. Oder den “Trick” anwenden, das man einfach kurz über den Bürgersteig rechts an der Ampel vorbei fährt. Und am besten überholt man mich dabei noch scharf, da ich als “Dummer” bei der Ampel anhalte.
Auch ist das Verständnis von Schildern bei vielen nicht stark ausgeprägt. Bei mir gibt es da so einen Hotspot an einer Ampel, wo Autofahrer nur gerade aus fahren dürfen weil von rechts eine Einbahnstraße kommt. Darunter steht “Radfahrer frei”. Man glaubt gar nicht, wie viele davon ausgehen, dass das bedeutet das sich das auf die ganze Ampel und nicht den Pfeil bezieht…
Ich wünsche mir dermaßen, das da jedesmal ein Polizist stände. Weil das sind dann einfach mal ca. 120€ und 1 Punkt.
Stelle man sich mal vor was los wäre, wenn Autofahrer auf einem ähnlichem Niveau fahren würden. Das wäre eine Katastrophe. Einer der größten Vorteile des Rades ist, das man damit nicht so viel Schaden anrichten kann wie mit einem Auto. Das sollte aber keine Entschuldigung dafür sein, sich nicht an Verkehrsregeln halten zu müssen.
>Doch das ist offenbar nicht alles. Studien zeigen, dass viele Radfahrer selbst an ihren Unfällen schuld sind: Wer die Verkehrsregeln locker handhabt, kommt demzufolge häufiger in gefährliche Situationen.
mal so eine aussage im raum stehen lassen, ohne jegliche zahlen zu nennen, dieser blöder populismus!
Ich bin absolut Pro-Rad. Bin selber fast nur mit dem Rad unterwegs, wenn auch auf dem Land nicht in der Stadt und habe auch eine Zeit lang Fahrrad-Demos mit organisiert. Der Artikel, hat inhaltlich leider komplett recht. Auch meine anekdotische Evidenz zeigt, dass sich viele Radfahrende im Straßenverkehr wie die Sau benehmen. Das fängt mit der Missachtung von Ampeln an, geht über das Ignorieren und Gefährden von Fußgängern, bis hin zu völlig bescheuerten Kamikaze-Überholmanövern von Autos bergab, etc. pp.
Das gesagt, finde ich es trotzdem zum Kotzen, dass der Artikel das Thema so reißerisch aufgreift. Es bläst genau in das Horn von Diesel Dieter und Guzzi Georg die Fahrradfahrende ausschließlich als störendes Element im Straßenverkehr wahrnehmen und das auch gerne zeigen.
Was der Artikel nämlich völlig außer Acht lässt, ist warum sich viele Radfahrende so (irrational) verhalten wie sich sich verhalten. Als Radfahrender ist man in Deutschland aus oben besagten Gründen in vielerlei Hinsicht “Freiwild”. Man wird zu eng überholt, man wird geschnitten, man wird angehupt und schlimmeres. Diese tägliche Konfrontation mit anderen Verkehrsteilnehmern fürht zu einer “Leckt mich doch alle am Arsch”-Haltung die, irrsinniger Weise häufig in Selbstgefährdung ausartet. Meiner Bescheidenen Meinung nach, gibt es für diese Problem nur eine adäquate Lösung: Flächendeckende als solche erkennbare und betriebene Rad-Infrastruktur. Wie auch immer die aussehen mag. Baulich getrennt, oder Shared-Space, völlig egal. Aber es muss in die Köpfe der Leute. Radfahrende sind normaler Verkehr, kein Problem, dass es zu lösen gilt.
Bei “Rote Ampel? Mir egal” dachte ich dieses Thema wird aufgegriffen: [https://www.youtube.com/watch?v=BX5_-3fu3Cw](https://www.youtube.com/watch?v=BX5_-3fu3Cw)
Aber ok, von einem 2t “etwas” mit 50km/h umgefahren werden, oder von ~100kg bei 25km/h muss man natürlich unterscheiden.
Artikel:
# Rote Ampel? Mir egal!
Viele Fahrradfahrer missachten selbst einfachste Regeln – auch deshalb passieren viele Unfälle. Das Bild vom »besseren Verkehrsteilnehmer« weisen jüngere Forschungsergebnisse jedenfalls zurück.
Wenn Thomas Stelzmann auf dem Fahrrad in [Düsseldorf](https://archive.ph/o/r3BWb/https://www.spiegel.de/thema/duesseldorf/) unterwegs ist, beobachte er oft abenteuerliche Manöver, erzählt er. Manche Radler rollten mit einem »Affenzahn« über Gehwege. Andere rasten vor abbiegenden Autos vorbei und verließen sich blind darauf, dass deren Fahrer schon aufpassen, erinnere er. Und viele kachelten ganz selbstverständlich über rote Ampeln – und klingelten ihn an, wenn er stehen bleibe. »Da kommt man sich wirklich blöd vor. Wer ist denn hier der Depp?«
Stelzmann, 49, Fotograf, hat sich mit seinem Ärger an den SPIEGEL gewandt. Hat er recht mit seiner Behauptung, dass deshalb so viele Radfahrerinnen und Radfahrer verunglückten, »weil sie sich rücksichtslos und egoistisch verhalten«?
Jedes Jahr werden in [Deutschland](https://archive.ph/o/r3BWb/https://www.spiegel.de/thema/deutschland/) fast 100.000 Radfahrer bei Unfällen verletzt. Immer mehr kommen dabei sogar ums Leben. Zu diesem Ergebnis kam kürzlich eine [Analyse ](https://archive.ph/o/r3BWb/https://etsc.eu/wp-content/uploads/PINFLASH_50_FINAL.pdf) des Europäischen Verkehrssicherheitsrats. Während EU-weit zwischen 2014 und 2024 jedes Jahr durchschnittlich 0,5 Prozent weniger Radfahrer getötet wurden, [stiegen die Zahlen ](https://archive.ph/o/r3BWb/https://www.spiegel.de/mobilitaet/fahrrad/warum-in-deutschland-mehr-radfahrer-sterben-und-in-anderen-staaten-weniger-a-11c20ce8-51e6-45ef-81ab-325b9f6414df) in Deutschland jährlich im Schnitt um 1,5 Prozent. Das kann auch damit zu tun haben, dass die Menschen mehr Rad fahren.
Das [Statistische Bundesamt ](https://archive.ph/o/r3BWb/https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_N025_461.html) erklärt die steigenden Zahlen zuerst mit der wachsenden Zahl an Senioren, die auf dem E-Bike verunglückten. Die [Fahrradlobby ](https://archive.ph/o/r3BWb/https://www.adfc.de/neuigkeit/mehr-toedliche-radunfaelle) macht eher schlechte Radwege für die Unfälle verantwortlich.
Doch das ist offenbar nicht alles. Studien zeigen, dass viele Radfahrer selbst an ihren Unfällen schuld sind: Wer die Verkehrsregeln locker handhabt, kommt demzufolge häufiger in gefährliche Situationen.
# Viele Radfahrer missachten rote Ampeln
Rund jeder fünfte befragte Radfahrer in Deutschland gibt an, beim Fahren aufs Handy zu schauen, rund jeder vierte bekundet, über rote Ampeln zu fahren. Das geht aus dem »[E-Survey ](https://archive.ph/o/r3BWb/https://app.powerbi.com/view?r=eyJrIjoiYTI1MDg4NDgtM2VhYS00ZTA2LTg1NWEtMjEzMzIxNmUzOTk1IiwidCI6IjlkMWIxYjIyLWE5ZTAtNDg1Mi1hMTEwLWZlYzRmZDc1N2M2ZSIsImMiOjh9) of Road Users’ Attitudes« von 2023 hervor, einer ländervergleichenden Onlineumfrage unter Verkehrsteilnehmern. Demnach sind die deutschen Radfahrer etwas regelkonformer als der europäische Durchschnitt, besonders unvorsichtig sind die fahrradbegeisterten Niederländer.
Andere Studien stützen den Befund, etwa eine 2024 veröffentlichte [Untersuchung ](https://archive.ph/o/r3BWb/https://tsr.international/TSR/article/view/26012) von deutschen Forschenden, unter anderem von der TU Dresden. Das Team stellte Kameras an Ampelkreuzungen in neun großen Städten auf. Ergebnis: Von den Radfahrern, die an einer roten Ampel ankamen und rechts abbiegen wollten, überfuhren 80 Prozent das Rotlicht. Wer auf einem Radweg unterwegs war und auf einen Radweg oder -streifen abbog, ignorierte gar in 97 Prozent der Fälle das rote Licht. Offensichtlich fürchteten die Radler in einer derartigen Situation keinen Crash mit einem Auto.
Eine andere [Studie ](https://archive.ph/o/r3BWb/https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/03611981241236469) von 2024, bei der ein französisches Team von der Katholischen Universität Lille mehr als 1000 Radfahrer in ihrer Stadt beobachtete, kam zu ähnlichen Schlussfolgerungen: An roten Ampeln blieb nur etwa jeder vierte Radler stehen, der Rest fuhr drüber – die meisten, ohne auch nur abzubremsen.
# Ampeln sind gefühlt nur für Autofahrer
Diese Untersuchungen legen nahe: Der viel beklagte Rüpelradler ist nicht nur ein Klischee. Dabei gelten Radfahrer vielen eher als die Guten, nicht zuletzt sich selbst. Schließlich sind sie klima- und damit menschenfreundlich unterwegs.
Wahrscheinlich sind Radfahrer aber keine besseren Verkehrsteilnehmer. So wie Autofahrer gegen Regeln verstoßen, tun es Radfahrer und Fußgänger und Motorradfahrer. Ein Unterschied: Wenn Radfahrer die Regeln missachten, gefährden sie vorwiegend sich selbst. Fahrer von tonnenschweren Pkw müssen noch stärker aufpassen, niemanden schwer zu verletzen.
Ich bin selbst seit ein paar Monaten Radfahrer …. und manchmal könnte ich über manche Fahrradfahrer nur den Kopf schütteln.
Oft wird keine Rücksicht genommen, es wird über rote Ampeln gefahren und manche verhalten sich, als wäre auf den Straßen der Wilde Westen.
Aber wehe, ein Lieferwagen steht mal kurz auf dem Radweg …dann werden sofort Fotos gemacht und sich lautstark beschwert.
Fahruntüchtige Rentner sieht er nicht so kritisch:
https://archive.ph/2eNF5
Ich bin selber aktiver Radfahrer, habe kein Auto, und sehe jeden Tag reihenweise Rotlichtverstöße von anderen Radfahrenden. Interessant, wie jedes Mal unter diesem Artikel diese Rotlichtverstöße vehement relativiert und verteidigt werden. Null Einsicht.
[https://youtu.be/-_4GZnGl55c](https://youtu.be/-_4GZnGl55c)
Die erste Minute dieses Videos sehe ich mir immer wieder gerne an, einfach weil es so absurd ist.
Klar bin ich mit Fahrrad da – keine Ampeln Antifa
Ich glaube, dass die Statistiken ein wenig irreführend sind, so beruft sich der Artikel auf Unfallstatistik und Selbstauskunft. In der Unfallstatistik sind Alleinunfälle ein steigendes Problem und der Unterschied in den Selbstauskünften bedeutet nur, dass sich Radfahrer einem Fehlverhalten eher bewusst sind. Z.B.: wenn ich links über den Fußgänger weg abbiegen, dann weiß ich, dass ich auf dem Fußgängerweg mit dem Fahrrad nichts verloren habe, aber ich weiß auch, dass wenn ich regelkonform über die Fahrbahn abbiege mein Leben riskiere.
Die Verkehrsregeln haben Autofahrer und Fußgänger im Sinn und nicht Fahrradfahrer.
Sommerloch
Oh boy. Ein Artikel gestützt auf persönlichen Beobachtungen.
> Andere rasten vor abbiegenden Autos vorbei und verließen sich blind darauf, dass deren Fahrer schon aufpassen, erinnere er.
Oh nein, Radfahrer haben Rechte? (Ja, man muss mit den Fehlern anderer rechnen, aber das hier ist nur eine Beobachtung und Interpretation.)
> […] und klingelten ihn an, wenn er stehen bleibe.
Ich bin selbst viel mit dem Fahrrad unterwegs und beobachte nicht, dass Radfahrer an roten Ampeln oder Fußgänger für’s Stehenbleiben angeklingelt werden.
Warum werden fast aple Vereinigungen im Artikel namentlich benannt, der ADFC wird aber zur Fahrradlobby?
> Von den Radfahrern, die an einer roten Ampel ankamen und rechts abbiegen wollten, überfuhren 80 Prozent das Rotlicht. Wer auf einem Radweg unterwegs war und auf einen Radweg oder -streifen abbog, ignorierte gar in 97 Prozent der Fälle das rote Licht. Offensichtlich fürchteten die Radler in einer derartigen Situation keinen Crash mit einem Auto.
Man könnte von “keinen Crash mit einem Auto fürchten” sprechen, wenn die Radler ohne zu schauen abbiegen. Und vor allem dann nicht, wenn auf einen Radweg rechts abgebogen wird.
> Wer als Radfahrer nicht mit einem Auto kollidieren will, hält bei Rot aber besser an. Radfahrer, die Rotlichter oder andere Regeln missachten, sind generell eher in Kollisionen verwickelt […]
Der 2. Satz mag zwar stimmen, aber die Formulierung des ersten ist schrecklich. Ich selbst halte an roten Ampeln an, auch beim Rechtsabbiegen. Die Zusammenstöße (und alle beinahe zusammenstöße), die ich bisher hatte, waren aufgrund des Autofahrers und vermutlich ausschließlich mit einem rechts abbiegenden Auto – wie kann ich nur annehmen, dass das fast stehende Auto auch stehen bleiben wird und mir nicht die Vorfahrt nimmt.
> Mal war der Blick aufs Handy schuld, mal ein Schlagloch – aus der amtlichen Statistik ist das schwer ersichtlich.
Die Statistik zeigt keinen Grund auf, aber man kann dennoch einfach mal einwerfen, dass Radfahrer aufgrund vom auf’s Handy schauen verunglücken, und aufgrund des verhorigen Satzes auch tödlich.
Im Artikel wurde mehrfach von Handy Nutzung oder Blick aufs Handy geschrieben. Das soll vermutlich das Bild vermitteln, dass das Handy aktiv genutzt wird bspw. um eine Nachricht zu schreiben, der Nutzer also 1 oder 0 Hände am Lenker hat und mental abgelenkt ist, um die Nachricht zu tippen (oder vergleichbares). Wenn ich Fahrrad fahre, nutze ich mein Handy während der fahrt nur zum Checken des Navis. Dafür muss ich nur eine Hardwaretaste betätigen um den Bilschirm ein oder auszuschalten. Das Handy ist dabei dann in einer Tasche auf meinem Rücken (Fahrradweste). Der Unterschied zum Auto ist dabei lediglich, dass nicht beide Hände am Lenker sind. Das ist nebenbei bemerkt auch der Fall, wenn ich Handzeichen gebe.
Es gibt zwar ein paar zutreffende Aussagen im Artikel, aber im großen und ganzen stecken so viele kleinere Mängel drinnen.
Radfahrer Autofahrern in Sachen Gefährdung quasi gleichzustellen ist an Absurdität kaum zu übertreffen.
17 Kilo mit Biomasse-Federung links und rechts und Gummi-/Luft-Federung vorne und hinten. Höchstgeschw. i.d. Stadt bis ca. 35 kmh, eher 28
1500-2500 Kilo mit Stahl und Glas rundherum. Höchstgeschwindigkeit i.d. Stadt bis ca. 75 km/h, eher 60+
Wenn es zum Zusammenstoß kommt, leidet der Radfahrer *viel, viel, viel* mehr als der Autofahrer.
Der Spiegel ist ein elendes Drecksblatt, kaum besser als die BILD.
Ja, es gibt so einige Radfahrer, die echt scheiße fahren und uns einen schlechten Ruf einbringen. Ich vermisse aber ein bisschen die gleiche Sorte von Presse über die ganzen asozial fahrenden Autofahrer.
Und sie haben Recht (Downvotes incoming, i know).
Warum ich gerade pissed bin? Lasst es mich erzählen:
Fußgängerampel, ganz normal, nix Wildes. Straße, Fahrradweg, Fußweg. Natüürlich haben wir alle mal als Radfahrer die rote Ampel großzügig ausgelegt und sind trotz roter Ampel weiter gefahren, wenn nix kam (also Fußgänger die über die Straße gehen). Ja, ich auch. Aber zumindest mir war immer bewusst, dass ich gerade gegen die STVO verstoße, bin entsprechend vorsichtig gefahren, hab auf querende Fußgänger geachtet und selbstverständlich angehalten wenn welche kamen.
Und heute? Ich als Fußgänger überquere gerade die Straße, ich hab grün, Autofahrer rot. Kommt von rechts auf dem Radweg ein Fahrradfahrer angefahren. Klare Sicht, wir haben uns beide definitiv gesehen. Ich geh ganz normal weiter, von der Straße, quere den Fahrradweg und der verschissene Radfahrer hätte mich fast angefahren, Vollbremsung, gerade so. Und der schaut MICH an, WIE ICH WAGEN KANN seinen geheiligten Fahrradweg zu queren. Bei fucking ROT für ihn. Und ja die Autofahrerampel gilt natürlich auch für Radfahrer (ausser es ist explizit mit extra Schild aufgehoben “Signal gilt nicht für Fahrradfahrer”, gibt es selten, ich kenne aber eine Ampel wo das so ist).
Was stimmt denn mit den fucking Radfahrern nicht mehr? Die STVO etwas dehnen, ok, come on, passt schon. Aber wir sind jetzt soweit, dass Radfahrer sich rotzfrech rausnehmen gegen die STVO zu verstoßen, mir eindeutig die Vorfahrt nehmen, und dann sich nicht schämen/entschuldigen, sondern felsenfest davon überzeugt im Recht zu sein.
Ich kann das alles nicht mehr…
PS: München
Auch reddit:
„Wenn Radfahrer über rot fahren und mehrere Straßen kreuzen und angefahren werden, DANN SIND DIE AUTOFAHRER SCHULD!!!“
DIE MÜSSEN AUF UNS ACHTEN, AUCH WENN UND DIE VERKEHRSREGELN EGAL SIND!!
WENN ICH NICHT BEI ROT HALTE, SIND DIE SCHULD!!!