Seit fast drei Wochen bin ich nun schon mit meinem Klapprad auf dem EuroVelo 6 unterwegs. In diesem Teil erreiche ich Nevers und merke einmal mehr: 1500 Kilometer durch Frankreich sind nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern vor allem eine Reise im Kopf.

Wenn man so viel allein ist, kommen die Gedanken ganz automatisch – über die Zeit, über mich selbst und auch über die Tour, die ich noch mit meinem Vater geplant hatte. Es ist eben mehr als nur eine Fahrradtour; es ist ein Weg, Dinge zu verarbeiten, während die Landschaft an einem vorbeizieht.

Neben den tiefen Momenten gibt es aber auch ganz praktische Hürden: Die Suche nach einer neuen Powerbank, das unbeständige Wetter und die Entdeckung kleiner Wegbegleiter wie der Nutrias.

Kapitel im Video: 00:00 Über das Alleinsein & die Morgenstimmung an der Loire 01:48 Umleitung & die Weite Zentralfrankreichs 02:52 Hundebegegnungen an Bauernhöfen 04:48 Wildcamping-Potenzial & Versorgungslage 06:23 Regenfrust & die Realität im nassen Zelt 07:55 Natur pur: Teichrallen & der Kanal bei Nevers 09:24 Nutria-Sichtung am Wasser 11:45 Frühstückspause: Ravioli-Glück aus der Dose 13:10 Ankunft auf dem Campingplatz in Nevers 14:12 Das Stromproblem: Powerbank-Kauf auf Französisch 15:10 Stadtbesichtigung Nevers: Beeindruckende Wasserspeier 17:51 Komoot-Frust & der Link zu meinen Touren 19:44 Radfahrmeditation: Wenn der Flow kommt 23:14 Deep Talk: Was das Reisen solo mit mir macht 25:39 Gedanken an meinen Vater & die gemeinsame Planung 27:14 Das Glück der eigenen Körperkraft 30:11 Camping-Life: Französisch lernen & Strom-Hacks

Danke fürs Mitreisen, euer Feedback und eure Unterstützung auf diesem ganz persönlichen Weg! „Einfach machen“ – auch wenn die Beine schwer werden und der Hintern brennt.

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12 Comments

  1. Hi meine Liebe, soooo wunderbar schön und still❤️❤️.
    Ja das mit den Hunden ist echt schwierig. Ich hab gefühlt jeden Tag ne Aktion, entweder großer Hund der auf dem CP umherläuft und ich mich kaum traue meine Sachen, geschweige denn meine Hunde aus dem Wohnmobil zu holen( bin dann abgehauen) oder freilaufender Hund im Dorf, oder mehrere Hunde auf dem Markt! Da ich ja selbst 2 kleine Hunde dabei habe, ist es schwierig, und es nervt mich auch sehr wie manche Franzosen mit ihren Tieren umgehen, zum kotzen.
    Bei Epicerie( Kleiner Tante Emma Laden) wird das c als scharfes ẞ ausgesprochen.
    Bisschen Französisch unterricht🤣

  2. Mega! Du fährst das alles mit deinem Fahrrad ohne 'Strom' 💪
    Ich wünsche dir eine weiterhin schöne Reise mit passenden Wetter und Zeit für dich 🤗

  3. Im Jura ist es auch kalt und regnerisch. Ich komm echt von über 30 Grad in 10 am Tag🥵. Jetzt bin in in Arbois, und es sind 17 Grad heut Nachmittag gewesen, und endlich trocken.
    Respekt liebe Bettina, du schläfst im Zelt ohne Heizung, und bist den ganzen Tag draussen ubd auf dem Rad🙏👏👏👏👏❤️❤️❤️💐💐💐

  4. Ich finde auch dass man sich eher mit Leuten unterhält wenn man alleine ist, oder es liegt an den Hunden dass mich so viele Menschen anquatschen und mir auch zulächeln

  5. Ich liebe Camping Municipal, einfach praktisch gut, und billig und meistens sehr große Stellplätze und sogar ab und zu mit Schwimmbad, was will man meht

  6. Hey Betti! I wondered how you were going to like all those hills around Cronat! It was so beautiful despite the hills. It's interesting to see how similar our thought process is on this trip. How I loved travelling with you and Sven, but it felt so good to be on my own after that. And the flow state you talked about; I think about that every time I cycle. That feeling you get after an hour or two of cycling, when you feel boundless energy and you don't want to stop (which is why I didn't see Nevers at all!). Also, approaching a new town or area, and deciding whether the vibes are good and you feel comfortable. Not to mention, the work of gathering food, charging batteries and campgrounds. 
    It's a week now that I've been home, and I miss the travelling. I have to admit though, I was so happy to stop camping! That might have been because of the heat wave, and because they got so busy towards the end. At my last campground near Tours, I had slightly uneasy feeling that it wasn't safe. I actually moved my tent closer to some other bike campers that evening. The next morning, I had my first and only flat tire. While I was changing it, two teenage boys approached me, asking if I needed help. Later on, I saw a couple berating them; apparently they had tried to steal all the food from the communal refrigerator! Not a big deal, actually a relatively innocent crime, but I felt like I knew something would happen there! It's always good to listen to your intuition, but for me personally I think I need to learn to relax more than anything! Travelling with you even for a short time, helped me with that, so thank you!
    Stay safe! Keep having the best time! ♥Bobbi

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