Auftakt der Ehrentagswoche 2026: „Die Stadt Dorsten ist wirklich vorbildhaft, was die Erinnerung an das Grundgesetz angeht. Es ist eben nicht nur Erinnerung, sondern ist tätige Erinnerung und Aufforderung an Menschen mitzutun“, sagte Bundespräsident Steinmeier heute im nordrhein-westfälischen Dorsten. „Demokratie lebt nicht nur aus den Buchstaben einer Verfassung, sondern sie braucht Menschen, die sich für diese Demokratie einsetzen.“

Zum Ehrentag, dem ersten deutschlandweiten Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai, besucht der Bundespräsident vom 18. bis 30. Mai zahlreiche Mitmach-Aktionen überall in Deutschland – und legt selbst mit Hand an.

In Dorsten hat der Bundespräsidenten gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Stolpersteine geputzt und Personen mit Beeinträchtigung in einer E-Rikscha gefahren. Anschließend besuchte Bundespräsident Steinmeier die Fotoausstellung „Menschen mit Behinderungen an ihren alltäglichen Orten“ im Jüdischen Museum Westfalen sowie die Schülerausstellung „Heimat & Demokratie“ im Grundgesetzladen. Am Abend nahm der Bundespräsident an einer ökumenischen Andacht für Ehrenamtliche „Würde verbindet uns“ in St. Agatha teil.

Unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle.” sind Menschen überall in Deutschland aufgerufen, beim Ehrentag mitzumachen. Der Bundespräsident ist Initiator und Schirmherr des Ehrentags, ausgerichtet wird er gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).

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