
Moin, ich wollte mir jetzt endlich ein vernünftiges Stadtrad kaufen, da ich momentan nur ein Gravelbike habe, das ich für alles benutze. Dabei ist mir dieses Rad aufgefallen in das ich mich jetzt verliebt habe. Amant 7.2 HT – Stevens Bikes 2026
Das Rad hat eigentlich alles was ich mir für ein Stadtrad vorstelle und sieht einfach super aus. Ding ist der Preis und die Austattung. Könnte ich mir eigentlich leisten, aber sind 2000€ nicht zu viel für ein Stadtrad? So viel habe ich für mein Gravelbike ausgegeben. Und die Austattung wirkt irgnendwie Overkill, wenn das ein reines Stadtrad sein soll. Glaubt ihr, das geht noch in Ordnung oder haltet ihr das für Unfug sich sowas zu kaufen?
by MMOToaster
13 Comments
Ein klassisches Stadtrad wäre für mich ein günstiges Rad von Kleinanzeigen, das günstig genug ist, damit mich ein Diebstahl nicht sehr stört.
Warum nicht? Wenn es dir gefällt?
.. der Knackpunkt ist bei Stadträdern meistens der Abstellort und nicht das Rad selbst.
Ich fahre seit kurzem ein Stevens Rennrad und bin super zufrieden. Die Qualität ist einfach super.
Ich finde das Rad schick und wenn es alles hat was du dir wünschst, du das Geld hast und es sicher nutzen wirst, spricht doch wenig gegen einen Kauf, oder?
Gute Fahrt! 🚴♂️
„Stadtrad“ sagt erstmal gar nichts aus. Was an der Ausstattung wirkt übertrieben? Licht? Wichtig. Trabsportmöglichkeiten? Für ein Stadtrad in
meinen Augen wichtig – vor allem wenn es statt Auto genutzt werden soll.
Um zum Bahnhof oder in die Kneipe zu fahren? Drüber!
Darüber hinaus: Sehr schönes Rad, da könnte ich mich auch verlieben 🙂
Das kommt sehr auf deine Umstände an.
Welche Stadt? (Nicht beantworten, nur gibt es Städte und Stadtteile, in denen mehr geklaut wird)
Wie/ wo steht das Rad nachts?
Wie ist es tagsüber? (typische Ziele wie Supermarkt oder Arbeit müssen ebenfalls passen)
Ich habe 10 Jahre lang in Berlin ein altes Rennrad gefahren.
Die Bauteile waren alle hochwertig, aber hatten optische Macken wie Kratzer, Klebeband, Flugrost und nicht unbedingt frisch geputzt.
Fuhr sich sehr gut und war unauffällig genug um es zwischen anderen Fahrrädern zu verstecken.
(Gutes Schloss und notfalls Versicherung ebenfalls zu empfehlen)
Meine Frau hat quasi eines der Vorgänger was die Ausstattung anbelangt.
Gates und Alfine sind nicht günstig. Sie hat XT-Bremsen für 2200 Euro UVP.
Die Qualität stimmt, ein Schnapper ist es aber nicht.
Die Frage ist, zu welchem Preis man es beim Händler bekommt.
Das Gewicht vom Superflight meiner Frau liegt bei 14,5kg, was schon nicht wenig ist. 16,5 für wäre für mich obere Grenze. Als Stadtrad und Transportesel auf ebener Fläche aber wohl noch machbar.
Ich find auch, dass das ein cooles Rad ist. Schaut super bequem aus. Ich check nicht ganz wo die 2000 Euro bei dem Ding stecken.
Zu Hause fahr ich als Stadtrad ein Diamant Rubin Super Leger. Das kostete damals auch 2000 Euro und dafür bekam ich n Carbon Rahmen Carbon Gabel, die M8100 Schaltgruppe. Ca 12kg Gewicht und 136kg zugelassene Belastung. Das find ich schon wertiger und eher angemessen für 2k. Aber vllt überseh ich was.
Moin,
also ob das zu viel ist, musst Du letztlich selbst entscheiden.
Das Rad würde ich als edlen City-Trekker einordnen. „Brauchen“ tut man es nicht m.M.n., aber es geht ja oft ums Wollen 😄
Gates-Riemen kostet auch mehr als ne schnöde Kettenschaltung – dafür muss man den Antrieb viel weniger pflegen bei gleichbleibender Wirkung. Die sonstige Ausstattung ist „rund“ wie ich finde.
Stevens würde ich preislich weder bei ganz günstig, noch bei ganz teuer einordnen.
Eine Probefahrt wird Dir alles weitere verraten, was Du wissen möchtest. Ich schätze, das Rad fährt sich vermutlich ziemlich souverän und entspannt. Damit ist man bestimmt lange sorglos unterwegs.
Genau das Rad hab ich für mich als Stadt-/Pendelrad in Erwägung gezogen, hab mich aber letztendlich dagegen entschieden
Ich empfand das E-Simeto als Elektropendant mit nahezu identischer Geometrie für den Stadteinsatz recht angenehm. Der Frontgepäckträger ist Gewöhnungssache, mich hat er nicht gestört.
Was mich gestört hat, war zum einen die Farbe, zum anderen die Verfügbarkeit bei Händlern. Keiner hatte das Rad vor einigen Wochen auf Lager und keiner hatte es im Zulauf.
Was 2000€ für ein Stadtrad angeht: Kann man machen, muss man aber nicht. Ich habs getan. Würde das abhängig davon machen, in welcher Stadt man wohnt (in Berlin würde ich es nicht tun) und vor allem, wo man sein Rad nachts abstellen kann. Wenn es bei Nichtbenutzung in einem verschlossenen Fahrradraum im Haus steht – warum nicht? Versicherung gegen Diebstahl und gescheite Schlösser besorgen.
Ich hab das Gefühl seit so viele E-Fahrräder raumstehen interessieren sich Diebe weniger für normale Räder. Ich mach mir mittlerweile echt wenig Sorgen
Ich halte das für komplett unnötig aber ich fahr auch ausschließlich refurbed 500€ Räder. Wirst du auch mit einem weniger teuren Rad glücklich? dann ist das überteuert. Ärgerst du dich dann jeden Tag, dass du doch gerne noch xy am Rad hättest? Dann kauf dir halt das 2000€ Rad wenn du es dir leisten kannst.
Mein Stadtrad (bzw. mittlerweile Universalrad) ist ein Birdy Rohloff. Neupreis damals über 4000€.
Vom Preis her bin ich voreingenommen und finde es aus Prinzip nicht zu viel Geld;-)
Ich schließe mich den Vorrednern an:
2000€ sind der Neupreis, der sich über die Laufe der Jahre relativieren sollte. Qualität scheint da zu sein.
Dennoch, wichtig: Was machst Du damit? Und kannst Du einen so hohen Verlust zur Not wegstecken? Schließt Du es irgendwo länger an?
Zum Beispiel: In die Uni zu fahren und es dort 6h+ anzuschließen wäre mir zu heikel. Kneipenszenario ebenso.
Für Erledigungen, mal wen besuchen, Einkaufen, Freizeit, warum nicht?
Also für mich persönlich ist ein Stadtrad ein Rad, dass ich an jeder Straßenlaterne anketten kann und es mich nicht groß juckt, wenn es geklaut wird.