
Ich bin total unsicher welches es werden soll, und ob das günstigere „reicht“. Ich möchte nicht wie ein Profi fahren sondern eher erstmal locker für mich. Über schotterwege und Waldwege. Möchte aber auch keine Riesen Wurzeln überqueren oder mit hohen Geschwindigkeiten. Wer weiß; was noch kommt. Aber das wäre mein erstes Vorhaben 🙂
by Cultural_Society_853
9 Comments
Schritt 1: Nicht Chatgpt fragen
Ich bin immer Fan davon günstigere Varianten für den Einstieg zu wählen. Für das was du beschreibst reicht das CF6 vollkommen und wenn du irgendwann mal mehr brauchst, hast du dann mehr Informationen gewonnen.
Also der Vergleich ist schon mal falsch, denn beide haben die gleichen Laufräder, was ich sehen kann. Im Zweifels würde ich als Anfänger immer leicht günstiger nehmen und die 500 € in Ausrüstung wie Helm, Fahrradhose und so weiter stecken, beziehungsweise weil man sich das eher ernst schafft als zukünftige Upgrade Reserve zurückhaltend sollte man’s dann doch nicht mögen, kann man immer noch was anderes mit den 500 € machen.
Ein Blick zu den Cube Rädern lohnt sich evtl auch. Haben für 1500 eine 2×12 schaltung mit dem cube nuroad race
Imho sind beide sehr ähnlich, du hast beim CF7 die “gefederte” Sattelstütze ob das den Aufpreis rechtfertigt musst du für dich entscheiden.
Die eigentliche Frage ist welche Schaltung von der reinen Bedienung fühlt sich für dich besser/natürlicher an und das wirst du nur bei einer kurzen Probefahrt feststellen.
Welche Apex ist es denn? Die 11 fach gibts hoffentlich gar nicht mehr neu. Die 12 fach funktioniert ziemlich gut, wenn du das Schaltgefühl magst. Ich bevorzuge sowohl Schalt- als auch Bremsgefühl der Shimano Gruppen in dem Bereich. Aber das ist eine Sache persönlicher Präferenz.
Die Laufräder sind identisch soweit ich weiß.
Edit: zu früh verschickt.
Die Carbon Sattelstütze ist als Komfortding nicht zu unterschätzen. Kann mit Dreck aber auch ordentlich knacken.
Und zu den Bremsen: GRX ist entspannter zum selbst entlüften. Die Apex hat DOT was für Lack und Haut unfreundlicher ist und am Bremssattel ein Schraubgewinde statt Schnellverbinder. Das macht den Prozess deutlich weniger sauber. Plus Dot muss periodisch getauscht werden, Öl nur bei Bedarf.
Stand beim Release vor der selben Entscheidung und habe mich für das CF7 entschieden. Hauptsächlich wegen der Shimano Schaltung (sehr zufrieden, kein SRAM-Fan) und der Sattelstütze (bringt ein bisschen Federweg). Habe jetzt etwa 6000km damit runter und bin zufrieden.
Auf den ChatGPT Vergleich solltest du nicht zuviel geben.
Ok, ich nenne mal die Unterschiede die ich kenne, denn ChatGPT hat in der Tabelle einen wesentlichen Fehler drin.
Die Laufräder sind nämlich bei beiden fast identisch. Beide haben DT Swiss Gravel LN. Das ist das Gravelmodell, was die nur als OEM verkaufen. Das Einsteigermodell von denen sind die G1800, GR1600 sind hochwertiger, stell dir diese hier einfach als G1900 vor. Der wesentliche Unterschied ist das höhere Gewicht.
Fast identisch, da beim CF6 ein HG Freilauf und beim CF7 ein Microspline Freilauf verbaut ist. Ist erstmal recht egal, beim CF6 ist das kleinste Ritzel ein 11er, beim CF7 ein 10er. Theoretisch wärst du mit dem CF7 also schneller, aber da müsstest du schon bergab auf Asphalt fahren um davon was zu haben.
Der nächste Unterschied ist die Sattelstütze. Beim CF6 ist eine normale Carbonsattelstütze verbaut, beim CF7 die mit der Blattfeder. Die runde Sattelstütze beim CF6 federt tatsächlich auch, zwar weniger als die mit der Feder aber trotzdem. Nja, spielt jetzt nicht so eine große Rolle und außerdem kannst du das eh später noch austauschen.
Der größte Unterschied hier ist die Schaltgruppe. Beim CF6 ist die SRAM Apex XPLR, beim CF7 überwiegend die RX800er Reihe. Die Kurbel ist ne RX600 aber den Gewichtsunterschied gleichst du durch vorher pinkeln aus.
Ist halt so ne Sache. Shimano ist natürlich top, SRAM Apex aber auch nicht schlecht. Ich kann leider nichts zur Performance sagen, da ich die elektronische SRAM Apex habe und das ist null vergleichbar.
Bremsen sind meiner Meinung nach bei der Apex ok, ich weiß aber auch nicht wie genau die Shimano bremst. Ich hatte mal ein Rad mit ner Shimano RX400er Gruppe und da erinnere ich mich an nichts negatives.
500€ ist natürlich ein Happen, die Sattelstütze kostet 200€, also 300€ für die Shimano Gruppe…. Weiß nicht.
Viele Leute nennen den Fakt dass SRAM Dot 5.1 als Bremsflüssigkeit einsetzt als Nachteil. Bei Shimano nutzt mal Mineralöl. Dot ist halt giftig und greift Lack an, aber ich sage es mal so. Wenn man nicht komplett mit der Flüssigkeit rumkleckert, ist die Entlüftung bei der SRAM jetzt auch nicht so viel umständlicher als bei Shimano. Bei beiden trage ich Handschuhe, dann hat man halt einen Lappen mehr während man das macht und gibt die Flasche dann beim Schadstoffmobil ab.
Wenn das CF7 eine elektronische Schaltung hätte würde ich ohne Zweifel zuschlagen, aber hier ist es halt recht gleich. Ich bin wahrscheinlich eher in der Minderzahl wegen der Dot Sache aber ich würde jetzt zum CF6 greifen.
Alternativen gibt es nicht so viele die die wesentlichen Punkte erfüllen.
Also:
> Carbon
> 54mm Reifenfreiheit
> 1 Fach
> Staufach
https://www.fahrrad-xxl.de/ktm-gravelator-pro-m000102866
Es gäbe z.B. noch das hier aber da bin ich mir mit der Reifenfreiheit nicht sicher.
Der Hauptunterschied ist gering: Beim CF7 kriegst du die federnde Sattelstütze (manche finden die geil, aber viele ärgern sich über Knarzen) und Shimano GRX.
Entgegen der Aussage von Tschädgibidi ist das CF6 sogar 60g leichter.
Bei der SRAM Apex kriegst du als schnellsten Gang leider nur 40×11, es sei denn du wechselst auf XD(R)-Freilauf. Mit der GRX bist du dank 10er Ritzel minimal schneller unterwegs bergab.
Bei beiden kommst du ähnlich leicht den Berg rauf, wenngleich die GRX die minimal leichtere Übersetzung hat (45 vs 44).
Dazu soll die Bremse der GRX 800 etwas besser sein.
Ich bin 27.000km mit der Apex 1×12 gefahren (ehe ich auf Rival / GX AXS gewechselt bin). Mit der XPLR-Kassette war die Schaltperformance schon präzise, wenn man‘s dann endlich mal richtig eingestellt hatte. Die Apex ist bisschen zickig und sehr empfindlich gegenüber Stößen. Shimano ist hier etwas robuster, aber verlangt ebenso Präzision bei der Einstellung. Bei 12-Fach merkt man einfach die Grenzen von mechanischen Schaltungen, wenn es um maximale Performance geht und diese nicht regelmäßig gewartet werden.
Die SRAM Doubletap-Schaltlogik hat dabei ihre Vor- und Nachteile. Es ist geil, dass man mit nur einer Hand schalten kann, aber echt räudig, wenn man am Berg steht und dann versehentlich in einen schwereren Gang schaltet lol
Die Bremse von SRAM ist auch in Ordnung, wenn man sich mit DOT arrangiert (wohl eher ein relevantes Thema für den Heimwerker).
Früher gab‘s beim CF7 noch die minimal leichteren G1800 Laufräder dazu statt Gravel LN, die OEM-Version. Praktisch spielt‘s keine Rolle. Mir wären die 500€ Aufpreis es absolut nicht wert.
Nimm das CF6 und investier das Geld in sinnvollere Upgrades und Accessoires (Sattel, Pedale!, Trinkflaschen, Taschen, Klingel, Computer etc.)