Grundsätzlich ist eine geringere Promillegrenze beim Radfahren zu begrüßen. Aber vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, dass andere Maßnahmen diese Zahl besser reduzieren können.
Ich glaub es könnte gar zu einer verschiebung zurück aufs Auto geben: „wenn ich nach zwei Bier kein Fahrrad mehr fahren darf, dann muss ich ja auch nicht mit dem Rad in den Biergarten sondern nehm direkt das Auto.“
Brief-Travel621 on
Effektiv ist die Grenze ja bereits bei 1,1 Promille, da die meisten an dem Punkt Ausfallerscheinungen haben dürften (entgegen dem anderen Kommentar ist das deutlich mehr als 2 Bier). Spannend wäre natürlich, ob die aktuelle 1,1 Grenze auch abgesenkt wird.
Ein echtes Problem wird hier allerdings nicht gelöst, denke ich (und vermutlich würde es auch nicht viele vom Fahren abhalten). Eine höhere Grenze als beim Auto halte ich ebenfalls für wichtig und die bleibt hier.
Den Artikel selbst kann man in die Tonne kloppen, hat kaum relevante Infos und versucht für Kontext zu sorgen, indem mit Zahlen um sich geworfen wird, die nichts miteinander zu tun haben.
FroggingMadness on
Die Promillegrenze ist dieselbe wie vor 10 Jahren, als 10% weniger Radfahrende im Straßenverkehr umkamen. Die tatsächlichen Ursachen sind also andere und werden nicht benannt.
Apple_Woi on
Not so fun fact: Die gestiegenen Zahlen bei getöteten Radfahrenden haben null komma garnix mit irgendwelchen Promillegrenzen zu tun. Da soll wieder mal eine Scheindebatte geführt werden, um vom eigentlichen Problem abzulenken: Der motorisierten Gewalt und rücksichtslosem Verhalten im Straßenverkehr.
Kennt man schon von dem Unsinn einer Helmpflicht, Fahrradkennzeichen und High Viz Kleidung. Man will die Leute gezielt vom Fahrrad absteigen lassen mit solchen Vorschlägen. Nur MIV ist richtiger Verkehr.
#visionzero #verkehsrwende #autokorrektur
n_hardt on
Es müsste erstmal kontrolliert werden bzw. eine Wahrnehmung dafür geben. Bei uns aufm Dorf gibts faktisch keine Promillegrenze. Da wird komplett besoffen im Zickzack nach Hause gefahren und sich am nächsten Morgen über Schürf- und Platzwunden gewundert.
Am Ende ist es immer noch besser als Auto fahren weil das Verletzungsrisiko für Dritte deutlich geringer ist.
5 Comments
Ich glaub es könnte gar zu einer verschiebung zurück aufs Auto geben: „wenn ich nach zwei Bier kein Fahrrad mehr fahren darf, dann muss ich ja auch nicht mit dem Rad in den Biergarten sondern nehm direkt das Auto.“
Effektiv ist die Grenze ja bereits bei 1,1 Promille, da die meisten an dem Punkt Ausfallerscheinungen haben dürften (entgegen dem anderen Kommentar ist das deutlich mehr als 2 Bier). Spannend wäre natürlich, ob die aktuelle 1,1 Grenze auch abgesenkt wird.
Ein echtes Problem wird hier allerdings nicht gelöst, denke ich (und vermutlich würde es auch nicht viele vom Fahren abhalten). Eine höhere Grenze als beim Auto halte ich ebenfalls für wichtig und die bleibt hier.
Den Artikel selbst kann man in die Tonne kloppen, hat kaum relevante Infos und versucht für Kontext zu sorgen, indem mit Zahlen um sich geworfen wird, die nichts miteinander zu tun haben.
Die Promillegrenze ist dieselbe wie vor 10 Jahren, als 10% weniger Radfahrende im Straßenverkehr umkamen. Die tatsächlichen Ursachen sind also andere und werden nicht benannt.
Not so fun fact: Die gestiegenen Zahlen bei getöteten Radfahrenden haben null komma garnix mit irgendwelchen Promillegrenzen zu tun. Da soll wieder mal eine Scheindebatte geführt werden, um vom eigentlichen Problem abzulenken: Der motorisierten Gewalt und rücksichtslosem Verhalten im Straßenverkehr.
Kennt man schon von dem Unsinn einer Helmpflicht, Fahrradkennzeichen und High Viz Kleidung. Man will die Leute gezielt vom Fahrrad absteigen lassen mit solchen Vorschlägen. Nur MIV ist richtiger Verkehr.
#visionzero #verkehsrwende #autokorrektur
Es müsste erstmal kontrolliert werden bzw. eine Wahrnehmung dafür geben. Bei uns aufm Dorf gibts faktisch keine Promillegrenze. Da wird komplett besoffen im Zickzack nach Hause gefahren und sich am nächsten Morgen über Schürf- und Platzwunden gewundert.
Am Ende ist es immer noch besser als Auto fahren weil das Verletzungsrisiko für Dritte deutlich geringer ist.