Heute machen wir einen ganz großen Sprung in die Zukunft und schauen uns die Planung an. Als Beispiel nehmen wir die Großenbaumer Allee, wer in Duisburg wohnt, was das heißt.
Und unsere Zukunft vergeigen wir mit der Planung mal komplett.
Als Trost träumen wir zwischendurch ein bisschen rum.
#radfahreninduisburg #fietsen #visionzero #kinderaufsrad #duisburgistecht #bicycledutch

41 Comments

  1. Das ist genau mein humor, nicht alles machen und dann später sagen wir machen das erst wenn andere Baumaßnahmen da sind…. Man könnte aber zumindest einfach mal die ganzen dooringautos da weg machen…. Aber macht man zb auf dem Sternbuschweg ja auch erst wenn bauliche Maßnahmen erfolgen….
    Achso und der Duisburger süden ist so gut angebunden das ich oft lieber durch den Wald über Forstwege fahre. Die sind genauso uneben und haben zumindest keine autos

  2. Egal ob Radinfrastruktur oder anderes, ich sag mal, Gebammel: Es ist erschreckend mit welch, zum Teil extrem, absurden Begründungen Projekte gestartet und umgesetzt werden. 😢

  3. Danke für das Video.

    Nicht nur Duisburg ist das so. In Bochum z.B. hat sich die Stadt definiert, wie Infrastruktur für den Radverkehr angelegt werden soll, weicht davon aber regelmäßig ab, sobald hierdurch Parkplätze entfallen würden.

  4. Wieso lässt man die Autos vor allem in der Mitte zwischen Geh- und Radweg parken, womit das Dooring-Risiko absolut maximiert wurde? Anderenorts (ja teilweise sogar auf der anderen Seite der gleichen Straße!) stehen die Autos zwischen den Bäumen und dahinter ist genug Platz, um den Radverkehr sogar mit einigem Abstand an der viel ungefährlicheren Beifahrer-Seite vorbei zu führen…
    Und dann kommt das typische Ruhrpott-Problem: Die Häuser da haben schon einen Stellplatz pro Wohnung hinter den Häusern, trotzdem steht aber jeder Millimeter Fahrbahnrand beidseitig mit noch mehr Autos vollgestellt. Hat in Duisburg (und drumherum) echt jeder Haushalt 2-3 Autos?

  5. Bei uns ist das genau das Gleiche und es ist auch genau das Gleiche, dass die Rennleitung das völlig ignoriert. Bei uns hat man so eine Bushaltestelle für 6 Millionen neu gemacht ohne jeglichen Radverkehr. Die Bushaltestellen werden von Kurzparkern benutzt stört keinen.
    Huet ist Freitag 27/2/26 schöne 19 Grad und schon gehts los Motorräder Knallauspuffkarren da hast dann als Radfahrer gar nichts mehr zu melden.

    WEITER SO !!!!!!

  6. Wurde eigentlich mal angefragt, mit wie vielen toten Radfahrenden auf dem Dooring-Trail gerechnet wird?

    Ein Bauingenieur müsste das eigentlich einigermaßen berechnen können.

    Prangt da an irgendeiner Stelle ein Fahrradsymbol? Das wäre dann natürlich illegal angebracht und muss umgehend wieder entfernt werden.

  7. schickt die Mitglieder des Verkehrsausschusses doch einfach mal mit dem Rad auf diesen Radweg. Am besten bei gleichzeitigen Frequentierung durch einen der vielen Ignoranten, der im Leben noch nie etwas vom holländischen Griff gehört hat.

  8. 1:00 Und wie immer wurde durch einen "neuen" Radweg lediglich die Dooring-Zone gekennzeichnet. Das fiese, diesmal ganz ohne Möglichkeit, Platz zu parkenden Autos zu lassen. Wow, Duisburg, wirklich Spitze!

  9. Nicht in den nächsten 30 Jahren… Duisburg ist nen einziges Chaos für ALLE Verkehrsteilnehmer – Ich meide Duisburg inzwischen gänzlich mit dem Rad. Wenn dann nur noch mit Bus und Bahn oder halt Sonntags/feiertagen wenn weniger los ist…

  10. Leider auch kein Konzept für S-Pedelecs, die sich in den Auto Berufsverkehr im Stau einordnen müssen und entsprechend langsamer voran kommen als Pedelecs auf den Radwegen. Auch da träume ich immer von den Regeln in Dänemark, wo S-Pedelecs dem Fahrrad gleichgestellt sind.

  11. Grüße nach Duisburg. Großenbaumer Allee, wow, 5% schon erledigt, das ist klasse. Alle zwei Jahre nochmal 5%, also ca. im Jahre 2060 Vollzug melden, Herzlichen Glückwunsch!

  12. gibt bestimmt ausnahmen aber in größeren städten mit autos im straßenverkehr zu fahren ist lebensgefährlich. fahre seit jahren kein fahrrad mehr (nur noch öffis). fahrrad würde ich mir nur noch kaufen um auf bestimmten wegen spazierfahrten zu machen. lebe auch im ruhrpott

  13. Super Radweg auf der Großenbaumer Allee 😂, wie in Oberhausen aber Mega Platz für das parken von privaten KFZ.
    Und null Rücksicht für Fahrradfahrer

  14. Ich glaube, ich bin die Großenbaumer Allee noch nicht oft gefahren, die ist dermaßen riskant zu fahren. Da fahr ich lieber an der Sechsseenplatte entlang, parallel zum Angerbach, oder direkt Richtung Regattastrecke. Von da aus komm ich auf vernünftigen Radwegen bis in die Innenstadt. Wie kann man nur so einen Dooringzonenparqur da hinplanen. Links die Radfahrer, rechts die Fussgänger🫣🫣🫣🫣.
    Das schönste ist: die Planer werden dafür bezahlt und finden das unheimlich toll👺👺👺👺

  15. Mit dem Fahrrad bin ich auch immer mal wieder in den Niederlanden unterwegs und bin begeistert, wie nicht nur der Konflikt Auto-Radverkehr gelöst werden kann, sondern auch der Konflikt Radfahrer-Fußgänger. In Wohngebieten sieht man von Straßenmitte nach rechts jedenfalls immer häufiger das Konzept: Straße-Bordstein-Radweg-Bordstein-Gehweg

    Es ist schon faszinierend, dass Verkehrsinfrastruktur durch einen einzigen zusätzlichen Bordstein für alle Verkehrsteilnehmer sicherer und angenehmer gestaltet werden kann.

  16. Ich glaube auch dass der Flächennutzungsplan in Deutschland ein großes Problem ist. Jeder, der mal in Tokio war, kann das vermutlich bestätigen: um zu einem Aldi zu kommen, muss man hier oft 10+ Minuten fahren, weil ja keine Gewerbefläche INNERHALB von Wohngebieten ausgegeben wird. Stattdessen immer schön weit weg, und dann braucht man halt ein Auto. Selbst die Niederlande schaffen es, dass immer ein Albert Heijn oder Lidl immer in Schrittreichweite ist.

  17. Einfach nur traurig, was hier in Duisburg passiert.
    Es war groß angekündigt, dass der Radweg auf der Sittardsberger Allee saniert wird. Gemacht worden sind vielleicht 20 %.

  18. Das ist leider kein Duisburger Problem das Dusibur in den Griff bekommen könnte, sondern ein deutsche Problem, dass sich durch die gesamte Politik aber antürlich auch die gesamte Bevölkerung zieht.

    Die Politik ist gesteuert von der Autolobby, unsere aktuelle Regierung zeigt doch völlig unverblümt, dass ihr beim Ziel möglichst viele neue Autos auf die Strasse zu bringen negative Faktoren wie Klima, Umwelt, Gesundheit, Verkehrchaos, Lärm und alles andere völlig egal ist.

    Auf der anderen Seite fühlen sehr viele Deutsche ihr Auto immer noch als Statussymbol. Je teurer, grösser und stärker das ist, desto wichtiger und mächtiger fühlen sich die Fahrer. Da stehen Radfahrer und Füssgänger nur als lästige Hindernisse ganz unten in der Hierarchie.

    Drastische Schritte wie in den Niederlanden wären bei uns leider weder gegen die Autolobby noch die Wähler durchzusetzen.

  19. Meine Beobachtung ist, dass sich mehrere Leute selbst kleine Wohnungen in einer WG teilen, also auch Erwachsene mit teilweise vorhandenen Autos. Nirgends reichen noch die Parkplätze, an machen Ecken würde man sogar sagen, dass Leute, die ein Auto brauchen oder haben, dort besser nicht hinziehen sollten. Der Zustand der Radwege, falls überhaupt vorhanden, ist erbärmlich. Kennen Sie den Grunewald mit der Brückenunterführung vom Sternbuschweg aus kommend? Selbst der Fußgängerweg ist links zu schmal, um das Rad zu schieben. Man musste ja vier Fahrspuren einpressen. Will man links abbiegen, muss man zwei Fahrspuren queren. Keine sinnvolle Fußgängerampel-Möglichkeit. Aber Hauptsache der Weg zum Stadion ist schön. Im "tiefsten Hochfeld" scheinen Fahrradfahrer einfach unbekannt zu sein, da ist man Verkehrshindernis und wird angepöbelt.

  20. Was beschweren sich Radfahrer? Sie müssen nichts bezahlen, bekommen alles kostenlos, bekommen den Zucker in den Arsch geblasen … Leute, wenn ihr bessere Radwege, sicherere Verkehrswege usw. wollt gibt es da eine Lösung. Für nur 900,- Euro im Jahr pro Rad könnten wir in zehn Jahren beginnen ganz Deutschland mit eigenen Spuren für Fahrräder auszurüsten. Die trennen euch dann vom restlichen Verkehr ab. Aber dann ist eben nichts mehr mit entgegen der Fahrtrichtung, durch Fußgängerzonen oder den Bürgersteig fahren. Das wird für euch sicher extrem langweilig.

  21. Mülheim/Duisburg mit idiotischen "Fahrradfreundliche Stadt" Schildern sind für mich 2-3 x jährlich Horror per Rad von Hattingen zum Niederrhein. Bahn fahren: Nicht besser. Da sollte Merz mal hin, wenn er schon vom "Stadtbild" spricht.

  22. 0:45 diese Stück Radweg würde ich NIEMALS befahren , viel zu gefährlich . entweder auf der Strasse oder wenn da auch zu schlimm dann eine Alternativstrecke.
    Und dass soll baulich nicht geändert werden , was sind denn dass für realitätsfremde Entscheidungsträger

  23. Weiter südlich in Großenbaum auf der Angermunder Straße 152-162 wurde vor wenigen Jahren ein Radweg als Parktaschen ausgewiesen und verpollert, damit die Radfahrer die Straße benutzen, wo jetzt lediglich eine Markierung den Radverkehr leitet. Die Mittelinsel führt an der Stelle zu Verdichtung von Auto- und Radverkehr und zu Gefahren.

  24. Oh ja, ich liebe diese Selstmordradwege. Wenn du denkst deine Heimatstadt ist schlecht, dann denk daran: Duisburg ist der Schlächter. Besonders Geil ist der Sternbuschweg in Höhe der Mühlheimer Straße. Links schmaler, kaputter Radweg in der Dooring Zone. Rechts von den parkenden Autos dann ein "Reststreifen" für die Fußgänger. Mit Gehwagen oder selbst mit Krücken bist du da verloren. Oft ist der Reststreifen sogar mit Papiermüll zugestellt. Ein echtes Bonbon das zeigt: Duisburg hasst Fußgänger und Radfahrer.

  25. WOOOOO soll der Platz herkommen, bei der Großenbaumer Allee??? Wir sind eine mobile Gesellschaft; und nicht im Radfahrwunderland. Fahr doch am Rhein oder im Wald – da störst Du keinen, und wirst es auch nicht. Achja, Dir ist schon klar, wie es fin. um Duisburg gestellt ist?!

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