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E-Bikes aus dem Schwarzwald: 5 überraschende Erkenntnisse aus dem neuen MyVelo Flagship Store

Wer an den Schwarzwald denkt, hat meist das Bild von traditionellem Handwerk, dunklen Tannen und idyllischer Entschleunigung im Kopf. Doch in Oberkirch, am Fuße der Ortenau, offenbart ein Blick hinter die Kulissen eine ganz andere Realität: Hier verschmelzen Postkartenidylle und High-End-Engineering zu einer Symbiose, die den E-Bike-Markt nachhaltig verändert. Inmitten von Weinreben und traditionsreichen Schnapsbrennereien hat die Marke MyVelo ihren neuen, 500 Quadratmeter großen Flagship-Store eröffnet. Wo einst ein klassisches Schuhgeschäft beheimatet war, trifft heute puristisches Design auf geballte Rennsport-Expertise. Es ist diese seltene Kombination aus lokaler Verwurzelung und dem unbedingten Willen zur technischen Perfektion, die MyVelo aus der Masse der Direktversender heraushebt. Wir haben das neue Epizentrum der Marke besucht und fünf Erkenntnisse mitgebracht, die zeigen, warum hier die Zukunft der Mobilität neu definiert wird.

1. Vom Profi-Peloton in die Werkstatt: Wenn Rennsport-DNA auf Serie trifft

Hinter MyVelo stehen mit Fabian und Vincent zwei Gründer, die keine theoretischen Betriebswirte sind, sondern ehemalige Profi-Rennfahrer – und das mit einer beeindruckenden Aktualität: Beide waren bis zur letzten Saison noch aktiv im Peloton unterwegs. Diese tiefe Verwurzelung im Leistungssport ist das Fundament der Marke. Wer jahrelang „quälbereit“ an der Weltspitze gefahren ist, akzeptiert bei der Produktentwicklung keine Kompromisse. Jedes Modell geht durch ihre Hände; jede Geometrie und jede Steifigkeit des Rahmens wird auf Basis echter Rennerfahrung optimiert.

Diese „Street Credibility“ übersetzt sich direkt in die Modellpflege. Da die Gründer trotz des Wachstums selbst im Laden stehen, fließt das unmittelbare Feedback der Community ohne Umwege zurück in die Ingenieursabteilung.

„Letztendlich kommt unsere Stärke auch daher, dass wir den Kontakt zum Kunden haben, das Feedback haben, was am Fahrrad besser werden kann. […] Das kommt genau daher.“

2. Das Ende der „Ketten-Krise“: Warum der Heckmotor unterschätzt wird

In der Branche gilt der Mittelmotor oft als alternativloses Dogma. MyVelo bricht dieses bei seinen Klapprädern bewusst auf. Der Grund ist technische Vernunft: Bei Mittelmotoren wirken die Eigenleistung des Fahrers und die Motorlast gleichzeitig auf den Antriebsstrang, was zu massiver Kettenlängung und teurem Verschleiß führt. MyVelo setzt stattdessen auf hocheffiziente Hecknabenmotoren von Bafang. Das technische Highlight ist hier das 48V-System, das im Vergleich zum marktüblichen 36V-Standard ein spürbar höheres Drehmoment und mehr „Punch“ liefert.

Ein besonderer „Life-Hack“ für Pendler ist der integrierte Drehzahlsensor. Er ermöglicht das sogenannte „Ghost Pedaling“: Man muss die Pedale lediglich ohne nennenswerten Widerstand bewegen, um den vollen Schub zu genießen. Wer also ohne Schweißperlen im Büro ankommen will, findet hier die perfekte Lösung.

„Außer mal Öl auf die Kette zu geben und die sauber zu halten… ein wartungsfreundlicheres E-Bike als das findest du nicht.“

3. Kinderräder neu gedacht: Hydraulik und Ergonomie statt Spielzeug-Optik

Während Pioniere wie Woom oder Puky den Kinderradmarkt bereits revolutioniert haben, setzt MyVelo mit der „Ascher“-Serie noch einen drauf. Der entscheidende Insight: Kindern fehlt oft die nötige Fingerkraft, um mechanische Bremsen in Notsituationen effektiv zu bedienen. MyVelo verbaut daher konsequent hydraulische Scheibenbremsen von Shimano – und das bereits beim 16-Zoll-Modell.

Auch ergonomisch geht man eigene Wege: Statt der instabilen, hohen „Bonanzalenker“ nutzt MyVelo eine tiefe Lenkerform. Dies sorgt für mehr Druck auf der Vorderachse und damit für eine deutlich stabilere Straßenlage. Es ist die Abkehr von der Spielzeug-Optik hin zu echter Fahrsicherheit für die nächste Generation.

4. Das „Montero“-Projekt: Die 15-Kilo-Grenze bei Carbon-Falträdern

Das technologische Aushängeschild im Store ist das Modell Montero (ehemals „Monster“). Das Ziel war ambitioniert: Ein voll ausgestattetes E-Faltrad unter der magischen 15-kg-Grenze. Erreicht wurde dies durch einen kompromisslosen Einsatz von Carbon – vom Rahmen über die Gabel bis hin zu den Carbonfelgen. Ein technisches Highlight für den urbanen ICE-Pendler ist die 2-Gang-Automatiknabe, die bei ca. 20 km/h selbstständig schaltet.

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