Bei dieser Ampel in Hamburg haben Fußgänger, Radfahrer und rechtsabbiegende Autos alle gleichzeitig grün. Springt dann nur die Fußgängerampel auf rot können Radfahrende von abbiegenden Autos leicht übersehen werden.

I 02.09.2025 I 21:00 Uhr

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36 Comments

  1. Wenn der Überholzwang mal wieder rein kickt, weil man unbedingt als Erster vor der nächsten roten Ampel stehen muss…

    Einfach mal in die Niederlande gucken und nicht immer versuchen das Rad neu zu erfinden, um ja nicht den Autoverkehr auch nur einen Deut einbremsen zu müssen.
    Abbiegevorgänge müssen baulich so verlangsamt werden, dass man gar nicht mehr mit 30 um die Kurve heizen kann, ohne das Auto zu riskieren.

  2. Hamburg ist halt das beste Beispiel für eine autogerechte Stadt. Sieht man z.B. sehr gut an der Stresemannstraße und der Willy-Brandt-Straße. Dort müssen Radfahrer und Fußgänger sich den Bürgersteig teilen, damit Platz für ganz ganz viele Autospuren ist.

  3. Es trifft doch zu 99% eh nur die Radfahrer die auf ihr Recht bestehen oder mit Scheuklappen durch die Gegend fahren. Als Verkehrsteilnehmer muss ich mit den Fehlern der anderen rechnen. Vor allem wenn ich der schwächere Verkehrsteilnehmer bin. Das bedeutet auch damit zu rechnen, von Abbiegern übersehen zu werden. Wenn ich halt nach typischer Radfahrermanier stur auf mein Recht bestehe kann es halt passieren dass ich an der Ecke platt gefahren werde. Natürlich ist der Radfahrer nicht schuld, aber man kann sich doch auch davor schützen indem man auf seine Umgebung achtet und das Hirn einschaltet.

  4. Meine Meinung als Rad- und Autofahrer ist das man ampelgeregelte Übergänge so schalten sollte das Radfahrer einfach 10 Sekunden früher los dürfen, das würde vielleicht auch das Gehirn schulen für Übergänge ohne Ampeln. Beides schließt nicht aus das die Achtsamkeit und Rücksichtnahme im Verkehr nicht vernachlässigt werden sollte. "Das Recht des Stärkeren" sollte nicht nur egoistisch ausgelegt werden, oft ein Trend dieser Zeit, sondern den Schutz von vermeintlich schwächeren beinhalten. 😊

    Paßt auf euch auf und gute Reisen.

  5. Die Fahrradinfrastruktur ist miserabel und alle Pläne und Baumaßnahmen sind nur Häppchen / Beruhigungspillen, damit der Ärger nicht zu groß wird.

    Autos sollten – bis auf ein paar Magistralen – zum Großteil aus der Stadt verbannt werden, damit Menschen (und aber auch Lieferverkehr!) Platz bekommen und der Lebensraum "Stadt" wieder für alle Menschen da ist.
    Um Autos aufzuräumen gibt es gut umgesetzte Konzepte in Japan – Garagen die wie automatisierten Hochregale nur für Autos funktionieren z.B.

  6. Die Verkehrssituation in Hamburg ist eine Katastrophe.
    Parkplätze werden platt gemacht und überall sind diese Fahrradstreifen. Warum nicht einfach ein Radweg auf dem Fußgängerweg??

  7. Ich verstehe nicht, dass wir Deutschen so beratungsresistent sind und uns nicht endlich Mal die Niederlande oder Dänemark zum Vorbild nehmen. Dort ist selbst das Autofahren deutlich angenehmer da der Verkehrsraum viel besser aufgeteilt und designt ist. 🤨

  8. Ich verstehe mittlerweile weder die Aufregung der Radfahrer noch der Autofahrer.
    Oder ich bin einfach der einzige Verkehrsteilnehmer der mit rücksicht auf alles und jeden fährt.
    Ich fahre Fahrrad , PKW & LKW
    Und wenn jeder mal bißchen Rücksicht nehmen würde, hätten wir nur 1/5 von Unfällen.
    Jaa und auch Radfahrer können ganz normal mit auf der straße fahren ohne radstreifen.
    Sie können genau so wie pkw und lkws sich an einer ampel anstellen und nicht die ganze schlange überholen nur damit sie vorne platt gemacht werden!!

  9. Liebes Team @ndrinfo , danke für das Short. Wo finde ich euer Video zu "so fahren Autofahrende gut mit Radfahrenden"? Also, wie lerne ich den Abstand von 1,5m/2m beim Überholen einzuhalten? Wie gelingt es mir an Ampeln/Kreuzungen aufmerksam ggü. Radfahrenden und zu Fußgehenden zu sein? Danke vorab. Liebe Grüße

  10. Die meisten Radfahrer orientieren sich in den gezeigten Situationen kaum nach hinten (Schulterblick) um sicher zu sein nicht übersehen worden zu sein. Die meisten fahren blindlings drauf los. Anzeige von Fahrtrichtungswechseln: Fehlanzeige.
    Bin selbst Radfahrer.

  11. Einfach mal überlegen, was man am Stadtleben so alles als unangenehm empfindet.

    Alles ist eng, gefährlich, schlechte Luft, ständiger Lärm.

    Und was ist für all das Ursache Nr. 1?

    Autos.

    Also raus aus den Städten.

  12. Die meisten Autofahrer in Deutschland sind entweder dumm, oder fahren absichtlich wie die Säue, und dann kommen noch Besoffene und schon halb verschimmelte alte Leute dazu die gar nix mehr verstehen. Ich hab schon oft kein gutes Gefühl die Straße mit vielen von denen zu teilen wenn ich Auto fahre, niemals würd ich freiwillig mim Fahrrad auf der Straße fahren, gibt nur Gehweg oder Fahrradweg für mich.

  13. Ich (66) habe letzte Woche zum ersten Mal erlebt, wie wirklich schlecht mein neues Auto einsehbar ist. Ich stand blinkend als Rechtsabbieger und habe gewusst, dass da Radfahrer kommen, aber nicht, wieviel. War gefährlich

  14. Fahrräder sollten mit Blinkern ausgestattet werden damit beide Hände am Lenker bleiben und man keine komischen alt Deutschen grüße zum anzeigen des Abbiegens machen muss und erst mal nur noch eine Hand am Lenker ist.

  15. Würden alle Autofahren nur einen Tag lang zu 100% nach Vorschrift gegenüber Randfahrern fahren, würde der Transport, öffentliche Nahverkehr einfach alles zum Stillstand kommen.

    Denn Radfahrer sind laut Vorschrift, schwerer zu überholen als ein Traktor. Busse und LKWs würde für Stunden an Kreuzungen festhängen und Rückstaus, quer durch die Stadt erzeugen.

    EDIT: 4 Kommentare wurden nun gelöscht, darum hier als Edit. ​Räder müssen auch an Ampel warten und fahren im Schnitt nicht 30 oder gar 50kmh. Stadtverkehr kommt auch gern von außerhalb. Kurz um, Autos müssen in die Stadt, damit diese funktionieren kann.

    PS: Und ja, LKW oder Busse würden streng genommen fast nie korrekt abbiegen können und würden ewig an Kreuzungen stehen bleiben.

    Radfahrer sind in der Masse schlicht Verkehrsrüpel. Wechseln nach Lust und Laune die Wege, überfahren Ampeln, drängeln sich zwischen dem Verkehr durch, ignorieren Radwege, weil die Straße schöner wirkt, Vorfahrt kennt man nur aus Büchern, fahren über Zebrastreifen… und und und

  16. Rote Fußgängerampeln haben weder für den Radverkehr, noch für den Kraftverkehr eine Bedeutung. Es gibt in Hamburg haufenweise Kreuzungen, bei denen es eine Mittelinsel gibt, und die Fußgängerampel in Richtung der Mittelinsel früher rot wird, als die Ampel die von der Insel weg führt.
    Als Rechtsabbieger (egal auf welchem rollenden Gefährt) sieht man dann selbst grün und eine rote Fußgängerampel – der Fußgänger, der von der Insel kommt, sieht aber auch grün.

  17. Müssen halt alle mitmachen. Die Fahrradfahrer sind leider die dümmsten und beratungsresistentesten Verkehrsteilnehmer, mit Abstand. Und das sage ich als Radfahrer. Fehlendes Wissen bzgl. Straßenverkehrsregeln ist bei uns Radfahrern schockierend gut ausgeprägt.

  18. Ich war gerade für 4 Wochen in Hamburg auf Montage und hatte mein Rennrad mit. Es ist überhaupt kein Problem in Hamburg zu fahren. Man muss Rücksicht nehmen auf beiden Seiten und ganz wichtig, als Radfahrer sollte man immer einen Schulterblick machen beim gerade aus fahren um mit den Autofahrern Blickkontakt aufzunehmen, die ggf. Abbiegen.

  19. Gegenseitiger Blickkontakt und Hirn einschalten hilft in dem Moment Unfälle zu vermeiden. Sinnloser und undurchdachter Blödsinn wie Abbiegen nur noch in Schrittgeschwindigkeit nich, das is nur Schikane und verleitet eher zu Unfällen.

  20. Von wegen fahrradfreundlich. Das höre ich jetzt seit Jahrzehnten. Holland hat gezeigt, wie fahrradfreundlich geht. Trotzdem wird nichts von dem vielen guten Ansätzen dort hier übernommen. Noch nicht mal die billigen einfachen Ideen, mit denen man schnell Verbesserungen schaffen kann.

  21. Bin ständig in Hamburg unterwegs.
    Und viele Radfahrer benehmen sich wie die Axt im Wald.
    Rote Fahradampeln werden oft nicht beachtet.
    Man sollte mal die Radfahrer verstärkt auf ihr Verhalten kontrollieren.

  22. ÖPNV bedarf es. Keine Räder. Siehe Wien. Wenn man die Leute vom Auto weghaben will, muss der ÖPNV dieses überbieten hinsichtlich Kosten, Zeit und Komfort. Für Pendler zB mehr Park and Ride anbieten würde ggf die KfZ Dichte verringern.

    Dieser ständige Auto vs Fahrrad Beef ist quatsch.

  23. Wer abbiegt, darf sich nie auf Ampeln verlassen, die für ihn keine Gültigkeit haben. Einfach die "eigenen" Lichtzeichen beachten und vorschriftsgemäß abbiegen, also sicherstellen, dass abgebogen werden kann, ohne Bevorrechtigte auf oder neben der Fahrbahn zu gefährden oder zu behindern (siehe § 9 Abs. 3 StVO).

  24. Ob die Fahrrad- und Fussgängerampel in dem Fall rot oder grün ist sollte den Autofahrer überhaupt nicht interessieren.
    Wenn der rechts abbiegt muss er gucken und aufpassen, dass er dabei keinen Radfahrer und keinen Fußgänger anfährt.
    Abdersrum sollte man als Radfahrer und Fussgänger natürlich nicht alleine auf die Ampel vertrauen, sondern auch prüfen ob abbiegenden Autofahrer einen sehen.
    Aber ja, trotzdem sind solche Ampelschaltungen für Radfahrer oft verwirend.
    Genauso verwirrend ist manchmal, dass es an manchen Kreuzungen Ampeln für die Radfahrer gibt an anderen wieder nicht.

  25. Es ist lebensgefährlich in Hamburg als Fussgänger oder erst Recht als Fahrradfahrer. Hamburg ist eine reine Autostadt. Und dann beschweren sich alle wieder: Stinkt hier so ist so laut in meiner Wohnung, und Platz gibt es auch nicht. Mal umsteigen auf nachhaltige Mobilität?

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