Die Kröpeliner Straße war die erste Fußgängerzone der DDR und ist noch heute die angesagte Shoppingmeile in der Hansestadt Rostock.

Diese und weitere Dokus findet ihr auch in der ARD Mediathek:
https://www.ardmediathek.de/dokus

Gerade hat Michael Höppner allerdings eines seiner Schuhgeschäfte auf der Meile aufgegeben. Die ständig steigenden Mieten, die Probleme bei der Zuwegung machen nicht nur ihm zu schaffen. Der Schuhhändler konzentriert sich jetzt in sechster Generation mit seinem Sohn auf das Stammgeschäft gleich neben dem Kröpeliner Tor. Ein Ort, an dem er als kleiner Junge Mutproben bestanden hat. Daniel Dietrich wird der Neue mit einem Laden in der Einkaufsmeile. Im Fünfgiebelhaus, dem bedeutendsten Neubauprojekt nach dem Zweiten Weltkrieg, will er fair produzierte Mode, CBD-Produkte und Geschenke anbieten. Bis Ostern will er die Ware in den Regalen haben.

Fünf Etagen darüber wohnt Tom Richter auf 50 Quadratmetern mit kleiner Dachterrasse und Blick auf den Universitätsplatz. Hier recherchiert der Verleger Themen für sein neues Lifestyle- Magazin. Darin sind immer auch seine Reisereportagen aus den entlegensten Winkeln der Welt enthalten. Gemeinsam mit seinem Kumpel und Künstler-Freund Ené Slawow alias ENEOS bereitet er Ausstellungen in Frankreich und auf Mallorca vor. Renommierte Galeristen sind interessiert an den lebensgroßen Dusch-Damenskulpturen des Rostocker Künstlers, der sein Atelier in einer früheren Brausefabrik in einer Seitenstraße hat. Einige seiner Objekte stehen schon in den Häusern von Millionären auf Mallorca.

Und Franka Engfer bringt ihnen allen die Post. Allerdings nicht so schnell, wie sie es gern tun würde. Wer sein Rad liebt, der schiebt ab 10.00 Uhr in der Kröpeliner Straße.

Mehr dazu:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Rostocks-Shoppingmeile-Die-Kroepi-zwischen-gestern-und-morgen,sendung1432880.html

#ndr #doku #rostock

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26 Comments

  1. Also ich fand diesen Beitrag ehrlich gesagt mal eher mäßig, Gefühlt war unter der halben Stunde alles erzählt. Nur eine minimale historische, sehr oberflächliche Einordnung. Ein paar spannende Aspekte waren dabei (die Historie des Schuhgeschäftes z.B., oder die Sache mit der Straßenbahn und der Niesche, das mit den Plattenbau-Abzwacken…). Aber sonst war es dann doch recht zäh für ne Stunde. Wie auch immer, eine wesentliche Mehrheit der NDR Beiträge find ich spannend, es muss mich ja nicht immer abholen 🙂

  2. Und wieder bei der Arbeit erwischt und gleich voll drauf gehalten😂
    Ein Glück es wurde so zurechtgeschnitten und einige Sachen nicht genommen🙈

  3. Interessante Doku. Aber mit den doch üppigen Gebührengeldern sollte sich der NDR vielleicht einmal wieder neue Musik leisten. Das Eingangsthema wird jetzt schon fast seit 20 Jahren für Dokumentationen benutzt und ist langsam sehr abgenudelt.

  4. Meiner Meinung nach: Inhalt sechs. Setzen. Thematisch werden allein durch den Titel andere Erwartungen geweckt. Die Kröpi hatte und hat deutlich mehr zu bieten als das Gezeigte. Wen interessiert, wie viele Schritte die Postfrau zu welcher Tageszeit hinter sich hat?

  5. Spontane Gedanken zur Szene mit der netten Postzustellerin…warum kann man nicht für Fussgängerzonen die Zusatzbeschilderung anbringen "für Rad-Postzusteller frei bis 13 Uhr"? Es wird sonst so viele ( über)geregelt und jedes Parkverbot bei Kehrtagen beschildert…und diese Flexibilität soll es bei Postzustellern ( ich bin keiner!) Nicht machbar sein?Diese fleissigen Zusteller hätten dann,denke ich,doch eine echte Entlastung..und sie sind ganz sicher nicht die rücksichtslosen Coolbiker die Fussgänger gefährden würden.

  6. Schade, dass diese Nordstory nicht an den vergangene Ausstellung im Kuturhistorischen Museum angeknüpft hat. Der Fokus hätte gerne mehr auf der Vergangenheit liegen können und nicht so stark auf einzelne Menschen.

  7. Schönes Beispiel für eine miese Doku. Warum? Spielmannopa mit keiner Silbe erwähnt, Uni Rostock nicht erwähnt, die schließlich die älteste im Norden ist, stattdessen bekommen hier irgendwelche Künstler wertvolle Sendezeit.

  8. Ich lebe seit 12 Jahren in Rostock und identifiziere mich sehr mit der Stadt. Diese Doku ist meiner Ansicht nach absolut misslungen – angefangen beim Titel, der andere Inhalte suggeriert. Die Stadt und die besagte Kröpi haben sehr viel mehr zu bieten, als die Doku vermittelt. Vielleicht gab es auch eine andere Motivation, dieses Filmchen zu machen. Schade! Ein Blick ins Stadtarchiv lohnt sich, ebenso der Besuch des Klosters zum Heiligen Kreuz.

  9. Als ehemaliger DDR-Seemann hätte ich mir bei diesem Titel bessere Informationen erwartet.
    Zuviel Nebensächlichkeiten, was niemanden interessiert.
    DAUMEN RUNTER.

  10. Schöne Reportage….habe in den 90gern über dem Steakhaus/ MC Donald gewohnt mit Vor und Nachteilen und hab garnicht gewusst wie schön die Wohnungen im Fünf giebelhaus sind .Vielen Dank für den Einblick.

  11. Das 'ne Doku über Rostocks Künstler, sonst nix großartiges. Wat interessierts, ob das Sushi auf der Dachterrasse gibt… Ps. in diese Kackstadt zieht mich nichts mehr rein! Nie wieder in der Stadt wohnen!

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