

Hallo,
Ich habe mich gefragt, wieso scheinbar nur Mountainbikes gescheite Bremshebel haben. Für mich sollte eine Bremse nur mit dem Zeigefinger bedienbar sein, so wie eben bei Mountainbikes. Der Grund ist einfach, so hat man den bestmöglichen Griff während man gleichzeitig volle Bremskontrolle hat. In meinen Downhill Anfängen als Kind gab es das noch nicht, und wahrscheinlich 90% meiner Stürze waren die Folge, dass ich mit 4 Fingern bremsen musste und der Daumen dann nicht ausgereicht hat, um sich noch festzuhalten.
Aber heutzutage haben ja fast alle Fahrräder hydraulische Scheibenbremsen, aber selbst die teuren Räder (z.B. Trekking, City etc.) Haben einen langen Bremshebel, sodass man nicht wirklich mit einem Finger bremsen kann, sondern zumindest noch den Stinkefinger braucht. Ich frage mich, warum? Macht Für mich gar keinen Sinn, macht doch einfach den Bremshebel kürzer und alles ist gut?! Müsste doch sogar Material sparen und dadurch günstiger sein. Also, weiß jemand wieso das so ist?
by xelamoth
3 Comments
Warum ist bitte die Länge des Hebels entscheidet, wenn du nur mit einem Finger bremsen willst? Mach es doch einfach. Wie hindern dich die “überflüssigen” 5cm Hebel hinter deinem Zeigefinger? Das Drehmoment am Hebel (und die daraus resultierende Kraft im Hydraulikzylinder) ist doch bei gleichbleibender Zeigefingerposition vollkommen unabhängig von der Länge des Bremshebels.
weil an 95% aller Fahrräder SHIMANO MT200 oder eine Vergleichbare Frechheit montiert ist, die im Einkauf vermutlich nichtmal 5€ kostet. Niemand hindert dich daran eine gute Bremse zu kaufen und zu verbauen.
1. Ich vermute, weil die meisten Fahrräder darauf ausgelegt sind, dass jeder Depp (m/w/d) die bedienen kann. Außerdem kommen die meisten nicht-MTBs vermutlich seltener in Extremsituationen wo es dir den Lenker aus der Hand schlägt, wenn du nicht aufpasst.
2. Das Ding heißt Mittelfinger.
3. Ich bremse auch mit meinen normalen Bremshebeln idR nur mit zwei Fingern, und das Fahrrad hat Felgenbremsen.