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14 Comments

  1. Okay, dachte bei “überrollt und tötet Radfahrer am Radweg mit Traktor”, dass es sich vielleicht um ein Versehen gehandelt habe und dass der Fahrer ggf. den Radler gar nicht richtig wahrgenommen hat, aber das was da im Artikel beschrieben ist, ist ungefähr das Gegenteil von einem Versehen.

    Hier bestätigt sich mal wieder: Musst du jemanden umlegen, mach es mit einem Fahrzeug.

  2. “Es sei eine Tragödie für die Familie des Opfers, aber auch für die eigene Familie, sagte der Mann.”

    Sowas noch von sich zu geben!

  3. Ich bin ja gegen Selbstjustiz, aber bei dolchen Urteilen hätte ich sogar Verständnis dafür. Ein klapps auf die Finger für das scheinbar mutwillige töten eines Menschen, nur weil 22km/h einem zu langsam waren?

  4. crazydude-crazylife on

    Ich verstehe ehrlich gesagt die Aufregung nicht.
    Dar hat jemand der sich scheinbar 50 Jahre lang vorbildlich verhalten hat, eine Fehlentscheidung getroffen und sicherlich nicht die Absicht gehabt den Radfahrer zu verletzen geschweige denn zu töten.

    Ja, die Konsequenz daraus war dass ein Mensch sein Leben verloren hat und das ist tragisch, aber das muss man jetzt nicht instrumentalisieren.

    Wenn man ihn in den Knast schickt wird der Tote dadurch auch nicht wieder lebendig. Hier könnte man den Eindruck bekommen dass es eine Genugtuung wäre wenn er in den Knast kommt, das zeigt mir nur dass er niemals in so einer Situation wart.

  5. DeutscherTypNummer2 on

    Ich bin verwirrt:
    – Die Radfahrer fahren hintereinander
    – Der Landwirt sieht die Radfahrer
    – Der Landwirt fährt hinter den Radfahrern her
    – Der Landwirt hupt, um seine Überholabsicht anzukündigen (in DE legal, in AT keine Ahnung)

    So Weit so gut, noch nichts verwerfliches.

    – Der Radfahrer hört die Hupe angeblich nicht? Ok, vielleicht möglich bei Senioren, aber verwundert mich dennoch?
    – Plötzlich ist der Radfahrer tot und es heißt der Überholabstand sei zu knapp gewesen?!?!?
    – Das Ausweichen mit dem wackeligen Anhänger hat die Situation vielleicht verschlimmert?

    Also I guess der Landwirt hat viel zu knapp überholt und der Radfahrer hat einen (kleinen) Schlenker gemacht? Das liest sich für mich so: “Hups, da war er plötzlich unter dem Traktor. Und dann wars auch schon vorbei. Tja, machste nix.”

  6. Kannste dir denken was das für ne Art Mensch war bei dem Artikel. So einem gehört halt auch direkt der Führerschein entzogen. Wen juckts ob das seine Lebensgrundlage ist, war ihm beim Radfahrer doch auch egal als er sich aufgeregt hat und ein viel zu Riskantes Überholmanöver angesetzt hat.

  7. Either_Concentrate35 on

    Stellt euch vor, ihr geht über den Weihnachtsmarkt, es ist etwas voller, ihr müsst euch durchdrängeln. Eine Person stürzt aufgrund eines Körperkontaktes mit euch. Sie stürzt auf den Kopf. Sofort tot.

    Wenn ihr dafür in den Bau gehen wollt, dann dürft ihr auch in diesem Fall Gefängnis fordern. Wenn nicht, dann nicht.

    Der Unfall aus dem Artikel wäre auch in Deutschland nur eine fahrlässige Tötung, die (wohl) ähnlich bestraft werden würde. Vielleicht etwas strenger, aber Haft vermutlich nicht.

    Die wenigsten verstehen, dass die Strafe nicht alleinig dafür da ist, das Menschenleben abzugelten, sondern der Täter wird nach dem persönlichen Schuldvorwurf bestraft. Der ist hier gering. Ist blöd gelaufen, das ist das Risiko des Lebens. Klingt hart, aber so ist es.

    PS: Wer strengere Strafen bei Vergehen anderer fordert, rechtfertigt so regelmäßig für sich, dass er sich an Recht halten muss und zeigt einen geringeren intrinsischen Rechtsbefolgungswillen. Vielleicht ist das Anregung, die eigene Einstellung zum Recht zu überdenken.

  8. 1. Zu wenige Informationen im Artikel, auch wenn der sicher nicht wirklich als Ragebait angelegt ist.

    2. Für mich unfassbar milde.

    3. Als aggressiver Autofahrer bin ich da genervt, aber um Gottes willen, ich hupe doch solange, bis mir Platz gemacht wird und überhole auf gar keinen Fall dort, wo es eng ist.

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