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Inhalt Dienste unterhaltung, eine fiktive Situation aber möglich.

Willkommen in Deutschland, wo die Polizei schneller beschlagnahmt als ihre Datenbanken aktualisiert. Vor sechs Monaten wurde diesem Mann sein Fahrrad gestohlen. Er meldete es der Polizei. Wochen später fand er es selbst wieder und informierte die Beamten, dass der Fall erledigt sei. Er dachte, die Sache wäre abgeschlossen. Heute bei einer Routinekontrolle überprüfen die Polizisten die Rahmennummer. Plötzlich schlägt der Alarm an. “Das Fahrrad ist als gestohlen gemeldet”, ruf der Beamte. Der Mann erklärt die ganze Geschichte. Er ist der rechtmäßige Besitzer, der den Diebstahl ursprünglich gemeldet hat. Aber der Computer sagt etwas anderes. Im System steht es zur Verhandung. Das ist alles, was für uns zählt, ist die kalte Antwort. Trotz seiner Proteste, trotz der offensichtlichen Logik wird sein eigenes Fahrrad beschlagnahmt. Der bürokratische Fehler, die Diebstahltsmeldung nicht aus dem System zu löschen, hat ihn nun zum Verdächtigen im Fall seines eigenen Diebstahls.

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41 Comments

  1. Find ich jetzt überhaupt nicht schlimm. Die Datenbank ist die Referenz. Die Prozesse drumherum müssen halt funktionieren. Sonst kann ja jeder kommen und sagen, "ja ich hab das selbst als Gestohlen gemeldet."
    Der Beamte hätte natürlich auch einfach mal die komplette Akte abrufen können, aber lieber einkassieren und einen langen Bürokratieakt auslösen.

    Ist Standard bei KFZs. Es gebe eine Lösung: alles zentral gespeichert und Eigentümer ist registriert, aber da kommen dann die Datenschützer.
    Genauso wie wir das sündhafteure LKW Mautsystem nicht zur Fahndung nutzen dürfen…Bildabgleich, hmm der Fahrer sieht nicht aus wie der registrierte Nutzer? Fragen wir mal freundlich nach an der Grenze.

  2. Kann mal passieren, nobody's perfect und wenn er sich die Arbeit machen will kann er, entweder mit Rechtsschutz, oder Rechtsberatung durch Sozialverbände oder einem Rechtsberatungs- schein ( am besten persönlich beim Amtsgericht beantragen) Zivil Klage gegen seine Stadt einreichen

  3. Jeder hat heutzutage nen Smartpfone oder Handy mit Kamera ständig dabei. Wenn der Besitzer nun ein Foto der Rechnung oder gar als PDF Datei auf dem Telefon, der Polizei vor zeigen kann – wäre dies doch als Besitznachweis ausreichend ? Wenn mein Bike als gestolen gemeldet, nun bei mir von der Polizei entdeckt würde, würde ich nach den Namen des bestohlenden fragen, und mein Perso vorzeigen – sonst droh ich mit der Dienstaufsichtsbehörde.

  4. Läuft…
    …während kriminelle Invasoren erst gar nicht erfasst werden – schließlich will man unseren "kulturbereichernden Fachkräften" ja nicht zu nahe treten.
    Und 80 %der Wähler freuen sich, angesichts dieser Zustände, förml. ein zweites Loch in den Arsch.
    Das dümmste Volk auf Erden, in der größten Freiluftklapse der Welt eben.
    Good bye Deutschland…

  5. Die Polizei kann sofort feststellen wer das Rad als gestohlen gemeldet hat . Das steht in der Anzeige und auch in den Datenbanken . Es ist Boshaftigkeit von Klugscheisserbeamten !! Ihr müsst das Beamtentum bekämpfen !! Es arbeitet gegen das Volk !!

  6. Dieses Land ist komplett kaputt,
    Und Tipp Beamten wehren sich immer noch auf dem richtigen Weg und mir nicht mal, dass sie eigenständiges Denken völlig verloren haben

  7. Wenn er das Fahrrad als rechtmäßiger Besitzer ursprünglich als gestohlen gemeldet hatte, dann stehen doch logischerweise auch seine Personendaten im Computer. Wo ist also das Problem? Perso überprüfen, Fall erledigt. Oder was stimmt mit den Uniformträgern nicht? Fehlt denen das logische Denken?

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