Hier mal das Wichtigste aus dem Artikel (kann man sich nicht ausdenken):

"ADFC-Reaktion stößt auf Kritik
„Das Parken auf Gehwegen vermeidet Gefährdungen“

Der ADFC Herten kritisiert, dass das Parken auf Gehwegen an manchen Straßen wieder zugelassen werden könnte. Ingo Rasch hat eine klare Meinung dazu.

Nachdem Herr Meyerhöfer/ADFC schon im aktuellen VHS-Programm (noch) mehr Rechte für Radfahrer forderte und mehr „Radschnellwege“ wie „die Allee des Wandels“(nachweislich ein privilegierter Fußweg mit Radwegerlaubnis), vor kurzem ebendieser Verein eine angeblich „zu kurze“ Einfügung des Radweges in die Straße Über den Knöchel monierte, meldet sich Herr Berner/ADFC am 26. September mit Protest gegen – erfreulich einmütige und sinnvolle – Zusagen der Bürgermeisterkandidaten, die unselige Knöllchenkampagne zu beenden und, wo möglich, durch offizielle Kenntlichmachung wieder halbseitiges Parken auf Gehwegen zu erlauben, um unnötige Staus, Engstellen und Gefährdungen zu vermeiden und Anwohner zu entlasten.

Und das ausgerechnet mit dem Argument des Schutzes von Fußgängerrechten! Dabei sind gerade Fußgänger mit Kindern, Hund oder Rollator auf Gehwegen und Fußgängerzonen täglichen Angriffen durch Radfahrer, gern auch motorisierten, ausgesetzt, weil ebendieser ADFC in allen seinen Verlautbarungen den Primat des Radverkehrs zur unmittelbaren Rettung der Schöpfung propagiert!

Fußgängerrechte kommen in den Verlautbarungen des ADFC nicht vor, Radfahrer sind in göttlichem Auftrag unterwegs und deshalb im Recht – das hat mir u.a. einen schwerverletzten Hund eingebracht sowie tägliche Schreckmomente und Beschimpfungen.

Ich hoffe, dass der neue Bürgermeister den Weg der Vernunft wie versprochen einleitet und erwarte vom ADFC, seine aggressive und eigennützige Politik endlich zugunsten eines friedlichen, gefahrlosen Miteinanders aufzugeben, ansonsten stünde die bedrohte Art der Fußgänger in Bälde auf der roten Liste."

by tschackalacka

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2 Comments

  1. Ja wenn die Stadt so verblendet ist und Fußgänger von Radfahrern nur durch eine kaum sichtbare Farbänderung der Steine “trennt” dann sind leider nicht die Radfahrer, noch die Fußgänger und schon gar nicht die Autofahrer Schuld da die ganz akkurat durch einen Bordstein und den Überlebenswissen aller niedrigeren Verkehrsteilnehmer geschützt sind.

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