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4 Comments

  1. Das bringt auch nur dann was, wenn es vernünftig kontrolliert wird. Theoretisch fahren die Leute bei den meisten Auffahrunfällen zu schnell, da sie sich nicht an die Sichtgeschwindigkeit halten. Praktisch glauben viel zu viele Autofahrer, dass 70 km/h auf einer kurvigen Landstraße, auf der die beschilderte absolute Höchstgeschwindigkeit bei 100 km/h liegt, einer Nötigung gleichkommt.

  2. Willing-Bowl-675 on

    Tempolimits sehe ich immer etwas zwiegespalten, weil die Einhaltung oftmals gefühlt nicht obligatorisch ist. Gibt auf Landstraßen viele Gefahrenstellen wo 70 oder 50 ist – interessiert nur keine Sau.

    Ohne angemessene Strafen haben Tempolimits den selben Effekt wie Messerverbotszonen.

    Ich würde den Hebel erstmal weiter an der Infrastruktur ansetzen und die Strafen für Verkehrsvergehen mal in einen Bereich anheben der auch schmerzt.

    Innerorts 20 km/h drüber? Herzlichen Glückwunsch – die nächsten 3 Monate wird Bus gefahren. Sowas regelt sich ganz schnell von selbst. Aktuell läuft es ja eher so, dass es zum guten Ton gehört immer etwas schneller zu fahren und wenn da ein Autofahrer nicht mitmachen will wird er ordentlich genötigt.

  3. Ansonsten halt an Voraussetzungen knüpfen.

    ZB 100 nur, wenn es einen baulich getrennten Radweg gibt. Ja, schwierig in die Praxis umzusetzen, weil es vermutlich wieder 37 Einzelfälle gibt, wo das möglicherweise objektiver Quatsch ist. Aber die Grundidee mal aufgreifen…

  4. Kriegst in Car Brian Land niemals durch. Weiß auch nicht wie viel sicherer das ist mit 70 übern Haufen gefahren zu werden als mit 100. Zumal sich ja auch schon keiner an die 100 hält. Wenn dann müsste man 50 machen damit die Leute vielleicht mit 70 fahren, aber again: Car brain land.

    Was vllt helfen würde wären automatische Abstandskontrollen zu Radlern besonders an anstiegen, ne verpflichtende reporting Dose / Blackbox wie sie manche Versicherungen bereits anbieten, Dashcampflicht oder – Gott bewahre – Infrastruktur die Rasen so gefährlich aussehen lässt wie es ist. (Stichwort engere Straßen, visuelle Markierungen, Schikanen)

    Was hilft und wo wir ja gar nicht so schlecht sind wie unser Ruf ist Mobilitätstrennung. Nicht der Todesstrich zwischen Rad und auto, sondern echte Trennung. Wo wir nur komplett retarded sind, zumindest hier in Bayern, ist dass der Radweg der Vorfahrtsstraße bei jeder Einfahrt mehr als 5 Meter von der Fahrbahn abdriftet damit man Radlern die Vorfahrt nehmen kann. Eine Schande die die meisten Autofahrer auch nicht verstehen, weil man zu 90% trotzdem vorgelassen wird (was das ganze noch gefährlicher macht! Don’t do this. Wenn ihr Autofahrer seid, schaut auf die Radwege. Ihr müsst auf magische Weise wissen dass euer Vorfahrt achten gesetzeswiedrigerweise nicht für den Radweg gilt, sonst bringt ihr Radler in Gefahr.)

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