Die Kunst des selektiven Hörens

In einer Welt, in der das selektive Hören eine olympische Disziplin sein könnte, habe ich mich als unbesungenes Meisterwerk erwiesen. Mein Gehör hat eine bemerkenswerte Fähigkeit entwickelt, nur das zu registrieren, was meinem Herzen schmeichelt und meinen Durst nach Wohlgefühl stillt.

Eines Tages, während ich mich in meiner gewohnten Pose der Gelassenheit auf dem Sofa räkelte, ertönte eine Stimme aus der Küche: “Könntest du bitte das Bier holen?” Natürlich könnte ich. War das jedoch das, was ich hörte? Oh nein, mein Gehirn hatte bereits die magischen Filter aktiviert und mir zugeflüstert: “Du bist so ein großartiger Gastgeber, dass sie dich bitten, das köstlich erfrischende Elixier zu servieren, das du so meisterhaft auswählst.”

Mit einem breiten Lächeln und einem stolzen Herz machte ich mich auf den Weg, um nicht nur ein Bier zu holen, sondern um den Ruhm meiner Gastgeberkünste zu zelebrieren.

Als ich zurückkehrte, überreichte ich das Bier mit einer Anmut, die einem Kellner in einem Fünf-Sterne-Restaurant würdig gewesen wäre. “Oh, du bist der Beste!”, hallte es in meinen Ohren wider. Doch in der Realität hatte die Stimme nur “Danke” gesagt. Aber wer hört schon auf solche Kleinigkeiten, wenn man die Melodie der eigenen Großartigkeit hören kann?

Und so geht das Leben weiter, mit mir als Meister des selektiven Hörens, immer bereit, die schönen Töne herauszufiltern und die weniger erfreulichen einfach in den Hintergrund zu drängen. Denn warum sollte man das Leben nicht in rosaroten Klängen erleben, wenn man die Wahl hat?

Bier gibt’s übrigens bei: www.kult-stoff.com

Livetermine: www.markuslanger.de

oh wen wenn ich sag das K du nicht vorstellen wir dring und das war steckt war da die ganze B von vor bist unglaublich so und jetzt angenommen angenommen der bleibt jetzt da nicht stehen stell blß das vor wen der da nicht stehleib we du was hst du schon zu W dir was interessiert das du hörst Grund du hörst nur was du hören WST oder ja gut dann wenn so ist dann nimm dann trinke ich noch nimmst mir noch mit nimmst man noch eine mit bringe noch eine trinke ich noch

18 Comments

  1. Hat auch ein Hintergrund: Was Dir nicht gut tut, sollst du hinter Dir lassen. Positiveres bringt Dich weiter, nicht des meck,meck, meck. Wenns den Leut gut geht kommen Sie nicht zu Dir… Von dem Meckertypus halt Dich fern, denn Sie haben nur sich wirklich gern. Gruß Markus aus Bayern.

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