Im Mai und Juni 2025 habe ich meine Motorrad-Reise nach Schottland und Nord-England erleben können. Diese Tour habe ich einer Honda CB500X 2022 unternommen.
#motorrad #schottland #england #lakedistrict #scotland #cb500x #insta360 #x4 #insta360x4

0:00 Start nach Rotterdam / Start to Rotterdam
2:47 Hafen / Harbour Rotterdam
5:43 Fähre / Ferry Rotterdam – Hull
6:46 Kingston upon Hull & England
10:25 Carter Bar
11:27 Edinburgh
14:33 Forth Bridge & Kelpies
15:09 Markinch Highland Games
16:20 Cairngorms National Park
19:29 Ringing Stone
21:17 Wildcamping Clashindarroch
23:08 Dunnotar Castle
24:00 Rattray Head Lighthouse
25:21 Bow Fiddle Rock
25:45 Culloden Battlefield
27:14 Loch Ness
27:32 Dunrobin Castle
27:43 NC500 / Wick
28:37 John ‘O’ Groats
31:18 Sango Sands Oasis Camping
33:58 Puffins & Smoo Cave
38:42 Schleife in den Highlands / Loop in the Highlands
48:08 runter nach Applecross / down to Applecross
55:20 Applecross / Eilean Dunan Castle / Isle of Skye
57:23 “Kody”-Special
58:52 Isle of Skye
1:11:20 Glennfinnan Viaduct & Eilean na Mòine
1:11:56 Mull
1:30:48 Glencoe & Glen Etive (007-Spot)
1:34:10 England / Holy Island & Bamburgh Castle
1:39:12 Lake District
1:44:57 Fähre / Ferry Hull – Rotterdam
1:46:10 Finale / Finals

Nun beginnt endlich meine Motorradreise
nach Schottland. Vor vielen Jahren habe ich schon mit der Planung dazu begonnen
und durch verschiedene Dinge, Einflüsse und so weiter ist diese Reise immer
wieder mal aufgeschoben oder gar nicht wahrgenommen worden.
Wegen dem schlechten Wetter hatte ich nicht nur Schottland auf dem Schirm,
sondern ich habe auch einen kleinen Teil in Nordengland, nämlich den Lake
District. schon etwas in die Planung mit aufgenommen.
Nach der Anfahrt über Deutschland und die Niederlande bin ich in Rotterdam mit
der Ferche nach Kingston upon Hull übergesetzt und dann durch Nordengland
an Leeds & York vorbei über die schottische Grenze nach Edinburg und von dort aus
bin ich dann in dem Caingorms National Park an der Speyside und natürlich an
der Küstenlinie entlang gefahren. Hoch nach John O’ Groats und dann nach Durness.
In der Durness war ich einige Tage geblieben, habe dort meine Runden
gedreht und bin dann über Applecross auf die Isle of Skye gefahren. Nach der Isle of Skye wegen dem Wetter habe ich dann noch die Isle of Mull eingebaut, welche super toll
war und dann bin ich über Glen Etive, wo das James Bond Foto entstanden ist, an
die Ostlinie von Nordengland gefahren, was sehr schön war und dann halt zum
Schluss den Lake District und dann bin ich durch England wieder durchgefahren
nach Hull und nach der Fähre nach Hause. In Rotterdam angekommen, hatte ich den
super Einfall, unbedingt noch mal zu einer Tankstelle fahren zu müssen und
den Tank natürlich bis zum höchsten Punkt aufzufüllen.
Im Endeffekt habe ich bemerkt, dass in der Niederlande der Kraftstoff gut 45
Cent teurer war als der Liter in Großbritannien. Von daher kann ich jedem
raten, unbedingt die Preise vorab checken. Ja, ich bin hier in der
Schlange mitgefahren mit anderen Motorradfahrern. Es waren sehr viele
Motorradfahrer für die Fähre unterwegs, weil zu diesem Zeitpunkt, als ich nach
Schottland fahren wollte, war auf der Isle of Man die Tourist Trophy 2025
angelaufen und die Hauptrennen waren in den nächsten zwei drei Tagen. Von daher war
auf der Fähre unheimlich viel los mit Motorradfahrern, was aber gleichzeitig
auch ganz gut war, weil am Hafen mussten wir leider sehr lange warten und der
Vorteil ist, wenn man als Motorradfahrer mit anderen Motorradfahrern dort steht,
hat man ersten viel zu sehen und man wird automatisch in Gespräche
verwickelt. Also es war daher, obwohl es lange gedauert hat, sehr kurzweilig.
Ja, und wenn man halt lange warten muss, dann muss man halt auf jeden Fall auch
zwischendurch mal ein Keks essen. Ich hatte Panzerkekse dabei, welche dann
natürlich von anderen Mitstreitern dort gerne angenommen wurden.
Und dann ging es dann zum ersten Step. Hier musste man
aufzeigen, dass man tatsächlich ein gebuchtes Ticket hat und dann durften
wir auch schon weiterfahren in die nächste Warteschleife, um dann zu den
Custom Controls zu kommen. Hier wurde man im Endeffekt durchleuchtet, hat man
Drogen, Messer oder andere Dinge dabei, die man nicht dabei haben darf, wie z.B.
10.000 € oder mehr. Und an dieser Stelle bekommt man dann den Pass kontrolliert und kriegt dann das GO, sich in die Warteschleife
zu bringen, um tatsächlich dann final endlich auf das Schiff fahren zu dürfen.
Das wiederum auch kann ich jedem empfehlen, sollte man behutsam tun. Als ich dort hochgefahren bin, war zum Glück noch nichts passiert, aber hinter
mir sind zwei Motorradfahrer gewesen, die so 40, 50 Motorräder hinter mir
standen, die haben sich auf dem Weg dort hoch leider auf die Seite gelegt. Die
Anfahrt über die Rampe ist anscheinend ja, je nachdem welche Reifen man drauf
hat oder wie feucht das Ganze ist, etwas schwierig. Ich bin zum Glück ganz gut da
hochgekommen. Jetzt kann man sehen, dass auf der
linken Seite jemand steht. Warum der da stand, konnte nicht rausgefunden werden.
Auf jeden Fall stand er da und er hatte auch dann Anlaufschwierigkeiten wieder
dort in der Schräge anzufahren. Ja, aber einfach durchgezogen
sah das für mich alles ganz normal aus, weil das ist ja asphaltiert gewesen, die
Rampe. Und dann fährt man hier seitlich in die
Fähre hinein. In der Fähre wird man dann halt
angewiesen, in welche Reihe man reinfahren darf und dann kriegt man
seinen Motorradstandplatz mit einem schon auf dem Boden vorgelegten Gurt
zugewiesen. Befestigen muss man sein Motorrad wie
fast auf allen Fähren selbst. Und dies war hier in der Fall, dass man über den
Sitz den Gurt legen sollte und das heißt, man hat rechts den Gurt
hochgelegt über den Sitz und dann links runter und mit einem Ratschegurtsystem
einfach dann festgezurrt. Mir war das ein bisschen zu wenig,
weil mein Motorrad mit allem drum dran 385 kg gewonen gewogen hat mit mir drauf
und das war mir dann mit einem Gurt ein bisschen zu wenig und dann habe ich noch
einen zweiten angefordert. Das war überhaupt kein Problem. Dann konnte ich
noch einen zweiten Gurt an der linken Seite anbringen und konnte dann das Bike
in den Seitenständer reinziehen. Das war die Premiumkabine, die ich mir
gebucht habe. Zweibett-Außenzimmer. Nach einer guten Dusche bin ich dann durch das
Schiff und habe mir mal so die ersten Sachen dort angesehen, aber im Grunde
ist das nichts anderes wie ein kleiner Einkaufszentrumsbereich und dann gibt
es noch an andere Stelle gibt es noch dann etwas zum Spielen – Kartenspiel –
Glücksspiel allgemein und natürlich auch Videospiele.
Hier sieht man auch dann der Duty Free-Shop. Da findet man seine Schokolade,
seinen Alkohol oder andere Dinge wie Parfüm.
Und…. ja, es war so stürmig, dass kein Mensch
draußen war. Es war wirklich sehr stürmig gewesen und von daher habe ich
mich dann wieder auf die Kabine verzogen und am nächsten Tag sind wir dann halt
wieder mit ungefähr einer Stunde Wartezeit, weil die Systeme ausgefallen
waren aus dem Hafenbereich entlassen worden und somit konnte ich meine ersten
Meter auf der linken Fahrseite machen auf englichem Boden. Ich habe schon mal
das Vergnügen gehabt, aber damals war ich mit einem PKW da. Mit Motorrad kann ich
sagen, es ist auf jeden Fall viel einfacher gewesen und ich habe mich von
den ersten Momenten an nicht unwohl gefühlt. Natürlich im ersten Moment muss
man etwas nachdenken und ein bisschen konzentrierter fahren, aber nach 10, 15
Minuten hat sich das Ganze schon wieder gelegt und eine Sicherheit hat sich aufgebaut, die sich auch bis zum letzten Tag zum
Glück gehalten hat. Ja, der ganze Hafenbereich, der ist mit
20 mph schon sehr gemächlich zu fahren, aber ich sag mal, es hat auch
einen riesen Vorteil, weil mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Fahrspur
im fremden Land, da sollte man vielleicht eigentlich ein bisschen
dankbar sein, dass es nur mit 20 mph war. Als ich dann aus dem Stadtgebiet Hull
weg war, bin ich dann komplett den Weg nach Edinburg hochgefahren oder “Edinbra”
sagt man in Schottland ohne irgendwelche Motorways, also die
eigentlichen Autobahnen zu fahren. Ich bin nur auf A´s und B´s gefahren. Die sind
ähnlich unseren Bundesstraßen und Landstraßen – das Straßenniveau. Und
ja, ich hatte immer wieder mal einen leichten Regen gehabt, aber wirklich nur
ganz leicht. Ich brauchte nicht extra anhalten für Regenüberzeug
und somit konnte ich dann ja die ersten Kilometer
bei dieser Landschaft hier genießen und mich an den Linksverkehr
weiter eingewöhnen. Und vom Wetter wurde ich natürlich, wenn es mal gerade nicht
geregnet hat, wie man hier sehen kann, sehr verwöhnt. Da war ich auch sehr
dankbar, weil im Regen so die ersten Kilometer oder auch vielleicht hunderte
Kilometer zu fahren macht ja nicht wirklich Spaß. Für die Schottlandreise
habe ich mir extra von Insta360 die X4 Kamera gekauft. Das waren so die
ersten Versuche mit “mal hin und her wechseln” von der Ansicht, ob das alles
so das Richtige ist, sei mal hingestellt. Mit der GoPro hatte ich das schon mal
für eine Nordkapp-Reise gemacht. Das war eigentlich, finde ich, auch ganz gut.
Ist ganz witzig, wenn man hier diese Ansichten mal einfach frei wählen kann. Das hier ist so der letzte Step, den man
in England fährt. Diese hügelige Landschaft hier, die mit Wiesen
überdeckt ist, so nebenbei, das erinnert schon ein bisschen an Lala, Po und
ähnliches und ich glaub Tinki Winky.
Das ist hier die Anfahrt im zu Carter Bay. Da stehen die
berühmten Felsen auf den Schottland auf der einen Seite und England auf der
anderen Seite steht. Bei fast jedem anderen Video, was ich
gesehen habe, in der Vorbereitung zu dieser Reise, habe ich diese Steine
immer wieder gesehen und irgendwie hat sich das bei mir festgebrannt, dass ich
– warum auch immer – auch unbedingt dort genau sein wollte, wenn ich Schottland
anfahre. Von daher habe ich das dann
eingebaut. Die lange Anfahrt von Kingston upon Hull zu Carter Bar, das
waren schon guten gerne 3 Stunden. Die ersten zwei Stunden waren sehr viel
geradeaus Fahrt, was okay war, weil damit konnte man das Land erstmal
kennenlernen, das Linksfahren kennenlernen und ja sich mit der neuen
Situation zurechtfinden. Und hier fahre ich auf den Parkplatz links hoch.
Links ist die schottische Flagge und rechts ganz blank, ohne dass jemand
davor stand, war der Stein, wo Schottland drauf steht. Oder Scotland viel
mehr. Da sieht man es. Auf der Rückseite von dem Stein steht England und
gegenüber auf dem Parkplatz war sogar der Piper. Der hat sogar
paar Minuten später sein erstes Liedchen dort gespielt mit dem Dudelsack. Dort angekommen und nach dem ersten
Gespräch “können Sie mal fotografieren, dann fotografiere ich Sie”, habe ich mein
erstes Foto bekommen. Ein Herr hat dann mal fotografiert. Da habe ich den Helm
auf der englischen Seite, hier auf der schottischen Seite und
ja, dort drüben, da ist der Piper gerade zum Bus gegangen, weil er dort kasiert
hat. Da sieht man mich von dem Schild, wie es echt war und dann mit der
Bearbeitung ohne die ganzen Leute. In Edinburgh angekommen war ich dann beim
Hotel. Ich hatte extra eine Garage mitgemietet, welche aber total zugemüllt
war und dann durfte ich im Hinterhof mein Motorrad abschließen. Es war
zumindest sicher. Ja, dann bin ich noch mit dem Bus in die Innenstadt gefahren
und habe mir so die ersten Sachen angesehen. War in diesem Pub auch dann
Abendessen. War teuer, aber gut. Und auf jeden Fall
eine Erfahrung wert, weil schon interessant mit den Leuten dort
Berührung zu kommen, wie die dort ihren Abend verbringen, weil es war komplett
alles voll mit Leuten aus Edinburgh. Man wird tatsächlich angesprochen, wenn man
alleine irgendwo sitzt. Man wird gefragt, ob man etwas mittrinken möchte,
sich schon unterhalten möchte und das war schon toll.
Ja, und das sind so ein paar von den Pub´s, die ich dort gesehen und für
mich fotografierenswert gefunden habe. Natürlich gibt’s hier die typischen
Bilder, die viele gesehen haben. Harry Potter -Laden habe ich auch gefunden
und die haben dort alles mögliche verkauft, unter anderem auch neue
Fluggeräte für die Damen und da bin ich an der Royal Mile noch
mal ein bisschen hochgegangen und habe so die Shops mir angesehen und neben dem
James Court habe ich diesen hier gefunden. Ja, war ganz nett. Und dann bin ich
durch die Gardens noch ein bisschen flaniert
und im Endeffekt über die Royal Mile noch mal hoch zum Castle und habe mir
dann das leider nur von außen angucken können, weil es war alles abgesperrt.
Damit war der Tag vorbei. Am nächsten Tag nach einem wirklich
schlechten Frühstück konnte der Tag mir trotzdem einiges bieten. Ich bin erstmal
hoch auf den Calton Hill gelaufen und habe dann mir Edinburgh mal von oben
angesehen. Auf den Arthur´s Seat, den man hier sehen kann, bin ich nicht hoch,
weil ich noch einiges an Meilen vor mir hatte. Hier kann man sehen, dass in die
Straßen hinein auch Geschäfte reingesetzt werden. Und hier bin ich
dann unten am neuen Parlamentsgebäude. Direkt gegenüber ist ein Shop von den
Royals. Da kann man das aktuelle Geschirr kaufen, wenn man es braucht.
Natürlich gibt’s auch dann die anderen Piper, die man findet, den großen
Zentralbahnhof und dort in der Nähe war auch noch mal
der ungarische Hornschwanz gezeigt und nach dem ganzen
Getier habe ich irgendwie Hunger bekommen und habe mir ein Haggis-Roll
gekauft und konnte das dann halt mal testen. War gar nicht so schlecht. Unter
anderem stand hier dieser E-Type, da konnte man ein bisschen was gucken und
die Souvenirs Shop hat natürlich auch einiges zu bieten.
Und nachdem ich mir das alles angeguckt habe, bin ich noch mal hoch zum Castle,
weil da konnt man wenigstens ein bisschen näher ran und
bin dann nach sehr, sehr vielen Schritten an dem Tag in den Gardens
gewesen und habe mir die “One O´Clock Gun” angehört.
Am Tag danach bin ich dann aus diesem wunderbaren Hotel, das ist bitte
ironisch zu verstehen, weggefahren und bin westlich aus Edinburgh raus und
bin als erstes mal zur Forth Bridge gefahren. Dort habe ich mir vorher schon
einen Punkt rausgesucht, von dem man aus einen guten Fotospot hat. Ich denke, der
ist gut gewählt und weil es an dem Tag so regnerisch war, habe ich gedacht,
okay, ich fahre noch zu den Kelpies, die kann ich mir einfach mitnehmen an dem
Tag. Danach bin ich direkt zum Campingplatz
in Markinch gefahren und nach dem Aufbauen des Zeltes und Abstellen des
Motorrads bin ich dann die Straße rüber zu den Highland Games. Und hab auch einiges geboten bekommen.
Es hat zum Glück aufgehört zu regnen und dann konn ich gucken, wie hier so
ein 65 kg Baumstamm versucht wird so zu werfen, dass er sich überschlägt
und am besten auch dann in der 12 Uhr Position liegen bleibt. Das wäre dann 100%
gewesen und hier ist es jetzt so kurz vor 12 Uhr gewesen. Das war schon gar
nicht so schlecht – wurde mir erzählt. Neben den Disziplinen für die starken
Männer gab es auch etwas für die normal gebauten Menschen. Hier waren es dann
Distanzläufe oder auch Sprints. Und immer wieder wurde dann noch
mal was gezeigt, was die Starken dann wieder konnten. Hier wurde dann einfach
ja eine Kettle hochgeworfen. Zwischendurch gab es ein Radrennen.
Also, man hatte eigentlich die ganze Zeit was zu gucken gehabt. War wirklich eine
schöne Veranstaltung. hat sich gelohnt, das einzubauen. Am Folgetag bin ich
durch die Cairngorms Mountains Richtung Norden gefahren und hatte so als erstes
Ziel den Queens View Point gehabt. Hier sieht man die Cairngorm Mountains, wie
sie sich so am Anfang dann darstellen. war sehr schön, weil man hat ja so
viel Vorbereitung gehabt und wenn sich das dann Endeffekt dann so bestätigt,
wie man das geplant hat, wie es dann dort aussieht. Das man die “Queen” dann
am Queens Viewpoint auch noch trifft. Das war ja schon ein bisschen komisch,
aber auch interessant und irgendwie auch witzig. Also, da ist eine ältere Dame
geführt von ihrem – ja sagen wir Zivildienstleistenden –
da rumgeführt worden und ich habe so ein bisschen schmunzeln müssen. Hier fahre
ich Braemar durch. Das ist äh sehr schönes alles Städtchen in den Mountains
gewesen. Und als ich aus dem Ort rausgefahren
bin, konnte ich noch zur linken Seite das weiße Braemar Castle sehen. Zuerst
habe ich aber an der Tankstelle noch mal voll getankt. waren. Mir wurde gesagt,
dass das Tankstellennetz dort sehr dünn ist. Im Endeffekt kann ich das nicht
bestätigen. Es gab immer wieder genügend Tankstellen. Also so die Not, tanken zu
müssen, wie es mir gesagt wurde, war ein bisschen unnötig. Nach der Tankstelle
findet man hier auf der linken Seite das weiße Braemar Castle. Sieht auch sehr
schön aus, aber es war leider geschlossen. Die Fahrt durch die Wälder war wirklich
sehr schön. Man hatte ständig was zu sehen. Auch ein paar Tiere konnte man
tatsächlich erkennen und es war so abwechlungsreich, dass es extrem
kurzweilig war und der Tag ging wirklich extrem schnell rum. Als ich dann nach
dem Waldstück durch die ja kargere Landschaft gefahren bin, die auch sehr
ansprechend war, bin ich im Endeffekt zu dem Gebiet runtergekommen, wo auch die
ganzen Distillen sind, unter anderem Glenfiddich und wie sie sich alle
schimpfen. Da ich aber gar kein Whisky-Trinker bin,
war das für mich, na ja, sagen wir es mal, ich habe es mir angucken wollen, aber
mehr auch nicht. Der ganze Tag war aber auf jeden Fall
ein super Training, um mit den Passing Place´s
sich vertraut zu machen, wie da die Regeln so sind, wer da wann wo wie zu
warten hat oder wie man sich dort abspricht. Das war ein gutes Training
und ich hatte schon erst überlegt gehabt, hier in der Gegend irgendwo ein
Wild-Camp-Platz mir rauszusuchen, aber der Tag war noch
frisch, ich hatte noch gute Laune zu fahren, also bin ich einfach weiter. Glenshee ist fast durch.
Braemar habe ich hinter mir gelassen und hier soll irgendwo ein “Ringing Stone” sein.
Ich meine das da. Ich glaube, der ist das, ?
was hier “ringing” ist. Das ist eine super Attraktion.
Okay, die Gegend ist geiler. Ich habe gerade mit jemandem gesprochen,
der auch hier war. Der sagt man müsste einen großen Stein nehmen. So, super Attraktion.
Nach dieser super Neuerfahrung bin ich dann weiter nach Dufftown gefahren und
bin dort an den Cooperage´s gefahren. So heißt das hier. Das sind die
produzierenden Firmen für die Fässer, die diese aufbereiten,
reparieren oder auch neue bauen. Und ja, das war auf jeden Fall etwas
Sehenswertes. Fand ich sehr schön. Und ja, dort war sogar auch ein
anderes Pärchen. Den konnte ich ein bisschen was dazu erzählen, weil ich war
vorbereitet. Die sind einfach blank dorthin gefahren, haben das zufällig
entdeckt. Und im Anschluss daran bin ich wieder in
die Mountains hochgefahren und habe mir dort einen Wild-Camp-Platz rausgesucht, den
ich auch dort dann gefunden habe. Ich habe dort das Zelt schön versteckt in
einer Ecke aufstellen können und hatte eine wirklich schöne Wildcampingnacht.
Ich hab das Zelt eingepackt, es war super windig, deswegen war es sehr schwer,
aber dumm wie ich bin, habe ich das Navi im Zelt vergessen! und konnte das jetzt komplett noch mal
wiederholen. Das heißt Zelt aufbauen, das Navi rausholen, wieder alles zusammen
packen und das bei dem Wind hier. Das war jetzt dreiviertel Stunde extra Arbeit. Sehr gut.
Beim nächsten mal besser aufpassen Nach dieser Lernstunde bin ich dann
wieder zurück zur Straße, welche direkt hinter diesem kleinen Wäldchen gelegen hat,
gefahren und
bin erstmal Richtung Osten Richtung Dunnottar Castle gefahren und von Dunnottar
Castle dann die Küstenlinie hoch nach Fraserburgh
und so weiter. Ja, auf den Weg durch diese Single Track
Roads sollte man sich schon etwas Zeit nehmen. Also Kilometer fressen, wie man
das vielleicht in Deutschland gewohnt ist, funktioniert ja nicht. Da muss ja
eigentlich wirklich immer bisschen mehr Zeit einplanen. So, jetzt bin ich beim Dunnottar Castle
angekommen. Leider ist wegen dem Wind heute das Castle geschlossen.
Der Parkplatz Johnny hier hat mir erzählt, dass
es Leute schon geschafft haben, dort runter zu fallen wegen dem Wind. Schauen
wir uns das ganze mal an. Was auf jeden Fall noch zu erwähnen
wäre, Motorradder dürfen auf diesem Parkplatz umsonst parken. Nachdem ich die Kurzbesichtigung hier
gemacht habe vom Dunnottar Castle, bin ich Richtung Norden weitergefahren, Richtung
Rattray. Dort steht das Rattray Head Lighthouse und dieser Leuchtturm ist
sehr oft schon erwähnt worden in anderen Videos oder auch in Reiseführern und
dachte ich mir, komm, den gucke ich mir an. Als besonderes Highlight hatte ich noch
einen schönen Campingplatz gefunden, welcher als Wild-Camping-Platz diente. Schon einen feinen Platz hier gefunden.
Bisschen windig…aber…das blaue sind die Toiletten, das hölzerne, das sind die
Mülltonnen. Da habe ich meinen Platz. Schön, schön, ne?
Am Folgetag habe ich in der Spendenbox, welche nahe der Toilette ist, einfach
5 Pfund reingegeben. War ein schöner sauberer Platz und bin dann an der
Küstellinie weitergefahren. Die Orte Crovie, Pennan und so weiter sind nur mit
PKW oder Motorrad anzufahren, weil sie einfach so ganz kleine Straßen haben.
Schon schön. Jetzt bin ich beim Bow Fiddle Rock
angekommen. Gucken wir mal. Am Nachmittag bin ich dann beim Cullodon
Battlefield angekommen. Ich wollte eigentlich gerne eine
Tour mitmachen, aber das hätte man schon vor vier Wochen buchen müssen. Also, die
haben einen Vorlauf von vier Wochen. Selbst Einzelpersonen, so wie ich jetzt
an dem Tag dann da war, war es nicht möglich in einer Gruppe mitgenommen zu
werden. Und da sagte mir aber die Dame an der
Information, sie können einfach hier diese Map nehmen und können dann auf
eigene Faust dort rumgehen. Ein Audio-Guide wurde mir
auch noch angeboten, aber für 38 Pfund fand ich jetzt ein Audio Guuide ein bisschen
übertrieben und dann habe ich mich also ja komplett
alleine auf die Socken gemacht und habe mir das mal angesehen.
An der Frontlinie sind entsprechend immer Steine angebracht. Hier sieht man
jetzt von der schottischen Seite her oder die Jakobiter viel mehr,
welche Clans dort vertreten waren an dieser Frontlinie
und heute kommen immer noch Menschen dort an und legen dort Blumen ab, um
ihren Clans, Familienmitgliedern und so weiter ja immer noch Respekt zu
zollen. War schon sehr beeindruckend, das Ganze zu sehen. Im Anschluss bin ich ans Loch Ness
gefahren, was eine absolute Enttäuschung war, um ehrlich zu sein. Und an der
weiteren Küstenlinie Richtung Norden habe ich dort Bohr-Inseln gesehen. Auch
ein großes Schiff war vor Ort, welches zur Reparatur da war. War auch sehr
interessant und nach weiterem Stop beim Dunrobin Castle bin ich dann in Crakaig
Beachside Camping angekommen, wo ich einen tollen Platz gefunden habe mit
direkten Blick aufs Wasser. Am Tag da drauf bin ich die North Coast 500
weitergefahren. Das ist sowas wie die Route 66. Also die führt einfach an der
Küstenlinie komplett vorbei und ich hab das Ziel gehabt, dass ich an dem Tag
mindestens John O’ Groats erreiche. Das ist einer der nördlichsten Punkte vom
britischen Festland und ich hab das Ganze auch soweit
geschafft. Aber ich kann auf jeden Fall empfehlen, die komplette Ostküste von
den nördlichen Bereich von Schottland ist sehr träge, sehr langweilig!
So, ich bin in Wick angekommen und ein weiser Schotter hat mal gesagt: “Tanke,
wenn du eine Tankstelle findest, wenn du im Norden bist.” – Habe ich jetzt getan.
Nur so nebenbei, das kostet hier 1,32 Pfund per Liter, also so 1,50 € also günstiger
als bei uns. Nach dem Tanken war ich relativ schnell
in John O’ Groats gewesen. Habe mein Foto natürlich am Fall gemacht, wie Charlie
Boorman in Ewan McGragor. Das musste sein. Nach kurzem Aufwärmstop
in Mey Castle bin ich nach Dunnet Head gefahren. Ich musste mir auch diesen
Leuchtturm angucken und habe danach dann an der Küstellinie über Tongue
einige schöne Orte gefunden. Wie man sieht, bin ich im Regenzeug unterwegs.
Es war halt immer wieder sehr, sehr nass an dem Tag, aber mit richtiger Kleidung
klappt das ganz. Und hier das ist die Überfahrt über die
Tongue-Bucht. War auch sehr, sehr schön, aber im
Endeffekt hatte ich meinen Weg gesucht, um
am Abend in der Durness in Sango Beach Camping übernachten zu können. Und direkt hinter meinem Zeltplatz ist
ein Zaun, wo die Mümmelviecher herum arbeiten. Da sind eben auch ganz viele
Lämmer noch gewesen. Die Lämmer sind jetzt weg und plötzlich kommen die. Aber!
Da rennen welche! Da ist direkt ein Spar-Markt.
Das ist doch was Feines Ich glaube, hier bleibe ich einen Tag
länger, vielleicht sogar drei. Mal gucken. Tja, währenddessen, dass da am Braten
ist und ich am vorbereiten bin, habe ich einen “Spekulator”.
Ich wurde gerade angeschrien von dem Vieh. Also ist jetzt hier 8 Uhr. Ich wurde
seit ungefähr 5 Uhr belästigt vom allerfeinsten.
Und zwar die Möwen, die hier sind, die mit dem schwarzen Kopf von gestern, die
ich zufällig beim Abendessen als ja Bekleidung hatte, die werden hier
auch Baby Doll genannt, weil die schreien wirklich wie ein Baby. Und ich habe
gedacht um 5 Uhr, wieso haben die Leute ihre Kinder nicht hier still?
Mal aufgemacht, rausgeguckt, dann sind hier bestimmt auf dem Platz vom Zelt da
auf dieser Wiese zehn von diesen Viechern gewesen und die
haben sich gegenseitig angeschrien. Unglaublich. Also kommende Nacht werde
ich mir Ear-Plugs reinmachen, weil ohne geht’s nicht. Aber ist schön. Guck mal
an. Tolles Wetter. Aber ich habe entschieden, ich bleibe
hier noch zwei weitere Nächte, weil hier kann man wunderbar einmal Richtung
Westen wandern. So hin und zurück sind es so 5 km. Da kann man
Papageitaucher beobachten und Richtung Osten ist die Smoo Cave. Das
ist eine Höhle, die in den Fels reingeschlagen wurde durchs Meer und da
kann man auch reingehen und theoretisch geht das auch mit einer Tour,
aber ich glaube, die sind ausgebucht, die Sachen. Die haben einen
unterirdischen Wasserfall. Das wäre so das zweite. Vielleicht mache
ich das auch, aber auf jeden Fall heute erstmal zu den Papageitauchern. So sollen die Puffins oder
Papageitaucher aussehen. Ich habe leider keinen einzigen gesehen an dem
Tag. Also bin ich wieder zum Campingplatz
zurück und habe mein Zeug dann gepackt, um dann in die Smoo Cave runterzugehen.
Ich habe noch mal versucht gehabt online oder per Telefon jemand zu
erreichen bezüglich einer Teilnahme an einer Tour. Da war niemand zu erreichen
und mir sagte der Campingplatzbetreiber: “Geh einfach mal dahin und dann wirst du
schon mit jemanden reden können.” Im Endeffekt war es da natürlich auch so.
Ich bin reingegangen und konnte mich sofort einer Tour anschließen. War also
für mich sehr praktisch, aber ich sag’s von vorne rein, egal wer dort ist, so
richtig lohnt tut sich das Ganze nicht. Man bekommt ein bisschen was erzählt zu
irgendeinem Wasserloch, wo mal ein Taucher versucht hat reinzugehen,
festgesteckt hat und man hat den mit Bergungstrup wieder dann da rausgeholt.
Aber so touristisch interessant ist das Ganze nicht. Dort runter zu gehen, die
Landschaft zu sehen und mal in die Höhle reinzugehen…das ist alles umsonst.
Das kann man einfach so machen. Das ist auf jeden Fall sehr lohnenswert. Die Brücke
hier, die ist auch sehr “weich” gebaut. Heißt, wenn man da drauf ist und es
kommt Wind, das spürt man nicht nur im Körper, sondern spürt man auch in der
Brücke und dann im Körper. Es war auch sehr interessant. Auf jeden Fall ist da
der Blick in die Höhle. Gleich sieht man noch einen kleinen Teil
der Tour, die ich gemacht habe. Aber ich habe alles sehr kurz
geschnitten, weil sonst wäre das wirklich zu langatmig und von daher soll es nur
als Eindruck dienen. Dieser Strand fliegt direkt rechts neben
dem Campingplatz. Wenn man also jetzt gleich hinter dem Felsen links auf das
Grün hochguckt, dann sieht man schon die ersten Wohnmobile vom Campingplatz
und den musste ich mir unbedingt noch dann in meine Rückrunde einbauen. Hat
sich auch sehr gelohnt, finde ich. Ist ein schon sehr außergewöhnlich schöner Platz
gewesen. Es gibt dann noch so ein paar Exoten,
die gehen noch bei Temperatur von 4°C Wassertemperatur ins Wasser.
Habe ich mich nicht getraut oder besser gesagt: brauchte ich an dem Tag
nicht. Ich bin dann mehr auf den Felsen darum geklettert und habe mir da
die festgewachsenen Muscheln angesehen. Das war eher meine Welt.
Alles in allem war das ein sehr besonderer Tag mit Wanderung und
Entdeckungsreise. Das war schon ein Premium Tag. Definitiv!
Hat Spaß gemacht! Und so sieht man dann aus, wenn man
zufrieden ist. Moin moin. Ja, das war jetzt die
zweite Nacht. Die war ein bisschen durchwachsener, weil dort hat ein
Engländer geschlafen, der hat definitiv den Sherwood Forest niedergemacht mit
seiner Schnarcherei. Ich durfte dann um 4 Uhr einschlafen… ich war
tatsächlich an sein Zelt gegangen und habe dann gesagt hab, er möge sich doch
bitte mal umlegen, weil wenn er auf dem Rücken liegt, ist es nicht auszuhalten.
Und dann hatte ich dann von dem Zelt dort wie auch von dem Zelt eins weiter
Bestätigungs Beifall bekommen, weil es war einfach wirklich
auszuhalten. Ja, gut. Lange Rede, kurzer Sinn. Heute ist ein schönes Wetter, das
Zelt bleibt stehen und ich mache heute in den Highlands mal ich so zwei
drei Spezialrouten, die von der NC500 Runde abweichen, weil man kommt
ansonsten da nicht hin, aber das wäre schade, die links liegen zu lassen. Also
heute geht’s erstmal an der Westküste ein kleines bisschen runter
und dann Richtung Lairg und von Lairg wieder Richtung Tongue hoch.
Dann kommt man wieder praktisch auf fast ungefähr der Hälfte der
Nordlinie raus – die Ostwestlinie und dann fahr später hier zum Campingplatz
zurück. Das dürften so 140 Meilen werden, vielleicht 120 irgendwie sowas.
Ich habe nicht genau geguckt. Ja, schauen wir mal. Als ersten Stop hatte ich mir für die
Tagestour Balnakeil Beach rausgesucht. Ob das richtig ausgesprochen ist, konnte
ich bis heute nicht rausfinden. Auf jeden Fall, wenn ich es Deutsch lese,
heißt es Balnakeil Beach, wie auch immer das wirklich richtig
ausgesprochen wird. Auf jeden Fall war das im Grunde ganz knapp hinter der
Strecke, die ich gewandert bin. Da ist dieser Beach und der ist schon wirklich
sehenswert gewesen. Auf jeden Fall konnte man an
verschiedenen Punkten immer wieder mal auch sehen, dass die Menschen in
Großbritannien ordentlich versorgt sind mit Defibrillatoren.
Es werden alte Telefonzellen umgebaut, lackiert, wie
auch immer, und dann mit diesen Geräten ausgestattet, was im ländlichen Bereich
dringend notwendig ist, weil dort kann es schon mal über eine Stunde dauern,
bis ein Ambulanz da ist. Jetzt gleich geht’s nach links Richtung
Lairg, also in die Richtung, welche ich mir extra aufgezeichnet habe
in der Karte, weil die NC500 diesen Part komplett außer Acht lassen würde und das
fand ich einfach zu schade. Deswegen habe ich mir die doppelte und oder auch
eher dreifache Übernachtung auf diesem Campingplatz ausgesucht,
weil ich unbedingt diese Strecken fahren wollte.
Soll ja eine Motorradtour sein und von daher will wir auch dann die Strecken
sehen. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Weil mir im äußersten Norden Schottlands
kaum jemanden begegnet auf der Strecke, hatte ich tatsächlich vom Abzweig bis
zum Ort Lairg, welcher ungefähr eineinhalb Stunden von dem Abzweig
entfernt war, ganze elf Autos, welche ich gesehen habe, davon haben drei
geparkt und die anderen waren einzeln besetzt. Also ich hatte die Highlandss im
Grunde für mich ganz alleine. Das hier sind die Cattle Grid´s. Da muss
man mit einer gewissen Geschwindigkeit drüber fahren, ansonsten zerreißt es einem
das Fahrwerk. Da haben wir gerade ein Kandidat. Also mit einer gewissen Geschwindigkeit,
hört sich so alles komisch an, geht das ganze bei dem ganzen Spaß hier mit der Kamera
und auch überhaupt mit der ganzen Tagestour habe ich ab einem Punkt
Kontakt zu meinen Leuten in der Heimat gehabt und aus lauter Spaß erfreut habe
ich dann einen Queen Song im Helm angemacht und die Kamera
aus dem Helm rausfilmen lassen. Irgendwie fand ich das in dem Moment
passend und es hat ein paar Lacher mit sich gebracht. Die Idee mit den drei Übernachtungen am
Campingplatz in Durness hatte ich eigentlich sehr spontan. Regulär
wollte ich am Loch Naver übernachten und da gibt’s einen besonderen
Campingplatz, Altnahaera Camping. Den hatte ich mir natürlich auch noch
mal angeguckt. Das ganze sah für mich auch sehr gut
aus, aber ich war ja zufrieden mit meinem Campingplatz in Durness.
Ja, auf dem Rückweg vom Loch Never Wieder auf die Hauptstraße Richtung
Norden zurück zum meinem Zelt hatte ich dann noch die Idee, dass ich mit der
Kamera noch mal etwas testen könnte und habe die dann an einem Spot, nämlich
hier links an dem großen Felsen, aufgestellt und bin einfach dann mal
vorbeigefahren und habe mir mal angeguckt, wie das aussieht. Da kann man wirklich fast den Eindruck
haben, dass man einen zweiten Mann dabei hat. Das ganze auf dem Rückweg auch noch mal und dann bin ich aber auch
schnurstracks Richtung Heimat, sprich zum Zelt gefahren, weil so langsam
meldete sich mal der kleine Hunger. Nach der Brücke hier sieht man links
einen goldenen 5er BMW. Den Fahrer hatte ich an dem Tag bestimmt fünf mal
um mich drumherum gehabt. Der ist irgendwie fast die identische Strecke
heute gefahren wie ich. Und nach dem Loch Loyal, den wir hier rechts sieht,
kommt kurz danach der Loch Craggie… da habe ich ihn dann wieder gesehen
und er hatte leider eine Panne. Die Fahrt runter in die Bucht von Tongue
und dann das weitere Stück bis nach Durness. Das ist schon wirklich absolutes
Premium-Motorradfahrerland. Man bekommt wirklich viel zu sehen.
Ist jetzt nicht so, dass man da mit Hochgeschwindigkeiten fahren kann. Das
sollte man auch nicht, aber man bekommt wirklich was zu sehen. Also diese
Aussichten mit den Mountains, inklusive den Seen
und auch die wirklich schön angelegten Straßen Die sind natürlich nicht so wie wir
es aus in Deutschland gewohnt sind, die Straßen… Aber wenn man da ein bisschen
aufpasst, dann kann man da wirklich richtig was haben. Kurz nach diesem Stückchen hier bin ich
am Campingplatz angekommen und habe dort den späten Nachmittag und Abend
verbracht und habe den Tag noch weiter noch mal
Revue passieren lassen. War schon toller Tag. Nach gemütlichem Abbauen vom Zelt und noch mal einen kleinen Frühstück bei der
Breakfast Bar bin ich dann Richtung Süden gefahren, erstmal runter bis
ungefähr Lochinver und dann bin ich an den westlichen Zipfel von dem
Land gefahren und zwar nach Raffin und da steht auch ein Lighthouse.
Die ganze Tour hat irgendwie plötzlich sehr stark Lighthause-Charakter
bekommen, aber auf jeden Fall bin ich dann dorthin fahren, habe auch was
Schönes dort sehen können und im Anschluss daran bin ich weiter Richtung
Süden gefahren zum Ardvreck Castle. Sieht man auch im Verlauf des Videos
und nachdem ich Ullapool hinter mir gelassen habe, bin ich im Grunde auf die
komplette Strecke weiter runter bis Applecross, bis zum Applecross
Campingplatz. Das hier ist natürlich wieder doppelte
Geschwindigkeit in der Standardwiedergabe.
So schnell fährt man da nicht Motorrad. Nachdem ich diese Schafe überlebt habe…
hier die Straße komplett mit Sand übersäht gewesen,
was wirklich auch sehr unangenehm zu fahren war. Ich war aber froh, dass ich
wenigstens ganz leicht Offroad-Bereifung drauf
hatte. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich wäre mit normalen Straßenmotorrad
unterwegs gewesen, ohne irgendetwas in Richtung Offroad an den Reifen, das wäre
nur sehr sehr langsam gegangen, aber ich hatte die richtige Bereifung
dabei. Diese zwei Motorradfahrer hier hatte ich
später auf dem Parkplatz noch angesprochen oder viel mehr eher haben
die mich angesprochen, weil sie was zum Weg wissen wollten. Die sind im Grunde
den Weg jetzt hoch unterwegs nach Durness gewesen, sind von Applecross gekommen und
bei mir ist es genau umgedreht gewesen von der Durness nach Applecross.
Ja, und so trifft man sich dann halt auf den Strecken, weil diese Hotspots, die
so ein bisschen was sind für eine Motorradtour, die suchen sich natürlich
andere auch raus. Ein bisschen Bewegung zwischen den
verschiedenen Etappen, welche man da absitzt, ist gar nicht mal so schlecht,
man ist ja alt, man muss sich in Bewegung halten, aber da findet man auch
plötzlich Dinge, die einem so vorher nicht aufgefallen wären. Also hier der
Blick da runter, das ist schon mal schönes. Und dann halt den Berg noch mal
hochmarschiert bis zum Lighthouse… war der ist nicht anspruchslos, aber hat
auf jeden Fall ein bisschen den Kreislauf in Wallung gebracht. Ich habe gerade mit jemanden gesprochen, der
hier in dem Dorf lebt. Und zwar, dieser Leuchtturm, der ist aktuell zu mieten. Zu mieten bedeutet aber, man darf dort kostenfrei
leben und man bekommt auch die Verpflegung, die man so nötigste braucht
dafür, dass das Ding halt im Betrieb gehalten wird. Also falls jemand
umziehen möchte und das ganze auf Kost und Logis, das wäre eine Option. Ja, nach der Leuchtturm-Tour bin ich dann
wieder zurück zur Hauptstraße gefahren und das führt vorbei am Lock Assynt. Und man kommt dort…wenn man fast
am Ende vom See ist, kommt man hier rechts sieht man auf einer kleinen
vorgelagerten Insel kommt man zum Ardvreck Castle.
Das ist eines der ja beliebteren Ziele, welche dort angesteuert werden, habe ich
in der Vorbereitung rausgefunden. Weil da kann man auch sehr gut mal Glück
haben, dass man alleine ist. Wie man sieht, habe ich heute Pech
und habe dann mir auch angesehen, wieviele Leute da schon rumkrackseln und
habe einfach für mich dann entschieden, okay, dann gebe ich heute Gas, weil
Ruinen habe ich ja schon ein paar gesehen gehabt und ich hatte noch
einiges an Kilometern vor mir. Von daher habe ich Gas gegeben. Als ich in Ullapool angekommen bin, wollte
ich eigentlich mir Fish ´n´ Chips oder irgendwas ähnliches für Mittagessen
holen, aber das war so voll dort, ich konnte no nicht mal das Motorrad
irgendwo abstellen. Also habe ich mich einfach entschieden, okay, komm, ich
tanke und fahre einfach weiter und guck, wo es nicht hinführt. An der Tankstelle
habe ich dieses kleine Schätzchen hier gesehen. So, ich habe jetzt Pool hinter mir gelassen. Das war mir zu touri´-mäßig.
Mal so nebenbei, ich bin hier an der See, da steht’s Motorrad und hier ist ein Weg, der ist, der ist hier angelegt. Das ist kein
Asphalt. Keine Ahnung, was das ist. Sieht aus wie angeschliffener Fels. Na
egal. Auf jeden Fall könnte man hier schön windgeschützt an in einer Ecke das
Zelt hinstellen, das Motorrad hinstellen und wäre komplett von der Straße nicht
einsehbar. Das ist das Schöne, was hier immer wieder möglich ist. Aber ist
noch so früh am Tag. Ich mach noch paar Kilometer Das hätte ich besser mal nicht gesagt, weil ab dann ging der Regen richtig los
und ich hatte keine Chance mehr etwas besseres zu finden, als das, was ich
gerade hinter mir gelassen hatte und habe dann entschieden, okay, jetzt fahre
ich durch bis Applecross und such mir dort ein Campingplatz und selbst der war
total abgesoffen, aber so ist es nun mal. Bin hier auf dem Campingplatz in
Applecross jetzt fertig mit abbauen und jetzt geht’s über den ja über den
Pass. Das soll sowas sein wie der Stilfser Joch von Großbritannien.
Bin mal gespannt. Also, ich kann hier schon verraten, die
Strecke da hoch war nicht wirklich toll, weil es war extrem der Asphalt kaputt.
Es waren noch sehr viele RVs unterwegs, also die Wohnmobile. Die Strecke ist
komplett gesperrt für diese Fahrzeuge, aber da hält sich ja eh keiner dann
leider dran. Und die haben so viel blockiert, dass ich da tatsächlich fast
zwei Stunden gebraucht habe, bis ich endlich wieder von diesem Berg runter
war. Und ja, dann habe ich entschieden, okay, dann gucke ich jetzt mir das
nächste Castle an und werde dann die Isle of Skye irgendwie ansteuern. Aber der
Regen an dem Tag war so heftig, dass ich schon erst überlegt habe, vielleicht
sogar ein Hotelzimmer irgendwo zu buchen. Angekommen in dem Regen bei dem Eilean
Dunan Castle. Das ist eigentlich das Highlander Castle schlecht hin. Berühmt
geworden durch den Film Highlander hatte ich zum Glück mit dem Motorrad gar
kein Parkplatz-Problem, wie man sehen kann und konnte dann eine
koreanische Gruppe ansprechen, die dort auch für Foto angehalten haben und dann
habe ich ein paar von denen fotografiert und die mich halt….sodass ich mein
Foto bekommen habe. Aber im Endeffekt habe ich danach entschieden, okay, ich
fahre jetzt auf die Isle of Skye über die Skye-Bridge und werde mir dann irgendetwas suchen.
Das Interessante war, ich hatte – auf dem Campingplatz in Durness – hatte ich Kody
kennengelernt. Kody ist auch ein YouTuber und macht Motorradreisen
inklusive Wanderungen, das ist sein Ding. Und den hatte ich auf der Wanderung, die
ich zu den Puffins (den Papageitauern) gemacht habe, kennengelernt und dann
hatte ich ihn so aus Zufall gestern Abend auf Applecross-Camping wieder getroffen.
Er war tatsächlich nur ein Zelt neben meinem. Ja, da weil das Wetter eben nicht so
schön war und die Wiese voller Schafsexkremente hatten wir entschieden,
dass wir zu einem Campingplatz fahren und dann lieber den Abend in einem Pub
verbringen wollten. Und so haben wir das Ganze auch gemacht.
Am nächsten Morgen haben wir uns verabschiedet und ja, hier ist er. Das
ist Kody und vielleicht findet ihr den ja auf YouTube. (@MotoHikes)
Ich habe dann auch gepackt und habe mich dann auf die Socken gemacht. Nachdem ich
den Campingplatz verlassen habe, wollte ich zuerst mal tanken und habe aber dann
festgestellt, dass in dem nördlichen Bereich von Isle of Skye alle Tankstellen
komplett leer gesaugt waren. Also musste ich mit der Reserve, die ich zum Glück
noch ausreichend hatte, für den Tageslauf erstmal auskommen und bin dann
einfach mal den Quiraing wieder hochgefahren. Weil gestern im Regen, der
ganze Berg und das eigentliche Highlight des Berges, gar nicht zu sehen war. So, ich muss mal tanken. Also bevor man
hier auf Skye kommt, dann hat man so durchschnittliche Preise in den
kompletten Highlands, wie auch nördlich im England, so 1,30 – 1,35 Pfund
und wenn man auf Skye ist, hat man 170,9 Pfund und auf Lewis & Harris, was ich leider
auslassen muss, da ist es sogar noch mal 30 Cent Pence teurer.
Also das Inselleben ist teuer. Dann war ich nach weiteren 10 Minuten
Fahrt schon im Ort Portree. ist schon sehr bunt die Hafenzeile hier. Ich bin hier am Dunvegen Castle.
Da in dem Shop da hinten, da habe ich tatsächlich mal etwas kaufen können,
nämlich Postkarten. Also kommt doch mal was zu euch…..
So, wie geht das hier? So geht das!
Der sieht auch klasse aus, oder? Und nun bin ich endlich bei meinem, ich
würde fast behaupten, Hauptziel angekommen.
Das Lighthouse Neist Point. Es war leider an dem Tag eine
Baustelle vorne und ich dachte zuerst, das ist ja total maximal überfehlt hier,
aber das lag einfach nur dran, weil vorne Baustelle war und ganz viele schon
sehr weit vorne geparkt hatten und ich dachte mir einfach, komm, ich
fahre mal durch und guck, was vorne ist und wieo oft hatte ich dann tatsächlich
einen Parkplatz auf der Pole-Position bekommen.
Dort hat ein Bauarbeiter mir gesagt, ich könnte nicht weiterfahren, aber ich
sollte drehen und dort parken. Da in dem Transit sitzen die
und dann habe ich mich hier direkt auf dem Platz hinstellen dürfen. Also somit
hatte ich den vordersten Parkplatz mal wieder an einem Hotspot bekommen.
Danach bin ich dorthin gewandert und habe auf dem Holzstapel hier rechts im
Bild zu sehen meine Mittagspause eingelegt. Der lange Wanderweg, der geht im
Grunde hier runter und dann diese lange Spur entlang und hinter dem Rücken, den
man da auf diesem vorgelagten Inselstück sieht, dort ist das Lighthouse. Da sieht
man es. Und mir wurde mehrfach und unabhängig voneinander empfohlen. Ich
sollte oben rechts an der Kante herlaufen und da hätte ich sehr viel
mehr Platz für mich alleine. Sprich, man ist fast alleine auf der Plattform und
man hätte einen super Blick auf das Ganze. Und ich kann das Ganze nur
bestätigen. Und da hinten kommt schon eine Fähre an.
Das wäre die Fähre, die ich hätte nehmen können direkt noch Mull, aber ich fahre
einen anderen Weg. Aber sieht ja super aus hier. Echt schön.
Da kommt zum Glück eine Möwe. Ja, wenn man schon eine X4 360° Kamera
dabei hat, da muss man schon ein bisschen Firlefanz mit machen.
Nach den ganzen schönen Eindrücken hier bin ich dann erstmal zu meinem
Bauholzstapel neben mein Motorrad gelaufen und habe dort meine
Mittagspause verbracht und hatte dann so ein bisschen darüber nachgedacht, wie
verlasse ich denn jetzt die Insel am besten über die Skybridge und dann die
Landlinie runterfahren. Das ist bestimmt schön, aber auch dauert sehr, sehr lange
und wäre auch ein Teil der Strecke gewesen, die ich schon kenne. Und somit
hatte ich dann so ein bisschen mit dem Gedanken gespielt, dass ich vielleicht
auch mit der Fähre die Insel verlassen möchte, um einfach Zeit zu sparen und
einfach auch neue Dinge zu sehen. Nach dieser Kreuzung Sligachan hier sieht
man auf der gegenüberligenden Seite den Campingplatz.
Nur so nebenbei, dieser Campingplatz hat ein eigene Distille und einen eigenen Pub
mit Restaurant und soll über 400 verschiedene Whiskysorten
anbieten. Wenn man an Whisky spaß hat, könnte das was sein. Ich bin auf jeden
Fall von hier aus weiter Richtung Broadford gefahren und wollte dort meine
Vorräte auffüllen und natürlich auch noch mal tanken. Bei dieser Pause hatte
ich die Idee, ich fahre mit der Fähre von Armadale nach Mallaig und hatte dann
online versucht ein Ticket zu buchen. Leider war das gar nicht mehr möglich,
weil alles komplett ausgebucht für den Tag und auch den Folgetag war. Von daher
bin ich einfach mal auf gut Glück in den Hafen gefahren.
So, ich bin jetzt an der Fähre angekommen. Ich habe kein Ticket
bekommen vom Ticket-Master, aber hier die Jungs, die haben mir einen FREIES
Tickets gegeben, weil der fünfte Mann bei denen gefehlt hat.
So, thank you very much!! See you on Mull. Also, ich hatte tatsächlich mich
angemeldet auf der Wartelinie und dann hieß es dann: “Okay, das wird nichts
mehr heute, es kommen alle Motorradfahrer” und dadurch wäre
überhaupt kein Platz mehr für mich auf der Fähre gewesen.
Und während ich da gewartet habe und schon mich ein bisschen geärgert habe,
jetzt kann ich den ganzen Weg zurückfahren und dann die Landstrecke
fahren. Das hätte mich ungefähr 4 Stunden mehr gekostet an dem Tag. Da kamen plötzlich die 4 Jungs hier an mit vier Motorräder und da hat mich sofort hier der gute Mann, der gerade an meinem Bike von stand, angesprochen,
ob ich warten würde und das habe ich natürlich dann bejaht und nach kurzem
Small Talk hat er dann gesagt gehabt, weißt du was, wir haben fünf Tickets
bestellt, der fünfte ist bei uns ausgefallen und wir holen dich mit.
Und dann habe ich dann das Ganze natürlich auch bezahlen wollen und dann
sagte er: “Nein, nein, du bist Gast in unserem Land, wir holen dich mit, das
ist in Ordnung, das passt schon.” Und nachdem ich schon erklärt habe, dass ich
jetzt aufs Festland dann rüber mit denen fahre, dann eine kleine Schleife fahren
wollte und im Endeffekt auf Mull landen wollte, sagten sie: “Ja, wir fahren
morgen auch nach Mull. Wenn du willst, kannst du dann und dann auch dort vor
Ort sein und dann holen wir dich wieder mit.” Das hat leider von meiner Zeitplanung her nicht gepasst, aber das war schon
außergewöhnlich nett, was die Jungs hier mit mir gemacht hatten. Ja, und so
hatte ich immer wieder Begegnungen, die außergewöhnlich waren. Der Motorradfahrer, der hier gerade
genau vor mir ist, hat auch eine HONDA CB500X
gefahren und war total begeistert, was ich dort an meinem Bike alles dran
gebaut und umgebaut hatte. Und eigentlich war die komplette Überfahrt
ein nettes Gespräch mit den Jungs, vor allem mit dem hier und
ja, hat uns das gut ausgetauscht und so kommt eigentlich nie Langeweile auf so
einer Tour auf. Also, wenn man als Solo-Motorrad-Fahrer unterwegs ist, man wird
immer wieder irgendwo integriert. Das sind nicht nur Small Talk
Gespräche irgendwie interessieren sich wirklich für einen die Menschen. Das ist
schon ist schon anders als bei uns. Also wenn ich mir das hier so
angucke und auch im Nachhinein überlege, da wäre ohne Problem Platz für mich
gewesen auf der Fähre. Aber, so sind sie nun mal. Wenn es heißt, es ist
ausgebucht, dann ist es ausgebucht, egal wie viel Platz tatsächlich auf der Fähre
war. Ja, dann haben wir die Bikes festgemacht
und dann sind wir oben aufs Sun-Deck gegangen und haben die Überfahrt dort
verbracht. Als wir auf dem Sun-Deck waren, hatten
wir noch den Bus gesehen, der auf die Fähre gefahren ist und der hatte auf dem
Dach ein Vogelnest. Das war auch mal was Neues. Nachdem wir angekommen waren, bin ich direkt zum Glenfinnan Viadukt gefahren und
hatte dort natürlich keinen Harry Potter Zug gesehen. Dafür durfte ich aber für 5
Pfund mein Motorrad dort abstellen und auf dem Rückweg bin ich noch mal an
Dumbledore´s Grab vorbeigefahren. Aber auch hier war nichts wirklich
besonderes zu sehen. Weil der ganze Tag sich extrem in die
Länge gezogen hat, bin ich ja nach der Fre nach Glenfinnan gefahren und bin dann,
weil ich keinen anderen Platz mehr gefunden habe zum Übernachten, die
komplette grüne Strecke gefahren bis zum Fähr-Punkt, der nach Mull führt.
Am nächsten Morgen bin ich recht früh zur Fähre gefahren, weil ich wollte
nicht noch mal ein Fähr-Problem haben. Das war hier überhaupt gar kein
Problem. Da braucht man nichts buchen, da kann man einfach hinfahren.
Was sich an dem Tag aber gezeigt hat, ist, dass man mit Fähre und dem Wetter
doch so ein bisschen mehr nachdenken sollte. Ich hatte wirklich Glück
gehabt, weil es war tatsächlich die letzte Fähre, im Grunde die erste und
auch dadurch die letzte Fähre an dem Tag, die diese Strecke gefahren ist,
weil das Wetter war an dem Tag doch schon etwas heftiger und das hat sich
auch dann während der Fähr-Überfahrt gezeigt.
Der Mitarbeiter hier von der Fähre hat mir da erklärt, dass er nur an der
linken Seite das Bike fixieren könnte und das würde aber auch schon alles
ausreichen. So ganz einverstanden war ich damit nicht, weil ich hätte schon
gerne auf der rechten Seite auch ein Gurt gehabt, aber was soll man machen? So, bin auf der Fähre und jetzt geht’s
rüber nach Mull. Hoffentlich hält das Wetter. Und die Mitarbeiter haben das Bike
soweit gesichert, aber leider nur an einer Seite. Und wenn der Wellengang so hoch ist
gerade und so schwer wie jetzt im Moment, dann könnte es zur linken Seite
an die Bordwand hier klatschen und dann kam er gerade zu mir und dann hat er
gesagt, ob ich doch bitte an das Bike gehen könnte und das stabilisieren
könnte, weil für die linke Seite gibt’s hier keinen Anzur-Punkt.
Theoretisch wäre wegen dem Wellengang sogar die Fähre ausgefallen. Von daher,
ich bin froh, dass ich auf der Fähre bin, dass die geht. Ja, aber dafür bin
ich hier unten in dem Fahrzeugraum und muss das Bike sichern. Die anderen
stehen oben und können die Aussicht genießen. Aber lieber beim Bike stehen, als wenn es wenn ich gleich runterkomme, auf der
Seite lieg. Das wäre ein bisschen blöd. Das Wetter hatte sich beruhigt und wir
sind alle sicher angekommen. Ja, und das sind dann meine ersten Meter
auf der Isle of Mull. Direkt im Hafen fährt man in Tobermory
praktisch an der Hauptgeschäftszeile vorbei, weil der Hafen ist die
Geschäftszeile. War schon sehr schön. hier auf der linken Seite an dem Pier
oder Kai, wie auch immer das heißt, da machen die Fischerbote fest, aber auch
werden dort direkt die Fangkörbe runtergelassen in das Hafenbecken und
hier werden tatsächlich auch direkt im Hafen Lobster und andere Leckereien
gefangen. Ja, als ich hier so hergefahren bin,
habe ich mir gedacht, die Chance ist echt gut…such dir mal irgendeinen
Lebensmittelladen und dann kauf ein, weil man weiß ja nie, was an dem Tag
noch so kommt. Und hier rechts ist direkt der Coop gewesen,
also habe ich direkt mal den Parkplatz angesteuert. So, jetzt erstmal einkaufen.
Keine Ahnung, auf welchem Campplatz ich heute bin und ob ich dann in der Nähe
was kaufen kann. Von daher erledige ich das jetzt hier in dem Coop. Aus Sicherheit habe entschieden, den
Campplatz zuerst anzufahren und mir einen Pitch zu sichern, weil noch mal
ewig lang suchen wollte ich wirklich nicht und ich habe gelesen, dass dieser
Platz hier sehr gut sein soll und daher wollte ich unbedingt dort die meine drei
Tage bleiben, die ich hier geplant hatte. Nachdem der Campingplatz gesichert
wurde, hatte ich mir überlegt, okay, komm, dann fahre ich meine erste
Schleife und schaue mir mal an, was die Isle of Mull zu bieten hat und hatte
dort verschiedenste schönste Eindrücke bekommen. Hier die alte
Packhorse Bridge, die war schon toll und bin dann durch die Wälder und durch die
Ebenen dort gefahren und habe an der Küstenlinie im Verlauf auch wirklich
absolute Premiumstraßen gefunden. Die wohnen schon schön hier. Also das
hier ist ein kleiner Bauernhof gewesen. Unglaublich, was das für Ländereien
teilweise waren. So, der Campplatz, der hat dort im
Container, das ganze Material wie Sub´s, Kajaks und so ähnlich. Und, man
kann direkt dort ans Wasser runtergehen. Super gut. Und da drin steht Rezeption
so nebenbei. Und die haben sogar einen kleinen Shop
hier drin, so um das Nötigste zu kaufen, falls man was braucht. Ich fin das gar nicht so schlecht, dass
die so einen Shop eingerichtet haben. Und das Ding hier läuft komplett auf
Vertrauensbasis. Das heißt entnehmen und dann an die Rezeption gehen, wenn
die geöffnet ist und dann ist gut. Hier ist das Midge für 9 pounds und ich habe
es gekauft in Edinburgh für 13. Da.
Ja und hier gibt’s sogar auch das besagte Gas. Hier steht Camp Beag.
Beag ist das gälische Wort für klein. Hier sind die kleineren Pitches und auf
der anderen Seite Camp Mór. Mór ist groß, also M Ó R
und da ist dann die Situation, dass dort richtig große Plätze sind, wo die ganz
großen Camper hin können. So nebenbei, da gibt’s die Kajak und
sonstigen Sachen. Dann kann man da durch da reingehen od da hinten ist richtige
Rampe und da ist das Zelt und das ist der Camp-Manager. Hi.
In Summe war das wieder heute ein sehr langer, aber auch schöner Tag und bei
bestem Wetter konnte ich mir dann noch am Food Truck, der direkt am Campsite
angehalten hat, eine Pizza gönnen und konnte den Tag damit ausklingen lassen.
War einfach schön. Am nächsten Morgen wurde ich durch die
Royal Air Force geweckt. Da hat doch tatsächlich jemand sich getraut, mich
mit Propeller-Lärm aus dem Bett zu holen! Und so ein A400M ist wirklich sehr laut, das kann ich auf jeden Fall sagen.
Jetzt bin ich bei einem Wasserfall angekommen.
Soll das einer der schönsten hier auf Mull sein.
Und ja, dann gucken wir mal an. Da kommt der Wasser runter
und dann unter dieser Brücke durch.
Ganz nett. Unter der Brücke geht’s dann durch.
Sollte jetzt hier eine zweite Stufe kommen… …und dann haben wir hier die zweite Stufe
mit der Brücke oben drüber. So, gehen wir noch mal ein bisschen
weiter runter. Und zu letzt gibt’s noch den Main,
also der Haupt-Wasserfall, aber weiß nicht, ob man den sehen kann.
Ich gehe runter. Man kann den sehen. Und auf dem Weg nach Calgary Beach
sieht wir dann hier sowas auch nett. Ja,
Zeit für Lunch. Hatte kein Frühstück. Gestern beim Coop habe ich mir so eine
Packung gekauft. Da war Salami und Käse dabei
in einer Packung. Zwei Brötchen dazu. Ein nettes Lunch-Pack. Auf dem Rückweg bin ich noch mal nach
Tobermory gefahren, um die Tankstelle zu besuchen und selbstverständlich habe ich
dort einen Fisch and Chips Store gesehen, welchen ich unbedingt noch mal
besuchen musste. Dafür den späten Nachmittag Regen
angesagt war, habe ich mich schnell wieder zum Campingplatz aufgemacht und
das war auch gut so. Es ist jetzt 2:21 Uhr und es ist die
ganze Nacht am regnen und richtig heftig. Das Zelt hat richtig
was leisten müssen bis jetzt. Jetzt habe ich mal geguckt, es soll bis
8 Uhr komplett durchregnen und es soll noch schlimmer werden die Nacht.
Ich werde jetzt meine Ear-Plugs nehmen.
Gute Nacht. Auf dem Campsite war Malte angekommen.
Ich habe mich auf Anhieb sehr gut mit ihm verstanden und hatte dann auch für
heute festgehalten, dass wir an Teil des Tages zusammen die Insel erkunden. Und
da ich ja schon ein kleines bisschen Strecke auf der Insel gemacht habe und
auch diese Kleinigkeiten kennengelernt habe, habe ich ihm gezeigt, wo die
Hotspot´s sind und wir haben dann uns gegenseitig auch mal mit Video
aufgenommen. ….könnte ein schönes Intro werden….
Und hier kommt das Video, was Malte dann mit meinem Telefon
aufgenommen hatte. Noch mal vielen Dank an der Stelle, Malte. Dann sind wir noch bis zu einem
gemeinsamen festgehaltenen Punkt zusammengefahren. An dem Punkt bin ich
dann Richtung Westen gefahren, wollte mir dann den westlichsten Zipfel
angucken, was Mull da zu bieten hat und Malte ist dann direkt über den
Landesinnenkern wieder Richtung zurück zum Campingplatz gefahren. An der Brücke
habe ich noch mal ein Halt gemacht und habe auch zwei, drei Fotos noch mal
gemacht. Danach bin noch ich zum Campsite
zurückgefahren und habe den Tag ausklingen lassen, weil für morgen stand
die Anreise nach Nordengland an und ich wollte auf jeden Fall für diese Tour gut
erholt sein. An der Stelle hätte ich gerne James Bond
Musik eingespielt, aber wegen urheberrechtlichen Gründen darf man das natürlich hier
nicht. Mit diesem Foto hatte ich mein
Pflichtprogramm für den Tag erledigt und weil der Wetterbericht sagte, dass es ab
ziemlich genau dann heftig regnen sollte, hatte ich mich aufgemacht auf
den Weg nach England. Und um genau zu sein, Bamburgh Castle war so mein Ziel und
dort habe ich auch einen guten Platz gefunden. Holy Island oder besser gesagt Lindisfarne
ist eine Insel, welche den Gezeiten unterliegt. Bedeutet, man muss
tatsächlich auf die Zeittabelle gucken und gucken, kann man jetzt hinfahren und
kommt man auch wieder zurück oder hätte man dann entsprechend lange Wartezeit,
bis das Wasser wieder zurück ist, weil der Weg dorthin wird tatsächlich
regelmäßig komplett überspült. Bamburgh Castle
Dann mache ich mal meine Runde hier. 18,75 Pfund hat das gekostet
und es ist die Ausstellung zu Last Kingdom ist auch noch da.
Das ist so eine Netflix Serie. Nach Bamburgh Castle bin ich kurz zum
Campingplatz gefahren, habe eine kleine Pause gemacht und bin dann noch mal nach
Alnwick gefahren. Und in Alnwick Castle hat ein gewisser Zauberlehrling mal mit
einem Besen das Fliegen gelernt. Also in dem Innenhof davon sind die
Originaldrehorte zu Harry Potter, ich glaub Teil 1 Der Ort war soweit auch ganz nett,
aber so langsam hatte ich dann die Idee gehabt, einzukaufen und zurückzufahren
und dann mir ein Essen zu brutzeln. Heute bin ich ohne besondere Planung für
den Weg nach dem Zelt abbauen losgefahren. Ich wollte quer übers Land
fahren und hat mir den Hartside-Pass unterwegs rausgesucht. Im Anschluss
führt der Weg dann an Penrith vorbei und man kommt ans erste Gewässer des Lake
Districts…an das Ullswater und im Anschluss daran bin ich dann zum
Campingplatz gefahren. Hier hatte ich auch eine Besonderheit
und zwar leider hatte ich die Kamera zu dem Zeitpunkt nicht an. Da kamedie Royal
Air Force noch mal in der Luft mir entgegen mit zwei Jets. Das war schon
sehr beeindruckend und ich habe später herausgefunden, die haben für diese
Gebirge im Lake District eine Durchflugsgenehmigung um
ihre Manöver abzuhalten. Ich hatte die zwei Jets in Ullswater
gesehen und solche waren das ungefähr. Das ist wirklich ein schöner Platz. Da
vorne ist die Rezeption und also Zelt steht. Da kommt es wieder ein Camper.
Die fahren hier mit dem Fahrrad immer dann auf den Pitch und leiten die dann
auf die richtige Stelle, wo die dann campen dürfen.
Und meiner ist abgesteckt jetzt von da der Ecke bis zu dieser Ecke
und dann halt da unten das Kreuz und das ist auch noch mal eins. Die Bank
habe ich mir einfach gerade gekrallt von da hinten hierhin und sie hat doch
gesagt, die kann ruhig hier stehen bleiben. Ich bin jetzt den Weg da
gekommen, da unten, wo man die Hütte sieht
30 m weiter, da steht mein Zelt, also hier hochgehen, dann ist das
Facility Gebäude. Da hinten ist für die Damen. Da ist ein
Wäscheraum mit Waschmaschine und Trockner.
Und hier geht es zum Geschirr spülen. Hier ist für die Männlein. Alles sauber, alles gut.
Sehr große Duschen. Das war der Honister Pass
und ich habe mir eben im Coop hier was zum
Mittagessen gekauft. Wir haben jetzt 12 Uhr, also Mittag. Ich
bin jetzt hier in Seascale-Beach oder besser in Seescale am Beach. Sieht auch ganz nett hier aus. Ich habe gerade mit einer Gruppe von Indern
gesprochen, die hier in Hull seit vier Jahren leben. Und die Männer lassen die
lassen die Frauen jetzt hier zu Hause und sind jetzt mit dem Auto unterwegs
und die wollen sich dann Deutschland angucken. So haben sie
gesagt. Also sie wollen Hamburg, Bremen und Berlin sich angucken. Danach wollen
sie dann zwei, drei Sachen in Dänemark sich ansehen und auf dem Rückweg wollten
sie noch mal vier, fünf Tage in Amsterdam bleiben und dann haben sie
mich halt gefragt, was ich hier getan habe und dann wollten sie sehr
detailliert wissen, wo ich war, was meine Erfahrungen da waren und ähnliches
und ist jetzt kein Scheiß. Dann haben sie mir noch mal ein Radler
ausgegeben und haben es mir in die Hand
gedrückt. Wirklich genauso passiert gerade. Und dann sagten sie: “Goodbye,
enjoy your drink.” Dann sind sie abgehauen. Verstanden habe ich das nicht. Ich
dachte, die wollten noch mehr hören, aber nee, die wollten mich nur abfüllen,
glaube ich.

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