Die 20. Etappe der Tour de France forderte das Peloton am vorletzten Tag der Frankreich-Rundfahrt noch einmal richtig. Nasse Bedingungen und rund 3000 Höhenmeter warteten im Juragebirge auf das ausgelaugte Fahrerfeld. Ein Tag, wie gemacht für eine Ausreißergruppe. Oder?
Zusammenfassung: Überraschendes Ende der für Ausreißer maßgeschneiderten 20. Etappe der Tour de France: In Pontarlier jubelte mit Kaden Groves einer der Sprintstars des Pelotons – allerdings als Solist. Der Australier hatte sich in die Spitzengruppe des Tages gekämpft, wurde 16 Kilometer vor dem Ziel der welligen Etappe von seinen letzten beiden Begleitern ziehen gelassen und siegte nach 184 Kilometern. Die Highlights im Video.
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Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Letzte Chance für die Fahrer vor Paris, sich in der Fluchtgruppe einen Namen zu machen. Auf der 20. Etappe der Tour to France durch Jura waren auch noch Regen und knapp 3000 Höhenmeter im Weg. Neun von 23 Mannschaften schon mit Etappensiegen, also noch einige ohne einen Tageserfolg, genauso wie die Tudor Pro Cycling Mannschaft. Er gewann schon Tim Meler, aber vom Streckenverlauf vielleicht zu schwer für den schnellen Mann. Ben Heli hat sich in die Top 10 der Gesamtwertung gefahren und Jonathan Milan hat das grüne Trikot sicher auf den Schultern. Gelb für Tade Pogaca. Jonas Winkelegard trug stellvertretend das Bergtrikot. Auch hier hat Tade Pogaca die meisten Punkte auf dem Konto und in Weiß nach wie vor Florian Lipovitz. Schauen wir uns mal diese 20. Etappe an. Es ging von Nour nach Pongayer. 2850 Höhenmeter, 184 km die Distanz. Es ging Richtung Norden mit leichten Gegenwind und die Wettervorhersage war alles andere als gut. Also wieder ein schwerer, ein harter Tag für die Rennfahrer auf dieser 20. Etappe die Bergwertung relativ verteilt. Der Sprint in der Mitte dieses Teilstücks. Kurz nach 12 ging es dann los und die Attacken haben nicht lange auf sich warten lassen. Kaspargren vom Eicaspost Team war der erste, der nach vorne ging. Als Solist hat er einen kleinen Vorsprung herausfahren können, aber viele viele Mannschaften waren da und schlossen zum denen wieder auf. Es hat angefangen zu regnen. Die Bedingungen wurden schlechter für die Profis. Davide Ballerini stürzte sich dann in die erste Abfahrt hinein. Der erste Anstieg des Tages war 12 km lang, aber es gab noch keine Entscheidung, wer in der Fluchtgruppe vertreten war. Tim Wellens, der belgische Meister, holte sich dann einen Punkt bei der zweiten Bergwertung. Die Bergwertung geht an den Teamkollegen Tade Pogac. Lenny Martinez konnte heute im Tagesverlauf keine Zähler holen. Auch Matthoen von Wisma Lise Bike kam nach vorn. Tim Wellens Cost, das war die dreiköpfige Spitzengruppe 127 km vor dem Ziel und dahinter kam eine große Verfolgergruppe hinterher. Iwan Romeo war beispielsweise mit dabei. Frank Vanenbruck, der gestern tollen Job gemacht hat. Der XDS Astana Profi hier Simone Velasco, hat sich die Sprintwertung gesichert. Und das Feld hinten ist verdammt klein geworden, weil das Tempo extrem hoch war. Der gelbe war beschützt. Auch Florian Lipowitz war beschützt. Mick von Deike hat heute einen tollen Job gemacht. Primos Rogl war ebenfalls mit dabei. Sehr präsent die Red Bull Borans Gro Mannschaft heute auf diesem Teilstück. Insgesamt haben 13 Rennfahrer den Sprung in die Spitzengruppe des Tages geschafft. Auch der spanische Meister Ivan Romeo, Matteo Trendin vom Tudor Pro Cycling Team, Frank Fandenbruck, Jack Stewart, Kan Ges platzierte in der Gesamtwertung mit 38 Minuten, Rückstand 11 war ja vor der Etappe Jordan Jiger. Aus dieser Gruppe heraus war Harry Sweenie der erste der Angriff 63 km vor dem Ziel und auch Johan Jegar er wollte Platz 10 in der Gesamtwertung herausfahren, kam mit Schloss auf Kane Grofs hinten in der Verfolgergruppe jetzt sehr offensiv hat sehr viel gearbeitet und im Feld war der zehnte Platz in der Gesamtwertung von Ben Okoner in Gefahr. Die zwei Spitzenreiter waren sich uneinig und dann der zweite Antritt von Harry Sini. Er setzte sich ab, war 53 km vor dem Ziel, alleiniger Spitzenreiter und diese Gruppe hier funktionierte sehr gut, sehr harmonisch, alle arbeiteten zusammen. Der Abstand hinten zum Feld war über 5 Minuten groß. Das hieß, der Sieger kam aus dieser Gruppe. 13 Rennfahrer vorn. Sie haben sich angefangen zu attackieren. Der Regen setzte wieder ein und dann wurde es auch gefährlich. Harrison Swini wurde eingeholt. Kan groves war sehr offensiv am Berg und hat diese Lücke geschlossen und dann probiert er es. Der spanische Meister Ivan Romeo war bei der Klasse U23 schon zeitfahr Weltmeister und konnte heute seine Qualitäten auch gut umsetzen. Der Franzose Rom Gregor hier zu Hause mit Heimvorteil holte sich diese Bergwertung. Schreckmoment 21,6 km vor dem Ziel. Ivan Romeo stürzt in dieser Kurve. Greg ging ebenfalls zu Boden und dadurch ist diese Verfolgergruppe komplett auseinander gefallen. Und das waren dann die neuen Spitzenreiter Kan Groves, Frank Vanenbruck und Jack Stuart an der Spitze. Alle anderen schon mit einem Rückstand. Dann ging das Pokerspiel los. Frank Fanenbruck vom Picknick Post NL Team hat gesagt, nein, ich fahre nicht mehr mit Jack ST und Ken Gro und er ohne Attacke hat sich dann an die Spitze gesetzt. Der Australia 14 km vor dem Ziel konnte er seinen Vorsprung ausbauen. Hinten hatten wir kurz Mauro Schmidt gesehen. Er wollte und kämpfte noch für seinen Teamkollegen um Platz 10 in der Gesamtwertung für Benno Conor. Aber der Abstand nach vorn zu Chigar war einfach schon viel zu groß. Kan Grovs fuhr schon die Italien Rundfahrt, war dort erfolgreich, hat dort eine Etappe gewonnen. Hier setzte er sich aus dieser Spitzengruppe weiter und weiter ab. Er war der wichtigste Helfer für Jasper Phillipsen. Der schieht aus aufgrund der Stoßverletzung. Dann war er ein wichtiger Helfer für Matthieu Van der Pool. auch er nicht mehr mit dabei und heute hat der Australier die Chance bekommen auf eigenes Tagesergebnis zu fahren. Er siegt hier nach 4 Stunden 6 Minuten und 8 Sekunden vor Frank Fandenbruck, Pascal Enkorn auf der dritten Position, dann Simone Velasco, Sieger aus dieser Gruppe heraus, aber schon 104 der Rückstand. Rom Gregor, bester Franzose auf Platz 5. Florian Lipowitz kam mit dem Hauptfeld ins Ziel. Tade Pugac verteidigte gelb. Da ist die eine oder andere Träne geflossen beim Australier, der sich heute zum ersten Mal ein Tour de France Etappensieg holen konnte. Er war beim Giro und bei der Wo schon ganz oben auf dem Podest. Das war heute der 21. Sieg für den 26-jährigen Australier. Wir schauen auf die Gesamtwertung von keine Veränderung. Neuer zehter Ja, er verdrängte damit Ben Okon aus den Top 10. Es kommt ein weiterer Löwe dazu, ein weiteres gelbes Trikot. Er ist Paris ein ganzes Stückchen näher gekommen. Florian Lipowitz nach wie vor sehr stark auf Platz 3. Noch 132 km ist diese 112 Tour de France lang. Erst ein bisschen Champagner trinken, Fotos machen, so wie wir das traditionell kennen. Die ersten zwei Bergwertungen der vierten Kategorie spielen sportlich keine Rolle. Und dann die Veränderung in Richtung Chanelisee mit Montmatre. 1 km lang, 4,8% durchschnittlich steil. Dreimal wird dieser Berg noch gefahren, bevor es dann ins Tagesziel geht und wir den letzten Sieger dieser Frankreich Rundfahrt ehren dürfen. 1100 Höhenmeter noch einmal auf dem Programm. Das war die Zusammenfassung der 20. Etappe. Bis morgen.
20 Comments
Erster
Jawohl Lipowitz wird 3. und sichert sich das weiße Trikot. Freut mich mega.
Wird der Bengsch eigentlich nach Worten bezahlt? Inzwischen noch schlimmer als Voigt mit seinem Kindersprech. Ich vermisse Jean Claude… 😌
Ein Deutscher seit 15 Jahren im Gesmatklassement wieder auf dem Podest und ihr sagt nichtmal wie es ihm erging gegen seinen direkten Konkurrenten Onley?
Wer sind die größten Enttäuschungen dieser Tour?
Tja alles wie immer!Wer am besten dopt ist vorn!
Wo ist das Team für Florian….? Weit und breit keine RBH Fahrer. Man stelle sich vor da gibt es eine unterstützende Mannschaft….?!
Lipowitz der neue deutsche 🇩🇪 Radstar, bitte kein Wunder so wie bei buchmann😢
Lipowitz ohne Team zum 3. Platz. Freut mich mega für ihn.
Florian gegen den Rest der Welt und Bohra 😅
Schade, war so spannende Tour, morgen ist es vorbei… Aber ich ich mag diesen Kommentator, der macht das wirklich super!
Nur mal so als Frage. Ich schaue seit 1996 jede Tour. Es hieß all die Jahre, es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, auf der letzten Etappe wird nicht mehr attackiert was das GC angeht. Und seit 1996 haben sich auch alle dran gehalten. Warum steht nun also diese Diskussion im Raum ob Onley Morgen noch mal attackiert? Ich meine, nur weil sich der Kurs leicht verändert hat, ändert sich doch nicht dieses ungeschriebene Gesetz…
Und nebenbei, weils hier viele Hater gibt. Ich liebe den Kommentar bestehend aus Karsten Migels (auf ewig die Stimme des Radsports für mich, ich hoffe er macht noch viele Jahre weiter), Jens Voigt und Robert Bengsch. Ne Million mal besser als alles was die Zwangsgebühren Fraktion hinlegt. Danke.
jetzt schon vielen Dank für diese Zusammenfassungen!! ein echter Mehrwert ❤🎉
Top Kommentator, gute Musikwahl👍
Die Musik stört!
Dürre in Frankreich😂
Habe noch nie eine Tour de France gesehen, mit so einer flächendeckend grünen Landschaft.
Apropos Landschaft, immer wieder faszinierend, deshalb auch mal ein Dank an die TV Techniker, die uns von der Tour, die tollen Bilder senden!
Alles God bless you ❤❤❤❤❤❤❤❤❤🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏
Kaum hat die tour begonnen und schon ist es zu Ende, ohne wirkliche Kämpfe in den Bergen zwischen den Führenden? Das ist die langweiligste Tour. Wurde es schon vorher entschieden, dass der Slovene diese Tour gewinnen soll? So jedenfalls sind die auch gefahren. Das letzte Rennen erspar ich mir.
Langeweile pur. Nach paar Tagen war die Tour quasi entschieden. Dann auf Spannung machen auf Platz drei, sagt eigentlich alles. Und wenn Pogacar die nächsten Jahre auch alles gewinnt, sollte man Amstrong die Toursiege zurück geben.
Eine Frage zur Verpflegung während der Etappe.
Die Gels die da gefuttert werden ,ist das "Standard" Ware oder auf den Fahrer
so gut es geht zugeschnitten? Und weiß jemand welche Marken da am Start sind?
Danke mal.