Auf der 8. Etappe der Tour de France sprach vom Profil her alles für die Sprinter. Der Führende in der Punktewertung ist aktuell auch der Gesamtführende: Tadej Pogacar. Umso wichtiger für die schnellen Männer im Feld, heute ein Ausrufezeichen zu setzen.
Zusammenfassung: Bei seiner ersten Teilnahme an der Tour de France hat Jonathan Milan auf der 8. Etappe in Laval seinen Premierensieg gefeiert. Im Sprint setzte er sich klar gegen Wout van Aert durch, der sich mit Platz zwei begnügen musste. Hinter Kaden Groves belegte Pascal Ackermann Rang vier. Das Gelbe Trikot blieb weiterhin auf den Schultern von Titelverteidiger Tadej Pogacar, der ohne Zeitverlust im Hauptfeld ins Ziel rollte.
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Auf die Plätze fertig Speed. Eine der wenigen Möglichkeiten bei dieser Rundfahrt. Wollten die Sprinter auch nutzen auf gut 171 km auf diese achten Etappe Richtung Laval. Gegenwind und Seitenwind spielten heute eine entscheidende Rolle, aber erstmal die Einschreibkontrolle mit Binig Gearmai bester Laune Alpezin Coining und der Träger des weißen Trikots Remcoin Pool der beste Nachwuchsprofi. Gen Thomas war auch schon in der Gruppe des Tages unterwegs gewesen und der Europameister Tim Merlier hat sich natürlich für diesen Tag auch viel vorgenommen und Jonathan Milan zählt heute auch zu den großen Favoriten der stellvertreten. Das grüne Trikot für Tade Pugaca truk. Pugaca, also im gelben heute unterwegs. 13:10 Uhr der Start und es passierte auf diesen 171,4 km streckentechnisch nicht viel. Der erste Sprint bei Kilm 85 in Vitre, dann lange lange nichts. Bei Kilm 155 eine Bergwertung der vierten Kategorie, die war nur 900 m lang. Am Ende dann die Herausforderung im Ziel 3000 m vor dem Tagesziel noch mal ein Kreisverkehr mit Turn in die andere Richtung. Und die große Frage war, wer wollte überhaupt in die Spitzengruppe des Tages? Keine einzige Attacke auf diesem achten Teilstück. Alle haben sich auf die Sprinter und die Sprintermannschaften verlassen und der Chef Tati Pogacia hat sich bei seinem wichtigsten Helfer erkundigt. J Mer gestern gestürzt, heute mit gebrochenen Rippen unterwegs. 43 das Mittel gegenwind 1314 kmh. Zwei Mannschaften arbeiteten vorne an der Spitze. Quin Simmeltreck und Jonas Rutsch für Interbonte. Weiterhin kein Vorstoß auf diesem Teilstück. Keiner hat es gewagt rauszufahren, weil alle wussten, das könnte ein Tag für Jonathan Milan werden im grünen Trikot. Also hier unterwegs 114 km vor dem Ziel noch relativ entspannt. Nils Pullet fuhr dann wieder mit Tade Puggachan nach vorn. Wertvolle Helferdienste vom Deutschen. Vorne unverändertes Bild. Immer noch die zwei Mannschaften, immer noch die zwei Helfer für ihre Sprinter. Es ging zum ersten Sprint nach Vitre. Ganz klare Angelegenheit für den Italiener. 24 Jahre alt Jonathan Milan holte sich 20 Punkte beim Zwischensprint und unterstrich damit weiterhin seine Ambitionen auf das grüne Trikot. Und dann die erste Attacke auf diesem Teilstück von den zwei Franzosen Matthieu Bugedau und Matteo Wersche von Total Energies. Beide mit dem großen Rückstand in der Gesamtwirtung. Der eine mit 24 Minuten W sogar eine Stunde 16 Minuten und 59 Sekunden Rückstand. Aber die beiden Teamkollegen haben sich gesagt, wir gehen das Projekt an 59 km vor dem Ziel. Eine knappe Minute Vorsprung. Hinten war man aber entspannt. Tade Pogada wieder im Gespräch mit Jao Emmeder. Dann ist der Teamkollege zu Fall gekommen. Der Spanier Mark Soler, konnte aber aufstehen. Schreckmoment für die UAE Mannschaft. So leer konnte das Rennen weiter fortsetzen. Weiterhin vorn die zwei Spitzenreiter von Total Energies. 30 Sekunden der Abstand, 41 km vor dem Ziel. Sie hatten aber nie wirklich eine Chance, denn hinten hat man wieder Druck gemacht. Eine gefährliche Windkantensituation ist 27,8 km vor dem Ziel aufgekommen. Da wollte man natürlich allen Gefahren aus dem Weg gehen. Bergwertung, das haben die beiden unter sich ausgemacht. Es gab einen Punkt. Tim Vill wird dieses Bergtrikot aber weiterhin behalten. Es ging Richtung Tagesziel. Der Abstand nach vorn wurde kleiner und kleiner, denn die Sprintermannschaften haben sich bereit gemacht. Hier musste er seinen Teamkollegen ziehen lassen. Bugedau fuhr auf und davon Tim Erlier 12,5 km vor dem Ziel mit Defekt hielt an, wechselte die Maschine, dann ging es wieder los. Mit dem hohen Risiko ist der auch noch einmal zurückgekommen, aber alles andere als gute Voraussetzung für den Europameister, die zweite Etappe der diesjährigen Tour de France für ihn zu gewinnen. Denn einmal durfte er schon jubeln, auf der dritten Etappe war er der schnellste vor Jonathan Milan. Er kam zurück, wurde beschützt 8 km vor dem Ziel, Merlier wieder im Feld. Alpin die King hat einen guten Job gemacht mit Jonas Ricard an der Spitze, dann Matthew von der Pool und der Lieder, der Sprintchef hieß heute Kanrovs und dann übernahmen die Lidl Treckmannschaft erst mit Consoni, dann mit Edward Toinz für das grüne Trikot für Jonathan Milan. Harte Positionskämpfe noch einmal auch Mattheerpol hat einen riesen Job für Kan Grovs gemacht. Ein sehr gutes Leadout für den Australier und auch Jonathan Milan war da im grünen Trikot genauso wie Pascal Ackermann und dann eröffnete Milan den Sprint. Der große Italiener ging an die Spitze, hatte die perfekte Ideallinie Wort von Art am Hinterrad, ging einmal raus, ging dann wieder zurück in den Windschatten. Jonathan Milan gewinnt die achte Etappe dieser to the France. Was für ein Finale. Waut der zweite, Kane Groves auf der dritten Position. Pascal Ackermann hervorragender vierter der Israel Premier Tech Profi vor Anno Di. Erleichterung beim Italiener. Eine tolle Teamarbeit, der Jubel. 24 Jahre ist der alt, der 22. Sieg für Milan. Hier wartete er noch einen kurzen Augenblick ab. Pascal Ackermann in der guten Position und dann eröffnete der Italiener von vorn und ließ niemanden nur annähernd auf gleiche Höhe kommen. 87 kg schwer. Der erste Sieg bei seiner ersten Tourteilnahme hier für Jonathan Milan. Nach 3 Stunden 50 Minuten und 26 Sekunden dann Tobias Lund Andresen auf der sechsten Position. Koka als bester Franzose heute auf Platz 7. Das war heute der 35. Etappensieg einer Grand Tour für Lidltreck. Perfekte Vorarbeit, er hat’s perfekt umgesetzt und durch diesen Sieg und 50 Punkte in der Punktewertung holt er sich das grüne Trikot zurück. Tade Pogacha jetzt zweiter in der Wertung. Bini Gemai auf Platz 3 mit 124 Punkten. Der Abstand ist jetzt schon ziemlich groß. Wir schauen auf die Gesamtwertung. Dort gab es unter den besten zehn. Heute keine Veränderung. Also auch morgen Tade Pogada, der führende dieser Rundfahrt. Heute musste er nichts machen mit seinen Teamkollegen. Sie haben sich komplett zurückgehalten. Er verteidigt also ganz souverän gelb. Die morgige Etappe führt wieder in Richtung Landesinnere. 174,1 km stehen morgen auf dem Programm. Es geht nach Schatter. Keine großen Herausforderungen, keine Bergwertung. Morgen der Sprint, den wollen sie natürlich zum Beginn dieser Etappe mitnehmen. Vielleicht sehen wir dort Lidl Treck in der Führungsarbeit und am Ende ist wieder alles vorbereitet für die schnellen Männer, für Jonathan Milan und Tim Melia. Das war die achte Etappe der Tour de France im Schnelldurchlauf. Bis morgen.
11 Comments
Klasse, qualifizierte Tageszusammenfassung – danke! 👍🏽😎
Ich kann die Tour leider nicht schauen! 😢 Finde eure highlits richtig wertvoll, der Kommentator von heute, für mich der beste👍
ok danke
Eurosport macht einfach so einen guten Job, freue mich jeden Abend auf eure Zusammenfassung
Was….?…..
" Der große Italiener"…..
Das will er erstmal werden, Jungs….
Oder ist allein die Körpergröße gemeint…?
Übertreibst nicht gleich…
Pascal Ackermann toller 4 ter im Sprint..
Lipowitz bleibt auf Pl. 8 , mit 3.02 Rückstand.
Buchmann leider nur auf Pl 21 ( 8.25 auf Pogi)….
Jungs da geht noch was…..Alléz….
Wann kommen die Speedway-GP Highlights aus Schweden???
wer ist eigentlich der Typ mit der türkischen Fahne der bei jeder Etappe im Ziel steht
Tim Merlier is way faster than Milan. He could beat milan every day.
WOW. 12 Kommentare. Dieser eingeschlossen.
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Geiler Kanal ! Gute Zusammenfassung!
Wieso fahren die eigentlich Etappen um 200Km, wenn erst auf den letzten Metern Rennen gefahren wird? Da reichen auch 10Km.