Hallo zusammen,
mich würde interessieren, welche Arten von Fahrrad-Anlehnbügeln euch im Alltag besonders nerven, sei es wegen Kratzern am Rahmen, mangelnder Sicherheit (mal abgesehen vom Aufflexen) oder einfach schlechter Funktionalität. Es gibt ja inzwischen eine ganze Reihe von Varianten: klassische U-Bügel, Modelle mit Querholm, schräge Designs wie Fahrrad- oder Kreisformen… manche davon sehen gut aus, sind aber kaum praktisch nutzbar.

Welche dieser Anlehnbügel würdet ihr am liebsten komplett aus dem Stadt-/Weltbild verbannen? Gibt es vielleicht auch welche, die ihr gerne öfter sehen würdet, weil sie wirklich durchdacht und zuverlässig sind?

Zum Abschluss: klar, Parkhäuser und Boxen sind in fast jeder Hinsicht besser, jedoch wird das Thema hochwertige Fahrradstellplätze oft vernachlässigt.

by LepraZebra

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20 Comments

  1. A, B, D, E, F, da sich diese dank manipulierter Schrauben im Boden einfach hochheben lassen und das Fahhradschloss ausfädeln lässt. Bei C, G, H kann man sein Rad zumindest so abschließen, dass die Diebe den ganzen Bügel auch mitnehmen müssen.

  2. Diese Spiralen…. Zum abstellen mit Fahrradständer nutzlos, für ohne komplett ungeeignet, einfach nur nutzlos die Teile

  3. Überhaupt welche haben.

    Diese uralten Dinger am Boden, wo man ein Rad rein schieben soll, sollten als erstes Weg.

  4. accurate-noodle on

    Die Piktogramme sehen zwar schön aus, ich kann aber bei E – H nicht sicher zuordnen, welche Bauart gemeint ist. 

  5. Faschngsprins on

    Eigentlich ist mit egal welche Form der Anlehnebügel hat, das Problem mit dem Abschrauben ist mir noch nicht untergekommen, meist sind die ja auch betoniert.
    H sieht zwar wild aus, aber dann lieber noch den als irgendwelche Vorderradhalter.

  6. Early-Intern5951 on

    Ich will überhaupt keine Fahrradständer verbieten und im Anschluss dann auch niemanden dafür bestrafen den falschen aufgestellt zu haben.

  7. Ich schließe mich einem meiner Vorredner an, da es um “Anlehnbügel” geht, haben die alle eine Höhe von einem Meter? Oder ist mit F auch diese Dinger gemeint, die am Boden montiert sind und wo man das Vorderrad reinstellen soll? Oder bei G dieses Spiralen wo ebenfalls nur das Vorderrad rein kommt?

    Wenn die alle einen Meter hoch sind, ist mir das fast egal und es kommt auch auf die Gesamtausführung an. Bei uns auf dem Wochen-Marktplatz stehen 6 von Typ. A Eigentlich nicht verkehrt. Nur ist der Abstand etwas knapp. 2 Räder mit etwas breiterem Lenker, oder etwas weit vom Bügel entfernt, schon bekommen ich mein Rad nicht mehr in den Bügel zwischen den 2 Rädern.

  8. **A, B und D** sind okay, wenn sie vernünftig einbetoniert werden. Zwischen denen kein Unterschied.
    **C** ist die bessere Variante davon, weil man kleinere Fahrräder besser angeschließen kann.
    **F** ist die schlechtere Variante davon, weil der Bügel durch seine Form eine Aufstellrichtung vorgibt, und Lenker an Lenker tendenziell doof ist.
    **E** ist die schlechteste Variante davon, weil viel zu schmal und keine Aufstellrichtung zwingend vorgegeben.
    **G** funktioniert, ist aber nur an einer Stelle einbetoniert, deswegen sind die anderen zu bevorzugen.
    **H** ist einfach Schwachsinn. Erstens nicht überall geschlossen, zweitens unnötig teuer. Dann lieber dreimal “C” stattdessen.

    C > A, B, D > F > E > G > H

  9. voll metal bügel

    einbisschen holz und es sieht viel schöner aus UND es ist gut für das Fahrrad.

    ich habs bislang ein paar mal gesehen und ich bin begeistert

  10. Alle bis auf A. E ist zwar sicherheitstechnisch auch ok, aber da schlägt gern das Vorderrad ein – ist also weniger bequem. Und warum? Weil sich die meisten Rundrohre mit einem 20 Euro Rohrschneider, der in eine Hand passt relativ problemlos und flott öffnen lassen. Hier am Bahnhof in der Nähe öffnen Fahrraddiebe die sogar schon vorher und kleben einfach einen Aufkleber drüber. Wenn man da nicht aufpasst, ist das Rad im Handumdrehen weg. Bei A benötigt man zumindest schon mal eine Flex. Und da ist man ja auch mit den meisten Schlössern schon verloren. Ein zusätzliches Maß an Sicherheit bieten also eher Vierkant-Rohre.

  11. Ich komm’ eigentlich mit allem zurecht, was mir Auswahl bei der Höhe gibt (senkrechte oder schräge Pfosten); waagerechte Geländer können einfach “auf der falschen Höhe” sein (längs kann ich das Rad schieben). Natürlich müssen die Grundlagen gegeben sein, die auch andere schon genannt haben – der Bügel selber muß sicher sein, einbetoniert und vorzugsweise nicht rund.

  12. Das ist eigentlich nur eine Dimension. Die Form des Materials ist noch wichtig und da sind heutzutage alle Rohre problematisch, die nicht anderweitig gegen Rohrschneider gesichert sind. Quadratische Profile z.B. sind weniger anfällig.

  13. twowheeledfun on

    A–D sind gut.

    Mit E kann das Fahrrad nicht gut stehen bleiben.

    Mit F und G ist es manchmal schwierig das Fahrradschloss anzuhängen.

    H ist kreativ, aber vielleicht hat das gleiches Problem als F und G.

  14. Die Dinger, wo man das Vorderrad einstellen kann. Meistens sind die nicht am Boden befestigt und das ist ziemlich scheiße.

  15. lousy-site-3456 on

    Du fragst nach Bügel, ich nominiere trotzdem die im Boden versenkten Felgenschalen aus Beton.

  16. Entschuldige, falls die Frage teilweise missverstanden wurde, jedoch geht es mir nicht darum Abstellmöglichkeiten zu beseitigen. Mir liegt großes Interesse daran, dass die Parkinfrastruktur massiv ausgebaut wird. Allerdings unterscheiden sich vorhandene Bügeltypen stark in ihrer Nutzerfreundlichkeit und Alltagstauglichkeit. Von Abstellmöglichkeiten von Liege-, Lastenrädern und adaptiven Rädern mal komplett abgesehen.

    Wenn wir uns die DIN 79008‑1 (*Stationäre Fahrradparksysteme – Teil 1: Anforderungen*) anschauen (habe leider nur den Zugriff auf den [Wikipedia Teil](https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradabstellanlage), da ich nicht bereit bin dafür Geld zu bezahlen) gibt es ein paar Anforderungen an solche Parksysteme. Unter anderem:

    * Nutzerfreundliches und fahrradschonendes Parken
    * Stand‑ und Lagesicherheit
    * Diebstahlschutz (wobei dieser meist unterdimensioniert ist)
    * Materialanforderungen & Korrosionsschutz
    * Mechanische Belastbarkeit
    * Gebrauchstauglichkeit

    Jedoch sehe ich viele dieser Anforderungen oftmals nicht erfüllt.

    Die klassische U-Form wie die Wiener Radbügel (B) oder Kreuzberger Bügel (C) sind für mich trotz ihres Alters noch die besten Produktdesignformen. Im Gegensatz zu Beispiel A sind hier runde Profile gewählt worden, an denen der Rahmen nicht so schnell verkratzt. Außerdem wirkt das runde Profil freundlicher und einladender in der Nutzung. Jedoch ist dies auch anfälliger für die Durchtrennung durch Rohrschneider. Der Querholm beim Kreuzberger Bügel verhindert zusätzlich das Einknicken des vorderen Rades und dient gleichzeitig einer besseren Sicherung von z.B. Kinderrädern. Es gibt noch eine M-Form Variante, die ähnlich ist, jedoch finde ich hier den Kreuzberger Bügel funktionaler und simpler im Aufbau. Eine höhere Sicherheit könnte durch Rundrohre in den Rundprofilen gewährleistet werden, die beim Flexen mitdrehen würden sowie dem sicheren Einbetonieren dieser Abstellanlagen. Eine Gummierung oder Kunststoffummantelung wäre trotzdem manchmal wünschenswert.
    Asymmetrische Bügel (F) wirken zwar dynamisch, schränken jedoch die intuitive Nutzung ein. Selbes gilt für manche Bügel-Geometrien, die unter Beispiel (G) fallen.

    Die Kölner Haarnadel oder das Viereckprofil (E), hat eine zu geringe Auflagefläche für den Rahmen und bei starkem Wind oder bei Nutzung von anderen Radfahrenden, ist das Rad kippgefährdet. Außerdem ist hier nicht unbedingt die intuitive Bedienbarkeit gegeben. Muss das Rad in die Öffnung oder wird der Rahmen dort angelehnt? Wie schließe ich das Rad am besten ab, ohne dass es evtl. umfällt?
    Die Post-and-Ring-Parker (G) sind hier zwar besser, aber haben auch das Problem von einknickenden Vorderrädern und der Kippgefährdung.

    Beispiel (H) sind meist wirklich kostenintensive Individuallösungen. Jedoch können diese auch hochfunktional sein und auch die Umgebung aufwerten. Z.B. Straßen- oder Ortsnamen zur Orientierung, Beleuchtung, Aufenthaltsmöglichkeiten wie integrierte Sitzbänke oder auch Begrünungen. Wenn man die Kosten mit dem Bau und Unterhaltung eines konventionellen Pkw-Parkplatz vergleichen würde, wäre es vermutlich noch immer günstiger.

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