Emotionen, Titel & Überraschungen!
Tim Wafler sorgt bei den Straßenmeisterschaften in Illmitz für eine echte Sensation und krönt sich überraschend zum neuen Staatsmeister. Kathrin Schweinberger sichert sich mit einer starken Performance bereits ihren dritten Titel auf der Straße. Im Einzelzeitfahren dominieren Felix Großschartner und Christina Schweinberger – beide holen souverän Gold.
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Die Staatsmeisterschaft im Einzelzeitfahren und Straßenrennen 2025 kehren ins östlichste Bundesland zurück. Was folgt, ist ein Wochenende voller Spannung, Hitzeschlachten, Favoritensiege und einer handfesten Sensation. Zuerst das Zeitfahren. Die Uhr ist der einzige Gegner in gewisser Weise, aber doch auch der Wind. Gerade er stellt die Athletinnen und Athleten vor große Herausforderungen. Schon vor dem Start wird spekuliert, diskutiert, angepasst. Es geht um das Setup, die Laufräder, die Position, denn jedes Detail zählt. Es ist also ein Tag für Taktik, für Konzentration und natürlich auch für die Kraft. Ja, muss man mittlerweile schon sagen, das Material ist sehr, sehr große Rolle spielt. Also, da wird sehr viel Düftel da im Hintergrund von die Teams. Ähm und gerade so Spezialisten, ich zähle vielleicht nicht ganz zu die absoluten Spezialisten, was jetzt Material angeht, aber wir Felix, die verbringen da viel Zeit im Windkanal und auf Bandas und da wird schon sehr viel düftelt und und macht sicher macht sicher was aus. Ja. Im Rennen der Herren dominiert ein Fahrer von Beginn an, Felix Großschadner. Der Oberösterreicher fährt ein nahezu perfektes Rennen. Seine wartwerte stimmen, die Linienführung ist makellos, auch das Setup prima. Und der Wind so herausfordernd er auch ist, wird für ihn fast noch zum taktischen Element, denn er fährt die 25,4 km in einer Zeit von 28 Minuten und 22 Sekunden. Damit deklassiert er die Konkurrenz mit fast einer Minute Vorsprung, sichert sich also den dritten Zeitfahrtitel. mich echt richtig gut gefühlt generell schon jetzt das letzte Monat in guter Form gewesen und ja, ich bin froh, dass es ist hal da ich würde sagen, Zeit ist relativ ehrliche Disziplin und ja, ich bin froh, dass es ganz gut umsetzen Kina und wo war eigentlich selbst überrascht auf der Straßen wie auf dem Baeter geschaut wie gut gegangen ist. Dahinter platziert sich Patrick Gamper auf Platz 2. Solide, aber doch chancenlos gegen diesen entfesselt fahrenden Felix Großcharner. Ah,
der Ziel, das Ziel ist immer, dass man dass man kingt bei die Staatsmeisterschaften. Aber ich sag, ich hab da gegen am besten heute verloren, deswegen bin ich zufrieden. Die Leistung war gut von mir, wie mit mein mit mein Zeit von Frieden, wie man es eindteilt hab. Und ich hab da nicht gegen schlechten verloren heute, weil Felix hat zu die besten Zeitfahrer auf der ganzen Welt und der hat hal echt ein super Tag gehabt von dem her muss ich echt zufrieden sein mit mir selber und und hab da eigentlich nichts wo sagt, dass ich die Zeit ausen erkennen, aber keine Fehler gemacht.
Reiner Keplinger sichert sich die Bronzemedaille. Eine starke Vorstellung liefert auch Adrian Stieger ab. In der U23 Wertung fährt er mit Platz 4 im Gesamtklassm zur Goldmedaille seiner Altersklasse.
Also, ich muss ganz ehrlich sagen, äh nachdem ich ja jetzt schon das dritte Jahr hintereinander Meisterwen bin, war meinewartungen ganz klar vor dem Rennen. Also ich bin für ein Sieg herkommen und wollte da ehrlich gesagt aufs Elitepodium fahren. Jetzt ist s sie sie im Endeffekt leider nicht ganz ausgegangen. Ich hab es glaube ich ein bisschen überp und habe am Schluss dafür drauf und das mal ganz klar in der Zeit
Christina Schweinebger zeigt einmal mehr, dass sie zur absoluten Spitze zählt. Sie fährt mit Power, cleverness und optimalen Materialeinsatz zur Goldmedaille im Einzelzeitfahren der Elite. Mit einer Zeit von 3139 und einem Schnitt von über 48 km/h holt sie sich zum zweiten Mal diesen Titel. Insgesamt ist es ihre dritte Meisterschaftsmedaille in Gold. Ja, voll erleichtert eigentlich, weil das war heuer schon ein großes Ziel. Jetzt in der zen Saisonshäfte war der Fokus schon eher auf Zeit fahren und ja durch super Bestätigung gefall total. Ja,
war eigentlich eine fulminante Leistung von dir. Du hast den ganzen Tag das Rennen über eigentlich im Griff gehabt. Erzähl uns ein mal ganz kurz, wie geht man sowas an, wenn so starke Gewinnverhältnisse herrschen? Ja, genau. Also vor allem vorm rennen die Material war bisschen, also mit der hohen schi, also mit der Scheiben natürlich hinten, aber hohes Vlaufrad und so da ist schon der Druck dahinter, also da kannst s schon versetzen. Wir haben uns dann entschieden, dass ich doch mit dem hohen Material fahr. Einmal ist bisschen knapp waren, aber alles gut ausgangen. Deswegen bin ich froh, dass ich mich so entschieden habe. Ja,
stark auch die Leistung ihrer Teamkolleginnen. Karina Schrfe öffnet mit einer tollen Richtzeit das Rennen und bleibt lange auf Podiumskurs. Doch dann kommt Tabea Huis. Die junge Tirolerin überrascht mit einer beherzten Fahrt und pulverisiert die Zwischenzeiten. In der Gesamtwertung reicht es am Ende für Platz 3, doch sie sichert sich souverän den Titel in der U23 Kategorie. Ja, ich w schon sagen, ich me he war natürlich echt hart. Ja, hab am Dienstag noch Rennen gehab in Italien Bergrennen letzte Woche. Also war schon ganz zapfig, aber ich bin echt froh, dass ich es nur drüber bracht habe und ja, dass ich das v letzten Jahr wiederholen haben, hab mich schon sehr gefreit eigentlich.
Auch Olympiasiegerin Anna Kiesenhofer mischt wieder ganz vorne mit. Sie zeigt einmal mehr ihre Qualitäten im Kampf gegen die Uhr. Schon fünf mal steht sie ja ganz oben auf dem Podium. Diesmal muss sie sich mit Silber begnügen. Ihre Konstanz aber ist beeindruckend. Seit 7 Jahren gehört sie ununterbrochen zu den besten bei den österreichischen Zeitfahrmeisterschaften. Na ja, als Titelverteidigerin will man natürlich den Titel verteidigen und es ist mir nicht gelungen. Also natürlich bin ich bisschen enttäuscht. Ja, mich hat halt der Wind verweht, um es kurz zu sagen. Also, es war flach und sehr windig und ich hatte da schon ein bisschen zu kämpfen.
Zwei Tage später geht es um den Staatsmeistertitel Auf der Straße und wieder liefert das Burgenland nicht nur perfekte Organisation, sondern auch extreme Bedingungen. Temperaturen bis zu 35°, kaum Schatten, kaum Wind. Ein Hitzekessel, der alles abverlant. Das Feld der Herren ist gespickt mit Favoriten. Rolschadner, Bayer, Haller, Konrad, Namen, die für Tempo und Erfahrung stehen. Doch die Geschichte dieses Rennens schreibt ein anderer, nämlich Tim Waffler. Der Wiener, Fahrer des Tirolkarm Cycling Teams, kann sich früh absetzen in der zweiten von 534 km langen Runden. Gemeinsam mit Tobias Bayer geht er in die Flucht. Das Duo harmoniert gut, der Vorsprung wächst. Über 3 Minuten liegt die Spitze vor dem Feld. Doch die Verfolger wachen auf. Die Worldtour Profis organisieren die Nachfürarbeit in Frauenkirchen. Schließlich 10 km vor dem Ziel schließt Felix Großschardner auf. Der frisch gebackene Zeitfahmeister fährt, als wäre es ein Einzelzeitfahren. Ganz alleine kann er die Lücke zumachen, bringt sich selbst zurück in den Kampf um Gold. Doch auf den letzten Kilometern ist dieses Rennen längst ein Abnützungskampf. Die Hitze fordert ihren Tribut. Es kommt tatsächlich zum Zielsprint und dort kann Team Waffler auch einmal alle Kräfte mobilisieren. Der junge Mien behält die Nerven und er gewinnt nach 3 Stunden und 37 Minuten Fahrzeit. Team Waffler schafft hier einen Sieg gegen zwei World Tour Stars. Ein Sieg, den kaum jemand erwartet hat. Das war das ergste Rennen, was ich in meinem Leben hier gefahren bin. Ähm, ich jetzt, also ich habe schon gewusst, dass ich ein flachen Kurs vielleicht größere Chancen habe, aber ja, wir sind Kontifahrer, die anderen Jungs fahren to the France und alles und ja, ich bin vor allem auf der Bahn unterwegs und habe sicher das als Ziel gehabt, das gebe ich schon oft und ehrlich zu, aber dann ja, waren wir in der Spitzengruppe und ich habe mal eigcht, das ist so Suicide Move und ja, dass wir dann da durchkommen und ich habe eigentlich nur gehofft, dass ich dritter werden kann Und dass dann im Sprint keiner mehr schneller ist als ich ist also ist Traum. Großchartner holt sich nach goldem Zeitfahren auch Silber auf der Straße. Ein starkes Wochenende für den Oberösterreicher, der in beiden Disziplinen überzeugt. Ja, ich wusst, dass nicht optimal ist, dass ich dazu bekommen, weil es hal schwer dann ist, dass du irgendwo wen abhängst. Ja, ich hab dann versucht, dass ich so kurz sie ma vorm Z Attack so angefangen zum Kampfeln in beiden Beinen und dann das wird he schwer und ja grundsätzlich aber zufrieden mit Rang 2. Ah ja man sicher hätte gern die Meisterschaft Bruna, aber ist so. Ja, to ein vermutlich bistes Ergebnis bei österreichischen Meisterschaften auf der Straße. Erzähl uns mal ganz kurz, wie war der Tag und wie kommt man auf die Idee zu zweit so eine große Distanz zurückzulegen. Boah, frag mich nicht. Na, also in der ersten Runde irgendwann weggefahren und äh von m zu zweit waren wir dann selbst kurz nicht sicher. Ich bin einfach gefahren einfach noch Gefühl. Es war sich das richtige Gefühl, aber am Ende da beinharter Tag und am Ende habe ich für die Arbeit bezt, dass ich viel gemacht hab. Es war sicher mehr drin gewesen. Ja, aber immerhin haben wir haben un Sieg fahren kön
für Marco Haller den großen Favoriten bleibt diesmal nur Rang 4 im Sprint der Verfolgergruppe. Lokalmatador Patrick Konrad wird fünfter. Emanuel Zanger komplettiert die Top 6. Bei den Frauen ist das Tempo von Beginn an hoch. Schon in der ersten Runde formiert sich eine achtköpfige Spitzengruppe mit dabei die Favoritinnen. Das Rennen geht über drei Runden. Insgesamt müssen die Frauen also 103 km zurücklegen. In der dritten Runde dezimiert sich die Spitze auf vier Fahrerinnen. Katrin Schweinberger, Elisa Winter, Karina Schrempf und Leila Schwendner. Auf den letzten Kilometern wird taktiert. Im Sprint dieser vierköpfigen Spitzengruppe zeigt Katrin Schweinberger ihre ganze Routine. Sie setzt sich durch, fährt souverän über die Ziellinie und gewinnt zum dritten Mal in ihrer Karriere den Titel im Straßenrennen. Wir haben also persönlich hätte für bisschen mehr Windk heute, weil es dann das Rennen eben auch umso härter wird und aber es hat gereicht, um das Feld zu minimieren, weil immer sicher ähm Massensprint wäre schon auch cool, aber je weniger Leute man im Endeffekt zur Ziellinie hinkommt, desto besser ist es und ja, deshalb ist es eigentlich ganz gut aufgegangen und ja, wir waren dann eh nur noch zu viert zum Schluss und da habe ich dann natürlich bisschen ähm rausgenommen und bin dann in Sprint von hinten gefahren, hab da wenig investiert und das ist sich zum Glück gut ausgegangen. Ja,
die Steirerinnen Elisa Winter und Karina Schrempf komplettieren das Podest. Weiß ich was? Ich bin brutal stark und ich fah mit um ein Sieg und was dann auuser kommt kommt dan ich bin brutal zufrieden mit dem Silber. Ich kann es halt noch nicht packen wahrscheinlich das dauert noch paar Tag, aber ja, ich bin zufrieden, aber klar mitfahren muss man ganz fahren und da darf man sie nicht einschüchtern lassen.
Ein erfolgreiches Meisterschaftswochenende auch für Karina Schrempf.
Ja, ich frei mich über zwei dritte Plätze. Vor allem so bei der Kurs ist man jetzt nicht unbedingt lägen. Wir haben aber das Beste draus gemacht. Gemeinsam mit der Christina haben wir versucht das Rennen schwer zu machen, was uns gelungen ist mit dem, dass Gruppe begangen ist und im Endeffekt hat dann die Frau mit den schnellsten Beinen gewonnen. Also ich glaube schon so wie es sein soll prinzipiell.
Generalsekretär Florin König, wir haben fulminante Meisterschaften erlebt hier in Burgenland. Wie ist dein Fazit? Ja, bei Brüten der Hitze hat’s spektakuläre Wettkämpfe gegeben. Die Frauen am Vormittag haben schon unter Beweis gestellt, dass sie nicht nur hier schnell Radfahren, sondern dass sie auch zur Weltspitze dazu gehören am Nachmittag. Ja, ich kann es zugeben, hab letzt gestern erst auf dem Team Waffler getippt. Der war für mich so der Geheimtipp äh ist ein unglaublich guter Bahnfahrer und ja, die Profis haben sich heute vom Team abzocken lassen und er hat das wirklich durchgezogen.
War ein mal total differenzierte Meisterschaften letztes Jahr Müviertel mit über 4000 Höhenmeter. Diesmal im Burgenland relativ flacher Kurs, eigentlich perfekt für Sprzestanfahrer, wie von dir angesprochen.
Ja, ich glaube es gehört dazu, meine Abwechslung hineinzubringen. Die letzten Meisterschaften waren eigentlich immer schwer, äh so dass heuer heute mal die Sprinter auf ihre Rechnung gekommen sind. Äh klar war Marco Halla favoritisiert, er war alleine, hatte es entsprechend schwer und ja, Spitzengruppe hat’s geschafft und äh in einer gewissen Art und Weise äh konnte man das vorhersehen. Dass es dann so ausgeht mit Team Waffler ist natürlich hervorragend. Schauen wir noch ganz kurz zurück zu Freitag. Einzelzeit fahren ebenfalls österreichische Meisterschaften, ich glaube mit absoluten Rekord, was die Durchschnittsgeschwindigkeiten betrifft. Ähm, also Österreichs Radsportellite kann auch Zeit fahren.
Absolut, wenn man bei den Frauen sieht, über 48 Schnitt. Ich glaub, die Herren sind dann noch einmal 51 Schnitt gefahren und ja, es war zwar topf eben wird man sagen, aber dennoch muss man das einmter treten und ja, super Wettkämpf. Die Staatsmeisterschaften 2025 im Burgenland zeigen, was den österreichischen Ratsport ausmacht. Leidenschaft, Taktik, Härte und auch Überraschungen. Zwei Titel für die Schweinbergerschwestern, ein dominanter Großschadner im Zeitfahren und dann noch ein mutiger Außenseitersieg von Tim Waffler auf der Straße.
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Als Olympiasiegerin nicht ohne Probleme zu gewinnen ist sehr entäuschend. Auch komplett unklar das der Wiener Kerle da eine Chance hat.