
Wenn es einen richtigen und wichtigen Ansatz zur Verkehrswende gibt, dann diesen hier! Zusätzlich bin ich für einen Lastenrad-Führerschein, Lastentradfahreignungstest, Versicherungspflicht, Lastenradsondergefährdungsschilder und Lastenraddurchfahrtsverbote.
Sonst fällt mir nichts ein außer breitere und bessere Radwege. Aber das wäre ja völlig unrealistisch….
by Tschanz
15 Comments
Vor allem auch null relevante Statistiken um irgendwie die Argumentation zu stützen.
hey wie soll ich dann meinen Kleiderschrank kostengünstig transportieren
Aber Autos auf 1,2 Tonnen und 50 km/h Geoblocking zu beschränken wäre unzumutbare Gängelung.
Ich bin nicht der Meinung, dass es derzeit der richtige Weg ist, Lastenräder unattraktiv zu machen, indem man die Anschaffung und Unterhaltung aufwändiger macht. Auch wenn ich schon die Notwendigkeit einer Regulierung schwerer Gefährte im Straßenverkehr verstehe, so sehe ich doch auch die Notwendigkeit eines einfachen Wechsels auf eine Alternative zum Auto.
Meine Empfehlungen dahingehend wäre eher abzuwarten, ob bzw. bis sich ein Problem ergibt, um dann zu regulieren. Sonst steuert man der Verkehrswende entgegen, statt mit ihr zu lenken
Weiterhin sind die Radwege nicht nur für Lastenräder zu schmal. Hier gibts eine viel naheliegendere Lösung: breitere Radwege und mehr Geld für die Fahrrad-Infrastruktur
“Zeidler war vor dem GDV beim ADAC, der Versicherungskammer Bayern und dem früheren Versicherer Deutscher Ring tätig. Seit 2010 hatte sie beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) verschiedene Führungspositionen in der Abteilung Kommunikation inne. In ihrer neuen Funktion berichtet die gelernte Betriebswirtin an die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach.”
https://www.autohaus.de/nachrichten/schadenbusiness/personalia-unfallforschung-der-versicherer-unter-neuer-leitung-3478227
Eine Betriebswirtin aus der Kommunikation, die zuvor für den ADAC gearbeitet hatte.
Eine Gewichtsbegrenzung gibt es bereits. Nach DIN 79010 dürfen einspurige Pedelecs maximal 250kg wiegen, mehrspurige max. 300kg.
Baubedingt dürfen lastenräder schon gar nicht viel Gewicht haben. 100kg zulast habe ich in meinem babboe plus 120 auf dem Sattel. Dafür aber auch drei Bremsen.
Inwiefern rechtfertigt sich das deutlich schwerer zu einem normalen Pedelec? Das lastenrad wiegt leer 40kg. Das sind doch alles Marginalien gegenüber einem normalen e kfz mit mindestens 1 Tonne und üblicherweise 1,2 Tonnen.
Was soll auf Straßen knirschig sein?
Lastenräder sind zwar länger aber wesentlich breiter als der Lenker in der Regel auch nicht.
Keine Ahnung was da wieder geschwafelt wird. Was ist das für ein schwachsinniger Beitrag vom MDR?
Geht ja darum nicht auf Radwegen fahren zu dürfen. Ich sehe da kein Problem, fahren wir halt alle auf der Straße. Dann gibts de facto Tempo 25 auf den Straßen in den Innenstädten. 🙂
Ist natürlich sinnvoll jetzt die Lastenradfahrer zu gefährden, anstatt die Infrastruktur für die es OFFENSICHTLICH ein Bedürfnis gibt zu schaffen.
*Unfallforscherin ≠ Leiterin der Unfallforschung der Versicherer*
Sie ist Einzelhandelskauffrau und hat danach BWL studiert. In Marketingabteilungen vom ADAC wird auch selten geforscht …
Du hast Helmpflicht, Versicherungspflicht und Vollpanzerungsepflicht vergessen
Du hast Park- und Halteverbote vergessen
Ich denke ein paar Vorschriften für die Hersteller wären nicht verkehrt. Selbst fahre ich ein einspuriges Lastenrad. Hab da hydraulische 4 Kolben Bremsen mit 180er Scheiben drauf. Wenn ich da am Hebel ziehe steht das und ich kann auch vorn ordentlich bremsen, weil ich mich damit nicht in Flugstellung bringe.
Bin aber mal ein dreirädriges probe gefahren und das hatte so tolle Rollenbremsen. Da hätte ich auch einfach mit den Füßen auf dem Boden bremsen können. Sowas kann man auch echt nicht verbauen. Und sowas sollte man dann vielleicht wirklich regulieren.
Den Vorschlag mit dem Fahrsicherheitstrainings finde ich gar nicht so schlimm. Es ist doch auch im Interesse der Fahrenden auch in brenzligen Situationen die Kontrolle übers eigene Gefährt zu behalten. Da würde aber auch schon helfen, an nem Sonntag auf dem Supermarktparkplatz um die Ecke mal zu testen, wie mein Rad reagiert. Nach dem Hinweis im Text, dass einige Trainingscenter auch ihre eigenen Lastenräder haben, erwarte ich da nur leider auch nicht so viel Kompetenz.
Und etwas wurde ja angesprochen und liebevoll umschrieben. Die Infrastruktur ist Kacke. Mein Rad ist schmaler als mein Lenker und damit wird es schon eng auf so manchen Fahrradwegen. Von Schutzstreifen brauchen wir gar nicht zu reden. Hier gibt es einen gemeinsamen Fuß- und Radweg über eine Brücke. Die Laternen stehen da mittig drauf und man muss schon wirklich vorsichtig fahren um da mit nem normalen Rad nicht anzuecken.
ich wäre ja wirklich glücklich, wenn die Fahrradstraße an der ich wohne mit einem “Anlieger frei” und nicht mit einem “KFZ Frei” beschildert werden würde. Evtl. auch wenn doppelt gemoppelt noch “durchfahrt verboten” Schilder. Damit die Fahrradstr nicht mehr als Umleitung gegen die Staus genutzt würde und die Radfahrer nicht mehr durchkommen, bedrängt, angehupt und gefärdet würden so dass diese auf den Fußweg ausweichen müssten. Ach ja regelmäßge Kontrollen gegen die zweite-Reihe-Parker im Halteverbot auf dieser Fahrradstr. Das würde mir reichen.
Na ja eine Gewichtsbeschränkung ist natürlich auch wichtig /s
Stimmt schon, schwere Fahrzeuge sind gefährlich. Wäre daher für ein maximalgewicht von 300kg für zweirädrige Fahrzeuge und 600kg für vierrädrige Fahrzeuge.