Ohne dass sich etwas am generellen Mindset mit Auto 1st ändert, bleibt Deutschland da leider Entwicklungsland, was Sicherheit im Straßenverkehr und die Mobilitätswende angeht…
Das Leben muss einfach kompatibler werden fürs Rad. Das fängt natürlich bei den Fahrradwegen an, geht aber bei z.B. überdachten/gesicherten Fahrradparkplätzen weiter, Möglichkeiten bei der Arbeit sich umzuziehen, zu duschen, Kleidung zu lassen. Auch so Dinge wie Fahrräder im ÖPNV mitnehmen zu können spielen eine Rolle.
Imaginary-Corner-653 on
Wohne auf dem Land und würde mir ein ebike zulegen wollen… Kostet aber mehr als ein Gebrauchtwagen also sehe ich das kosten/Nutzen Verhältnis nicht.
Würden die Hersteller da mal ansetzen wäre es auch beliebter.
Brombeermarmelade on
Subventionen, das Zauberwort lautet Subventionen
nv87 on
Ich glaube es braucht ein flächendeckendes Radwegenetz. Dem steht aber im Moment einiges entgegen:
• Bei Tempo 30, sowie bei geringen Verkehrsaufkommen darf gar keine Radinfrastruktur gebaut werden. Das ist absolut idiotisch. -> mein Vorschlag wäre:
bei Tempo 50 verpflichtend Radwege, mehr Tempo 30 in Städten, Wohnstraßen mehr verkehrsberuhigen, mehr Fahrradstraßen, auch gerne generell Tempo 20 statt 30 und 40 statt 50 innerorts gesetzlich vorsehen
• viele Kreisstraßen, Landstraßen und Bundesstraßen haben keinen begleitenden Radweg oder nur auf einer Seite einen
Das geht so nicht, man muss jede Strecke auch mit dem Rad fahren können, wo es gar keinen Sinn macht, baut man straßenunabhängig einen Radschnellweg.
• Straßen ohne Radinfrastruktur haben Bestandsschutz, das ist ja noch soweit logisch, man kann ja nicht alles gleichzeitig machen, aber wenn beim sanieren der Straßen dann einfach zweispuriger Verkehr und Parkplätze priorisiert werden, obwohl es dem Gesetz nach umgekehrt sein sollte, kotze Ich im Strahl
Da muss zuerst die Mindestbreite des Bürgersteigs berücksichtigt werden, dann wird geschaut wie breit die Fahrbahn dann noch ist, dann kommen da noch Schikanen und Bäume hin, ggf. auch Parkplätze und dann wird es auch gerne Einbahnstraße und Tempo 30 oder Fahrradstraße. Wenn sich was ändern soll, muss man die Straße auch verändern. Man darf den Kommunen nicht länger erlauben einfach weiter so zu machen wie bisher, nur weil die Anwohner das vermeintlich so wollen.
• Man kann sein Rad häufig nicht abstellen. Wir brauchen nicht mehr Parkhäuser für Autos sondern für Fahrräder und zwar schnell. Bei Wohnungen gibt es eine Quote für Autoparkplätze, aber nicht für Räder (Landesgesetzgebung, in meinem Fall NRW)
die Radabstellplätze müssen verpflichtend sein für Wohnhäuser, Geschäfte, Schulen, Bürogebäude.. und zwar genug davon und die für Autos optional sein.
• Kreuzungen werden in Deutschland noch so gebaut, dass man möglichst schnell mit dem Auto durch kommt, auch um die Ecke, da wird dann gerne mal jemand umgefahren.
Aus Großbritannien übernehmen, dass es immer eine separate Grünphase für Fußgänger
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Das Leben muss einfach kompatibler werden fürs Rad. Das fängt natürlich bei den Fahrradwegen an, geht aber bei z.B. überdachten/gesicherten Fahrradparkplätzen weiter, Möglichkeiten bei der Arbeit sich umzuziehen, zu duschen, Kleidung zu lassen. Auch so Dinge wie Fahrräder im ÖPNV mitnehmen zu können spielen eine Rolle.
Wohne auf dem Land und würde mir ein ebike zulegen wollen… Kostet aber mehr als ein Gebrauchtwagen also sehe ich das kosten/Nutzen Verhältnis nicht.
Würden die Hersteller da mal ansetzen wäre es auch beliebter.
Subventionen, das Zauberwort lautet Subventionen
Ich glaube es braucht ein flächendeckendes Radwegenetz. Dem steht aber im Moment einiges entgegen:
• Bei Tempo 30, sowie bei geringen Verkehrsaufkommen darf gar keine Radinfrastruktur gebaut werden. Das ist absolut idiotisch. -> mein Vorschlag wäre:
bei Tempo 50 verpflichtend Radwege, mehr Tempo 30 in Städten, Wohnstraßen mehr verkehrsberuhigen, mehr Fahrradstraßen, auch gerne generell Tempo 20 statt 30 und 40 statt 50 innerorts gesetzlich vorsehen
• viele Kreisstraßen, Landstraßen und Bundesstraßen haben keinen begleitenden Radweg oder nur auf einer Seite einen
Das geht so nicht, man muss jede Strecke auch mit dem Rad fahren können, wo es gar keinen Sinn macht, baut man straßenunabhängig einen Radschnellweg.
• Straßen ohne Radinfrastruktur haben Bestandsschutz, das ist ja noch soweit logisch, man kann ja nicht alles gleichzeitig machen, aber wenn beim sanieren der Straßen dann einfach zweispuriger Verkehr und Parkplätze priorisiert werden, obwohl es dem Gesetz nach umgekehrt sein sollte, kotze Ich im Strahl
Da muss zuerst die Mindestbreite des Bürgersteigs berücksichtigt werden, dann wird geschaut wie breit die Fahrbahn dann noch ist, dann kommen da noch Schikanen und Bäume hin, ggf. auch Parkplätze und dann wird es auch gerne Einbahnstraße und Tempo 30 oder Fahrradstraße. Wenn sich was ändern soll, muss man die Straße auch verändern. Man darf den Kommunen nicht länger erlauben einfach weiter so zu machen wie bisher, nur weil die Anwohner das vermeintlich so wollen.
• Man kann sein Rad häufig nicht abstellen. Wir brauchen nicht mehr Parkhäuser für Autos sondern für Fahrräder und zwar schnell. Bei Wohnungen gibt es eine Quote für Autoparkplätze, aber nicht für Räder (Landesgesetzgebung, in meinem Fall NRW)
die Radabstellplätze müssen verpflichtend sein für Wohnhäuser, Geschäfte, Schulen, Bürogebäude.. und zwar genug davon und die für Autos optional sein.
• Kreuzungen werden in Deutschland noch so gebaut, dass man möglichst schnell mit dem Auto durch kommt, auch um die Ecke, da wird dann gerne mal jemand umgefahren.
Aus Großbritannien übernehmen, dass es immer eine separate Grünphase für Fußgänger
Kreuzungsdesigns aus NL übernehmen!