
Hallo,
ich bin derzeit auf der Suche nach einem neuen (oder gebrauchten) Fahrrad bis max 1200€ (aber eigentlich gerne günstiger).
Ich möchte es vor allem für den täglichen Weg zur Arbeit (15Km je Hin- und Rückweg), oder den sonstigen täglichen Bedarf in der Stadt, also auch mal zum Einkaufen etc nutzen. Dann bin ich auch meistens mit Rucksack/Sporttasche unterwegs. Vielleicht mal für ausgedehntere Tagesausflüge im Sommer.
Ich sollte auch ohne all zu große Probleme über Kies, Schotter, Kopfsteinpflaster und bei Regen fahren können. Ich fahre schon gerne möglichst schnell, aber ob ich für 10km jetzt 3 Sekunden mehr oder weniger brauche ist nicht wirklich entscheidend.
Bisher habe ich ein billiges Flohmarktrad für n Hunni gefahren, das aber langsam auseinanderfällt. Jetzt weiß ich nicht genau, was ich eigentlich für einen Typ von Rad ich will/brauche. Auf jeden Fall mit Licht, Gepäckträger und Schutzblechen.
Trekking? Gravel? City?
Also auf Folgenden Rädern saß ich bisher und könnte ich mir irgendwie alle vorstellen:
City: Ortler Bricktown LTD ( https://marktplatz.bike/Ortler-Bricktown%20LTD%20%7C%20Modelljahr%202021 ) –> günstig, gemütlicher Sitz
Gravel: Cube Nuroad ONE FE ( https://www.fahrrad-xxl.de/cube-nuroad-one-fe-m000092432 ) –>gefällt mir optisch am besten und mir gefällt der Gedanke des sportlichen Fahrens
Trekking: Cube Nulane PRO FE ( https://www.fahrrad-xxl.de/cube-nulane-pro-fe-m000092400 ) –> welchen Vorteile hat das hier eigentlich gegenüber dem Gravel außer der Sitzhaltung? Bin mir aber auch unsicher ob nicht doch lieber Nabenschaltung? Und was ist dann mit Riemenantrieb?
Zur weiteren Info: Bin 1.78m, 72kg, sportlich und komme aus Norddeutschland, also außer ein paar Brücken, kaum Steigungen hier.
Über jegliche Hinweise zu den Rädern und/oder andere Kaufempfehlungen für meine Bedürfnisse freue ich mich sehr.
Danke & Viele Grüße <3
by TeaFriendly5834
2 Comments
Gravel Bikes sind eher gemacht fürs Hobbymäßige Touren fahren, was auch mal abseits von Straßen hin geht. Super leicht, robust und man kann auch mal Gepäck dran hängen.
Fürs Arbeit fahren und um von A nach B zu kommen, würde ich ein gutes City/Trekking Bike jedem günstigen Gravel Bike vorziehen.
Hat nicht nur die Vorteile, dass man sich nicht von Kompromiss zu Kompromiss hangeln muss (Gravel Bikes bis 1200€ sind absolute Einstiegsmodelle), alles was keine Dropbars hat ist auch einfacher zu servicieren und kostet nicht ein Arm und ein Bein um es zu ersetzen.
[Sowas finde ich eigentlich immer cool](https://www.fahrrad-xxl.at/orbea-vector-25-eq-m000089842?size=1&varid=1639473&utm_source=google-surface&utm_medium=organic&utm_campaign=shoppingfeed&utm_content=free+google+shopping+clicks&gad_source=1&gbraid=0AAAAA9UqTOYp0lggo_cJlSLEazHgLwXLF&gclid=Cj0KCQjw_dbABhC5ARIsAAh2Z-Rt-EhtAlkaSjmS_WcJz9CHw68NpTYk4ivadPB7rIfBD-C9H6LHclsaAji_EALw_wcB#). Hat keinen großen Schnick Schnack und ist trotzdem sehr gut ausgestattet. Ich würde auch weggehen von Rädern mit billigen Stahlfedern. Die Relation Dämpfung vs. Gewicht zahlt sich da mM. nach nicht aus.
Außerdem ein Gravel Bike mit Reflektoren und Klingel “Straßentauglich” machen ist in meinen Augen ein Verbrechen an der Radlichkeit.
Cube Nuroad ONE kommt mit mechanischen Scheibenbremsen, heisst die Scheibenbremsen werden über ein normales Bremskabel aktiviert, das PRO kommt mit hydraulischen Scheibenbremsen, heisst ein Schlauch mit Öl überträgt die Kraft. Wenn sauber eingestellt haben beide ausreichend Bremskraft, hydraulische sind vorallem bessere Modulation, d.h. die Bremsleistung ist einfacher zu dosieren. Mechanische sind einfacher zu warten, müssen aber auch öfters justiert werden.
Einfach falls nicht bewusst: Es gibt auch das Cube Nuroad PRO, die Rennradlenker-Variante des Nulane Pro, wenn du noch eine Vorjahresvariante findest, könnte es auch gerade noch ins Budget passen. Die 2025 Version hat jetzt zum ersten Mal nur ein Kettenblatt vorne, was die Übersetzungsbreite etwas reduziert. Ich persönlich bevorzuge 2x, aber 1x ist halt eine Schaltung weniger und damit eine Fehlerquelle weniger. Dafür nutzt sich der Antrieb aufgrund der höheren Kettenwinkel tendenziell schneller ab und da nun 11-Gang statt früher 10-Gang auch teurere Ersatzteile.
Die Pro Modelle sind zusätzlich noch etwas leichter, weil hochwertigere Komponenten (0.5-1kg Unterschied).
Auch noch in die Preisklasse würde das Riverside 520 von Decathlon gehen, halt etwas schwerer dafür deutlich robuster. Wenn du aber nur Tagestouren machen willst und da du nicht sonderlich viel wiegst, eher overkill.
Gravelräder mit Licht, Gepäckträger und Schutzblech standardmässig inklusive sind halt eher selten und da bist du mit den Cubes denke gut beraten. Unter 1’200€ ist die Auswahl von langlebigen Rädern mit Vollausrüstung halt wirklich überschaubar.