
Aus Norden kommend muss man einen fast 400 Meter Umweg fahren und zwei Ampeln abwarten (rote Strecke), um durch diesen Kreisel zu kommen, außer man kann sein Rad eine lange Treppe hochtragen (blaue Abkürzung). Man kann wunderbar in den blauen Bereich abfahren aber am Ende wartet dann eine Treppe oder ein Fahrstuhl. Ich will doch einfach nur auf rot weiter fahren (gerne auch wieder bergauf wenn es nicht anders geht) Warum werden Fahrradfahrer nicht mitgedacht bei Verkehrsplanungen? (Kreisel in Norderstedt)
by Kalrael
22 Comments
Du meinst gegängelt? Weil es keine Fahrradlobby gibt.
Vor dem Kreisel auf die Straße wechseln und danach wieder auf den Radweg. Ist auch sonst meistens zu empfehlen. Dann wird man auch nicht von ein- oder ausfahrenden Autos überfahren.
In so einer situation fahr ich einfach auf der Straße…
400m also ca. 20 Sekunden…najaaa, ob man sich deswegen aufregen muss.
Solche Straßenzüge sind teilweise hundert Jahre alt. Also lange bevor Radfahrer überhaupt im Straßenverkehr eingeplant wurden. Das man dann mal an einer großen Kreuzung für Radfahrer nicht extra zwei neue Brücken baut nur um denen 20 Sekunden Lebenszeit zu ersparen, finde ich nachvollziehbar.
Ich glaube ich würd einfach über den Kreisverkehr fahren
Am abgesenkten Bürgersteig beim Fußgängerüberweg iiiiirgendwie einordnen und den Kreisel wie ein Auto fahren. Bei nächster Gelegenheit wieder auf den Radweg. 🤷♂️
Hier in Bochum ist es genauso.
In den Niederlanden wird zuerst der Radweg geplant und danach die KFZ Fahrbahn.
Hier in D ist es umgekehrt.
Man wuselt wirr irgendwie im Nachhinein einen Radweg dahin.
Das führt zu komplett bescheuerten Radwegführungen.
Die Verkehrsplaner fahren selbst offensichtlich nicht Rad.
Hier in Bochum ist es genauso.
In den Niederlanden wird zuerst der Radweg geplant und danach die KFZ Fahrbahn.
Hier in D ist es umgekehrt.
Man wuselt wirr irgendwie im Nachhinein einen Radweg dahin.
Das führt zu komplett bescheuerten Radwegführungen.
Die Verkehrsplaner fahren selbst offensichtlich nicht Rad.
Ich denke die konstruktive Antwort ist, dass vielen Verkehrsingenieuren nicht bewusst ist, wie sich ein Fahrrad als Verkehrsmittel bewegt. Ich schätze daher, dass viele es eher in die Kategorie Fußgänger packen und somit kein Problem damit haben, Stellen zu planen, bei denen man vom Fahrrad absteigen muss.
Es würde natürlich mehr Sinn ergeben, dass Fahrrad eher wie ein Auto anzusehen, sprich, möglichst einen fließenden Verkehr zu planen. Was aber wieder mit der “älteren” Ausbildung von Verkehrsingenieur kollidiert, welche darauf getrimmt ist, das Auto zu bevorzugen bzw. möglichst immer fließen zu lassen.
Möchte den Verkehrsingenieuren da nicht immer böse Absicht unterstellen. Es ist wahrscheinlich eher so, dass, wenn du nur einen Hammer hast, alles wie ein Nagel aussieht.
Fahrradfahrer sind Fußgänger Premium. Wir können alle mal eben absteigen und schieben, unser Fahrrad ein paar Stufen tragen und fahren niemals so schnell, dass man auch einfach ein Verkehrsschild für den echten Straßenverkehr im Fahrradweg verbauen kann. (/s für alle die das unbedingt brauchen xD)
Sieht schon echt übel aus, würde Notalls absteigen und auf dem Zebrastreifen in den Kreisverkehr fahren
Weil Deutschland ein Land für Autos ist.
In Holland ist die Fahrradwegführung wesentlich besser.
Hallo Nachbar. Der Kreisel ist wirklich selten dämlich angelegt. Ich verstehe schon, dass man da keine Fußgänger und Radfahrer hanen will, die die Straße kreuzen, da ist einfach sau viel Verkehr. Aber die Lösung mit Treppe und Fahrstuhl ist einfach nur albern. Eine brauchbare Rampe, wäre tausend mal besser gewesen, haben sie auf der anderen Seite ja auch einigermaßen hinbekommen.
Ich würde hier sicher den Kreisel befahren. Es scheint mir sicherer als dieser sogenannte Radweg mit Querung einer Hauptachse.
Meinst du „gegängelt“?
Naja, immerhin hats auf der Ausweiche nen Fahrstuhl. In meiner Region gäbe es den nicht und stattdessen zwei Treppen (also auch um in die Unterführung runterzukommen). Da kann man sich doch mal glücklich schätzen. 😉
Ich bin immer den Schmuggelstieg langgefahren, das verkürzt den Umweg oder hab tatsächlich das Rad die Treppe hochgetragen. Norderstedt habe ich leider als sehr fahrradunfreundlich wahrgenommen.
Ich würde optimistischerweise vermuten, dass die Kommune das schon bedenken würde, wenn sie könnte, aber weil die 432 eine Bundesstraße ist, sie keine Zuständigkeit dafür hat, und der Bund als Träger und Planer der Bundesstraße “keinen Bedarf gesehen hat” o.ä. oder schlicht und einfach dem Durchfluss für den Autoverkehr eine höhere Priorität eingeräumt machen kann, und naja, da kann die Kommune halt nichts machen.
Aber mach dir persönlich doch nicht das Leben noch unnötig schwierig und benutz doch einfach den Schmuggelstieg (die kleine Gasse zwischen dem Restaurand und Einkaufskorb auf deinem Bild) anstatt extra noch zum Kreisel zurückzufahren. Da ist extra Autoverkehr (außer halt für Zulieferer, Feuerwehr o.ä.) gesperrt, perfekt für Radfahrer und Fußgänger.
Als Erinnerung, dass du dir ein AUTO kaufen sollst 😉
Ich fahre hier auch oft durch. Der Fahrstuhl ist lang genug, dass das Rad reinpasst. Nicht ideal, aber besser als auf diesem Kreisel zwischen den Autos zu fahren. Das ist für Autos schon ein Unfall Hotspot. Das ganze Ding gehört dringend überarbeitet.
An der Nordseite ist es ebenerdig, auf der Höhe der Tarpenbek, auf der Südseite ist doch ein Aufzug? Oder ist der kaputt?
Ich verstehe das Problem nicht? Ist das in der Mitte ein Kreisverkehr oder nicht?