

Fahre ich gestern um 19:30 auf der Friedrich Ebert Straße in Richtung Innenstadt.https://maps.app.goo.gl/yUGpxpsWX4maECGcA?g_st=ac Ich schaue nach hinten und sehe wie 20 Meter hinter mir ein Auto AUF dem Radfahrstreifen fährt. Daraufhin bleibe ich (auch auf dem Streifen) stehen. Der Fahrer fährt wieder auf seinen Fahrstreifen und zieht vor mir nach rechts rüber. Dort bleibt er vor der "Rampe" zur Bahnhaltestelle stehen. Als ich ein Foto mache, höre ich mir von dem Beifahrer an, dass es im Straßenverkehr immer nur noch gegeneinander gehen würde und ein bisschen miteinander doch toll wäre. Ich hätte ja gesehen, dass sie kommen und könnte ja rechts oder links vorbeifahren.
Ich warte brav hinter dem auto, und fahre weiter als der Radweg wieder frei ist. Ende Situation 1
Situation 2: Auf dem Bild wartet ein schwarzes SUV in der Ampelschlange, zweites Fahrzeug von hinten. Um diesen geht es. Im weiteren Verlauf meiner fahrt bleibe ich mit gleicher Geschwindigkeit, hinter der Kiste, da ich merke, dass er unentschlossen fährt. Ich fahre so, dass ich das Gesicht des Fahrers im Rückspiel sehen kann. An dieser Stelle zieht der Fahrer ohne zu blinke, genau vor meine Nase nach rechts auf den Radfahrstreifen. Er bleibt stehen, legt den Rückwärtsgang ein und blinkt nach rechts.( Bild 2 (schwarz suv, rotes rad ich)) Er will auf den blau markierten Parkplatz einparken. Ich bewege mich hinter ihm keinen cm, und stehe auf dem Radfahrstreifen. Er rollt nach hinten, bleibt stehen, rollt weiter(er weiß genau dass ich da bin). Als ich nicht wegfahre/platz mache, steigt er aus und schiebt extrem Krise. Ich solle mich wegmachen, er haut mir sonst die Fresse ein, ich sei ein hurensohn, Schwanzlutschen (komplettes Arsenal) Die Gäste im Eiscafe stimmen ihm teils zu, ich solle doch einfach links vorbeifahren. Ich zu ihm immer nett und freundlich, dass ich gerne weiterfahren würde, er mit im weg stehe und links Tramschienen seien. Ich fahre weiter, wenn mein Weg frei ist. Nach ein paar Minuten steigt er ein, fährt ohne Blinker abrupt los.
Solche Menschen regen mich so auf.
Später noch etwas mehr….
by CalmKakao
5 Comments
Verschwende keine Zeit und Nerven und fahr einfach vorbei.
Es sind zu viele der Sorte. Du bekehrst niemanden.
Geht nur von Deinem Lebenskonto runter.
Calm biste aber auch nur zum Teil, was.
Der zweite SUV muss offensichtlich über den Randstreifen um da parken zu können. Dich als Radfahrer dann zu beschimpfen ist sicher nicht angebracht. Aber dass du mit blockierst ist auch klar. Natürlich bist du in der Lage, mit dem Fahrrad über schienen zu manövrieren. Du wolltest ihm halt auf den Sack gehen.
Edith: ich sehe Grad, der Titel sagt ja schon deinen Punkt aus. Schlechte Laune katalysieren. Da findest du bestimmt wirksamere Möglichkeiten, zb ne ausgedehnte Runde außerhalb der Stadt. Ist doch schön rund um Kassel! Da brauchst du dann danach auch keinen Post mehr, um deine schlechte Laune von anderen gerechtfertigt zu bekommen. Viel Liebe und schönes Wochenende und geh Fahrrad fahren! 😉
Dieses ständige „ICH BIN IM RECHT!“ geht mir sowohl von Autofahrern als auch Fahrradfahrern auf den Geist. Du schaust auf mich, ich schau auf dich und alle sind wir glücklich.
Leute, die mutwillig die Infrastruktur nutzen, die für andere da sind, sollten mit dem Wort „miteinander“ mal ganz vorsichtig sein.
Aber im Grunde tust du dir mit solchen Aktionen, vor allem der zweiten, selbst keinen wirklichen Gefallen. Beim zweiten hätte ich ihm gesagt, dass er in Zukunft bitte einen Schulterblick machen soll, weil das echt gefährlich ist. Während er plötzlich abbiegt am Besten noch brüllen, damit er dich auch wirklich bemerkt. Aber danach würde ich weiterfahren.
Ich rege mich beim Auto- und Radfahren über andere Verkehrsteilnehmer auf (wohlwissend dass ich auch Fehler mache).
Der Vorteil beim Rad ist, dass ich meine schlechte Laune über die Pedale ableiten kann.
Solche Trotzaktionen bringen zumindest nichts. Wenn du andere erziehen willst mach es per Wegli oder sag ihnen vernünftig was sie falsch machen.