Hallo.
Mein Fahrrad wiegt 17,2kg ohne wasser und taschen.
Ich fahre damit einen 25er schnitt mit Tasche an der Seite.
Ich habe die 35er gegen 30er reifen getauscht.

Könnte ich mit einem leichteren und aerodynamischerem rad einen höheren schnitt erzielen?
Im Moment spare ich auf ein carbon rad, was unter 10kg wiegt.

Anbei ein Bild des aktuellen rades.

by Short-Rise-953

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13 Comments

  1. Das Gewicht spielt fast keine Rolle. Roll- und Luftwiderstand machen weit mehr aus. Wenn unbedingt schneller sein muss mach erstmal die Tasche ab, das merkt man meiner Meinung nach sofort. Btw, is doch ein geiles Rad 😉

  2. Sehr schickes Rad! Das schaue ich mir seit vielen Jahren auf der VSF-Seite an 🥹

  3. Für die Geschwindigkeit ist der Widerstand durch Luft und Reifen deutlich relevanter, außer man fährt ultra viele Berge.
    Ein leichteres Rad fühlt sich aber schon deutlich „spritziger“ an, da es Besser beschleunigt, und das ist bei der Gewichtsdifferenz zwischen deinem jetzigen und dem (evtl) zukünftigen schon spürbar mMn. Macht dann je nach Fahrweise deutlich mehr Spaß zu fahren.
    Am Ende musst du aber wissen, was du möchtest.

  4. Mit dem Gewicht beeinflusst du vor allem die Beschleunigung, F=m*a. Wenn du also regelmäßig bremsen oder sogar anhalten musst, macht das Gewicht einen deutlichen Unterschied. Gleiches gilt, wenn du eine Steigung hochfährst – Ekin = m*g*h.

    Bergab hilft dir das Gewicht, auf der Geraden bei konstantem Tempo ist es quasi irrelevant. Da spielt der Luftwiderstand die größte Rolle, sobald du halbwegs rollst.

  5. MMn ist Gewicht absolut ein Faktor, nicht nur das Systemgewicht mit FahrerIn und Gerät m, das macht je nach Statur natürlich mehr oder weniger aus, ob man am Rad n Kilo spart.

    Aber neben Luft-und Rollwiderstand wie bereits genannt ist das Gewicht der rotierenden Teile also den Reifen schon n guter Faktor.

    Wenn man durchfahren kann ohne ständiges Start und Stop, dann ist es sicher weniger wichtig im Vergleich zu jemanden in ner vollen Stadt, dann macht Gewicht definitiv aus wenn man 50x anfahren muss.

    Wichtiger Faktor ist aber auch einfach der Fahrspaß, mir macht es einfach Bock ein direkteres Fahrgefühl zu haben.
    Hab kein sehr leichtes, aber mein Singlespeed aus Stahl hat ca 9,5kg und das macht schon n geileres Gefühl als mein voriges 11kg Rad.

  6. Nice! Schön, mal das eigene Rad auf Reddit zu finden 🙂
    Fahre den TX Randonneur jetzt seit 9 Jahren und ist ein tolles Rad. Voll bepackt wiegt das Rad Rad dann mit Gepäck um die 50 Kilo. Da würden 7 Kilo weniger Rahmengewicht nicht wirklich helfen. Im Gegensatz zum Wissen, dass der Stahlrahmen darunter nicht zerbrechen wird 😉
    Ich habe tatsächlich mein Rad nachträglich noch geupdated. Ab 20/25 kmh bekan es bei mir massiv Speed wobble und och habe das mit einer deutlich steiferen Stahlgabel in den Griff bekommen (gemuffte Stahlgabel von Surly).

  7. Musst du das Rad öfter mal tragen? Da macht das Gewicht wohl am meisten aus.

    Ich musste mein Rad in meiner alten Wohnung immer zwei Stockwerke rauf mitnehmen. Da wären mir 17 kg viel zu viel gewesen.

  8. Strandhafer031 on

    Die schnellste und billigste Gewichtstuningmaßnahme ist, einfach Teile abzubauen.
    Oder sollen an den Carbonhobel auch etwa 2,5kg Gepäckträger, Schutzbleche und zwei Taschen dran?

  9. MilchreisMann412 on

    Gewicht ≠ Geschwindigkeit

    Aber: Gewicht = Beschleunigung. Deine Endgeschwindigkeit wird sich mit weniger Gewicht nicht signifikant ändern. Aber du kommst nicht so schnell auf die Endgeschwindigkeit. Dafür bremst du auch weniger schnell ab (außer du bremst), da mehr rotierende Masse halt bedeutet, dass da mehr rotierende Masse ist, die dein System in Bewegung hält.

    Gewicht ist nervig, wenn du Höhenmeter zu überwinden hast, denn du musst jede 100 g Masse auch mit Hochtragen. Dafür beschleunigt sie dich natürlich auf dem Weg nach unten wieder, aber das ist weniger merkbar und ggf. sogar unerwünscht, je nach Abstieg.

    Lange rede, kurzer Sinn: Kommt drauf an. Aber solange bei dir keine tägliche Alpenüberquerung ansteht und/oder du wettkampfmäßig fährst ist das nicht sooo relevant. Zumal du ja auch mit Gepäck unterwegs bist, da relativiert sich das alles schnell wieder.

  10. Vexing-Devil on

    Ist das Rad zum Pendeln?

    Wenn ein Rad in der ebenen mal Tempo hat ist das Gewicht egal. Schutzblechbleche, Seitentaschen usw sind aber alles Dinge die Aerodynamisch nicht von Vorteil sind. Aber für das Pendeln dringend notwendig sind. Zumindest aus meiner Sicht.

    Mein Alltagsrad (Trekkingbike mit agressiver Sitzposition) hat auch 18 kg, Seitentaschen hängen oft dran. Natürlich auch Schutzbleche, Ständer, Licht, Rahmenschloss usw. Meine Reisegeschwindigkeit ist etwas langsamer als am Gravel (9kg). Dort sitze ich etwas sportlicher, habe auf beiden Rädern 40 mm drauf. Der Unterschied sind vlt 2-3 km/h im Schnitt beim fahren im Grundlagenbereich. Bergig wäre es eine andere Welt, aber da muss ich mit dem Pendler hin zu selten hin um verlässliche Aussagen zu treffen. Zudem würden z B schwere Einkäufe das Ergebnis verzerren.

  11. Mein altes Rad lag bei knapp 16kg, hab mir jetzt selbst eins gebaut und komme auf 12,4kg mit Gepäckträger hinten, Schutzblechen, Rohloff und Dynamolicht. Rahmenset Alu, paar Carbonteile, Tubeless Reifen. Die Masse hat sich in den Rädern verglichen zum Vorgänger zur Nabe hin verlagert und das merke ich schon im Antritt. Tubeless spart gefühlt auch einiges an Leistung sobald es bisschen holpriger wird.

    Topspeed ist aber höchstens gleich, wenn nicht etwas niedriger, weil ich jetzt aufrechter sitze. Aero is King wenn’s um Speed geht. Die Reifen bieten mir allerdings deutlich mehr Grip in den Kurven, was je nach Strecke auch schon merklich Energie spart, und weniger Beschleunigung erfordert.

    Ich denke dein Rad ist nice, und man kann durch geschickte Wahl der Komponenten einiges rausholen, auch aus einem Stahlrad. Wird ab einem gewissen Punkt aber absurd teuer.

  12. Die Flupdizität, gemessen in geil, nimmt deutlich zu. Bei Reisegeschwindigkeit ist der Unterschied eher gering.

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