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  1. > Vor einigen Jahren sei es in einem anderen Stadtteil zu einem tödlichen Unfall gekommen. „Ein Junge, vierte Klasse, war am Tag der Zeugnisausgabe ein bisschen spät dran und ist hinterm Bus vorgerannt. Er wurde von einem Auto erfasst und ist gestorben“, erzählt Tiesler. Zwei Jahre lang hätten Verkehrswacht, Schulleitung und Eltern danach versucht den Kindern einzubläuen, nicht an der Schule aus dem Bus auszusteigen, sondern einen Stopp weiter, wo es eine Ampelanlage gibt – und dann eine ganze Haltestelle zurückzulaufen. „Weil vor der Schule die Gefährdung einfach viel zu hoch ist“, sagt Tiesler. Ewig lang sei um bauliche Maßnahmen gerungen worden, eine Ampel oder ein Zebrastreifen seien dort eigentlich nicht genehmigungsfähig. Erst jetzt hätten sie es geschafft, trotzdem eine Ampelanlage vor die Schule zu bekommen.

    Jetzt mal ehrlich. Ein Autofahrer hält sich nicht an seine sorgfallspflicht und fährt (bei einer standard Fahrschulfrage typischen Situation) einen Schüler tot und danach sollen alle Schüler eine haltestelle weiter fahren weil es da eine Ampel gibt und die Stadtverwaltung sich querstellt bei der Schule eine Ampel zu bauen? Da wäre ich auch nicht ausgestiegen. Es werden alle Schüler bestraft weil ein Schüler + Autofahrer nicht aufpassen konnten?

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