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12 Comments

  1. big_brothers_hd600 on

    Langweilig ist es nicht, Ich bin aber nicht so ein fan.
    Fahrräder an sich sind extrem nachhaltig und leben recht lange und 1200€ sind einiges, für ein singlespeed Plastik Rad, was nur zu 50% recycelt ist. Außerdem, was ist mit den lagern in den Rädern? Dazu hätte Ich gerne ein paar Details, weil die ja schreiben, kein öl, kein fett. Würde mir aber sehr gerne Reviews anschauen, oder eines mal probe fahren. Mich stört auch das es nur in einer Größe gebaut wird, aber ist ja anscheinend eh eher als Flottenrad konzipiert.

  2. misanthrop0815 on

    Was für ein unfassbar hässliches Stück Recyclingmaterial. Aber Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so.

  3. DrinkImportant9904 on

    Das Foto ist ein bisschen veraltet. Der Rahmen hat mittlerweile eine leicht anderes Design. Sattelstütze und Kurbel sind auch aus Kunststoff.
    Ich bin das Rad mal vor ein paar Monaten auf einer Messe probegefahren. Das Fahrrad fährt sich ein bisschen wie man es erwartet. Es rollt nicht super leicht, aber völlig in Ordnung. Generell ist der Rahmen, verglichen mit herkömmlichen Materialien, sehr weich. Das sehe ich bei so einem Fahrrad aber nicht als Problem. Ich fand die Sattelstütze aus Kunststoff sogar sehr angenehm, weil sie wirklich gut gefedert hat. Das Einzige, was mich wirklich gestört hat, war die Kurbel. Da war Torsionssteigigkeit quasi nicht existent und man hatte deswegen die ganze Zeit das Gefühl, dass das Pedal wegklappt.

  4. Ich finde, das gesamte Konzept ist Augenwischerei um Kunststoffe als “grün” zu verkaufen.

    – So ziemlich jedes Kunststoffteil an dem Rad ersetzt Stahl oder Aluminium, was Materialien sind welche ohne besondere Technik und ohne Qualitätsverlust aktuell bereits recycelt werden. Dadurch ist eigentlich die halbe Prämisse dieses Konzepts zunichte, weil bei Fahrrädern (bis ggf auf den Reifen) kaum Probleme mit Recycling vorliegen

    – Es wird angegeben, dass Müll, der heute im Meer schwimmt morgen für Mobilität sorgt. Andererseits wird gesagt, durch Hochleistungskunststoffe fallen kaum Wartungsarbeiten an. Die Aussagen beißen sich. Gewöhnlicher Haushaltsmüll ist stark verunreinigt und kann kaum genutzt werden um ein langlebiges Rad herzustellen. Der dafür benötigte Anteil an besseren Kunststoffe werden also wahrscheinlich neu verwendet

    – Selbst wenn das Rad zu 100% aus hochwertigen, recycelten Kunststoff besteht, ist das Rad im ganzen betrachtet nicht sinnvoll. Mit den verwendeten Ressourcen hätte man auch einfach Produkte herstellen können, bei denen es aktuell keine Alternative zu Kunststoffen gibt.

    Im Grunde ist das auch das Problem mit den ganzen “wir nehmen Müll um X herzustellen”-Konzepten. Der “Müll” den man für dieses Konzept nutzen könnte ist bereits so gut, dass er auch einfach für normale Produkte verwendet werden kann (und auch schon verwendet wird)

  5. Aggravating_Web8099 on

    Leider bleibt solcher Kram einfach immer Konzept… Da hat mal wieder jemand ein Problem erfunden um eine Lösung zu verticken, oder?

  6. sieht aus wie so ein potten haessliches “community bike”, das man in irgendeiner fahrradfeindlichen Metropole ohne Radwege, dafuer aber mit 40 cm hohen Bordsteinen, feierlich enthuellt, und ein wenig greenwashing und soziales engagement poduziert, damit es nach ein paar Fotos ungenutzt ein paar Jahre vor sich hin rottet (z. B. Bangkok Gruesse gehen raus).

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