https://www.youtube.com/watch?v=X_NYt0cRfWc

Nachdem ich mal wieder folgendes Video angeschaut habe, kamen mir wieder alle Situation hoch, die ich im Verkehr so mit Autos erleben durfte.

Das Teufelchen auf der einen Schulter flüstert: "Kratzer für zu geringen Abstand"
Neeeeein, sowas würde ich nie machen.

Aber mal im ernst, woran liegt das?
– Fehlt bei vielen Menschen die Bildung? Also müssten wir in der Fahrschule noch Radfahren einbauen um das Thema mit den Abständen deutlich zu machen?
– Sind das Menschen, die ein Problem/Fehler im Kopf haben und man müsste da eine Datenbank aufbauen und bei mehrern Meldungen den Lappen abnehmen?
– Oder haben die einfach nur einen schlechten Tag und man müsste es verbieten in so einem Gemütszustand ein Auto zu führen?

by Simpson93

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3 Comments

  1. RocketScientistToBe on

    Ich habe schon den eindruck, dass einigen leuten im auto das gefühl für distanzen komplett abhandenkommt. Gerade wenn ich sehe, mit welchen (nicht)abständen die leute so auf der autobahn oder auf zügigen landstraßen unterwegs sind.

    Dann sind einige andere (oder vielleicht auch ähnliche) sicherlich einfach carbrains, die noch nie auf einem rad im straßenverkehr gewesen sind, und deshalb auch keine ahnung haben, wie es sich anfühlt, auf centimeterdistanz von einem auto oder gar einem transporter überholt zu werden. In deren augen bist du halt einfach kein vollwertiges verkehrsmitglied.

  2. wannalaughabit on

    Bei uns gibt es eine Straße, auf der durchgehend 30 ist. Es gibt einen Fahrradschutzstreifen, der locker 1/3 der Fahrbahn einnimmt und somit ist praktisch genau noch genug Platz für ein Auto nebendran (ob das genug Platz ist, um überhaupt einen Fahrradschutzstreifen ausweisen zu dürfen wage ich zu bezweifeln, aber ist halt gemacht worden). Die Fahrbahnen sind baulich getrennt, weshalb man nicht in den Gegenverkehr ausweichen kann.

    Rechts sind Parkplätze direkt an der Fahrbahn, weshalb die meisten Radfahrer aus Eigenschutz mittig auf dem Schutzstreifen fahren, weil natürlich auch niemand erst nach hinten schaut, bevor sie die Tür öffnen.

    Viele Menschen sind dort mit E-Bike unterwegs, was heißt, dass sie dort mit um die 25 km/h fahren. Man wird aber trotzdem ständig überholt und ich würde dem ein oder anderen gerne sagen, dass die 1,5 m nicht vom Fahrersitz aus gemessen werden.

    Schön sind auch die Leute, die einen dort überholen, nur um wenige Meter vor einem auf dem Fahrradschutzstreifen anzuhalten und den Rückwärtsgang einzulegen um einzuparken. Das ist mir auch schon mehrmals passiert.

    Wenn ich auf der Straße mit dem Auto unterwegs bin und einen Radfahrer vor mir habe, wird oft von hinten gedrängelt, manchmal auch mit Lichthupe. Alles nur, weil man ja vielleicht 30 Sekunden verlieren könnte.

    Das Problem ist meiner Meinung nach Egoismus, Unwissen und einfach diese Selbstverständlichkeit, dass die Straße den Autos gehört. Da wird dann die Nötigung und/oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer klein geredet (siehe Staatsanwaltschaft) und es ist absolut kein Unrechtsbewusstsein vorhanden. Der Radfahrer ist Schuld, weil er ja auch einfach woanders oder gar nicht hätte fahren können. Aber sich dann aufregen, wenn Stau ist, weil alle in ihren Karren sitzen.

  3. monnemtrottelarmy on

    Leider versagt hier die deutsche Justiz in Reihe. Die Autofahrenden lernen das natürlich und damit hat die Justiz eine nicht kleine Teilschuld an dem aktuell desolaten Zuständen.

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