Cube Bikes bei der Tour de Fance 2024: wir waren beim Team Intermarché Wanty-Gobert auf der Tour de France und haben uns die Bikes angeschaut – dabei gab es interessante Einblicke in die Entwicklung im Profi-Radsport. Mit einem Mix aus bewährter Technologie und neuesten Innovationen bereitet sich das Team darauf vor, sowohl bei Sprintetappen als auch in den Bergetappen der Tour zu glänzen.
Wie optimieren neue Laufräder und Reifen die Leistung – und erhöhen gleichzeitig den Fahrkomfort?

Schau mit hinter die Kulissen des Teams bei der Tour 2024.
00:00 Intro
00:10 Details zum Cube Aero Rennrad
02:10 Climbers Bike – Cube Litening Air
03:29 Teammechaniker Mikey zur Technik-Entwicklung
10:00 Teamauto

[Musik] Wir sind beim Team Intermarché Wanty-Gobert. Ja, aber fangen wir mit dem Rad an. Das Cube Lightning Aero von Binyam Gilmay aus Eritrea, der ja schon für einige Sensationserfolge gesorgt hat und sicherlich auch bei den Sprints dieser Tour mitmischen will. Und deswegen haben wir uns auch das Aero-Rennrad des Teams rausgesucht. Gleich werfen wir noch einen kurzen Blick auf das Lightning Air, was das Climbers-Bike ist. Also sie nutzen auch zwei verschiedene Räder hier für die Tour de France. Hier an diesem Rad seht ihr schon eine Neuheit, ansonsten ist es das bekannte Cube Lightning Aero. Eine Neuheit an diesem Bike sind die neuen Laufräder von Newmen, die vor einiger Zeit rausgekommen sind. Richtig leichte und gleichzeitig richtig hohe Carbon-Felgen mit Carbon-Speichen. Newmen Stream-Laufräder mit diesen versenkten Ventileinsätzen, wie ihr es ja schon gesehen habt vielleicht. Die sparen auch nochmal ein paar Watt. Alles auf Aerodynamik getrimmt an diesem Bike. Nicht so sehr auf Leichtgewicht. 7,3 Kilo soll es wiegen laut dem Teammechaniker. In dieser Rahmenhöhe. Und die Laufräder, laut Teammechaniker ein echter Game-Changer für das Team gewesen. 1300 Gramm rum ist der ganze Laufradsatz leicht. Und laut den Fahrern ist er auch deutlich Seitenwindstabiler als das Vorgängermodell. Trotz der hohen Felgen. Übrigens differenzierte Felgenprofile, also hinten 54 und vorne 49 Millimeter. Ja und montiert sind an diesem Rad wie auch an den ganzen anderen Team-Bikes Continental Grand Prix 5000 TT Reifen in der Tubeless-Version. Und die fährt das Team, weil sie einfach schneller rollen. Interessanterweise bauen die auf diesen Felgen 30 Millimeter breit. Und eigentlich sind sie aber nur nominell 28 Millimeter breit. Also es sind richtig breite Reifen und wir haben diese Technik, also einfach 28 Millimeter Reifen auf sehr breiten Felgen zu montieren, auch bei anderen Team-Bikes schon gesehen. Also nicht nur von diesem Team. Der Vorteil zur Ausstattung, hier mit Dura-Ace Di2 12-fach. Look-Pedale sind montiert, vorne das Cube Aero Cockpit, was ihr vielleicht auch schon kennt. Also da ist eigentlich nicht viel Neues dran. Das bekannte Team-Bike mit neuen Laufrädern. So, vor mir steht jetzt das Climbers-Bike, also das Cube Lightning R. In der leichtesten Karbonqualität natürlich bei den Team-Bikes. Und es ist das Rad von Luis Maintjes, also auch einem Kletterer im Team. Und hier seht ihr an diesem Rad auch die neuen Newmen Streamlaufräder in der Climber-Version, also die Light-Version. Und da wiegen sie nur 1030 Gramm, laut Neumann. Und das ist richtig leicht. Auch für Profi-Bikes ist das eine richtige Ansage. Ansonsten das Rad ist das Cube Lightning R C68, wie man es kennt, in der Serienkonfiguration weitgehend. Und hier mit Shimano Dura-Ace Di2 Gruppe, 2×12 Gänge, auch Look-Pedale. Und das Rad soll eins der leichtesten im Peloton sein, deutlich unter der 6,8 Kilo-Marke, die die UCI als Mindestgewicht für Bikes festlegt. Und wir hängen es jetzt mal an die Waage und schauen, wie leicht es wirklich ist. 6,82 Kilo, der Wert für dieses Bike. Vielleicht haben sie schon Gewichte reingemacht. Und das klären wir jetzt mal mit dem Mechaniker des Teams. Mikey heißt er mit Vornamen und ich kenne ihn schon von Instagram, weil da postet er manchmal interessante Tipps und auch Insights aus dem Peloton. Und wir reden mit ihm, was er so bei der Tour de France erlebt und welche Reifendrücke die Fahrer so mitbekommen und was er uns vielleicht sonst noch so mitteilen möchte. So, ich bin jetzt bei Mikey und ich frage direkt mal. Mikey, wir haben das Cube Lightning R gewacht und es ist 6,8 Kilo. Hast du schon Gewichte reingemacht? Ja, wir haben 20 oder 30 Gramm gewacht. Das ist wegen der neuen Neumann Räder. Die Climber 34 und 38 sind so leicht, weniger als ein Kilo für das Räder-Set. Es war also ein bisschen eine Überraschung für uns, dass das Bike unter 6,8 Kilo war. Wir mussten also ein wenig Gewicht in den Seatpost hinzufügen. Also Sie haben 30 bis 40 Gramm in der Sattelstütze noch ergänzt und Sie waren wirklich überrascht, dass das Rad mit den neuen Laufrädern direkt unter das UCI-Limit kommt. Und Mikey, wie lange bist du mit der Tour? Wie lange bist du mit der Tour de France unterwegs? Oh, bei dieser Tour gehe ich immer rein und raus. Jetzt bin ich hier für ein paar Meetings und für die UCI, weil sie alle Equipmente kontrollieren. Dann fliege ich nach Hause und bereite die Timetrial-Bikes, dann komme ich zurück nach Dijon, dann nehme ich sie wieder raus und komme wieder nach Nis, zum letzten Teil der Tour, zum Teil 21, und komme wieder rein und raus. Also viel Reisen für dich. Seit wann bist du bei der Tour de France? Wie viele Jahre? Sieben Jahre, glaube ich. Ich habe es verpasst. Welche der am meisten spannenden und stressendsten Teile hast du bisher erlebt? Die erste. Ich war damals viel jünger. Es ist sehr überraschend, wenn du die erste Tour de France machst, weil es viel Druck von den Sponsoren und von der Medienaufmerksamkeit gibt. Sie sehen alles, jeden kleinen Fehler oder so etwas. Sie sehen es auf der TV, also gibt es viel Druck. Ich erinnere mich, es gab eine Tour, eine lange Zeit her, mit den Paris-Roubaix-Cobbelstones, und das ist super, super stressig, weil es schon stressig ist, sich für eine große Tour vorbereiten zu können. Aber wenn sie Stages wie dieses hinzufügen, dann ist es ein weiteres Level der Vorbereitung. Als du bei der Tour de France angefangen hast, was war die Größe der Räder und der Druck der Räder, und was ist es jetzt? Es war immer noch auf tubularen Rädern. Die Räder waren 25 mm groß. Die Druck war 7 bis 7,5 Bar. Wir waren damals auch auf 6,8 kg, aber es war immer noch mit Felgenbremsen. Und jetzt sind wir auf 30 mm tubeless Rädern, sehr breiten Rädern. Wir sind wieder auf 6,8 kg, das ist gut. Aber der Druck ist sehr niedrig. Zum Beispiel das Rennen mit Luis Mäntges, was hat er da? Es ist alles zwischen 4 und 5 Bar, aber Luis Mäntges ist ein sehr leichtes Renner, also 4,6, 4,8, so etwas. Was war der beste technische Verbesserung der Räder? Was hat dich am meisten verändert? Natürlich war Scheibenbremsen ein großer Spielveränderer. Ich denke, die Räder haben viel mehr Kontrolle über ihre Räder. Das macht auch die Geschwindigkeit höher. Sie können mehr Risiken mit besseren Scheibenbremsen nehmen. Ich weiß nicht, ob das immer positiv ist, aber es ist etwas, das wir bemerken. Die Höchstgeschwindigkeiten sind sehr hoch. Und ich denke, dass auf tubeless Rädern gewechselt wurden, war ein großer Vorteil in der Leistung. Zum Beispiel hatten wir in unserem Fall die Conti-Räder mit tubulären Rädern. Wenn man sie mit diesen tubeless Reifen vergleicht, sieht man, dass die Räder 10 Watt weniger Rollwiderstand haben Für jeden Druck, den man macht, ist das ein großer Verbesserung. Testet ihr Rollwiderstand selbst oder verläuft das auf externe Testungen? Wir testen sie selbst. Aber das war sicherlich einer der größten Veränderungen im letzten Jahr. 10 Watt. 2-3 Watt, kann man diskuieren ob man es fühlt oder nicht. Aber 10 Watt ist auch für normale Menschen fühlbar. Erkennen die Fahrer mehr Komfort? Ja. Komfort ist natürlich abhängig davon, wie hart man die Reifen aufpumpt. Aber es gibt viel mehr Kontrolle über die Druck. Man kann auf kopfsteinpflaster sehr niedrig gehen, ohne einen Nachteil beim Rollwiderstand zu haben. Was ist die Lenkerbreite? Sehr breit. Es war 40 oder 42 cm, das war ein Standard 6-7 Jahre her. Jetzt sind es 38 cm, das ist der Standard. Manche Räder sind sogar auf 34 cm. Ich glaube, das Bike of Louis Manchester hatte eine sehr schmale Lenkerbreite. Ja, das ist im Zentrum. außen / außen sind es 35-36 cm. Es ist schmal. Das ist auch einer der größten Veränderungen im letzten Jahr. man kann den Luftwiderstand sehr viel runterbekommen, wenn man schmale Lenker fährt. Wir testen das Bike auf der Strecke. Man kann von einer klassischen Position bis hin zu einer Vollgas-Position fahren. Man kann eine langem Vorbau und schmalem Lenker. Man kann 20-25 Watt gewinnen. Mit einer Geschwindigkeit von 45-47 km/h. Vielen Dank für deine Zeit. Ich freue mich, dass jeder mit seinem neuen Bekleidungsset auf dem Tour rad fährt. Viel Glück für die Reise. Vielen Dank. Das war es aus dem Team-Camp von Intermarché. Hinter mir steht das Team-Car mit der Funkanlage auf dem Dach. Und der Gepäckträger für die Räder. Die Gepäckträger machen fast alle eine Firma aus Belgien. Da stehen kleine Aufkleber drauf, wo man das lesen kann. Ich sage Tschüss aus diesem Camp. Schaut euch unsere nächsten Videos an, wo noch mehr Profi-Rennräder von La Tour de France kommen. Und abonniert unseren Kanal, wenn ihr darüber benachrichtigt werdet. Lasst mir gerne ein Like da. Fragen in die Kommentare oder in den Rennrad-News. Bis zum nächsten Mal. *Musik* *Musik* *Musik* *Musik* [Musik] [Musik]

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12 Comments

  1. Super Bericht… das Instagram Profil von Mikey wäre interessant. Tipps vom Profi-Mechaniker sind doch immer hilfreich. Kann man das hier posten?

  2. Haben so schmale Lenker nicht den Nachteil das man beim Sprinten viel weniger Hebel hat und somit viel weniger Kraft durch die Arme dadurch anwenden kann? An sonsten echt schönes Rad. Vor allem mit dem Neongrünen Lenkerband echt gut kombiniert. Einzig was nicht so geil ist ist der riesen Schriftzug auf dem Unterrohr.

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