Join Cari & Janusz as they cycle through the streets of Warsaw, Poland.
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Hallo, und herzlich willkommen zu einem Livestream von uns, von Easy German, auf langsamem Deutsch. Wir sprechen langsam und wir sind jetzt gerade live auf YouTube und auf Facebook. Wenn ihr dieses Video später schaut, gibt es Untertitel. “CC” könnt ihr klicken. Und

Jetzt sprechen wir aber langsam. Ihr könnt mit uns schreiben, ihr könnt einen Kommentar oder einen Chat, eine Chatnachricht posten bei YouTube oder bei Facebook. Und wir haben heute ein besonderes Thema, das uns am Herzen liegt, zwei Themen sogar, nämlich Fahrradfahren und Polen, das Land Polen

Und die Stadt Warschau. Und aus dieser Stadt begrüße ich jetzt unsere beiden Korrespondenten Cari und Janusz. Hallo, ihr beiden. – Hallo, Manuel! Wir sind hier in Polen, in Warschau genau gesagt, und wie du sehen kannst, ist es sehr windig. – Das ist mal eine ganz neue Perspektive bei Easy

German. Ihr beiden sitzt auf dem Fahrrad, Janusz sitzt auf dem Fahrrad, du stehst noch daneben, oder, Cari? – Richtig. Wir können uns jetzt mal zeigen. Das ist Janusz und hier bin ich. Und wo seid ihr? – Also, Manuel, wir sind auf dem Schlossplatz in Warschau. Hinter Janusz siehst

Du das Schloss. Da hat früher der polnische König gewohnt. – Wow. – Wow. Da bist du beeindruckt, ne? Ja, soll ich noch was sagen? – Wir sollen losfahren. – Oh, ich glaube, Manuels Internet ist weg. Kann das sein? Das ist ja dramatisch. Dann müssen wir jetzt ohne Manuel weitermachen. Janusz,

Wir müssen ein bisschen Abstand haben. Ich höre mich doppelt, die Leute wahrscheinlich auch. Wir fahren einfach mal los, würde ich sagen. Bist du bereit, Janusz? – Ja, ich filme dich von hinten, ja? – Nee, film mal lieber dich selbst. – Ah, okay. – Ja, liebe Leute, unser Plan ist heute,

Dass wir durch Warschau fahren mit dem Fahrrad, in langsamem Deutsch. Manuel, du bist wieder da. – Ich bin zurück. Ich bin zurück. Wir hatten einen technischen Hänger hier mit der Kamera. Ihr seid schon auf dem Fahrrad. Es sieht wunderschön aus, blauer Himmel über euch mit flockigen Wolken. Und wo

Fahrt ihr jetzt hin? Ja, zeig mal ein bisschen. Ihr fahrt durch die Innenstadt von Warschau. Richtig. Wir fahren jetzt weg vom Schlossplatz in den Süden, Richtung Süden. Guck mal, da vorne sieht man wahrscheinlich schlecht, da siehst du ein Pierogi. Oh, da fährt der Bus,

Jetzt muss ich kurz anhalten. Manuel, die Fahrradinfrastruktur ist hier etwas anders als in Berlin. Es gibt entweder sehr gute Fahrradwege oder gar keine Fahrradwege. – Ja. Und das ist ein Problem, denn hast du schon mal gehört, dass es gut ist, wenn Fahrräder auf der

Straße fahren, weil dann sind sie sichtbar? – Ja, das ist manchmal so, dass es besser ist, wenn man statt auf einem kleinen Fahrradweg auf einer großen Straße mit den Autos fährt. Unser lieber Zuhörer Creighton hat aber auch eine wichtige Frage zum Thema Verkehrssicherheit.

Wo sind die Cocktailbars? – Seid ihr beiden verkehrstüchtig? Dürft ihr und könnt ihr überhaupt Fahrrad fahren? Oder habt ihr heute Alkohol getrunken? – Nein, wir sind seit zwei Tagen… – Also… Das beantworte ich gerne persönlich, Creighton. Ich habe heute Morgen schon ein

Glas Sekt getrunken, aber jetzt bin ich wieder nüchtern. – Sehr gut, vorbildlich. Und wo fahrt ihr jetzt gerade hin? Wir fahren… Oh, wir sind gerade… Ein Moment, ich muss mich jetzt koordinieren. Schau mal, wir sind jetzt genau vor dem Präsidentenpalast. – Ja. – Das hier ist

Tatsächlich… – Ich weiß gar nicht, auf welches Bild ich gucken soll, da ist so viel Action gerade bei euch. Vielleicht… Also, ich schaue jetzt auf deine Kamera. Vielleicht kann Janusz seine Kamera umstellen, dass wir ihn sehen, dann ist es… das fände ich auch noch gut. Hier siehst

Du, Manuel, den Präsidentenpalast. Da oben weht die polnische Flagge. – Ja. – Und dahinter, das sieht man nicht, hinter dem Reiterdenkmal sieht man die EU-Fahne. Ich mache noch mal eine Schleife, vielleicht sieht man es dann. – Ja. – Da vorne kommt Janusz. Also, hier, da vorne,

Ich stelle mal um, da siehst du… Oh, jetzt bin ich kurz weg. Die Technik klappt doch nicht so, wie gedacht, Manuel. – Nee. – Siehst du mich noch? – Ich bin auch schon wieder hängen geblieben. Was ist denn bei uns los? – Ja, wir haben auch eine neue Kamera,

Vielleicht ist die auch schuld. Aber ich höre dich und sehe dich. – Janusz. Und Janusz hören wir auch. Janusz ist sehr laut, ne? – Ja. – Vielleicht müssen wir den zwischendurch mal muten. – Ich habe ja noch nichts gesagt. – Das stimmt. Also, hier seht ihr den Präsidentenpalast und wir

Fahren jetzt mal weiter. Da gibt es drei Fahnen, die EU-Flagge, die polnische Flagge und die NATO-Flagge. Und da seht ihr Janusz Hamerski. Weiter geht’s, Janusz. Wir haben noch einen großen Plan vor uns. Wer hätte gedacht, dass wir beide das stabile Internet haben? – Ja. – Hier

Auf dem Fahrrad. Wir fahren weiter durch die Altstadt von Warschau. Da vorne ist die Polizei, da muss man vorsichtig sein. Janusz, wie geht’s dir? – Mir geht’s sehr gut. – Oh, ich höre Musik. Da vorne ist ein Straßenmusiker. Da, hört ihr das vielleicht? Das hier ist der alte Königsweg,

Janusz. Ist das richtig? – Ja. – Hier sind früher die Könige zum Schloss, nur… der König ist zum Schloss gezogen. – Ja, aber jetzt heißt es Krakowskie Przedmieście, das heißt Krakauer Vorstadt. – Ah, richtig, weil die Altstadt ist ja hinter uns. Es ist sehr schön hier, Janusz. Ich

Muss sagen, Warschau hat eine sehr schöne Innenstadt. – Ja. – Und das gefällt mir sehr gut. Manuel scheint verschwunden zu sein. – Ich bin wieder da. – Da bist du ja wieder, Manuel. – Es ist richtig Abenteuer. – Ja, ich weiß nicht, was das größere Abenteuer ist hier, unsere

Studiotechnik oder euer Fahrrad. – Cari, hier links. – Ihr habt ja schon angekündigt, ihr macht heute einen Stunt, ist das richtig? – Einen was? – Einen Fahrradstunt. – Ich falle aufs Gesicht. – Nein, bitte nicht. – Nein, keine Stunts. Keine Stunts, Janusz. – Könnt ihr Fragen beantworten? Wir haben

Viele Fragen schon hier in unserem Chat. Könnt ihr Fahrrad fahren und gleichzeitig Fragen beantworten? – Sehr gerne. – Ja, klar. Oh, ich zeig dir etwas. Dieser Bus, guck mal, wo der hinfährt. Siehst du das? – Esperanto. – Da steht drauf “Esperanto” als Ziel. – Interessant. – Esperanto ist ja in Warschau

Erfunden worden. – Ist das so? Ich mach mal… ich mache einen kurzen Abstecher zum Kopernikus-Denkmal. Janusz, kommt Kopernikus aus Warschau? Ja, ne? – Nein, überhaupt nicht. – Aus Krakau. – Nein? – Aus Krakau, in Krakau hat er studiert. – Studiert, studiert. – Okay. – Oh, jetzt ist Janusz weg. – Was ist

Denn da los? Janusz, du bist aus dem Livestream rausgeflogen. Das wird sofort aufgeklärt, Manuel. Das werden wir… – Da bin ich schon wieder. – Da ist er. – Ich bin wieder da. – Also, Kopernikus kommt nicht aus Warschau. – Nein, nein, nein, nein. Viele Leute lachen darüber,

Dass er hier so ein() dicke(s) Denkmal hat, aber das kommt daher, dass die Polen unheimlich stolz sind, dass sie einen Wissenschaftler dieses Ranges haben, aus dem Mittelalter, quasi. Allerdings war Kopernikus weder deutsch noch polnisch. Damals gab es diese Begriffe gar nicht so deutlich,

Aber na ja. – Komm, Janusz, wir fahren weiter. – Die Deutschen sagen, Kopernikus wäre deutsch, und die Polen sagen, der wäre polnisch. Er war beides und gar nichts davon. – Janusz, wir müssen langsam reden. – Wir fangen mal… Wir machen mal eine einfachere Frage vielleicht,

Als die Geschichte von Kopernikus. “Wie teuer ist Warschau?”, möchte Sandeep wissen. Ihr seid ja schon ein paar Wochen da. – Richtig. – Wie viel Geld habt ihr ausgegeben? Wir… Also, Warschau ist günstiger als Berlin. – Aber nicht sehr. Aber nicht viel. Also manche Dinge sind günstiger, zum Beispiel Tramfahren kostet nur

80 Cent. Taxifahren, Uber fahren ist viel günstiger, Bahnfahren ist viel günstiger, aber Cocktails kosten hier auch zehn Euro in einer guten Cocktailbar. Ja. – Und… – Guckt mal, ist das nicht schön? Ja, zeig erst mal. Das ist wunderschön. – Das hier ist jetzt die Nowy Swiat, das ist die neue Welt. – Ja.

Und die neue Welt heißt so, weil früher war das ja hier außerhalb der Stadt und als dann hier die ersten Geschäfte gebaut wurden, hat man gesagt, wow, das ist die neue Welt außerhalb der Stadt. Wunderschön. Creighton möchte wissen: Was sind drei Dinge, die euch an Warschau überrascht haben?

Ihr scheint sehr entzückt von der Stadt zu sein. Okay, Janusz, du fängst an. – Den stärksten Kulturschock hatte ich, als ich in eine polnische Buchhandlung gegangen bin. Ich konnte nicht aufhören, ich kann die Bücher nicht kaufen, auch weil ich sie ja nicht tragen kann.

Aber ich habe ganz viele Bilder gemacht und das ist unglaublich, wie interessant Buchläden hier bestückt sind. Ich glaube, sie nehmen sich einfach die schönsten Dinge aus der ganzen Welt und veröffentlichen die hier auf Polnisch. Ist echt toll. Buchladen, wer hätte das gedacht? – Okay, Buchläden haben dich überrascht.

Janusz, wo bist du überhaupt? – Und du, Cari? Ich bin hinter dir, aber du bist einen Kilometer vor mir, glaube ich. Okay. Also mich hat überrascht, dass Warschau sehr vielfältig ist. Die Architektur ist auch sehr unterschiedlich an jeder Ecke, vielleicht ein bisschen wie in Berlin.

Vielleicht werden wir hier weiterfahren? Ich weiß es nicht. Ich suche schon mal, wo wir gleich hinfahren. Und was mich in Polen immer wieder überrascht, da vorne sieht man es wieder, die viele Polizei, die überall steht. Die Polizei ist deutlich präsenter als in Deutschland, habe ich das Gefühl. Vielleicht ist das rein subjektiv.

Und fühlt sich das Fahrradfahren auch sicherer an als in Berlin oder gefährlicher? Ja, teilweise, muss ich sagen, gefährlicher. Ich fahre jetzt mal weiter. Da kommt Janusz. Oh, Janusz wird von einem Bus verfolgt. Es ist so, es gibt riesige Fahrradwege, die zeige ich dir gleich, Manuel,

Und auf diesen Fahrradwegen fährt man viel sicherer, weil da ist man teilweise auch abgegrenzt von der Straße. Aber wenn man auf der Straße fährt, habe ich das Gefühl, dass es viel gefährlicher ist, weil die Autos nicht so viel Rücksicht nehmen. Also ich wurde schon ein paar Mal fast umgefahren.

Verstehe. Aber es ist nicht so viel Verkehr, es sieht nicht so voll aus im Moment. Ja, das… – Obwohl es ja eigentlich Rush Hour sein müsste, oder? Stimmt, das hat mich überrascht hier in Warschau. Ich habe das Gefühl, die Straßen sind sehr groß, es gibt viel Platz und wenig Stau.

Ja. Und was mich auch überrascht, das schreibt auch UniqueChat BBR, wie sauber Warschau ist. “Warschau ist ein Traum.” Es sieht wirklich sehr viel sauberer aus als Berlin. Ja, das kann sein. Berlin ist auch eine der dreckigsten Städte der Welt. Okay, jetzt fahre ich zum Beispiel total illegal auf der Busspur.

Das ist jetzt der gefährlichste Teil unserer Reise. Wir biegen gleich schnell wieder ab. Ich sehe, dass Janusz hinter mir ist. Ach, guck mal, ist das nicht schön? Wir fahren im Sonnenuntergang auf der Hauptstraße. Und Manuel ist schon wieder weg.

Ja, ich höre euch. Es ist nur die Kamera, die Probleme bereitet, aber ich verfolge eure Reise. Das ist schön. Macht dir das Spaß, zu sehen, wie wir hier durch Warschau fahren? Ja, ich wäre gerne dabei und würde gerne mit euch mit dem Fahrrad durch Warschau düsen. Nächste Woche.

Aber es sieht auch ein bisschen gefährlich aus. Emanuel Schuchart schreibt “Epic!”. Eure Tour durch Warschau ist “epic”. Ey, Emanuel sitzt gerade im Zug, der war gestern noch hier. Und seid ihr mal bereit für die erste Challenge? Ich weiß nicht, ob ihr das schaffen könnt jetzt hier mitten im Livestream,

Aber Will wünscht sich, dass ihr mit jemandem spricht, sprecht. Könnt ihr mit jemandem sprechen? Ja, das machen wir gleich. Wir können mal hier rechts fahren, Janusz. Und dann kannst du mit jemandem sprechen. Irgendjemand? Irgendjemand. Okay, dann… ich ruf mal einfach. Dzień dobry! Przepraszam, mogę się pani coś zapytać?

Dostałem takie zadanie, że mam z kimś porozmawiać w Warszawie, tak? Tylko 3 minuty. Cari? Tak? Okay. Mieszkasz w Warszawie? A ty skąd jesteś? Z Legionowa? Nawet nie wiem, gdzie to jest. Okolice Warszawy, za biurkiem. A co ty tu robisz? Pracuję. Pracujesz tutaj? Tak. Gdzie pracujesz? W mieście. Robimy tutaj livestreamy, wiesz?

Mamy tu takie wyzwanie, że musieliśmy z kimś porozmawiać. Dziękujemy za pomoc, tak? Das war Polnisch. Okay. – Sie war super nett. Hier sehen wir jetzt Netflix-Werbung. Und da steht sie schon wieder, die Polizei. Das ist die Stadtpolizei und ich… die stehen jeden Tag dort.

Und ich bin immer verunsichert, ob wir da hinfahren können oder dürfen oder nicht. Ja. Guck mal, Manuel, hier Fahrradweg, Fahrradweg, baulich getrennt. Und hier? Fahrradweg-Ende. Kein Fahrradweg. Guck, und jetzt kommt ein Auto, es wird eng. Und jetzt? Und jetzt? Ja. Ganz schön gefährlich. Ach, das ist ja nicht gefährlich.

Wir können Auto fahren und wir können Fahrrad fahren. Was soll das? Wir sind hier… Was soll das? Wir sind hier in keinem Kindergarten. Manuel, haben wir noch eine Frage? Ja. Janek möchte wissen: Plant ihr vielleicht ein Treffen mit euren Zuschauern in Warschau?

Natürlich planen wir das. Und zwar am Dienstag, 26. März, nächste Woche, treffen wir uns. Manuel, kann man sich noch anmelden? Ich weiß gar nicht, ob das Event schon ausgebucht ist oder ob es noch Plätze gibt, aber ihr findet das so oder so auf unserer Website, easygerman.org. Dort gibt es einen Punkt Meetups, easygerman.org/meetups,

Und dort könnt ihr euch anmelden, wenn es noch Plätze gibt. Das kommt auf die Bar an, in der wir sind, ob da noch Platz ist. Guck mal, Manuel, jetzt sind wir hier wirklich am… im Zen… also wir sind die ganze Zeit im Zentrum,

Aber hier kommen wir jetzt zum Wahrzeichen von Warschau, der Kulturpalast. Das sieht fantastisch aus. Zeig uns noch mal, genau, bieg mal links ab, das sieht ja unglaublich aus. Wo ist Janusz? Ah, da ist Janusz. Ja, da können wir gleich mal anhalten hier mit dieser wunderschönen, wunderschönes, wunderschöne Skyline von Warschau.

Sind das eigentlich E-Bikes, Elektrofahrräder? Ihr seid doch sehr schnell unterwegs, oder? Richtig, Manuel. Wir sind ungewöhnlich schnell unterwegs, das hast du gut beobachtet mit deinen Augen. Wo habt ihr die her? – Wo ist Janusz? Wo habt ihr E-Bikes bekommen?

Das sind tatsächlich Fahrräder für Kuriere. Also es gibt ein Unternehmen, das Fahrräder für Liefer… Guck mal, die da, der da zum Beispiel, der Volt-Fahrer, der hat das gleiche Fahrrad! Der hat das gleiche Fahrrad wie wir. Und habt ihr auch schon jemandem Essen gebracht? Nee, ich habe noch niemandem Essen gebracht, vielleicht mir selbst.

Ich zeige euch noch mal, wie schön das aussieht, wo Janusz gerade herfährt, guck mal. Boah, wunderschön. Ist das nicht eine Kulisse? Und Janusz filmt jetzt mich. – Übrigens, Vitalii erklärt uns, wieso überall so viel Polizeipräsenz ist. Heute finde(n) in Warschau Demonstrationen von Landwirten statt, die die Stadt mit Baggern blockieren.

Deshalb sind so viele Polizisten unterwegs. Danke für die Info. Ich habe schon gehört, dass es diese Proteste gibt, aber ich habe sie noch nie gesehen. Ich habe sie sogar schon gehört, aber nie gesehen. Also es gibt Bauernproteste. Manuel, jetzt habe ich ein Quiz für dich. – Okay. – Hier sehen wir den Kulturpalast.

Das ist ein interessantes Wahrzeichen von Warschau, denn es ist ein bisschen… wie sagt man das, Janusz? Es ist sozialrealistisch. Es hat eine vielfältige Geschichte. Es ist von Stalin tatsächlich an die Polen geschenkt worden und es war sehr lange verhasst als Symbol der sowjetischen Herrschaft.

Auch heute noch ist das vielleicht ein zweifelhaftes Denkmal, aber mittlerweile ist das quasi das Wahrzeichen von Warschau. Du siehst, wie groß das ist, ne? Ja. Ich habe mir mal aufgeschrieben, wie viele Räume es gibt. Du musst jetzt raten. Wie viele Räume gibt es in diesem riesigen Palast?

Wow, das ist eine sehr schwierige Frage. Also ich würde mal schätzen… wie viele Stockwerke könnten das sein? Vielleicht… Dreitausendsechshundert. Vielleicht dreißig Stockwerke und pro Stockwerk zehn Räume oder ist das zu wenig? Also ich sage mal, ich sage mal vierhundert Räume. Es sind tatsächlich über dreitausendzweihundert Räume. Wow.

Dieses Ding ist riesig. Wir können ja noch mal näher ranfahren. Ja. Aber es ist einfach riesig. Es gibt dadrin sogar ein Schwimmbad, ein Kino und vier Theatersäle. Vier. – Vier. Krass. Da bist du auch überrascht, ne? Da bist du ganz schön überrascht, Manuel.

Nancy möchte wissen: Gibt es weniger Fahrräder in Warschau als in Berlin? Schon, oder? Ja. Viel weniger Fahrräder. Ja, das siehst du auch daran, hier mitten in der Stadt, Fahrradweg leer. In Berlin wäre da jetzt ein kleiner Fahrradstau um diese Uhrzeit. Wahrscheinlich, ja. Sollen wir noch mal weiterfahren, Manuel? Was sagst du?

Unbedingt. Du wolltest doch noch mal näher an den Palast, an den Kulturpalast. Ich bin jetzt ja schon recht nah dran. Aber wir können noch mal näher ranfahren. Da vorne steht schon wieder die Polizei. Und wurdet ihr schon von Easy German Fans angesprochen, möchte Mitsue wissen? – Ja.

Heute noch nicht. – Ja. Heute noch nicht. – Aber sonst fast jeden Tag, tatsächlich. Und Janusz, wo bist du geboren, möchte Mateusz gerne wissen? Ich bin geboren im Norden von Polen, in Ostróda oder auf Deutsch Osterode. Und was mich mal interessieren würde, schreibt mal in den Chat, wie gefällt euch dieses Format?

Sollen wir häufiger mit dem Fahrrad durch Städte fahren oder ist das zu wackelig? Das fände ich mal interessant zu hören jetzt. Live-Feedback. Aber das Wetter ist wirklich wunderschön in Warschau. Ja, es ist… – Es ist aber auch sehr kalt. Okay, das erste Feedback ist “sehr gut”, “sehr gerne”.

Also, “macht bitte weiter so”. Scheint… – Guck mal, Manuel. …ein gutes Format zu sein, was du dir da ausgedacht hast, Cari. Dieses Hotel, ne? Am ersten Abend von unserem Aufenthalt in Warschau, da habe ich Janusz dahin gebracht und wir waren in einer Bar ganz oben mit Blick über ganz Warschau.

Wie schön. Dieses Gebäude… – Und hier ist jetzt noch mal ein näherer Blick auf den Kulturpalast. Ja. – So. Guck mal, ich habe mein Fahrrad abgestellt. Also, ich finde es kognitiv sehr schwierig zu verstehen, was auf beiden Bildern gleichzeitig passiert.

Es ist ein bisschen chaotisch, aber es ist ein schöner Weg, Warschau ein bisschen kennenzulernen. Und ich freue mich jetzt noch mehr auf nächste Woche, wenn wir mit dem ganzen Team dort sind und ein Video machen und einen Podcast machen. Ja, ich zeige dir mal was, Manuel, denn hier vorne, siehst du das vielleicht?

Ja. – Was da oben steht? Das ist zu klein. – Warszawa Centralna. Ah, das ist der Hauptbahnhof. – Es ist der Bahnhof, ja. Dieses komische Ufo ist der Hauptbahnhof und dort, Manuel, wirst du am Montagabend ankommen. Also, liebe Easy German Fans in Warschau, wenn ihr Manuel sehen möchtet,

Müsst ihr einfach nur Montagabend vor dem… da vor dem Bahnhof warten. Manuel. – Holst du mich mit dem Lieferantenfahrrad ab? Oder… Ich hole dich sehr gerne mit dem Fahrrad ab, allerdings hast du sehr viel Gepäck dabei. Das kann ich nicht tragen. – Das stimmt. Das stimmt. Das stimmt.

Josef möchte noch wissen, wie lange ihr noch in Warschau seid. Wir sind noch genau zehn Tage in Warschau. Janusz, du hast irgendwie die Kamera komisch eingestellt bei dir. Wir wollen mal jetzt dich sehen hier. Ah, okay. Wir sind noch zehn Tage in Warschau. Das ist nicht mehr so lange, ne?

Ja, zehn Tage ist jede Menge. Wir müssen ein bisschen mehr Abstand machen, Janusz, sonst hört man uns doppelt. Ich gehe weg. Ich gehe weg. Ich will ja nichts verraten, aber morgen haben wir einen ganz speziellen Tag. Ach so, Manuel, morgen ist ja der Geburtstag von Janusz. Und was habt ihr geplant?

Weißt du, was wir geplant haben? – Nein. Dieser Mann wird feiern, indem er mit dem Fahrrad durch die Stadt fährt. Von Mall zu Mall. Von Mall zu Mall. Und sein Wunsch ist, dass er bestimmen darf, wohin wir fahren, wann wir eine Kaffeepause machen und wann wir… wo wir reingehen. Den ganzen Tag.

Wunderschön. Und wie können wir über diesen, wie können wir teilnehmen an diesem Tag? Wirst du irgendwo darüber berichten danach? Ja, bestimmt. Nein. – Nein? – Das ist unser privater Tag, Manuel. Vielleicht im Podcast, im Easy German Podcast? Wir werden dich auf jeden Fall anrufen. Das finde ich gut.

Geh mal weg, Janusz, du bist zu nah. Ja, das können wir natürlich machen. Ich kann dir im Easy German Podcast berichten, Manuel. Wie wäre das? Das finde ich gut. Das ist doch ein schöner Cliffhanger.

Also morgen hat Janusz Geburtstag und wenn ihr hören wollt, wie Janusz seinen Geburtstag in Warschau verbracht hat, dann könnt ihr nächste Woche den Easy German Podcast hören. Den findet ihr auf easygerman.fm. Und Cari und Janusz, wir müssen schon langsam Schluss machen.

Oh, es riecht hier total nach Pommes und jetzt kriege ich richtig Hunger. Ich glaube, das kommt von dieser Bude. Dann hol dir doch jetzt eine Pommes zum Feierabend. Oder von dieser Bude. Irgendwer hat gerade schon gefragt, ab wann man Feierabend macht in Warschau. Vielleicht ist jetzt die Zeit für den Feierabend.

Ja, die Sonne geht unter. Wir gehen jetzt… Was machen wir jetzt, Janusz? Gehen wir ein Bier trinken? Wahrscheinlich. Wir müssen so langsam reinfahren. Jakub… – Du musst weg. Jakub empfiehlt euch noch die Aussichtsterrasse auf dem Kulturpalast. Vielleicht wäre das noch etwas für morgen. Das… Ja!

Das ist eine super Idee. Das ist auch auf meiner Bucket List. Da oben, da, da gibt es eine Aussichtsplattform, da müssen wir unbedingt hin, Janusz. Das ist doch eine Idee für deinen Geburtstag. Ja, aber ich weiß nicht, ob wir dazu kommen, weil wir wollen ja den ganzen Tag einkaufen.

Den ganzen Tag einkaufen. Das ist Janusz Hamerskis Wunsch für seinen Geburtstag. Ey, ich komme nie mir etwas zu… – Shoppen, shoppen, shoppen. Ich komme nie (dazu), mir etwas Vernünftiges für mich zu kaufen. Und ich brauche eine Jacke oder ein, so ein Blouson, weil ich muss mir… Ein Blouson? Was ist das denn?

Ein Jackett. – Ein Jackett. Ah, okay. Ich muss ja in der deutschen Botschaft da ein bisschen respektvoll aussehen. Wir machen nächste Woche einen Podcast in… eine Podcastaufnahme in der deutschen Botschaft. Muss ich mir auch ein Blouson kaufen? Müssen wir… Gibt es da einen Dresscode? Oder was ist der Plan?

Wir repräsentieren unsere Firma dort. Okay. Manuel, ist unser Internet eigentlich schlecht? Nein, euer Internet ist, ehrlich gesagt, gut. Wir hatten ein paar technische Probleme in diesem Livestream, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Es war wunderschön, ein bisschen von Warschau zu sehen und euch beim Fahrradfahren zuschauen zu dürfen.

Wenn ihr ein Mitglied werden wollt von Easy German, dann könnt ihr das tun auf easygerman.org/membership. Damit finanziert ihr solche wilden Abenteuer wie diese hier. Ihr finanziert die Lastenräder, die E-Fahrräder von Cari und Janusz. Die habe ich privat gekauft. Hast du privat gekauft? Ach so. Von meinem privaten Geld. Okay, na.

Siehst du eigentlich, wie schön der Sonnenuntergang hier aussieht, Manuel? Ja, das kommt jetzt gerade nicht so rüber. Ah ja, jetzt so langsam. Okay, was sind eure letzten Worte? Würdet ihr Warschau empfehlen? Wie viele Sterne gebt ihr der Stadt Warschau? Von wie vielen? – Von wie vielen? – Von fünf.

Fünf. – Fünf. Fünf von fünf. Fünf von fünf. – Ja, auf jeden Fall. – Sehr gut. Liebe Grüße an alle, die uns zuschauen aus Warschau und aus Polen und aus der ganzen Welt. Schön, dass ihr dabei wart und fahrt vorsichtig, ihr beiden. Machen wir! – Bis bald! Ciao! – Ciao! – Ciao!

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40 Comments

  1. Supergeil! Warschau lässt sich zeigen; es ist ein schöner Beitrag gewesen, sehr amüsant. Es gefiel mir außerordentlich gut, obwohl man es merken könnte, das es recht kalt war! Habt ihr vielleicht vor, mal Breslau (Wrocław) zu besuchen? Mit der womöglich größten Auslandsgermanistik weltweit?

  2. Vielen Dank für dieses Video! Ich empfehle auch die Boulevards an der Weichsel (rund um das Kopernikus-Wissenschaftszentrum CNK), den Garten auf dem Dach der Universitätsbibliothek und natürlich den Königlichen Łazienki-Park. Liebe Grüße aus Frankfurt am Main

  3. Ach! Beinahe hätte ich das Wichtigste vergessen! Janusz, herzlichen Glückwunsch und alles Beste zum Geburtstag! 🍾🥂🍻🥳 Habt noch schöne Zeit und viel Spaß in Warschau!

  4. 9:23 Die Aussage, dass Mikołaj Kopernik weder Pole noch Deutscher war, ist leicht übertrieben 😉Kopernikus war Pole.
    Hier sind Beispiele, aber der erste Punkt sollte wohl ausreichen.”
    1. Nachname “Kopernik”: Nikolaus Kopernikus verwendete den polnischen Nachnamen “Kopernik” und nicht den deutschen “Koppernigk”, was auf seine polnischen Wurzeln hinweist.
    2. Geburt in Thorn: Kopernikus wurde in Thorn geboren, das zu dieser Zeit Teil des Königreichs Polen war.
    3. Ermland-Kanoniker: Er war Kanoniker im Domkapitel von Ermland, einer kirchlichen Institution, die in Polen tätig war.
    4. Veröffentlichung in Latein: Sein Werk “Über die Umlaufbahnen der Himmelskörper” wurde in lateinischer Sprache veröffentlicht, die zu dieser Zeit in den Wissenschaften in ganz Europa, einschließlich Polen, verwendet wurde.
    5. Bildung in Polen: Kopernikus studierte an der Krakauer Akademie, was auf seine Verbindung zum polnischen Bildungssystem hinweist.
    6. Tätigkeit in Polen: Während seines Lebens arbeitete und lebte er größtenteils in Gebieten, die zu Polen gehörten, und bekleidete verschiedene öffentliche und wissenschaftliche Ämter.
    7. Sprache: In seiner Korrespondenz verwendete er oft Polnisch, was auf seine polnische Identität hinweist.
    8. Familie: Seine Familie hatte polnische Wurzeln, und sein Vater war ein bekannter Kaufmann in Thorn.
    9. Studium in Krakau und Bologna: Kopernikus studierte in Krakau, wo er mit dem polnischen wissenschaftlichen Umfeld verbunden war, und auch in Bologna, wo er seine Ausbildung fortsetzte.
    10. Politische Zugehörigkeit: Kopernikus besaß die polnische Staatsbürgerschaft und war aktiv im öffentlichen Leben des Königreichs Polen.
    Ich hoffe, diese zusätzlichen Punkte helfen bei der weiteren Bestätigung der polnischen Identität von Nikolaus Kopernikus. ✌🏻🌍

  5. Einmal waren wir mit meiner bester Freundin in Warschau, auf dem Weg nach Tschechien. Wir waren äußerst verhungert und es gab eine Schlange von Obdachlosen auf dem Hauptbahnhofplatz fürs Essen. Alle waren super freundlich und haben uns zwei russischen Mädels das Essen gegeben, es war einfach wunderschön und unvergesslich🙏💚

  6. endlich in Warschau 🙂 Wie lange musste man darauf warten. Man muss unbedingt Mussen besuchen besonders Königs Schloss, Lazienki, und Wedel einer Firma der Schokolade produziert und der Gründer hat die deutsche Wurzeln

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