Gesehen bei:
https://myvelo.de/
📍 myvelo Store
Bürgermeister-Graf-Ring 21
82538 Geretsried/Gelting
📍 myvelo Store
Am Marktpl. 1
77704 Oberkirch
Vom kompakten E-Faltrad fürs Wohnmobil über Fatbikes und Gravelbikes bis hin zum High-End-Rennrad aus Carbon: Wir sind diesmal direkt bei MYVELO in Oberkirch und bekommen einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen. Auf rund 500 Quadratmetern präsentiert das Unternehmen sein komplettes Fahrradportfolio – und dabei wird schnell klar, dass hier längst nicht mehr nur klassische Falträder angeboten werden.
Wir starten mit einer Kategorie, für die MYVELO besonders bekannt ist: den elektrischen Falträdern. Mit dem Berlin steht direkt eines der beliebtesten Modelle im Mittelpunkt. Das Konzept richtet sich unter anderem an Camper und Wohnmobilfahrer, die ein möglichst kompaktes Fahrrad suchen, aber trotzdem nicht auf Komfort und einen kräftigen Elektroantrieb verzichten möchten.
Das Berlin besitzt einen tiefen Einstieg, relativ breite Reifen, eine Federgabel und ein zusätzlich gefedertes Sattelsystem. Dazu kommen ein 48-Volt-System und ein 500-Wh-Akku. Besonders praktisch wird es beim Transport: Lenker absenken und herunterklappen, Pedale einklappen, Verriegelung öffnen und schon lässt sich das Fahrrad deutlich kompakter verstauen.
Gerade im Wohnmobil muss es häufig nicht einmal komplett zusammengefaltet werden. Bei vielen Heckgaragen reicht es bereits aus, den Lenker herunterzuklappen und dadurch die Gesamthöhe deutlich zu reduzieren. Preislich liegt das gezeigte Modell bei rund 2.200 Euro. Verbaut werden unter anderem Komponenten von Shimano und Tektro.
Direkt daneben wird es deutlich wilder. Die Fat-Falt-E-Bikes kombinieren den bekannten Faltmechanismus mit besonders breiten Reifen. Damit sollen sie gerade auf Schotter, Waldwegen und losem Untergrund mehr Sicherheit und Komfort bieten. Je nach Modell kommen größere Akkus zum Einsatz – beim gezeigten Ipanema beispielsweise 700 Wh. Preislich bewegen sich die verschiedenen Varianten ungefähr zwischen 2.649 und 2.990 Euro.
Ein echtes Highlight der Ausstellung ist allerdings ein Fahrrad, das man auf den ersten Blick kaum in der Kategorie Faltrad erwarten würde: ein extrem leichtes Carbon-E-Faltrad.
Hier wird beim Leichtbau konsequent gearbeitet. Rahmen, Felgen, Vorbau und Lenker bestehen aus Carbon. Selbst mit Motor und Akku soll das komplette Fahrrad nur rund 15 Kilogramm wiegen. Damit wird es besonders für Pendler interessant, die ihr E-Bike regelmäßig tragen müssen – beispielsweise im Bahnhof, im Treppenhaus, im Büro oder auf dem Weg zur Wohnung.
Dazu kommt ein Riemenantrieb, der besonders wartungsarm sein soll. Auch die automatische Zweigangschaltung ist ungewöhnlich: Bei ungefähr 18 km/h wechselt das System automatisch in den zweiten Gang und beim langsamer Werden entsprechend wieder zurück. Zusammen mit dem Elektromotor soll so trotz lediglich zwei Gängen eine komfortable Abstimmung für Steigungen und Fahrten in der Ebene entstehen.
Der Akku mit 360 Wh soll je nach Fahrweise ungefähr 50 bis 70 Kilometer ermöglichen. Damit könnte das Fahrrad nicht nur beim Camping, sondern gerade für den täglichen Weg zur Arbeit interessant sein. In Vollausstattung mit zusätzlichen Carbon-Komponenten und Gepäckträger werden rund 3.400 Euro genannt.
Doch MYVELO besteht längst nicht nur aus E-Bikes und Falträdern. Die beiden Gründer erzählen auch, wie aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für den Radsport schließlich eine eigene Fahrradmarke entstanden ist. Kennengelernt haben sie sich bereits als Kinder im Radsportverein. Aus der Freundschaft entwickelte sich viele Jahre später ein gemeinsames Unternehmen.
Dabei geht es laut den Gründern heute nicht darum, einfach fertige Fahrräder einzukaufen und mit einem eigenen Markennamen zu versehen. Die Modelle werden selbst entwickelt und bis ins Detail angepasst.
Wie weit dieser Entwicklungsaufwand gehen kann, zeigt das Verona. Das Rennrad wurde nach Angaben des Unternehmens mehrfach im Windkanal bei Airbus getestet. Aerodynamik, Rahmenformen, Reifen und Laufräder werden dabei aufeinander abgestimmt, um möglichst geringe Widerstände zu erreichen. In einer Ausstattung mit Shimano Ultegra wird für das gezeigte Modell ein Preis im hohen 4.000-Euro-Bereich genannt.
Wer dagegen einen Einstieg in die Gravel-Welt sucht, findet ein ganz anderes Preisniveau. Besonders interessant ist ein Gravelbike für rund 1.200 Euro. Es kombiniert sportliche Nutzung mit Alltagstauglichkeit und kann zusätzlich mit Gepäckträger, Taschen und Schutzblechen ausgestattet werden. Damit soll es sowohl fürs Pendeln als auch für Bikepacking-Touren geeignet sein.
2 Comments
der Titel passt aber überhaupt nicht zum Video, ich hatte mir jetzt gedacht, dass mehr Räder richtig vorgestellt werden, stattdessen meistens nur Gerede, was der Sven ja schon alles in vorherigen Videos gemacht hat.Da find ich die Videos bei Kai Gimbler besser, da bekommst du wirklich die Fahrräder gezeigt.
Wenn ich das wort Vielfalt höre gehen mir die haare zu berge