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Münster gilt als die Fahrradhauptstadt Deutschlands, aber kann die Stadt dieses Versprechen wirklich halten? Ich war vor Ort und habe mir die Infrastruktur ganz genau angesehen: von der legendären Promenade über Fahrradstraßen und Schutzkreuzungen bis zum Leezenflowmonitor. Das Ergebnis hat mich überrascht.

In diesem Video erfährst du:
📊 Die echten Zahlen zum Radverkehr in Münster (Modal Split 47%!)
🚴 Die Promenade — Deutschlands wichtigster Radweg im Check
🚦 Fahrradstraßen, Fahrradampeln & Schutzkreuzungen: Was funktioniert?
💡 Der Leezenflowmonitor: Wie Münster die Grüne Welle für Radfahrer erfunden hat
🇩🇪 Was deutsche Städte von Münster lernen können (und müssen)

📌 KAPITEL
00:00 – Intro: Willkommen in Münster
00:23 – Die Zahlen (47% Radverkehrsanteil & mehr)
02:18 – Die Promenade – Münsters grüner Radring
04:34 – Radstation am Hauptbahnhof
05:25 – Fahrradstraßen-Route (Schillerstraße – Lindberghweg)
06:39 – Albersloher Weg & Fahrradampel-Konsequenz
07:46 – Schutzkreuzungen
08:43 – Fahrradstraße Bohlweg
09:35 – Kanalpromenade
10:22 – Hohenzollernring
11:04 – Der Leezenflow (Grüne Welle Assistent)
13:14 – Fazit: Was Deutschland lernen muss

🎥 Über diese Reihe
In „Radverkehr in D” analysiere ich als Verkehrsplaner im Studium, was deutsche Städte im Radverkehr können — und was nicht. Münster, Essen, bald deine Stadt?

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#Fahrradstadt #Münster #Radverkehr #Verkehrsplanung #ADFC #Fahrrad #Infrastruktur #Stadtplanung #Mobilitätswende

Bild „Fassade der Radstation Münster“: DerStruffel, Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Fassade_der_Radstation_M%C3%BCnster.jpg
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Änderungen: zugeschnitten / farblich angepasst / keine Änderungen

Bild „Radstation Münster (32021491824).jpg“: KarinKarin2, Wikimedia Commons/Flickr, CC BY 2.0
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Radstation_M%C3%BCnster_%2832021491824%29.jpg
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/
Änderungen: zugeschnitten / farblich angepasst / keine Änderungen

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44 Comments

  1. ist wohl die erste 15 Min. Stadt, Autos sollen ja verboten werden. Die ersten Schritte sind gemacht, und die Leute feiern das noch. Die BRD ist am Ende…..

  2. Die meisten Strecken in Münster dauern mit Bus, Auto und Rad ungefähr gleich lange. Im Zweifel ist das Rad deutlich entspannter, weil man weder Parkplatz noch Fahrplan berücksichtigen muss. Man fährt einfach los und damit hat sich's.

  3. Ob jetzt Münster oder Freiburg … diese Städte zeigen wie es laufen muss (obwohl Münster gerade beim ÖPNV noch verdammt viel zu tun hat). Ziel muss es sein so viele Autos wie möglich aus den Städten heraus zu bekommen und draußen zu halten. Städte sind für Menschen da – nicht für Autos!

  4. Münsteraner hier. Danke für das Video, du hast die Essenz der Münsteraner Leezenkultur sehr gut wiedergegeben! Fahrradfahren ist Alltag in allen Altersgruppen und für Fahrten innerhalb der Stadt die erste Wahl, so dass selbst Busse als langsame Alternative gelten. Die hier gezeigte Radverkehrsdichte ist sogar noch etwas unterdurchschnittlich. Während der Schulzeiten und des laufenden Semesters immer zu den geraden Stunden ist auf der Promenade mit Abstand am meisten los, so dass es sogar zu drubbeligen Chaos und Staus auf der Promenade kommen kann.
    Der ADFC-Fahrradklimatest ist hart verzerrt meines Erachtens, da der gemeine Münsteraner die eigene Infrastruktur sehr kritisch beäugt und den Vergleich zu anderen Großstädten schlicht nicht kennt. Ist wohl Jammern auf hohem Niveau 😀
    Seitens des Stadtrates gibt es leider eine Politik der konsequenten Vermeidung von größeren Infrastruktur-Neubauten, z.B. das "Fly-Over"-Projekt, was die Promenade sehr gut per Brücke an die vielbefahrene südliche Aasee-Route angebunden hätte. Da fehlt der Politik leider der Mut Neues zu wagen. Die Steigerung davon ist der aktuelle Beschluss, einen vielbefahrenen Kreisverkehr zu einer Ampelkreuzung umbauen zu wollen, was auf sehr großes Unverständnis von allen Verkehrsteilnehmern gestoßen ist.
    Bei den roten Fahrradstraßen bin ich selbst über den Mehrwert nicht überzeugt. Aufgrund der hohen Radverkehrsdichte ist eigentlich jede Nebenstraße sowieso schon eine Art von Fahrradstraße. Generelles Problem sind neben anderen Fahrradfahrern 😉 eigentlich immer auswärtige Autofahrer, die das nicht kennen oder hart überfordert sind. Sehr gut zu beobachten ist dies tagtäglich am Ludgeri-Kreisel, wo alles aufeinander trifft.
    Alles in allem bietet Münster, wie du schön gezeigt hast, ein solides Gesamtpaket. Mein Haushalt hat mit 2 Personen übrigens 4 Räder, je 2 schicke und 2 Kneipenräder 😀

  5. Das gab es früher auch für den Stadtverkehr. Grüne Welle der Vernunft um den Verkehr am laufen zu halten. Es gab Lichtzeichenanlagen, die anzeigten ob mit 50 oder 60 km/h der Verkehrsfluss am besten läuft. Doch dann kamen politische Entscheidungen, die das ins Gegenteilige kehrten. Ergebnis ist ein zähfliesender Verkehr, der nicht nur Zeit und Nerven kostet sondern auch viel Geld und Arbeitskraft.

  6. Das mit den Sicherheitsabständen beim überholen oder das rechtzeitige Anzeigen der Fahrtrichtung hat sich noch nicht durchgesetzt oder gilt die StVO nicht für Radler?

  7. Davon können die Schweizer Velofahrer nur Träumen. Selbst die Stadt Winterthur, als noch Velofreundlichste Stadt der Schwiz, könnte nie mithalten.
    Wir wollen auch etwas wie Münster. 🤷🏻‍♂️
    Ich werde noch neidisch ☺

    Lasst nie diese schöne Stadt Münster von der AfD regieren, sonst sehe ich schwarz für Velofahrer und Münster.

  8. Immer noch viel zu tun, trotzdem fast täglich super gerne hier mit dem Rad unterwegs. Wenn man mal in anderen deutschen Großstädten unterwegs ist, weiß man, wie gut wir es hier haben. Grüße aus Münster 🙂

  9. Ich lebe und arbeite in einer 100.000 Einwohner-Stadt. Die meisten meiner Kollegen wohnen in der Stadt oder in den umliegenden Gemeinden, max. 14 km entfernt. Der Parkplatz ist immer voll. Der Fahrradschuppen hat immer üppig Platz.
    Natürlich hat jeder seine persönliche Grenze und 10+ km morgens und abends ist schon was und erfordert eine gewisse Leidenschaft, aber 1x durch die Stadt? Das geht mit dem Rad doch schneller als mit dem Auto.
    Da verstehe ich die Leute nicht, die das Rad pauschal ablehnen. Ist manchmal fast wie damals bei Opa: "Für das Auto habe ich Jahre lang geschuftet. Jetzt benutze ich es auch bei jeder Gelegenheit!"

  10. Ich wollte in Münster, wenn es mich mal dahin wieder verschlagen hat: Einfach nur wieder raus. Schön, dass es wenigstens für die, die dort rumkullern wollen, passt

  11. Das Radfahren in Münster ist schon eine feine Sache! Ich fahre jeden Tag bei jedem Wetter und das sehr gerne. Ich persönlich finde allerdings einige Aspekte recht störend/ überflüssig: Die großflächige rote Asphaltdecke ist leider wenig umweltbewusst und in meinen Augen wirklich komplett überflüssig. Ein paar Markierungen tun's auch. Einige Lastenradfahrer und E-Biker dürften sich im allgemeinen Verkehr (v.a. auf der Promenade und am Kanal) gern etwas mehr zusammenreißen. Diese Bereiche verkommen teilweise zur Rennstrecke und bieten viel Konfliktpotenzial. Da wäre an einigen Stellen ein bisschen mehr Rücksicht gefragt. Ich kenne keinen Münsteraner, den der "Leezenflow" wirklich überzeugt. Das animiert höchstens einige Verkehrteilnehmer vor der Ampel noch mal richtig Gas zu geben ("ob sich ein kurzer Sprint noch lohnt", wie im Video erwähnt? Zumindest während der Stoßzeiten ein klares Nein!). Absteigen an der Ampel hat noch nie geschadet. Das Kopfsteinpflaster im historischen Zentrum ist GUT! Denn dieser Bereich soll ja eben nicht – wie vom Autor angeregt – möglichst schnell durchquert werden können. Er ist eher als Flaniermeile gedacht. Und da haben Radfahrer nun mal Fußgängern den Vortritt zu lassen. Im Notfall einfach absteigen und ein paar Schritte mit dem Leezmann zu Fuß – schadet auch nicht. 🙂

  12. Ohne in Münster je gewesen zu sein, finde ich es einfach super, wenn Fahrradinfrastruktur groß geschrieben wird.
    Bezüglich des Leezenflow: Allein durch dieses Video hier kann ich mir die Nützlichkeit der Anzeige nicht wirklich gut vorstellen. Wäre es nicht nützlicher, wenn dort die Geschwindigkeit angezeigt würde, die man fahren müsste, um die Grünphase zu erwischen? Klar, Bio-Bikes haben nicht unbedingt einen Tacho, wie etwa Pedelecs, aber ich selbst kann Geschwindigkeit auf dem Fahrrad gut abschätzen, besonders wenn fixe Objekte gibt deren Abstand zueinander reguliert ist, wie etwa Laternen. Eine Farbanzeige, die immer kleiner wird, kann ich mir jetzt nicht wirklich als hilfreich vorstellen, um herauszufinden ob ich jetzt schneller oder langsamer fahren sollte, um bei Grün an der Ampel anzukommen.

  13. Wegen der untergeordneten Querungen (Min. 3:55): Hält hier ein Autofahrer (meist auswärtig) vorsichtigerweise an, ergiesst sich ein Radstrom trotz Vorfahrtachten Zeichen. Münsteraner Radfahrer kennen die macht der Faktischen 🙂. 
    Dann steht der Autofahrer erst mal ein Weilchen bis ein Radfahrer (meist auswärtig) anhält.

  14. Kopfsteinpflaster: Egal wann, wo und wie: Ich HASSE Kopfsteinpflaster. Unter normalen Umständen schaffe ich bequem 20 bis 30 km/h mit meinem Randonneur ohne große Anstrengung. Aber auf Kopfsteinpflaster? Da bin ich froh, wenn ich mit 10 km/h langeier und ich mir nicht wieder einen Gepäckträger dabei zersäbel.

  15. BITTE komm nach Nürnberg ❤ die haben da jetzt den Frankenschnellweg besiegelt. Ein absolutes Desaster. 2/3tel der über 60 jährigen waren dafür, 2/3tel der unter 30 jährigen dagegen.

    Dort soll jetzt eine autobahn, die durch die Stadt geht, massiv ausgebaut werden. Die geht bis auf 1km an den Stadtkern heran, obwohl die stadt maximal verschuldet ist.
    Mit "Nürnberg Frankenschnellweg" kannst du dir ganz viel ansehen dazu, da gibt's auch einige videos zu.

  16. Bei den Wegen entlang des Kanals ist zu bedenken, dass dies oft Eigentum der Bundeswasserstraßenverwaltung ist und es sich dabei um Betriebswege handelt, die für Fuß- und Radverkehr freigegeben sind. Hier wird es sicher Vereinbarungen mit der Stadt geben, aber es muss hier nicht nur an der Stadt liegen.

  17. Nach einigen Folgen frag ich mich ob wir schon mal einen Verkehrsminister hatten der Marvin hieß. Würd mich freuen wenn du mal in Hamm/Westf. reinschaust wo es in diesem Sektor auch viel positiv bewegendes sei es Innerorts oder an RS Stückelungen im Umland gegeben hat.

  18. Dieses "Münster und Münsteranerinnnen" oder "Bewohner und Bewohnerinnnnnen" und und und …. nervt so unglaublich , da sich Menschen mal wieder einfach so brav unterordnen , indem sie den , in meinen Augen Wahnsinn , der Verschandelung unserer Deutschen Sprache , unterwürfig zulassen und teilweise sich dabei auch noch ganz cool und fortschrittlich, gebildet vorkommen.

  19. Kein einziges Wort zu Unfallzahlen mit Fahrrad/Pedelec Beteiligung.
    Kein einziges Wort zu Fahrrad Diebstählen.
    Und das ganze gekrönt vom Holland Märchen.
    Unterm Strich nicht hilfreich.

  20. Radfahrende, Einwohnende…..🤦🤦. Münster bekommt bestimmt bald als erste deutsche Stadt von China Entwicklungshilfe!

  21. Schon wieder ein Jubel Video. Du bleibst dir treu. Dann kann Münster jetzt also gleich aufhören und wieder mehr Autos in die Stadt lassen? Wie sagt @gregorbeyer4286 doch so schön "weil man vergisst, wie gut man es hat". Oh je, das kann nur wieder schlimm werden, wenn man auf halber Strecke aufgibt.

    Zitat aus Wikipedia "Kreisverkehr Ludgeriplatz an der Einmündung: Hier wurde der Tote Winkel für den Radverkehr durch Asphaltfräsungen markiert. So soll der Radverkehr vor einem Befahren des gefährlichen Bereichs gewarnt werden." …. "ASPHALTFRÄSUNGEN" "ASPHALTFRÄSUNGEN" "ASPHALTFRÄSUNGEN" "ASPHALTFRÄSUNGEN" WTF?

    Radfahrer werden ungeschützt auf einen Kreisverkehr gezwungen, und den Autofahrern ruckelt man dann das Hinterteil, dass Sie dies als Signal zum Aufpassen aufnehmen sollen? Echt, wie kann man auf so einen Voll Unsinn kommen? Was passiert wenn die Autofahrer einen tauben Hintern haben? Pecht gehabt.

  22. Vermutlich bist du da nicht langgeradelt, aber da es auf meinem Arbeitsweg liegt und damit einen großen Teil zu meiner nur befriedigenden Wertung beiträgt: Ludgerikreisel und Hammer Straße sind für mich zwei der furchtbarsten Stellen in Münster.
    Am Kreisel steig ich fast immer ab und schiebe als Fußgänger drumrum, bin nicht interessiert zu sterben. Wie sich dieser Konfliktgenerator in dieser Form so lange in einer Stadt wie Münster halten konnte ist mir ein Rätsel.
    Auf der Hammer Straße teilt sich der Radweg den Bürgersteig mit den Fußgängern. Der ist zwar insgesamt breit, aber an vielen Stellen steht Außengastronomie drauf, und natürlich werden auch viele Fahrräder geparkt. Letzten Endes sind dann Radweg und Fußweg doch nicht so breit. Dazu kommt, dass fast auf der gesamten Länge sich die Hälfte des Radwegs in der Türzone der geparkten Autos befindet. Einen anderen Radfahrer hier überholen halte ich für wagemutig, und vermeide es so gut wie immer.

  23. Ich bin momentan in Münster, wohne in München. Erstmal muss man sich an die Masse der Radler gewöhnen. Aber es macht echt Spaß.. Bei der momentanen Hitze könnte ich stundenlang auf der Promenade fahren. Was mir auch aufgefallen ist, es gibt fast keine Falschfahrer auf den Radwegen. Das ist in München Standard.

  24. Ja Münster ist eine sehr schöne Stadt. Ich liebe es in Münster zu leben. Hier gibt es soviele tolle Geschäfte und auch Dienstleister wie zum Beispiel der – namentlich bei Google zu finden sozialer-Homedienstleister Münster den man als Münsteraner einfach kennen muss. Auch die Promenade in Münster ist echt was herrliches. Hier kann man wirklich schön spazieren oder auch joggen gehen. Ja gut an die vielen Radfahrer muss man sich dran gewöhnen.

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