Hallo zusammen,

ich mache mit meinen Freunden den alljährlichen Sommerurlaub in Frankreich und dachte mir, ich reise einfach mal mit dem Fahrrad an. Die Strecke sind rund 1.000 kilometer und führen quasi nur durch Frankreich. Ich fahre schon mehrere Jahre Rennrad, bin vor 2 Monaten 400km am Stück im Rahmen eines Radmarathons gefahren und schätze täglich mit ungefähr 250km.

Die Route habe ich nun schon mal Komoot vorgeplant und hat nur 5 Wegpunkte weil ich einfach keine Ahnung habe welche Straßen "gut" oder "schlecht" sind. Ich fahre das ganze mit meinem Rennrad, 28mm Reifen und Aufliegern 🙂 Schlafen möchte ich in Hotels und diese auch möglichst spontan buchen, je nachdem wie weit ich komme.

Habt ihr Tipps zur Routenplanung für mich? Ich hab gesehen, dass es Europäische Velorouten gibt, der Untergrund auf diesen ist aber meist nicht befestigt. Habt ihr sonst noch Tipps was diese Tour angeht? Ich wäre wirklich sehr dankbar.

by vollmilchpulver

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11 Comments

  1. Bei Komoot Auf „Fahrrad“ stellen und alles, was schotter ist umplanen. Alles was bundesstrasse/landstrasse ist ebenfalls umplanen.
    Opencyclemap einblenden. Falls es in der Nähe deiner Route was gibt, das nutzen. highlights einblenden und etwas rauszoomen. Das was vielen gefällt nutzen.
    Wenn du viel Zeit hast kannst du noch mit Trailview arbeiten und dir die Wege anschauen, die auf der strecke liegen. Ich nutz das recht gern um kleine Wege mit gutem Belag zu erkennen.

  2. Nichts von wert beizusteuern außer dir viel Spaß zu wünschen. Eine tolle Sache.

    Oh da fällt mir doch noch was ein. Exportiere die Route mal von komoot nach garmin oder strava und schau ob deine Route auf Straßen liegt die von rennradfahrern wirklich benutzt werden. Vermeidet man Touren im Gestrüpp oder Autobahnen.

    Edit: mit dem heatmap/popularity routing.

  3. 250 km am Tag sind definitiv ambitioniert. Besonders bei der aktuellen Hitze. Klar es ist machbar aber dann fährst du den ganzen Tag durch.

    Je nachdem wie viel Tourismus du noch machen willst kann das zu viel sein. Sonst früh starten bei der Hitze da ist es kühler.

    Sonst: Auf komoot noch auf opencyclemap umstellen, da sind die Radfernwege drauf (zumindest im browser). Dann kannst du auch genauer planen und bessere angenehmere Wege nehmen. Auch Weghyghlights können dir dabei helfen.

    Und dann dich mit den frz. Gesetzen bekannt machen. Nachts nur mit Sicherheitsweste o.ä. und Kopfhörer grundsätzlich verboten

  4. Bikerouter.de ist der beste Planer. Da kannst du genau einstellen wie du fahren willst in dem du das Profil definierst. Zum Beispiel „Rennrad, wenig Verkehr“ – da brauchst du auch nur zwei Wegpunkte – Start und Ziel 🤷‍♂️

    Wenn du die Strecke ausgeworfen bekommst, GPX runterladen und zu Komoot hochladen. Dann einmal die Hinweise von Komoot beachten (z.B. Route enthält eine Fähre, oder zwischen Km x und y ist fahren verboten) und Route entsprechend in Komoot anpassen. In Frankreich würde ich zusätzlich darauf achten keine „N“ Straßen zu fahren sondern möglichst nur „D“. N-Straßen haben manchmal autobahnähnlichen Charakter.
    Außerdem wichtig für Frankreich (!!) in Dämmerung und Dunkelheit muss (!!) man mit Weste oder Reflektorbändern fahren.

    Am Ende Track in den Computer und losgeht es. Für Übernachtungen unterwegs hat sich bei mir booking.com als beste Website bewährt.

  5. RationalStardust on

    Ich nutze [openrouteservice.org](https://maps.openrouteservice.org/) für Radtouren. In Deinem Fall wirst Du bei der Routenplanung Road Bike anwählen wollen, dann wird es fast ausschließlich Asphalt und dementsprechend auch mal häufiger Straßen. Viele offizielle Radrouten sind auch Rennradtauglich. Fall Du offizielle Routen sehen möchtest noch “Cyclosm” oben Rechts in der Kartenauswahl nutzen.

  6. Kurzer Hinweis: die vorherrschende Windrichtung auf deiner Route ist Westwind. Also Gegenwind. Plane das mit ein bei deiner Routenplanung, und mach vielleicht doch nur 200km

  7. Sehr starker Nischentipp falls du dich für Kunst interessierst: Deine Strecke scheint direkt durch Auvers-sur-Oise zu gehen, da hat Vincent Van Gogh eine zeitlang gelebt – viele seiner Bilder haben Motive aus dem Ort, die man heute noch sehen kann, z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kirche_von_Auvers Das Schloss dort ist auch sehr schön und hat eine gut gepflegt Ausstellung mit Bildern von Van Gogh. Sein Grab ist da auch auf dem Friedhof, auch wenn das nicht ganz so meins ist.

  8. Bin den großteil der Atlantikküste (Eurovelo 4 und 1 glaub ich) gefahren, kann ich nur empfehlen, super hübsch

  9. Warum? Also was siehst du überhaupt, wenn du jeden Tag 8-10 Stunden im Sattel sitzt. Als Training ok, aber als Urlaub? Da will man doch was sehen und nicht nur jeden Abend im Hotel ankommen.

    Da hast du nicht mal vernünftig Zeit dein Hotel für den Abend zu suchen.

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