Vier Tage, zwei Länder, unzählige Weinberge und ein ständiges Hin und Her an der Grenze: Begleite mich auf meiner Radreise von der Pfalz bis nach Baden-Württemberg.
Gestartet bin ich in Neustadt an der Weinstraße – mein Ziel war die Jugendherberge in Karlsruhe. Dazwischen lag jedoch ein Abenteuer, das mich tiefer in das Grenzgebiet geführt hat, als ich anfangs geplant hatte. Von den idyllischen Pfälzer Orten wie Hambach, Edenkoben und Landau ging es immer weiter in Richtung Süden. Das Highlight war der Grenzübergang bei Schweigen-Rechtenbach. Sobald ich in Wissembourg (Weißenburg) war, wollte ich das “Grenzhopping” voll auskosten. Über Schleithal, Salmbach und das charmante Scheibenhardt habe ich die deutsch-französische Grenze gleich mehrfach überschritten – mal kurz zum Genießen, mal zum Erkunden. Nach der Rückkehr nach Deutschland ging es über Berg und Wörth am Rhein weiter, bis ich schließlich über den Rhein von Rheinland-Pfalz nach Baden-Württemberg gewechselt bin.
Ein runder Abschluss für eine Tour, die mir landschaftlich und kulturell viel gezeigt hat. Die Route im Überblick: Neustadt a.d. Weinstraße – Hambach – Maikammer – Edenkoben – Landau – Billigheim – Schweigen-Rechtenbach – Wissembourg (FR) – Schleithal (FR) – Scheibenhardt – Berg – Wörth am Rhein – Karlsruhe.
Warst du selbst schon einmal mit dem Rad im Elsass oder in der Pfalz unterwegs?
#radreise #pfalz #elsass #grenzhopping #fahrradtour #wissembourg #deutschland #frankreich #tourenbericht #rheinlandpfalz #badenwuerttemberg #cycling #bikepacking
2 Comments
Hallo Bachgauaviator,
was für eine epische Grenz‑Mission!
Du startest morgens entspannt im Weinberg – und plötzlich wird’s eine halbe Europareise auf zwei Rädern.
Hambacher Schloss, Villa Ludwigshöhe, Marienkirche, Weinreben ohne Ende – du fährst gefühlt durch den kompletten Südpfalz‑Bildband.
Erst „keine Ahnung, was das für ein Schloss ist“, dann fünf Minuten später die perfekte Erklärung.
Und die Sache mit den Rosenstöcken –Hat glaub was mit Schädlingsbekämpfung zu tun.
Der Moment, in dem du sagst: „Ich kann’s kaum glauben, aber ich bin in Frankreich“ – so schnell kanns gehen.
Weißenburg, Kanäle, alte Häuser, Kreuzgang, Strohballen (natürlich „französische“)
Zwischendurch Regen, dann wieder Sonne, dann wieder Schwüle – komplett Wetterzonen durchfahren.
Und die Stechfliegen‑Story… ich hab laut gelacht.
Sobald du die Kamera hebst, fliegen sie weg – die kennen dich schon.
Kurz gesagt: Weinberge, Frankreich, Geschichte, Humor – eine richtig starke Tour.
Vielen Dank und Respekt für die Tour.
Schönen Sonntag.
LG Alex und Alex
Hallo,
Ein sehr schönes Video von deiner Tour.
Vielen Dank fürs Mitnehmen und Zeigen.
Liebe Grüße und einen schönen Restsonntag🙋♀️