


Vier Monate von der ersten Mail bis zur Abholung. Gebaut von Biagio bei HILITE in Basel.
Die Vorgabe war simpel: ein Rad, das ich in Zentralasien oder den Anden selbst reparieren kann, mit Teilen, die es überall gibt. Also: komplett mechanisch, aussenverlegte Züge, nichts Hydraulisches, nichts Proprietäres wo es sich vermeiden liess.
Rahmen: Titan-Massrahmen, 450 mm Kettenstreben, abfallendes Oberrohr für die Überstandshöhe, Boost 148/110, BSA 73, Freiheit für 29×2.2". Titan-Gabel mit Triple-Boss-Ösen. Titan-Gepäckträger.
Antrieb: Shimano XT 1×11, 32T Stahlkettenblatt (30T liegt in der Schublade), 11-42 Kassette, Microshift Bar-Ends mit Friction-Modus als Notfall-Backup.
Bremsen: TRP Spyre mechanisch. Shimano-Beläge, weltweit erhältlich.
Laufräder: DT Swiss 240 Hybrid hinten, SON 28 Dynamo vorne, Alpine III Speichen, Messingnippel, 32 Loch, GR531 Felgen. SON Ladelux mit USB-C. Schwalbe G-One Overland Pro, aktuell tubeless, Schläuche als Plan B.
Der Aufbau hatte seine Momente. Der Bar-End-Hebel war für MTB-Zugverhältnis ausgelegt, das Schaltwerk war aber noch ein GRX für Road — im Index-Modus hat das nicht sauber geschaltet. Biagio hat es auf dem Montageständer gemerkt und das Schaltwerk getauscht. Sowas findet man nur, wenn man wirklich testet.
Erster richtiger Test sind drei Wochen Ruanda im Dezember. Taschen sind der nächste Schritt.
Fragen gerne.
by CPlusPlus2025
1 Comment
Hey, schickes Rad. Was hat es mit der kantigen Gabel auf sich? Was hast du mit dem Rad vor, abgesehen von Ruanda?