Hallo,
Ich sehe in Leipzig immer wieder sog. DDR-Kindersitze, bei denen ein zusätzlicher Sattel auf der Mittelstange des Fahrrads geschraubt wird und teilweise noch ein Schutzblech ums Vorderrad und Fußstützen befestigt werden.
Ich kriege beim Anblick immer einen Anfall, weil das für mich unsicher scheint. Ein Kind könnte meiner Meinung nach bei einem Unfall eingeklemmt werden und es schränkt die Lenkung ein.
Oder ist es vielleicht doch sicher?

by LenBus8

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16 Comments

  1. laugenbroetchen on

    Ob das kind jetzt hinter dir bei nem unfall so viel sicherer wäre… da ist es zwar nach vorne durch dich “gepolstert” dafür fällt es viel leichter seitlich.
    ohne es selbst getestet zu haben, ich sehe das Problem nicht.

  2. Stiller_Winter on

    Nur wenn das Kind einen Pioneer Halstuch trägt.
    Sonst, es gibt aktuelle Diskussion über MTB Shotgun Kinderdsitz,.die Menschen teilen grundsätzlich deine Bedenken.

  3. Am besten ist immer noch ein Anhänger.

    Du hast mit deiner Vermutung schon recht.

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/fahrrad-ebike-pedelec/tests/test-kinder-fahrradsitz/

    Außer Konkurrenz wurde von den Testern das System “Kindersitz vor dem Fahrer” geprüft. Da eine sichere Montage bei zahlreichen Fahrrädern aufgrund von ungeeigneten Gabelschaftkonstruktionen schwierig ist, sind diese Fahrradsitze für Kinder nur bedingt zu empfehlen. Ein weiteres Risiko besteht bei einem Frontalaufprall: Dann kann das Gewicht des Radfahrenden auf das vor ihm sitzende Kind treffen und zu schweren Verletzungen führen.

  4. Rasenmaehermann_1979 on

    Total gefährlich. Deshalb haben so wenige Kids in der Zone überlebt.

  5. Original_Assist4029 on

    Keine Ahnung ich habs überlebt , meine Tochter hats auch überlebt. Muss dazu sagen wir hatten auch einen Anhänger sie hatte ab einem gewissen Alter die Wahl. Aber In beiden Fällen bin ich bedeutend vorausschauender langsamer und vorsichtiger gefahren. Denke auch das ich es in der Stadt nicht gemacht hätte.

  6. EnvironmentSad5066 on

    Man kann sich super unterhalten. Wenn man langsam fährt passt das schon.

  7. What-is-to-be-done on

    Ich kenne diese Dinger sinnigerweise als Kinderabschussvorrichtung. k.A. warum man sowas nutzt.

  8. maryfamilyresearch on

    Bin als Kind selbst auf so einem Sattel gefahren worden und kann mich noch gut daran erinnern. Hab auch selbst schon Kinder so gefahren.

    Diese Sättel sind ideal für etwas ältere Kinder, die ihre Körperspannung schon von allein halten und sich mit dem Fahrer in die Kurve legen können. So von ca 3-6 Jahren.

    Die Lenkung wird bei diesen Kindersätteln nicht eingeschränkt!

    Ja die Kinder halten sich am Lenker fest. Aber ein 4-jähriges Kind ist doch nicht blöd, es weiß doch, dass es jetzt rechts rum geht zum Kindergarten. Der Erwachsene kann ja auch kommunizieren, “Das war eine Rechtskurve, jetzt fahren wir gerade aus, hilf mal mit lenken…” Die Kraft des Erwachsenen, der außen am Lenker anfasst, reicht immer aus, irgendwelche “Lenkbewegungen” des Kindes auszugleichen.

    Die Schutzbleche machen schon Sinn, weil sonst die Füße in den Speichen landen. Manche Kinder müssen das unbedingt ausprobieren, ob das wirklich weh tut. (Ja, tut es.) Oder ob man die Füße trotz Schutzblech ins Rad bekommt. (Nein, geht nicht!)

    Größtes Risiko / Problem ist, dass falls der Fahrer mal sehr scharf bremsen muss, dann Kind und Fahrer über den Lenker absteigen könnten. Lässt sich durch konsequentes Bremsen nur mit Rücktritt / Hinterradbremse und vorausschauendes Fahren plus Helm für beide gut minimieren.

    Im Vergleich zur der Alternative, als Kind mit dem Rad nebenher zu fahren oder mit Follow-Me / Tandemstange in Schlepp genommen zu werden, ist der Vordersattel die sichere Lösung. Meiner Meinung nach.

  9. Any-Plantain-3826 on

    Ich habe alles drei. Sitz vorne, Sitz hinten und Anhänger. Vorne empfinde ich mit Abstand am gefährlichsten. Sicher kommt es immer auf das Szenario drauf an bei einem Unfall. Bei einem Unfall mit einem Auto bist du als Radfahrer eh immer der ****. Vorne kommt aber noch hinzu dass das Kind nicht angeschnallt oder ähnliches ist und es nichts im sich herum hat das es Schütz wie bei den anderen Varianten.

    Vorne ist natürlich der lieblings Sitz des kleinen. Man kann mit ihnen reden sie sehen die Straße und haben das Gefühl selbst zu fahren.

  10. Vexing-Devil on

    In Niederlande fahren massig Kinder so mit, besonders die ganz kleinen die gerade sitzen können. Die gröseren komme. Nach hinten.

    Ungewohnt und ich mkt 2 Kids im Hänger bin nen Alien wo die Kinder und Fahrer Helm tragen.

    Aber hier achtet Auto, LKW und co auch viel mehr auf Radfahrer und die Infrastruktur gibt viel mehr her. Ich fühle mich nicht unwohl meinen 2,5 Jährigen vom Campingplatz selbst in die Stadt radeln zu lassen. Klar ein Erwachsener immer Links von ihm, aber Zuhause undenkbar.

  11. Plastic_Lion7332 on

    Früher sind halt keine 2,8T Stadtpanzer durch die 30er Zone gerollt um ihren Justus-Tadäus zum Prekip zu bringen.
    Früher waren auch 260ps nicht der Standart und auch schlicht die Menge an SUVs auf den Straßen deutlich geringer.
    Ich sehe da keinen Sicherheitsaspekt.
    Wobei ein Zusammenstoß mit einer G-Klasse auch ein Kind im Luxusausitz der Marke Hamax nicht unbeschadet mitmacht. Zumindest ist es schwer nachzuvollziehen.
    Immerhin, wenn ein PKW das Rad am Vorderrad erwischt, fliegt das Kind nur auf die Straße, bleibt aber im Sitz, und nicht unter die Reifen/auf die Motorhaube.

    Unser Favorit ist dennoch der Hänger. Kurze Strecken sind aber im Gepäckträger Sitz auch ok.

  12. FormEducational1 on

    Mein Vater hat uns Kinder alle so gefahren, ist nie was passiert und Ist eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen. Wessi Bj1986

  13. Professional_Echo438 on

    Bedenke das unsere Räder sich geändert haben. Alu hält das nicht gut aus und Stahl ist mittlerweile auch konzifiziert. Wenn du es nutzt empfehle ich einen Speichenschutz für die Füße.
    Ich habe K1 auf einem Intec M01 damit immer zur Kita gefahren. Unglaublich gute Kommunikation! Wir haben es geliebt. ein Bunnyhop von der Bordsteinkante mit K1 bei Tempo 30 hat dem Oberrohr leider eine gewisse horizontale Biegung gegeben und die Überstandshöhe minimal reduziert… 😉

  14. Mit sowas habe ich als Schüler meinen kleinen Bruder in die Kinderkrippe gefahren. Einmal kam er ziemlich läsdiert in der Krippe an, was aber nicht an dem Sitz lag, sondern weil ich mich an einem Steilhang im Gelände überschlug. War meine übliche Abkürzung auf der Strecke, aber der Schwerpunkt liegt mit Kind auf dem Sitz wohl zu weit vorn für sehr steile Abfahrten, darauf sollte man im Gelände achten.

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