
Moin, ich habe ein Mountainbike (XC Hardtail) und fahre in meiner Freizeit gerne Trails usw. runter wo ich jedesmal sehr dankbar für meine Federgabel (100mm Federweg) bin. 1 bis 3 mal im Jahr fahre ich aber mehrtägige Bikepacking Touren, Dauer zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen. In Zukunft möchte ich auch noch längere Touren fahren (bis zu \~1 oder 2 Monaten). Auf diesen Touren fahre ich kaum Trails sondern Radweg, Straße und Forststraße/Schotterpiste – meistens sperre ich auf diesen Strecken die Federgabel über den Lock-Out am Lenker.
Meine Überlegung war, dass ich mir eine Starrgabel kaufe (z.B. [diese hier](https://www.carbon-gabel.de/shop/29-carbon-gabel-mtb/29er-500-mm-boost-15×110-bikepacking/#cc-m-product-18297809196), ist aus Carbon ) und dann für die Bikepacking Touren jedes Mal das Rad umbaue: Schmale Gravel Reifen statt MTB Reifen, Federgabel ausbauen und die Starrgabel stattdessen einbauen.
**Vorteile** wären in meinen Augen: steifere Gabel => effizientere Kraftübertragung; Gabel mit den drei seitlichen Schraubpunkten bietet neue Montageplätze für Gepäck; Geringeres Gewicht (-1.2kg).
Mein Frage(n): **Kann man die Gabel einfach so regelmäßig tauschen**, oder verschleißt man dabei irgendwelche Teile? Ich habe gesehen dass man bei Gabeln die nicht aus Carbon sind (so wie meine Federgabel) vor dem Einbau die Gabelkrone einschlagen muss – müsste ich das bei jedem Tausch der Gabel neu machen? Wenn ja, kann ich da die alte Gabelkrone wiederverwenden? Gibt es grundsätzlich irgendwelche Nachteile, wenn ich mehrmals im Jahr die Gabeln hin und hertausche?
Freue mich auf eure Gedanken dazu!
by shruicanewastaken
3 Comments
Warum fährst Du denn nicht offroad, das ist doch gerade der Witz am Bikepacking? Da brauchst Du zwar auch keine Federgabel aber wenn Du eine hast…
Das Ding was du auf die Gabel schlägst (Gabelkrone ist laut google ein anderes Teil, sollte man nicht einschlagen :D) ist ja nur dafür da, dass die Gabel zum Lager passt. Wenn die Carbongabel aber exakt die gleichen Maße hast sehe ich, bis auf den Arbeitsaufwand, keinerlei Probleme. Der Verschleiß kommt über die Kilometer, der Umbau wird den Gabeln ziemlich egal sein.
Was ich allerdings auf der Seite die du verlinkt hast nicht finde ist eine Angabe, wie viel Federweg die gabel ausgleicht. Du kannst ja nicht einfach 100 durch 0mm ersetzen, weil dir dann das ganze Rad nach vorn kippt und die Geometrie versaut. Auf der Seite gibts aber ja eine Vermaßung, wenn ich das richtig sehe 495mm von Achse zu Steuerrohr, das sollte so nah wie möglich an den Maßen deiner aktuellen Gabel sein.
Also längere Touren mit einem MTB würd ich ja nicht machen wollen.
Bei 1-2 Monaten würde ich mir Gedanken über ein anderes Rad machen das obige Anforderungen hat.