Die Schlussetappe der Tour de Suisse 2026 ist auch gleichzeitig die Königsetappe der Rundfahrt. Die Fahrer müssen zum Abschluss über 4.000 Höhenmeter überwinden. Die Etappe kennt praktisch nur zwei Zustände: bergauf oder bergab – Verschnaufpausen sind selten. Das Finale um die Gesamtwertung im Video.

Zusammenfassung: Der beste Radfahrer der Welt hat ein Machtwort gesprochen, Tadej Pogacar reist als hoher Favorit zur Tour de France. Der slowenische Weltmeister gewann zum Abschluss der Tour de Suisse auch die hammerharte Königsetappe und holte sich nach drei Siegen an fünf Renntagen auch die Gesamtwertung der traditionellen Generalprobe für die am 4. Juni in Barcelona beginnende Große Schleife – mit dem größten Vorsprung seit dem Kölner Hennes Junkermann vor 67 Jahren.

Der 27 Jahre alte Kapitän des UAE Team Emirates-XRG setzte sich auf dem finalen Abschnitt mit der dreifachen Überquerung des 1722 m hohen Col de la Croix mit sieben Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Lenny Martinez (Bahrain Victorious) durch. Pogacar hatte sich am Sonntag lange zurückgehalten, erst auf dem letzten Anstieg drehte er auf und sammelte die letzten Ausreißer des Tages ein.

In der Gesamtwertung lag Pogacar, der erstmals in der Schweiz am Start war, 6:32 Minuten vor Tokio-Olympiasieger Richard Carapaz (Ecuador/EF Education-EasyPost) auf Platz zwei. Unter Pogacars 18 Ergebnissen in diesem Jahr – Etappen plus Gesamtwertung – finden sich 13 Siege.

Am Samstag hatte Pogacar bereits das Einzelzeitfahren über 23,7 km gewonnen, zuvor triumphierte er auf der Auftaktetappe nach einem 70-km-Solo mit mehr als zwei Minuten Vorsprung. Bei der stark besetzten Tour de Suisse fuhr der viermalige Sieger der Frankreich-Rundfahrt in seiner eigenen Liga.
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31 Comments

  1. entweder ein "Wunderkind", oder wir wissen erst wieder in ein paar Jahren warum.

    Jedenfalls nahezu unmenschlich was der leistet! Und wir reden nicht nur über diese einen Tour.

  2. Bei 8 sekunden verbleibenden vorsprung von Martinez zu Pogacar zu sagen dass es möglich ist dass Pogacar die etappe gewinnt ist natürlich witzig. Das war schon mit 30 Sekunden Rückstand klar

  3. starke Leistung von Martinez, dass er sich Pogi 7 Km vom Hals halten konnte mit der Minute👍. Klar war der all out und der Slowene hatte bestimmt Reserven, allerdings wolle der schon mal die Beine testen und war nicht nur mit 90% unterwegs.

  4. Zeigt bei den Highlights gerne auch wer als zweites, drittes, viertes durchs Ziel rollt. Das Pogacar erster wird ist ja eh klar. Trotzdem natürlich riesen Respekt für seine Leistung

  5. und wenn du zweifel hast, wo's längs geht: immer der lactatspur von carapaz folgen, das zeug tropft ihm aus nase, mund und ohren……..

    im ernst:
    ganz große leistung von carapaz, er hat es mit allen zur verfügung stehenden leistungsreserven versucht. zweiter knapp hinter pogacar ist ein glatter ritterschlag!

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