Die deutsche Nationalmannschaft zeigte im erfolgreichen WM-Test gegen die USA einige gute Offensiv-Ansätze, hat aber vor allem in der Defensive noch Luft nach oben.

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Es wurde ein knapper 2:1 (1:1) -Sieg der deutschen Nationalmannschaft am Samstag (06.06.2026) im letzten Testspiel vor WM-Beginn in Chicago gegen die USA. Und zumindest eine Erkenntnis dürfte alle Beteiligten zufrieden stellen: Die deutsche Offensive funktionierte. So weit die gute Nachricht vor dem ersten WM-Spiel am 14. Juni in Houston gegen Curacao.

Allerdings offenbarte das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen die forschen Gastgeber vor allem in der ersten Hälfte viele Abstimmungsprobleme in der Defensive, an denen das Team in den kommenden Tagen noch intensiv wird arbeiten müssen.

Kai Havertz traf für die DFB-Elf zum 1:0 (2.). Für die USA erzielte Antonee Robinson (37.) das zwischenzeitliche 1:1. Leroy Sané schoss zum 2:1-Endstand (57.) ein.

Bundestrainer Julian Nagelsmann ordnete die Partie gegenüber der Sportschau als “gute Generalprobe” ein: “Insgesamt bin ich mit der Umsetzung sehr zufrieden. Die Jungs haben einen guten Eindruck gemacht.”

Wie ein Eröffnungsspiel bei der WM sollte seine Mannschaft die Partie angehen, hatte Nagelsmann gefordert. Er selbst hatte auch so gehandelt und die seiner Auffassung nach beste deutsche Elf für diese Generalprobe aufgeboten. Überraschungen gab es eigentlich nicht, nur zwei Veränderungen gegenüber der jüngsten Testpartie gegen Finnland.

Nach dem verletzungsbedingten WM-Ausfall von Lennart Karl (Muskelbündelriss) hatte Nagelsmann Sané wie erwartet auf der rechten offensiven Außenbahn aufgeboten. Und Havertz erhielt den Vorzug vor Deniz Undav als zentrale Sturmspitze. Beide sollten auf sich aufmerksam machen.

Havertz zeigte gleich zu Spielbeginn, weshalb der Bundestrainer dem 26-Jährigen vertraut. Nach einem Freistoß von Joshua Kimmich von der rechten Strafraumseite köpfte der Angreifer vom FC Arsenal aus vier Metern zum frühen 1:0 ein.

Nach 101 Sekunden lag die DFB-Elf schon in Führung und es schien, als wollte sie bereits in der Anfangsphase für eine Vorentscheidung sorgen. Mit aggressivem Pressing, schnellem Spiel in die Spitze und sehenswerten Kombinationen spielte sie sich immer wieder gute Offensivaktionen heraus, es fehlten aber stets ein paar Zentimeter, um den zweiten Treffer zu erzielen.

Nach rund 20 Minuten fand das US-Team von Trainer Mauricio Pochettino vor 55.000 Zuschauern allerdings immer besser ins Spiel und agierte zunehmend auf Augenhöhe. Die deutsche Elf bekam größere Probleme und kassierte nach einigen gerade noch vereitelten Möglichkeiten fast zwangsläufig den Ausgleich. Allerdings war dieser Treffer allein schon den Eintritt in das schwül-heiße Soldier Field wert.

Robinson verzauberte das ganze Stadion. Seine Direktabnahme aus 22 Metern nach einem von der deutschen Elf abgewehrten Eckball schlug krachend und unhaltbar im Tor von Oliver Baumann (Manuel Neuer wird wegen einer zwickenden Wade weiterhin geschont) im oberen rechten Winkel ein.

Danach hatte die deutsche Abwehr sich immer noch nicht gefangen, im Gegenteil. Innenverteidiger Jonathan Tah musste gleich mehrfach in letzter Sekunde gegen die Angreifer Folarin Balogun, Sergino Dest und Christian Pulisic retten und deren Schüsse abblocken.

Die USA begannen die zweite Hälfte so offensiv und engagiert, wie sie die erste beendet hatten. Immerhin gelang es der deutschen Mannschaft jetzt häufiger für Entlastung zu sorgen. Und einer der Angriffe führte zur erneuten Führung der DFB-Elf.

Der bis dahin meistens unglücklich agierende Sané wurde von Havertz im USA-Strafraum bedient, der 30-Jährige traf aus 13 Metern per Flachschuss zum 2:1.

In der Folge bekam das Nagelsmann-Team die Partie in den Griff, hielt die USA vom eigenen Tor fern und bestimmte die Begegnung. Den Gastgebern fehlte es auch zunehmend an Energie.

Mit etwas mehr Genauigkeit hätte der eingewechselte Nadiem Amiri den knappen Sieg mit seinem Distanzschuss noch erhöhen können.

DFB-Torhüter Baumann rettete mit einer Glanzparade kurz vor dem Ende gegen Brenden Aaronsons Fernschuss das 2:1.

#sportschaufußball

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25 Comments

  1. Puhh, zähes Game mit vielen Problemen. Ich bewerte das nicht über, weil viele wollen sich nicht verletzen, besonders nach dem Karl Schock und der Platz war auch strange, aber die müssen ne gehörige Schippe drauf legen. Musiala und Sane machen mir technisch Sorgen. Daran ändert das Tor auch nichts.

  2. Raus mit :
    Serge Gnabry
    Jamal Musiala
    Antonio Rüdiger
    Jonathan Tah
    Aleksandar Pavlović
    Nadiem Amiri
    Felix Nmecha
    Waldemar Anton
    Leroy Sané
    Deniz Undav

  3. Sahne war der dünnste Spieler im ganzen Spiel.Wenn er das kuller Tor nicht gemacht hätte,dann wäre er im nächsten Spiel wiedder auf der Bank gewesen.Das gute ist das der Nagelsmann seinen Job nach der WM an den Nagel hängen kann,wenn er nicht mindestens Weltmeister wird.

  4. Wieso steht im Thumbnail „Alle feiern Sane“? Ich kann den Hype um ihn überhaupt nicht nachvollziehen. Für mich wirkt er oft lustlos und nicht wirklich mit Herz bei der Sache. Deshalb verstehe ich nicht, warum er von manchen so gefeiert wird. Es gibt meiner Meinung nach einige Spieler, die deutlich stärker sind als Sane. Ich würde eher noch den Platzwart spielen lassen.

  5. Schwachsinn!
    Sané hat doch nicht mal den Ball richtig getroffen 😳
    Sind DAS eure Ansprüche…?
    Hätten die USA auch nur einen wirklichen Stürmer, hätten sie zur Halbzeit 3:1 geführt.
    Was ist nur los mit euch 😵‍💫

  6. Sané der ewige Star der noch nie gezündet hat. Sie halten an ihm fest, dazu diese ganze unsägliche, offene Propaganda. Es ist ziemlich wahrscheinlich dass es wegen irgendwelcher Quoten wieder peinlich wird. Die Namen vieler Spieler kann eh kaum jemand aussprechen.

    Mich holt das alles absolut nicht mehr ab.

  7. Mittelfeld totalausfall, die Amis haben diese zwei Luschen überbrückt als wäre da gar keins. Baumann war Klasse, der Rest…na ja. Sane unterirdisch. Den und Rüdiger und Neuer hätt ich niemals mitgenommen

  8. Man kann sich den Eindruck nicht erwehren , dass die Spieler mehr Energie beim Jubeln aufwenden als im Spiel selbst. Wahrscheinlich liegen sie abends in der Kiste und machen sich schon Gedanken wie man jubeln wird wenn man ein Tor macht.😂😂😂

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