Heiner Flassbeck spricht über die Entscheidung der EZB von heute, die Zinsen mitten in einer Rezession zu erhöhen. Die EZB ist von allen guten Geistern verlassen, die leichte Anhebung der Preise, die in Europa niemand zu verantworten hat, sondern die von außen kommt, durch eine Zinserhöhung bekämpfen zu wollen. Neben der Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage durch die hohen Preise bekommt Europa jetzt zusätzlich hohe Zinsen, die die Investitionstätigkeit einbrechen und die Arbeitslosigkeit anstiegen lässt. Bravo! Dümmer kann man nicht mehr reagieren. Die Preissteigerung wäre nach einem Jahr wieder verschwunden, aber jetzt brockt uns die EZB eine Verschärfung der Rezession ein, die viel Jahre nachwirken kann, weil auch der Rest der Politik vollkommen falsch reagiert. Vielleicht war das schon das Todesurteil für Europa.
Im neuen Format auf dem Kanal des Westend Verlags analysiert Flassbeck wöchentlich die entscheidenden Entwicklungen der Weltwirtschaft – ruhig, präzise und jenseits gängiger Narrative.
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Heiner Flassbeck studierte Volkswirtschaft in Saarbrücken und wurde 1987 an der FU Berlin promoviert. Er arbeitete im Stab des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und danach im Bundesministerium für Wirtschaft. Im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin war er von 1988 bis 1998 Leiter der Abteilung Konjunktur. Im Jahr 1998 wurde Heiner Flassbeck zum beamteten Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen ernannt. Von August 2003 bis Dezember 2012 war er bei UNCTAD in Genf Direktor der Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien. Mit Friederike Spiecker zusammen hat er in den Jahren 2020 und 2022 einen “Atlas der Weltwirtschaft” herausgebracht, der bei Westend erschienen ist.
#heinerflassbeck #wirtschaftsmacht #ölpreis #irankrieg #usa #europa #ezb #zinsen
32 Comments
Ich mache aktuell den Technischen Betriebswirt und muss sagen, dass gerade Teile der VWL erstaunlich weit von der Realität entfernt sind. Wenn Menschen Dinge heutzutage nicht mehr hinterfragen, kommt genau so etwas dabei heraus. Traurig, aber wahr. Meine Lieblingsökonomen sind Flassbeck und Höfgen.
Lieber Herr Flassbeck, die Zeit der Sach-Argumente scheint vorbei. Der Westend Verlag wird wie folgt beschrieben: "Der Journalist Nicholas Potter beschrieb Anfang 2026 in der taz den Westend Verlag als „eher linken ‚Alternativverlag', der mit einer Nähe zu Querdenkern und Verschwörungsfans auffällt“. Ad hominem gewinnt. Es wäre spannend zu erfahren, was passieren würde, wenn Sie Ihre Argumente in der taz vortragen könnten, wahrscheinlich wäre diese Zeitung dann auch "schlimm", weil wegen Nähe zu Ihnen, da Sie mit der Nähe zum WestendVerlag schon vorab diskreditiert sind. Entmündigung ist das.
Und zu allem noch dieses Gefühl, dass ein großer Sturm aufziehen wird.
….. 🙏👍👍👍👋 …..
Wer aus den Erfahrungen der deißiger Jahre nichts gelernt hat, der braucht sich nicht wundern, wenn der Faschismus wieder an die Macht kommt.
https://youtu.be/zkxsVCPP_aw?is=IH-AhFp29hUqiG0Q
Selenski ehrt Nazis wie Melnyk und Bandera
Preiserhöhung verschwindet nicht nach einem Jahr, die Preissteigerung bleibt dauerhaft. EZB muss Geldpolitik, keine Wirtschaftspolitik machen. Die Zinsen wurden zurecht erhöht. Deutschland hat Rekordsteuereinnahmen, DE kann Wirtschaftspolitik machen.
Die Erklärung dafür, gestern im TV war, weil die Preise so hoch sind, würden sie durch die
Zinserhöhung zwar noch höher, die Hersteller würden aber ihrerseits dadurch veranlasst,
weil die Ümsätze weiter zurückgehen, ihre Preise wieder zu senken.
Das klingt nach Irrsinn.
Nachdem in den 2000ern die unteren Schichten mit Harz4 usw rasiert wurden, ist nun die Mittelschicht dran. Eine Erhöhung des Rentenalters als Beispiel, die einen Dachdecker dazu zwingt, sein Haus zu verkaufen, kann man nur als eine weitere Stufe der Umverteilung von unten nach oben lesen. Anders kann das Kapital keine Rendite mehr generieren als Staat und Mittelschicht zu zwingen, seine realen Werte wie Infrastruktur usw. zu verscherbeln. Ist diese Umverteilung abgeschlossen, werden mittels frischem Geld, Konjunkturprogramme aufgelegt und die Menschen strampeln wieder um ihr Eigenheim abzubezahlen. Die Alternative zu diesem Szenario wäre Krieg.
je mehr arbeitslose, desto mehr freiwillige für die europ. armeen, die demnächst nach osten ziehen. Napoleon lässt grüßen.
Deutschland hat sich durch unzählige politische Fehlentscheidungen die letzten Jahre selber das Genick gebrochen. Das viertel Prozent Zinserhöhung ist da nicht die Ursache, höchstens das i-Tüpfelchen.
Warum hört nicht Mal jemand auf diesen Kerl???
Wie erklärt sich dann, dass die langfristigen, vom Markt bestimmten Zinsen, also die Zinsen für z.B. 10 jährige Staatsanleihen nach der EZB Zinserhöhung gesunken sind!? Nebenbei: Genau diese Laufzeiten sind für Investitionen von Firmen relevant.
Allein diese Tatsache widerlegt alle von Herrn Flassbeck aufgestellten Thesen seiner "einzig relevanten Wirtschaftstheorie" (Zitat: sinngemäß).
Die Frage ist: How to deal with it.
Ich habe da eine verrückte Idee. Die Politiker wissen mittlerweile dass das was sie tun nicht funktionieren kann, aber die haben die letzten Jahrzehnte durch ihr Framing mit der schwäbischen Hausfrau sich jeglichen Handlungsspielraum selbst genommen. Es wäre für die Politiker doch politischer Selbstmord jetzt zuzugeben dass die Idee einen Staatshaushalt mit einem Privathaushalt gleichzusetzen völliger Blödsinn war. Deshalb bleibt denen doch, aus ihrer Sicht nur noch übrig: Augen zu und mit dem gleichen Unsinn weitermachen.
Die europäische Politik ist am Ende. Jetzt heißt es: Rette sich, wer kann!
Offiziell gilt in den USA eine Arbeitslosenquote von etwa 4-5% oft als "Vollbeschäftigung". Im November 2025 wurde eine Quote von 4,5% gemessen. Auch für 2026 werden Werte um 4,3% bis 4,5% erwartet. Allerdings liegt der Wert mit 4,5% bereits über dem langjährigen historischen Tiefstand von 3,4% im Jahr 2023, und der Arbeitsmarkt kühlt sich spürbar ab.
Ein entscheidender Punkt ist die Unterbeschäftigung. Neben der offiziellen Arbeitslosenquote (4,5%) lag die U-6-Rate, die auch entmutigte Arbeitslose und Teilzeitkräfte aus wirtschaftlichen Gründen erfasst, bereits im September 2025 bei 8,0%.
Die aktuellste Arbeitslosenquote für Deutschland ist die des Monats Mai 2026. Sie lag laut der Bundesagentur für Arbeit bei 6,3 Prozent. Lasst uns 6% doch auch einfach als Vollbeschäftigung deklarieren – alle Probleme gelöst!
-> Okay Herr Flassbeck: jetzt erklären Sie mir bitte nochmal die „Vollbeschäftigung“ in den USA und den Vergleich zu Deutschland? Auf das Thema Zinsen will ich gar nicht hinaus, sondern das Märchen dass in den USA alles tippi-toppi läuft. Wann waren Sie das letzte mal in den USA? Bei den letzten Geschäftsreisen nach NJ, WC, TX habe ich entsetzliche Armut in diesem Land gesehen…. Ich weiß nicht was die Ammis sich da schön rechnen, aber die USA sind ein FailedState….es Gnade uns Gott sollten wir ähnliche Bedingungen bekommen.
Herr Flassbeck warum schauen Sie nicht mal was für Übereinstimmungen sie mit den LINKEN haben, hier in Deutschland genauso wie in Frankreich?! Viele Konzepte sind Ihren zumindestens ähnlich!!
Die Höhe des Zinssatzes hat keine stimulierende Wirkung mehr, sondern allein ein zu hoher fuhrt zu einer (Re)Klassfizierung der Wirtschaft ala Back To the 1970s in Deutschland und Back to the 1980s in Österreich. Im Prinzip wird beim Rausstolpern aus einer Krise immer über den Staat das Defizit aus der Transformation vom klassischen Umfeld heraus ins progressive (fortschrittliche) kompensiert. Niedrige Teuerung ist Ausdruck von "klassisch". Im progressiven Modell gibt es keine Unternehmen mehr sondern allein ein Geschäft und das entspricht im klassischen Umfeld den ersten 10 bis 15 Jahre beim Startup eines Unternehmens und hernach wird entschieden, ob die nächsten 30 bis 40 Jahre weitergemacht wird.
Jedes sog. Unternehmen ist eine konzernale Struktur und hat in der Theorie 2 Betriebe, die am besten nichts miteinander zu tun haben, aber nicht ganz. Im Fall der Klassifizierung muss der Unternehmer im "Headquarter" einen Betrieb abgeben, sonst wird die klassische Abbildung gerissen.
Der zweite Effekt ist, besonders in Österreich merklich, bei uns kostet das Brickel (Eis von Eskimo oder Langnese bei euch) bald in EURO so viel, wie noch in meiner Kindheit in österreichischen Schillingen, sprich so um das Zehnfache im Moment. Im Modell der Konsumgesellschaft auf klassisch industrieller Basis im Business To Business Teil ein Werkzeug spezialisiert und nach spätestens 55 Jahren durch einen anderen Weg derselben Problemlösung ersetzt, sprich ca. 10 Jahre genannt der Phase Out in dem die letzte Spezialisierung noch industriell an Haushalte zurück übergeben wird. Im progressiven Modell gibt es Entwicklungsgüter und die werden komplexer, das bildet die Spezialisierung der Werkzeug in Richtung einer Maschine (Vision, Ideal usw., die ist nie fertig und wird es auch nicht und darf es auch nicht werden) und ein Gut kein weniger komplex bereitgestellt werden und/oder so ausgestaltet werden und es wird billiger. Das bedingt aber, dass alle Kunden neu gemacht werden müssen. Diese Abbildung wären bspw. Mömax als Angebot an junge Menschen (zweite Betrieb von oben), jetzt ein Beispiel aus Österreich.
Der Prozess läuft nicht schlagartig, sondern laufend. Genauso wird Arbeitslosigkeit über laufende Exportüberschüsse nicht zwingend exportiert, aber mit der Zeit dünnt der Anteil klassischer Arbeit gemessen an der Verweildauer am Betriebsgelände aus (österr. die Hockn wird weniger und das fühlt ein Weilchen gut an) und der Anteil der Beschäftigung mit Berichtspflichten und Co steigt. Was heißt Home-Office in der Krise? Dabei handelt es sich im klassischen Sinne um anders abgebildete Arbeitslosigkeit bei das Ergebnis des Strebens nach Ortstransparenz im Umfeld verteilter Systeme aus der IT wird sich zunutze gemacht. In der klassischen Abbildung kommt der Arbeiter mit dem Werkzeug umgeschnallt in eine Halle in der jene verwahrt sind, die man nicht jeden Tag zum Ort der gelegten Arbeitsteilung kann mittragen. Dabei handelt es sich im Fall des Gewerbes nicht um Maschinen, nicht industriell.
Wenn man Preisstabilität 15 Jahre lange gewährleistet, dann wird im progressiven Unterbau jedes Geschäft abgewürgt. Die Bereitstellung neu entstandener Güter seit den 1990er Jahren wird gleich umgebracht. Zinserhöhung wirkt genauso und deswegen rührt sich in der E.U. substantiell gar nichts. Zinserhöhung gießen Benzin ins Feuer. In der E.U. braucht es mindestens 4% nominelles Wachstum. Der E.U. Binnenmarkt ist progressiv im Unterbau ausgestaltet. Auch eine klassische Umgebung nachzubilden spült allein mehr Geld in die Umverteilung, welche wieder die Transformationsdfizite kompensieren soll. Schaut für Politiker gut aus, Big Spender im Bund und kann aber nichts. Gegenfinanzierung ändert nichts an der Finanzierung des Status Quo. Der heißt Kaufkraftverlust Niedrige Zinsen erhöhten in den U.S.nach der Jahrtausendwende die Stimmung bezüglich des Konsums (noch immer). Die Wirtschaft in der E.U. muss genauso in die Überhitzung getrieben werden, damit es einen guten Grund gibt, diese abzuwürgen. Ansonsten lebt man im Product-Mix der 1970er und die paar im spärlich sich ausnehmenden progressiv organisierten Teil der Wirtschaft bereitgestellt, die heute noch vermietet werden können, sprich die einfachste Form der Anpassung eines progressiv ausgestalteten Gutes (Entwicklungsgut) durch Absenkung Preises und der Vermehrfachung der Übergaben, sprich die Kürzung der Periode dazwischen. Verbrauchsgüter oder so abgebildete werden immer vermietet und auf ewig, deswegen liegt zeitnah immer ein frischer Apfel im Supermarkt im Regal. Aber die Innovation kommt nicht umsonst nicht aus dem europäischen Westen, nicht mehr als die klassische Spezialisierung nicht auch liefern täte. Das Spiel läuft eben 10 bis 15 Jahre und dann hat man die Vorteile nicht gehoben und die Nachteile kassiert man vollends, siehe Klein- und Mittelstand in Deutschland. Ein paar seltsame Vögel in Berlin glauben, sie können durch Definition in Gesetzen die klassische Ausgestaltung einer Wirtschaft, zu Zeiten von Smith bis zum Kaiser, auf ewig festschreiben. Viel Spaß. Nicht umsonst trägt in Assetmärkten zu zocken mehr als Investition in so eine Wirtschaft.
Diese Mini-Zinserhöhung wird die Preissteigerungen nicht dämpfen können, da es sich nicht um ein monetäres Phänomen, sondern ein physisches Problem handelt. Selbst wenn die EZB eine Maxi-Zinserhöhung durchführen würde, würde es den Preisdruck, der durch den Anstieg der Energiepreise, kommen wird, nicht dämpfen können. Das ist alles blanker Aktionismus von nicht rechenschaftspflichtigen Technokraten. Das Wirtschaftswachstum soweit abzuwürgen, dass das nominale BIP nicht über ca. 4 % schießt, ist bei Vollauslastung sinnvoll. Da sind wir aber in Europa gar nicht. Im Gegenteil. Dass die Preissteigerungen in einem Jahr durch sind, ist Spekulation von Herrn Flassbeck. Momentan überbrücken einfach die Freigabe der Ölreserven den physischen Mangel. Zu diesem wird es aber unweigerlich kommen, da der Narzisst im weißen Haus nicht deeskalieren kann. Die Energiepreise werden langfristig erhöht bleiben. Wir werden also mehr Arbeitslosigkeit und mehr Inflation bekommen. Die EZB kann sich dann entscheiden, die Zinserhöhungen wieder ganz schnell zurückzunehmen. Für Glaubwürdigkeit sorgt das nicht. Oder die Zinsen so stark erhöhen, dass die gesamte Eurozone in eine Rezession rutscht. Kommt noch eine globale Rezession oben drauf, haben wir ein schönes Szenario für eine Deflation/Depression. Schon 2022 hat die EZB sich völlig falsch verhalten und die falschen Signale gesetzt. Das die Euro-Staaten mit Konjunkturprogrammen gegen die Geldpolitik der EZB agieren könnten, halte ich für Fantasie. Wenn die EZB will, kann sie jedes Konjunkturprogramm, und sei es noch so groß, abwürgen. Tatsächlich hilft nur medialer und politischer Druck auf die EZB keine zu restriktive Geldpolitik zu fahren. Die EZB ist zwar unabhängig, aber nicht unbeeinflussbar. Die EZB muss viel besser in ihrer Kommunikation werden. Draghi beherrschte das. Letztenendes geht es um das Setzen von Erwartungen bei den Wirtschaftssubjekten.
aber machen die 25 Basispunkte Erhöhung wirklich so viel aus?
Ist doch gut. Mehr Geld für mich
Der einzig klare Kopf unter Europas Ökonomen 👍 Danke für ihr Engagement 👏
..da sie sich ja an die Bev. wenden. Was kann der Einzelne tun? Man muss ja davon ausgehen (das die Nicht-Abgehobenen) konstruktiv zusammen-arbeiten wollen. Was kann denn funktionieren.. in welchen Größenordnungen müsste sich die Bev. zusammenschließen (Berufszweigen). Soll man sich soweit zurück-ziehen, das wie in der Nachkriegszeit sich jeder auf seine eigene Scholle begibt.. wenn das große Ganze nicht mehr funktioniert.
Niemand folgt mehr einer Partei o. deren Nichtregierungsorganisationen.. und es ist ja nicht zu übersehen, das außerhalb des Staates (destruktive Kräfte) die Bev. (von zwei Seiten) unter Druck gerät..
Danke, Herr Flassbeck. Sie bestätigen mich in meinen Gedanken. Unverantwortlich von der EZB.
da werden sich die großen US-Techkonzerne freuen, wenn die kleinen europäischen Unternehmen, die wegen der Zinserhöhung ins Bedrängnis kommen. Dann können sie alles aufkaufen.
Es ist doch sehr leicht zu verstehen. Es geht um die Rettung der Vermögensbesitzer, die mögen hohe Zinsen wenn Inflation steigt. Wirtschaft gibt es immer, aber das Geld muß geschützt werden
Aus Sicht der EZB ist das richtig, sie soll sich primär um die Inflation kümmern. Dass die Inflation nicht durch eine zu heiß laufende Wirtschaft mit zu viel Investitionen. Das ist ein Konstruktionsfehler in der EZB.
Frankreich soll ruhig leiden!
Der Unvernunft ist leider nicht beizukommen. Günter Eich hat das einmal sehr schön gesagt: "Unseren Freunden misslingt die Welt." Und Max Frisch etwas pessimistischer auch: "Resignation kann ein Schritt der Einsicht sein." Und ich denke: wir sollten solidarischer sein.
Keine Panik auf der Titanik. Alle in Richtung Lifeboat. Frauen und Kinder zuerst. Violinspieler fängt mit eurer Performance an, das beruhigt die Menschen. Immer die Ruhe bewahren. Zieht die Rettungswesten an, erst aufblasen wenn ihr im Wasser seit. Bitte nach hinten weitersagen. Sir, nicht so ein langes Gesicht ziehen, ist nur Wasser. Etwas kalt aber nichts welbewegendes. Immer die Ruhe bewahren. Vergesst das Licht, es wäre sowieso ausgegangen. Der Mond scheint heute voll zu leuchten. Mehr brauchen wir nicht. Ja das Schiff knarrt immer. Nichts neues. Was meinst du mit es sind nicht genug Rettungsboote da. Ja der eisige Wind macht es nicht besser, sobald ihr im Rettungsboot seit gibts auch keinen Wind. Gehen halt je 10 Männer mehr rein ins Rettungsboot als erlaubt, das Ding schwimmt trotzdem. Violinspieler warum habt ihr aufgehört zu spielen. Und 1 und 2 und 3 und los…
ich teile diese Wut – es ist unterirdisch
Hey, wir müssen schnell die Löhne und die Steuern für Reiche senken, dann geht es den Unternehmen mit leeren Auftragsbüchern bestimmt bald besser! Voodoo wird es richten.