🚴♂️ 600 km Audax Brevet Vorbereitung – Meine Verpflegung, Ausrüstung & Packstrategie für Dänemark.
In diesem Video nehme ich euch mit bei meiner Vorbereitung auf das nächste große Abenteuer: ein 600-km-Brevet (knapp 640 km) durch das wunderschöne Dänemark.
Bei einer erwarteten Fahrzeit von etwa 28 bis 35 Stunden spielt die Verpflegung unterwegs eine entscheidende Rolle. Da ich auf Extremdistanzen immer wieder mit Magenproblemen zu kämpfen habe, verzichte ich weitgehend auf das typische Bäcker-Essen und bereite mir meine Verpflegung lieber selbst zu. So weiß ich genau, was ich unterwegs esse und was mein Magen auch nach vielen Stunden auf dem Rad noch akzeptiert.
Begleitet mich beim Kochen und Vorbereiten meiner Vorräte. Ich zeige euch, wie ich über 2 Kilogramm Verpflegung zusammenstelle – darunter kleine gekochte Kartoffeln, selbstgemachte Reisrollen mit Nori-Blättern, Wasabi und separat verpacktem Lachs sowie ölhaltige Pesto-Nudeln für eine langanhaltende Energieversorgung. Für zusätzliche Konzentration auf der Strecke bereite ich außerdem meinen grünen Tee mit Matcha und Ingwer vor.
Anschließend geht es in die Garage, wo ich mein komplettes Bikepacking-Setup vorstelle. Von den selbstgebauten Food Pouches über Kleidung für die kalte Nacht bis hin zu Werkzeug, Tubeless-Pannenset, Navigation, Beleuchtung und Stromversorgung zeige ich alles, was mich auf den rund 640 Kilometern begleiten wird.
Zum Schluss fahren wir gemeinsam zum Startpunkt, wo das Fahrrad final beladen wird und das Abenteuer beginnen kann.
Viel Spaß beim Anschauen!
🚴 Distanz: ca. 640 km
🇩🇰 Route: Durch Dänemark bis Billund und entlang der Nordseeküste
⏱️ Fahrzeit: ca. 28–35 Stunden
🍚 Schwerpunkt: Real Food statt Riegel & Gels
⏱️ Kapitel
00:00 🚴 Intro & Verpflegungsstrategie für 640 km Non-Stop
00:20 🥔 Kartoffeln vorbereiten
00:45 🍝 Pesto-Nudeln für unterwegs
01:32 🍵 Grüner Tee mit Matcha & Ingwer
03:35 🍙 Reisrollen mit Nori-Blättern herstellen
05:08 ⚖️ Wie viel Essen kommt tatsächlich mit?
07:15 🎒 Bikepacking-Taschen & Food Pouches
08:55 🔧 Werkzeug & Tubeless-Pannenset
09:56 🔋 Stromversorgung & Beleuchtung
10:19 🧥 Kleidung für Tag und Nacht
11:53 🚲 Am Startpunkt: Das Fahrrad beladen
14:40 🚦 Letzte Vorbereitungen vor dem Start
📚 Weitere Videos aus meiner Randonneur-Küche
🍙 DIY Sushi-Reisrollen fürs Ultracycling – Verpflegung für 400 km und aufwärts
➡️ https://youtu.be/jD0lOVk8xTE
Detaillierte Anleitung zur Herstellung, Verpackung und Mitnahme meiner Reisrollen für Brevets und Ultracycling-Touren.
🚴♂️ 630 km, 32 Stunden unterwegs – Mein Brevet-Debriefing
➡️ https://youtu.be/9z_0poWiQB4
Was habe ich tatsächlich gegessen? Was kam wieder zurück? Einige Stunden nach dem Brevet leere ich meine Taschen aus und ziehe Bilanz.
🥔 400 km Brevet OHNE Zucker-Overkill? Kartoffeln & Reis statt Gels!
➡️ https://youtu.be/cGJt3rwf9u8
Warum ich zunehmend auf Kartoffeln, Reisrollen, Nudeln und andere “echte Lebensmittel” statt auf Zucker, Gels und Riegel setze.
📋 Playlist: Randonneur-Küche
➡️ https://www.youtube.com/playlist?list=PL0PfNmmxiWoEJK8HYZg3rMOSKCN9OfqZF
Alle Videos rund um Brevet-Verpflegung, Ultracycling-Ernährung und meine Erfahrungen mit Real Food auf langen Distanzen.
#Brevet #Audax #600km #Ultracycling #Bikepacking #Randonneur #Langstrecke #Radfahren #Radreise #Cycling #PBP2027 #Ernährung #Packliste #BikepackingGear #AudaxDeutschland
5 Comments
Ein 600er Brevet – am Ende waren es knapp 640 km durch das flache Dänemark – ist immer eine ganz besondere logistische Herausforderung. Da mein Magen auf Extremdistanzen nach vielen Stunden im Sattel oft rebelliert, habe ich mich dieses Mal konsequent gegen das typische Bäcker-Essen und Gebäck entschieden. Stattdessen kam über 2 kg selbstgekochte, hochbekömmliche Verpflegung mit aufs Rad : 700 g extra kleine Kartoffeln , 700 g ölige Pesto-Nudeln sowie sechs selbstgemachte Reisrollen mit Nori-Blättern, Wasabi und separat verpacktem Lachs.
Dazu kamen zwei Flaschen extra lang gezogener, herber grüner Tee mit Matcha und Ingwer für den Fokus in der Nacht. Das zusätzliche Gewicht nimmt man bei so wenigen Steigungen aber gerne in Kauf, um Magenproblemen vorzubeugen.
Für den absoluten Notfall waren neben Omeprazol, Magnesium und Gewürznelken dabei. Verpackt habe ich einen Teil des Essens in meinen beiden Food Pouches. So kommt man auch während der Fahrt unkompliziert an die Vorräte heran. Am Ende hat die eigene Verpflegungsstrategie für die geschätzten 28 bis 35 Stunden im Sattel aber genau so funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte.
die sushirollen sind der hammer. werde die beim nächsten brevet auf jeden fall mitnhemen 🙂 danke für deine tips!
Ist Deine Strategie aufgegangen und hast Du das besser als das Bäcker-Essen vertragen?
Und darf ich mal dumm fragen, wofür die Gewürznelken sind? (Ich kenn die bisher nur als „macht Kompott lecker“ und „gegen Zahnweh“)
Du bist so wunderbar entspannt 😎🙌🏻
Danke für die guten Hinweise!!! ich rolle mir inzwischen gekochte Lasagneplatten: ein wenig Käse und Salz rein, ab in den Gefrierschrank, und vor der Tour in eine Plastiktüte. Das ist eine gute Abwechselung zu meiner sonstigen Ernährung (Malto, Dattelbällchen, Riegel). Ich habe das Gefühl, dass der Wechsel zwischen süß und salzig/herzhaft meinem Magen gut tut.