🚴 Langstreckenräder, Audax-Setups, klassische Randonneur-Räder und jede Menge Erfahrung: Bevor wir beim 630 km Audax-Brevet in Schleswig-Holstein auf die Strecke gehen, schauen wir uns die faszinierenden Fahrräder der Teilnehmer genauer an.
Schon vor dem Start gibt es jede Menge zu entdecken. Einige Teilnehmer stehen mit modernen Rennrädern für die Langstrecke bereit, ausgestattet mit durchdachten Taschenlösungen, leistungsstarker Beleuchtung und cleveren Details für viele Stunden im Sattel. Andere vertrauen auf klassische Randonneur-Räder, die über Jahre hinweg perfektioniert wurden. Sogar ein Tandem ist mit dabei.
🚲 Dabei fällt schnell auf, wie unterschiedlich die Fahrer an eine solche Langstrecke herangehen. Manche haben nur das Nötigste dabei: Werkzeug, Ersatzschlauch und etwas Verpflegung. Andere führen mehrere Trinkflaschen, zusätzliche Reifenmäntel, umfangreiches Reparaturequipment oder sogar komplette Schlafausrüstung mit.
🌙 Einige Teilnehmer haben feste Schlafpausen eingeplant und bereits Hotelzimmer oder Shelter entlang der Strecke reserviert. Andere bleiben flexibel und haben Schlafsack, Isomatte oder Biwaksack dabei, um sich irgendwo auf der Strecke einige Stunden Ruhe zu gönnen. Ein Fahrer nutzt dieses Brevet sogar als Vorbereitung auf das legendäre Transcontinental Race (TCR) und hat sein Rad entsprechend für mehrtägige Ultra-Distanzen ausgestattet. Manche führen sogar einen kleinen Kocher mit, um sich vor einer Schlafpause noch eine warme Mahlzeit zuzubereiten.
🤝 Das Besondere: Viele dieser Fahrer werde ich im Verlauf der 630 Kilometer immer wieder treffen. Durch die ständig wechselnden Gruppen ergeben sich interessante Gespräche über Ausrüstung, Schlafstrategien, Verpflegung und die Erfahrungen hinter den einzelnen Entscheidungen. So erfahre ich nach und nach, warum die Räder genau so aufgebaut wurden und welche Geschichten hinter den einzelnen Setups stecken.
Jedes Fahrrad erzählt seine eigene Geschichte. Oft erkennt man erst im Gespräch, warum jemand genau diese Taschenlösung, diese Beleuchtung oder dieses Schlafsetup gewählt hat. Hinter vielen Details stecken Erfahrungen aus zahlreichen Brevets, Bikepacking-Touren, Ultra-Cycling-Events und tausenden Kilometern im Sattel.
🚴♂️ Dieses Video zeigt nicht die teuersten Fahrräder, sondern die unterschiedlichen Ideen, Erfahrungen und Lösungen, mit denen Randonneure und Langstreckenfahrer dieselbe Herausforderung angehen: 630 Kilometer innerhalb des Zeitlimits zu bewältigen.
Begleitet mich bei diesem Rundgang durch das Starterfeld und entdeckt einige der spannendsten Langstreckenräder, Audax-Bikes und Randonneur-Räder dieses Brevets.
❓Welches Setup gefällt euch am besten? Seid ihr eher minimalistisch unterwegs oder nehmt ihr lieber etwas mehr Ausrüstung mit?
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⏱️ Kapitel
00:00 🚴 Die Räder vor dem Start
00:45 🔍 Erste interessante Langstrecken-Setups
01:51 🚲 Klassische Randonneur-Räder
02:12 🎒 Titan, Taschen und viel Gepäck
02:53 🥔 Kartoffeln, Baguette und Verpflegung
03:57 ⚡ Tailfin, Bikepacking und moderne Lösungen
04:36 🌙 Schlafsetup für die Nacht
05:19 🚴♂️ Das Tandem im Starterfeld
05:50 🔧 Ersatzreifen, Licht und Pannenvorsorge
06:27 👀 Weitere interessante Langstreckenräder
06:43 ⭐ Jochens außergewöhnliches Fahrrad
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6 Comments
Was mich an solchen Brevets immer wieder fasziniert, sind die völlig unterschiedlichen Ansätze der Teilnehmer. Obwohl alle dieselbe 630-km-Strecke vor sich haben, sieht kaum ein Rad aus wie das andere.
Da stehen hochmoderne Carbonräder mit aerodynamischen Taschen neben klassischen Randonneurs-Rädern, ein Tandem neben einem für Ultra-Rennen optimierten Setup. Einige Fahrer haben Hotels oder Shelter für geplante Schlafpausen gebucht, andere führen ihre komplette Schlafausrüstung mit. Einer nutzte das Brevet sogar als Vorbereitung auf das Transcontinental Race. Manche hatten einen Kocher dabei, um sich vor dem Schlafengehen noch eine warme Mahlzeit zuzubereiten, während andere mit minimalem Gepäck unterwegs waren und nur das Nötigste für Reparaturen dabeihatten.
Das Spannende ist, dass man viele dieser Fahrer unterwegs immer wieder trifft. Die Gruppen wechseln ständig, man fährt mal eine Stunde mit dem einen, später mit jemand anderem. Dabei erfährt man nach und nach, warum die Räder genau so aufgebaut sind und welche Erfahrungen hinter den vielen kleinen Details stecken.
Jedes dieser Räder erzählt seine eigene Geschichte – und genau das macht für mich einen großen Teil der Faszination von Audax und Randonneuring aus.
Viele Grüße
Guido
Danke für die Vorstellung.
Ist bestimmt so viel los gewesen weil nächstes Jahr PBP ist.
2:54 bin ich 🙂 gewogen habe ich es nicht, da meine Waage gerade verlegt ist. Geschlafen habe ich übrigens 2,5 h und bin dann mit richtig guten Beinen überwiegend solo die letzten 200 km gefahren. Warmes Essen tat richtig gut. Bin kurz vor 6 angekommen, also 2 h nach dir. Apropos, wo warst du plötzlich bei km 400? Danke für die nette Gesellschaft!
Ich frage mich, was da für ein Wert auf dem Parkplatz zusammenkam. Bei all den Fahrrädern schätze ich, dass 40 bis 50 davon wirklich hochpreisig waren, mit den ganzen Extras. Ich denke, insgesamt stand da locker ein hoher sechsstelliger Betrag bei McDonald's.
Danke fürs Zeigen! Die Cyclite Aerobag (Frontkoffer :D) und die Tailfin Aeropack bringen tatsächlich aerodynamische Vorteile. Für die Aerobag gibt es ein zwei Liter Trinksystem. Bin mit beiden Taschen sehr zufrieden, besser gehts nicht. Das Aeropack ist wunderbar zu packen und man hat alles sofort zur Hand. Torsten Franks Blog hat mir da sehr weitergeholfen. Viele Grüße und Sport frei!
Wirklich klasse Langstrecken-Räder du da gezeigt hast. Danke, dass du das geteilt hast. Sonst sieht man oft eher gemischte, einfache Räder, aber das hier war wirklich mal eine klasse Auswahl!